======================================================================
         DAS LOTTO-PROFI-SYSTEM

        (C) 1993 by Jochen Dietz
        St.-Sebastianstrae 11
        W-8732 Mnnerstadt        (neue PLZ: 97702)
        -- Tel. 09733/3700 --
======================================================================

------------------------- Inhaltsverzeichnis -------------------------


Was das Lotto-Profi-System alles kann................................3


TEIL I - DAS COMPUTERPROGRAMM........................................4


Allgemeine Bedienungshinweise........................................4
Handhabung des Mens.................................................4
Handhabung der Fenster...............................................5
Handhabung der Dialogfelder..........................................5


A. Hauptmodul: LOTTO-MANAGER.........................................6

1. Datei
1.1. System laden....................................................6
1.2. System speichern ...............................................6
1.3. Samstagslotto...................................................6
1.4. Mittwochslotto..................................................6
1.5. Sortieren.......................................................6
1.6. ndern..........................................................6
1.7. Tippgenerator...................................................7
1.8. Inhaltsverzeichnis..............................................7
1.9. Laufwerk/Pfad...................................................7
1.10. DOS-Shell......................................................7
1.11. Exit...........................................................7

2. Auswerten.........................................................8
2.1. Ziehung eingeben................................................8
2.2. Treffer-Bestimmung..............................................9
2.3. Auswertung Zeitraum.............................................9
2.4. Auswertung VEW..................................................9
2.5. Ziehungen anzeigen..............................................9

3. Ergebnis
3.1. Treffer........................................................10
3.2. Vollsystem.....................................................10
3.3. Zeitraum.......................................................10
3.4. zurcksetzen...................................................10

4. Statistik
4.1. Basiszahlen
4.2. Systeme
4.3. Dekaden........................................................10

5. Fenster..........................................................11

6. Drucken..........................................................11







                                                                 - 2 -



B. Der Tipp-Generator...............................................11

1. Datei
1.1. Zurck.........................................................11
1.2. Exit...........................................................11

2. Systeme..........................................................11

Handhabung der Mens................................................12

Tipps erstellen.....................................................12

Wenn Ihr Computer noch keine Festplatte besitzt.....................13

Fehlermeldungen.....................................................13

Teil II - Die GRUNDIDEE DES BASISZAHLEN-SYSTEMS.....................15

1. Basiszahlen......................................................15
2. Bestimmung von Dekaden...........................................16
3. Breite Streuung im Aktionsraum...................................18

Zum Schlu noch ein paar wertvolle Hinweise.........................18



----------------------------------------------------------------------







































                                                                 - 3 -
Was das Lotto-PROFI-SYSTEM alles kann:

- System-Reihen auswerten nach einzelnen Wochenziehungen Treffer-Aus-
  wertung)

- Systeme auswerten nach den Ziehungen eines selbstgewhlten Zeitraums
  (Treffer-Auswertung)

- Systemreihen von professionellen Spielgemeinschaften (FABER-LOTTO,
  HOFFMANN-SYSTEM-LOTTO) nach einzelnen Ziehungen oder nach Ziehungen
  in einem selbstgewhlten Zeitraum auswerten

- Treffer-Auswertung nach Vollsystemen (alle Vollsysteme fr Samstags-
  u. Mittwochslotto!)

- Treffer-Auswertung nach VEW-Systemen (alle VEW-SYSTEME fr Samstags-
  u. Mittwochslotto!)

- Tipps und System-Reihen erstellen per Computer nach dem BASIS-
  ZAHLEN-System

- System-Reihen per Hand erstellen

- System-Reihen speichern

- Ziehungen beliebiger Zeitrume auswerten nach den wichtigsten Daten
  des BASIS-ZAHLEN-SYSTEMS

- Auswertungsergebnisse am Bildschirm anzeigen und ausdrucken lassen

- Ziehungen speichern, Ziehungsbibliothek anlegen

- Ziehungen eines selbstgewhlten Zeitraums am Bildschirm anzeigen und
  ausdrucken lassen.































                                                                 - 4 -
TEIL I  -  DAS COMPUTERPROGRAMM

Mit dem LOTTO-PROFI-SYSTEM erhalten Sie ein leistungsfhiges Programm,
das einerseits eine vielzahl von Instrumentarien zur Auswertung von
Lotto-Systemspielen oder auch Normalspielen zur Verfgung stellt und
andererseits die Umsetzung der SYSTEM-IDEE nach dem BASIS-ZAHLEN-
SYSTEM in hervorragender Weise untersttzt. Das Programm ist fr den
Einzelspieler oder die heimische Tipp-Gemeinschaft ebenso von un-
schtzbarem Wert, wie fr den Teilnehmer an einer professionellen
Tipp-Ge meinschaft. Letzterer spart sich das mhevolle Auswerten der
mitunter 40 Lottoreihen per Hand und berprft, ob das ihm zugewiesene
Mitspielsystem in der Vergangenheit schon gewinnbringend war oder
nicht.

Trotz einer riesigen Zahl von Mglichkeiten ist das Programm dennoch
dank durchdachter Men-Fhrung leicht zu bedienen.


Allgemeine Bedienungshinweise


Das LOTTO-PROFI-SYSTEM besteht aus 2 groen Teilen:

1. Manager-Modul: 

Dieses Modul nimmt fr Sie die verschiedensten Auswertungen vor. Hier
geben Sie auch die Ziehungen und ein, die Sie spter wieder abrufen
knnen. Nach dem Start des Programms befinden Sie sich in diesem Pro-
grammteil.

2. Tipp-Generator-Modul:

Dieser Teil erstellt die Tipps nach dem BASIS-ZAHLEN-System. Hier
machen Sie Ihre Vorgaben und speichern schlielich die generierten
Tipp-Reihen ab: Normalspiel, 9er-, 10er-, 12er-Systemtipp



Handhabung der Mens

Die Auswahl der Menoptionen kann auf verschiedene Weise erfolgen:

1. ber Maus: Begriff in Menzeile anklicken und mit Maus auf ge-
wnschten Punkt fahren, dann anklicken.

2. ber [ALT]-Taste Menzeile aktivieren und ber die farblich hervor-
gehobenen Tasten den Punkt anwhlen oder mit den Cursor-Tasten den
Farbbalken ber den entsprechenden Punkt bringen und durch [RETURN]
Punkt besttigen.

3. Direkte Anwahl kann bei vielen Men-Punkten ber die Funktionsta-
sten erfolgen. Die einzelnen Menu-Punkte sind mit den entsprechenden
Funktionstasten gekennzeichnet.

Besonders am Anfang werden viele Menpunkte in einer grulichen und
wenig kontrastreichen Farbe erscheinen. Diese Punkte sind dann noch
nicht aktiviert. Ein Beep-Ton macht Sie darauf aufmerksam. So nach und
nach werden die Punkte automatisc h aktiviert, jenachdem welche Opera-
tionen mit dem Programm schon durchgefhrt wurden. Diese Manahme soll
Sie vor unntigen Fehlbedienungen schtzen.





                                                                 - 5 -
Handhabung der Fenster

Fast alle Fenster (mit Ausnahme der Fehlermeldungen z.B.) sind frei
ber den Bildschirm verschiebbar. Klicken Sie dazu mit Ihrer Maus in
die erste Zeile des Fensters und ziehen Sie es mit gedrckter linker
Maustaste an die gewnschte Stelle

Alle Fenster knnen geschlossen werden durch Anklicken eines Button
(z.B. "OK") oder durch Anklicken des Minus-Zeichens in der linken obe-
ren Ecke

Einige Fenster knnen zustzlich vergrert bzw. verkleinert werden.
Klicken Sie dazu das Plus-Zeichen in der rechten unteren Ecke des Fen-
sters und verndern Sie die Gre, indem Sie die linke Maustaste ge-
drckt halten und die Maus in die entsprechende Richtung bewegen.


Handhabung der Dialogfelder

Als "Dialogfelder" bezeichnet man alle Fenster, die eine Eingabe er-
warten. Oft stehen mehrere solcher Dialogfelder in einem Dialogfen-
ster, einer "Dialogbox", z.B. bei der Eingabe der Lottozahlen.

Innerhalb eines Dialogfeldes bewegen Sie sich folgendermaen:

  [ <- ]  = eine Stelle nach links
  [ -> ]  = eine Stelle nach rechts
  [POS1]  = zum Anfang des Feldes
  [ENDE]  = zum Ende des Feldes
  [<--]   = eine Stelle lschen
  [ENTF]  = lschen
  [EINFG]:  kleiner Cursor = einfgen
             groer Cursor = berschreiben
    
In alle Dialogfelder kann nur eine begrenzte Anzahl von Zeichen ge-
schrieben werden, je nach Zweck der einzelnen Felder. Wenn Sie am Ende
eines Dialogfeldes angelangt sind, ertnt ein Piepston. Diesen Ton
hren Sie auch dann, wenn das Dialogfeld voll beschtrieben ist und Sie
an einer beliebigen Stelle noch Zeichen einfgen wollen. Gehen Sie
dann in den berschreibmodus durch drcken der [EINFG]-Taste. Es er-
scheint der groe Cursor zu berschreiben.

Von Feld zu Feld bewegen Sie sich folgendermaen:

[CSR auf ]   = Feld vorher
[CSR ab]     = nchstes Feld
[RETURN]     = nchstes Feld
             = auf letztem Feld: Verlassen der Dialogbox mit Bestti-
             gung der Eingaben
[ESC] = Verlassen der Dialogbox ohne Besttigung der Eingaben

Selbstverstndlich knnen Sie sich von Dialogfeld zu Dialogfeld auch
mit der Maus bewegen, indem Sie den Mauscursor in das entsprechende
Feld bringen ind mit der linken Maustaste klicken.

Sie knnen knnen die Dialogbox auch mit der maus schlieen: Fahren
Sie mit dem Mauscursor auf die entsprechenden "Knpfe" wie z.B. <OK>
oder <ABBRUCH> oder auch <SICHERN> und drcken sie die linke Mausta-
ste.






                                                                 - 6 -
Hauptmodul: LOTTO - MANAGER


1. DATEI

1.1. SYSTEM LADEN

In einem Fenster werden alle System-Reihen, die sich auf dem gewhlten
Speichermedium befinden, aufgezeigt. Markieren Sie das gewnschte mit
der Maus und klicken Sie auf "OK". Sofort erscheint ein kleines Fen-
ster mit dem Namen des geladenen Systems und der Ziehungsart (Sam-
stags- oder Mittwochslotto). Dieser Punkt kann allerdings erst akti-
viert werden, wenn Sie bereits bestimmt haben, ob es sich um Samstags-
oder Mittwochslotto handelt (siehe 1.3. bzw. 1.4.)


1.2. SYSTEM SPEICHERN

Diesen Punkt werden Sie benutzen, wenn Sie "per Hand" und nicht per
Computer erstellte Tipp-Reihen fr eine sptere Auswertung eingeben
oder ergnzen wollen. Laden Sie das zu erweiternde System mit "SYSTEM
LADEN" ein. Es erscheint eine Dialogfenster, welches den Namen der
System-Reihen und die Anzahl der Zahlen pro Tipp abfragt.

Wollen Sie neue Reihen eingeben, schreiben Sie einfach einen neuen
Namen und die neue Anzahl der Zahlen pro Tipp. Hier etwa geben Sie als
Mitspieler bei professionellen Tipp-Gemeinschaften das Ihnen zugewie-
sene Spiel-System ein, wenn Sie dies selbst tun wollen. Ihre einge-
gebenen Reihen brauchen Sie nur einmal, am Ende nmlich, abzuspei-
chern, dazwischen klicken Sie einfach "OK" an! Die neu eingegebenen
Reihen werden allerdings erst dann wirksam, wenn Sie das Tipp-System
erneut einladen. Das gilt auch fr ein System, das Sie nur erweitern!


1.3. SAMSTAGSLOTTO

Mit diesem Befehl laden Sie die tatschlichen Ziehungen in den Ar-
beitsspeicher. Dieser Menpunkt ist anschlieend markiert durch einen
Doppelpfeil (). Diesen Befehl (bzw. 1.4.) mssen Sie immer zuerst
ausfhren; er ist quasi der "Schlssel" zum Programm.


1.4. MITTWOCHSLOTTO

Entsprechend 1.3., Samstagslotto


1.5. SORTIEREN

Es empfiehlt sich, die Samstagsziehungen vor der Anzeige zeitlich zu
ordnen. Dies geschieht hier in aufsteigender Reihenfolge. Fr das
Mittwochslotto bewirkt dieser Punkt eine zeitlich aufsteigende Zusam-
menfassung der A- bzw. B-Ziehungen.


1.6. NDERN

Dieser Punkt ist besonders wichtig, denn kein Mensch ist vor Fehlern
vllig sicher. Hier knnen Sie Ziehungen ndern, die Sie bereits in
Ihrer Ziehungsbibliothek gespeichert haben. Sicherlich werden Sie
jetzt fragen: "Warum sollte man Ziehungen ndern?




                                                                 - 7 -

Wenn die Kugeln erst einmal gefallen sind, dann bleibt die Ziehung auf
ewige Zeiten so und ndert sich doch nicht mehr!" Da haben Sie recht,
aber sind Sie sicher, Da Sie nie einen Fehler machen!? Was passiert
denn dann, wenn Sie trotz aller Sicherungsmechanismen eine Ziehung
fehlerhaft oder mit einem falschen datum abgespeichert haben - rger-
lich oder etwa nicht!? - Sie verstehen schon, wozu dieser Punkt gut
ist!

Nachdem dieser Punkt aktiviert ist, erscheinen die ersten 22 Ziehungs-
daten in der Mitte des Bildschirms senkrecht untereinander. Keine
Angst, Sie knnen auch alle anderen Ziehhungen sehen. Drcken Sie eine
beliebige Taste auer [ESC], so erscheinen die nchsten 22 Daten.
Bleiben Sie auf der Taste, so rollen alle Daten im Schnelldurchlauf
ber den Bildschirm. Mit [ESC] gelangen Sie unverzglich wieder auf
den Hauptbildschirm mit der Menzeile zurck. Dasselbe passiert auto-
matisch, wenn alle Daten durchgelaufen sind.

Mit [CSR auf] bzw. [CSR ab] knnen Sie sich innerhalb der gegenwrtig
am Bildschirm angezeigten Ziehungsdaten bewegen, um dann mit [RETURN]
das Datum der Ziehung auszuwhlen, die Sie verndern wollen. Augen-
blicklich erscheint ein Eingabefenster mit den Daten der gewhlten
Ziehung, die Sie nun ndern oder auch nicht. Wenn Sie das Dialogfen-
ster ber <OK> mit der Maus verlassen b zw. mit [RETURN], so werden
die neuen Daten abgespeichert. Ohne Verndernungen der Ziehung knnen
Sie das Dialogfenster ber <ABBRUCH> oder mit [ESC] verlassen.


1.7. TIPP-GENERATOR

Mit diesem Befehl gelangen Sie in den Programmteil, welcher fr Sie
nach der BASIS-ZAHLEN-Methode automatische Tipps erstellt. Lesen Sie
spter dazu mehr.


1.8. INHALTSVERZEICHNIS

Lassen Sie sich in einer Box den Inhalt Ihres Datentrgers nach einer
Auswahl-Maske (z.B. *.* = alles) anzeigen. Die Auswahlmaske erstellen
Sie bitte so, wie Sie dies auch auf DOS-Ebene tun.


1.9. LAUFWERK /PFAD

Hier knnen Sie das Laufwerk und/oder den Suchpfad wechseln. Beach-ten
Sie bitte, einen Pfad schon vor dem Namen mit einem Backslash (\) zu
versehen ( z. B. \DOS), da ansonsten der Pfad fr eine Datei gehalten
wird.


1.10. DOS-SHELL

Hier knnen Sie zwischenzeitlich auf die Kommandozeile der DOS- Ebene
gelangen. Mit "EXIT" auf der DOS-Kommandozeile kehren Sie ins Programm
zurck. Alle Daten bleiben erhalten.


1.11. EXIT

Sie verlassen das Programm und gehen endgltig auf die Betriebssystem-
Ebene zurck. Sie mssen das Programm neu starten, um zurckzukehren.
Alle Daten sind praktisch auf "Null".



                                                                 - 8 -
2. AUSWERTEN

Das LOTTO-PROFI-SYSTEM wertet die Gewinnklassen V - I (Mittwochslotto)
und VII - II (Samstagslotto) aus. Die Gewinnklasse I (6 + Superzahl)
beim Samstagslotto mu nicht eigens ausgewertet werden, da sowohl im
Vollsystem als auch im VEW-System beim Sechser mit Superzahl in den
Gewinnklassen davor die gleichen Gewinne stehen wie beim Sechser ohne
Superzahl. Lediglich der Sechser wandert von Gewinnklasse II in Ge-
winnklasse I. Alle anderen Gewinnklassen sind gleich besetzt sowohl
beim Sechser mit als auch ohne Superzahl, d.h. die Trefferquote ist
immer die gleiche (Ihr Gewinn ist allerdings hher)!

Beim Auswerten werden Sie immer wieder nach den Ziehungsdaten gefragt.
Diese Ziehungsdaten haben eine ganz bestimmte Form, die Sie bitte im-
mer beachten wollen, sonst erhalten Sie eine Fehlermeldung (ZIEHUNGEN
NICHT VOLLSTNDIG ODER FEHLERHAFT!)


Fr die Form des Ziehungsdatums gilt: 

   Samstagsziehung:  93.01 =  1. Ausspielung 1993

 jj (= 2-stellige Jahreszahl) . (= Punkt) nr (= Ziehungsnummer)

    Mittwochsziehung:  93a01 = 1. Ausspielung 1993, Ziehung A

 jj (= Jahr) a (= A- oder B-Ziehung) nr (= Ziehungsnummer)


Wenn Sie die Zeitrume fr Auswertungen abstecken, so finden Sie das
Datum der ersten und das Datum der letzten Ziehung ihrer Ziehungs-
bibliothek vor. Wenn Sie diese Daten unverndert lassen, so beginnt
eine Auswertung oder aber eine Anzeige mit der allerersten Ziehung und
endet mit der allerletzten. Wollen Sie aber ganz bestimmte Ziehungen
auswerten, dann berschreiben Sie im Dialogfeld ganz einfach die ange-
gebenen Ziehungsdaten mit Ihren gewnschten. Beachten Sie dabei aber
die strenge Form der Ziehungsdaten, ansonsten - Sie wissen es schon -
gibt es eine Fehlermeldung!


2.1. ZIEHUNG EINGEBEN

Hier geben Sie die Ziehung ein, nach welcher Sie Ihr System auswerten,
also nach Treffer absuchen wollen. Nach der Eingabe erscheint ein Dia-
log-Fenster, das Sie zur Eingabe der Ziehung auffordert. Das letzte
Dialogfeld ist das Feld fr das Ziehungsdatum. Dieses zeigt automa-
tisch immer die nchste Ziehung an, die der letzten in Ihrer Ziehungs-
bibliothek folgt. Beim Mittwochslotto werden dabei auch die "A"- u.
"B"-Ziehungen abwechselnd bercksichtigt. Selbst verstndlich knnen
Sie das automatisch erschienene Ziehungsdatum jederzeit mit einem an-
deren Datum berschreiben. Das mssen Sie auf jeden Fall dann tun,
wenn das Ziehungsjahr zu Ende ist. Die Angaben bei Jahreswechsel orga-
nisiert das Programm also nicht!

Das Ziehungsdatum hat aber nur dann eine Bedeutung, wenn Sie die Zie-
hung abspeichern und Ihrer Ziehungssammlung hinzufgen wollen, anson-
sten knnen Sie es vllig auer Acht lassen.

Wenn Sie die Ziehung sofort abspeichern, so gelangt diese gleich in
Ihre Ziehungsbibliothek. Die eingegebene Ziehung bleibt so lange er-
halten, bis Sie eine neue eingeben, d.h. auch wenn Sie eine anderes
System zum Auswerten laden.



                                                                 - 9 -
2.2. TREFFER-BESTIMMUNG

Wenn Sie noch keine Ziehung eingegeben haben, so knnen Si sich unter
diesem Punkt Ihr System einfach anschauen. Mit Ziehung erscheint hier
in einem oder mehreren Fenstern die Auswertung mit folgender Kenn-
zeichnung:

 - Treffer:    gelb
 - Zusatzzahl: rot
 - Gewinn:     helles Wei mit Angabe der Treffer rechts neben der ent-
               sprechenden Tipp - Reihe


2.3. AUSWERTUNG ZEITRAUM

Da das LOTTO-PROFI-SYSTEM alle Samstags- und Mittwochsziehungen von
Beginn an enthlt, kann hier die Wirksamkeit eines Systems von Tipp-
Reihen ber einen frei whlbaren Zeitraum oder ber den gesamten Lot-
to-Zeitraum berprft werden. Je nach Samstags- bzw. Mittwochsziehun-
gen erscheint hier in einem Dialogfenster die entsprechende Abfrage
nach den Zeitrumen, wie bereits am Anfang von Punkt 2, AUSWERTEN, be-
schrieben. Verndern Sie die vorgegebenen Angaben nicht, dann werden
alle Ziehungen abgeklopft. Geben Sie nur die Anfangsziehung an, so
geschieht die Auswertung bis zur letzten Ziehung. Umgekehrt ist es,
wenn Sie nur eine Endziehung angeben. Selbstverstndlich ist es auch
mglich, ein Mittwochssystem mit Samstagsziehungen auszuwerten u. um-
gekehrt.

In einem Fenster knnen Sie mitverfolgen, welche Ziehung gerade an der
Reihe ist. Mit [ESC] knnen Sie den Auswertungsvorgang jederzeit ab-
brechen. Am Ende sehen Sie das Ergebnis, die tatschlichen Treffer,
(nicht die systembedingten nach Voll- oder VEW-System!) in einem Fen-
ster.
Diese Mglichkeit zur Auswertung ist natrlich besonders interessant
fr Mitspieler bei Professionellen Tipp-Gemeinschaften. Hier knnen
Sie berprfen, ob die Systeme, die man Ihnen zugewiesen hat, auch
schon in der Vergangenheit gewinnbringend waren bzw. gewesen wren,
wenn die Tipp-Gemeinschaften damals schon existiert htten.


2.4. AUSWERTUNG VEW

Hier werden die nach dem VEW-System erreichten Treffer ausgewertet und
angezeigt. Es wird automatisch nach dem richtigen VEW-System ausgewer-
tet, jenachdem, welches Tipp-System Sie gerade verwenden (z.B. 6 aus 9
etc.) und welche Ziehungsart (Samstags- oder Mittwochslotto). Bei 6
aus 12 werden sie zustzlich gefragt, ob Sie VEW 22 oder aber VEW 132
haben mchten. Das Ergebnis erscheint in einem eigenen Fenster. Ver-
schiedene Auswertungen werden auch hier aufsummiert. Wenn Sie das ver-
hindern wollen, so whlen Sie Sie Punkt "ZURCKSETZEN" (siehe 3.2.!)


2.5. ZIEHUNGEN ANZEIGEN

Hier knnen Sie Ziehungen Ihrer Wahl am Bildschirm anzeigen lassen.
Die Auswahl erfolgt identisch zu Punkt 2.6. Mit [SPACE] fahren Sie mit
der Anzeige fort, mit [ESC] stoppen Sie die Anzeige und kehren zum
Men zurck.







                                                                - 10 -
3. ERGEBNIS

3.1. TREFFER

In einem Fenster werden die tatschlichen Treffer eines Tipp-Systems
bei einer Ziehung angezeigt, nicht die systembedingten. Ein Dreier
bleibt also tatschlich auch nur ein Dreier und vermehrt sich nicht
nach den Regeln des Lotto-Systemspiels.
 

3.2. VOLLSYSTEM

In einem Fenster werden die systembedingten Gesamttreffer nach dem
Vollsystem-Spiel angezeigt. Wenn Sie mehrere Systeme analysieren, dann
summieren sich diese Gesamttreffer entsprechend, so da Sie am Ende
einen vollstndigen berblick ber die Gesamttreffer Ihrer analysier-
ten Systeme erhalten.

Wollen Sie keine Aufsummierung, so whlen Sie in diesem Men den letz-
ten Punkt "ZURCKSETZEN", und zwar immer dann, wenn die Trefferzhlung
von vorne beginnen soll. Wurde dieser Punkt einmal gewhlt, so ist er
mit einem Doppelpfeil () markiert. Das Aufsummieren beginnt aller-
dings dann wieder von vorne.


3.3 ZEITRAUM

Hier knnen Sie die Gewinne Ihres Tipp-Systems ber einen greren
oder aber ber den ganzen Ziehungszeitraum hinweg anzeigen lassen.
Wenn Sie also ihr eigenes von Hand oder vom Computer erstelltes Tipp-
System oder etwa ein Tipp-System Ihrer Tippgemeinschaft (auch profes-
sionelle wie FABER-LOTTO, HOFMANN-LOTTO) auf seine Gewinntrchtigkeit
hin berprfen wollen, so liegen Sie hier genau richtig. Nach Herzens-
lust knnen Sie hier ber alle mgliche Zeitrume hinweg Tipp-Systeme
"auf Herz und Nieren" berprfen. Gehen Sie bei der Auswahl der Zeit-
rume wie unter Punkt 2.6. vor!


4. STATISTIK

4.1. - 4.3.  BASISZAHLEN, SYSTEME, DEKADEN

Diese drei Optionen analysieren fr Sie die tatschlichen Ziehungen
und geben Ihnen wertvolle Informationen fr die Erstellung von Tipp-
Reihen nach dem BASISZAHLEN-SYSTEM. Hier knnen Sie alles das nachpr-
fen, was Sie im letzten Teil der Dokumentation, der Beschreibung der
SYSTEM-IDEE, erfahren konnten. Falls Sie diese noch nicht gelesen ha-
ben, dann berspringen Sie jetzt einfach diesen Punkt 4!

1. Basiszahlen: Wie hufig kommt welche Ziffer als finale Basiszahl
vor? Bei der Auswertung sind die Zusatzzahlen mit einbezogen.

2. Systeme: Wie hufig treten die einzelnen Basiszahlen-Systeme auf?
(z.B. 2-2-1-1)

3. Dekaden: ber wieviele Dekaden erstrecken sich die meisten Ziehun-
gen? Welche Dekadenkombinationen kommen am hufigsten bzw. am selten-
sten vor? Bei den Kombinationen sind lediglich die Dreier- und Vierer-
Dekaden bercksichtigt, die anderen Kombinationen (auer Fnfer-K.)
kommen in der Praxis in verschwindend geringem Mae vor, so da man
sie hier vernachlssigen kann.




                                                               - 11 -

Wenn Sie eine Option gewhlt haben, werden Sie zunchst aufgefordert,
den Zeitraum zu bestimmen, ber den sich die Analyse erstrecken soll.
In einem Fenster knnen Sie dann mitverfolgen, welche Ziehung gerade
analysiert wird. Mit [ESC] knnen Sie die Analyse aber jederzeit ab-
brechen. Es wird dann das Ergebnis bis zur letzten ausgewerteten Zie-
hung angezeigt.

Alle Ergebnisse erscheinen in Fenstern. Bei den Dekaden bentigen die
Ergebnisse insgesamt drei Fenster. Durch Drcken von [ESC] nach Er-
scheinen des ersten gelangen Sie in das nchste Fenster.

4. FENSTER

Hier knnen Sie schnell den letzten Stand aller mglichen Angaben ab-
rufen. Die in den Fenstern aufgefhrten Daten beziehen sich immer auf
die letzte Operation.

5. DRUCKEN

Selbstverstndlich knnen Ziehungen und alle Auswertungsergebnisse
nach dem letzten Stand auch ausgedruckt werden, u. zwar auf EPSON-
kompatiblen Druckern bzw. Drucker mit Epson-Emulation.


DER TIPP-GENERATOR

ber den Men-Punkt 1.6. gelangen Sie in dieses Modul. Hier werden
Tipp-Reihen fr Sie erstellt nach dem BASISZAHLEN-System. Wenn Sie
dieses System noch nicht kennen, so lesen Sie bitte erst Teil II - DIE
GRUNDIDEE DES BASISZAHLEN-SYSTEMS, bevor Sie Tipps mit dem Generator
erstellen.


1. DATEI

1.1. ZURCK

Von hier aus gelangen Sie zurck ins Hauptmodul, dem Manager-Modul.


1.2. EXIT

Sie verlassen das Programm und kehren zur DOS-Befehlszeile zurck. Sie
mssen nun das Programm neu starten. Alle Daten stehen auf "Null".


2. SYSTEME

Von hier aus gelangen Sie zu den einzelnen Tipp-Systemen, die als ein-
zelne Unterpunkte im Menfenster zu sehen sind.

Whlen Sie das System Ihrer Wahl aus. Dann erscheint ein Dialog-fen-
ster, das Sie nach der Bezeichnung fr die nun zu generierenden Tipp-
Reihen fragt. Diese Bezeichnung ist wichtig, da die Tipps, falls Sie
diese speichern wollen, dann unter diesem Namen abgespeichert werden.

Nach der Besttigung des Namens gelangen Sie zum Bildschirm des Tipp-
Generators. Dieser baut sich Schritt fr Schritt nach Ihren Vorgaben
auf, d.h. Sie werden auch Schritt fr Schritt gefhrt und knnen so
gar nichts falsch machen. Am Ende sind alle Stufen erkennbar, die zu
den generierten Tipps gefhrt haben (Basiszahlen-Kombination, Basis-
zahlen, Dekaden etc.).


                                                               - 12 -
HANDHABUNG der MENS

Anders als im Hauptmen werden die Mens nicht mit der Maus bedient,
sondern nach folgendem Prinzip: Mit [CURSOR - AUF/AB] bewe-gen Sie den
Leuchtbalken ber die Auswahlmglichkeiten. Mit [RETURN] aktivieren
Sie den Menpunkt. Schneller geht es, wenn Sie einfach die Nummer des
gewnschten Mentitels eingeben. Ein zustzliches [RETURN] ist dann
nicht mehr notwendig.


TIPPS ERSTELLEN

Nachdem Sie im Dialogfenster einen Namen eingegeben haben, erscheint
in der rechten oberen Ecke der Name des angewhlten Tipp-Systems zu-
sammen mit dem Tagesdatum und den verschiedenen Basiszahlen-Kombina-
tionen.

Whlen Sie Ihre bevorzugte Kombination aus! Nun erwartet das Pro-gramm
folgende Angaben:

1. Bestimmen Sie die Basiszahlen selbst oder berlassen Sie auch dies
dem Computer! Bei jedem Tipp-System finden alle Spieler, die dem
glcklichen Zufall doch mehr Platz einrumen wollen, die Mglichkeit
vor, die Basis-Zahlen vom Computer selbst bestimmen zu lassen. Anson-
sten geben Sie ihre Zahlen ein. Wollen Sie ein zweites oder drittes
Mal innerhalb desselben Systems die gleichen Basiszahlen in der glei-
chen Reihenfolge whlen, so wird Ihnen die Eingabe bequemer gemacht:
Drcken Sie nur [RETURN]! Die alten Zahlen werden bernommen. So wer-
den Sie beispielsweise vorgehen, wenn Sie bei gleichen Basis-Zahlen
verschiedene Dekaden bestimmen.

2. Legen Sie die Anzahl der Dekaden fest! Sie haben die Wahl zwischen
drei, vier und fnf Dekaden.

3. Kombinieren Sie die Dekaden! Auf dem Bildschirm sehen Sie jetzt
alle mglichen Kombinationen der Dekaden, sofern Sie eine Anzahl von
drei oder vier gewhlt haben. Whlen Sie ber den Leuchtbalken, den
Sie mit den Cursor-Tasten bewegen knnen, Ihre gewnschte Dekaden-
Kombination aus.

Nach dieser Auswahl zeigt sich das LOTTO-PROFI-SYSTEM von seiner
strksten Seite: Es whlt fr Sie unter dem Gesichtspunkt einer brei-
ten Streuung der Zahlen im abgesteckten Feld die geeignetsten Tipp-
Mglichkeiten aus. - Keine leichte Aufgabe, besonders wenn Subsysteme
mit niedrigen Finalraten ber viele Dekaden zu verteilen sind (z.B.
3-2-2-2 auf 4 oder 5 Dekaden).

Die Tipps erscheinen in einem Zahlenfenster, dem Tipp-Feld in der lin-
ken oberen Ecke des Monitors. Im oberen Rahmenteil des Fensters lesen
Sie die Nummer der aktuellen Tipp-Reihe. Im unteren Rahmen teilt Ihnen
das Programm die Anzahl der optimalen Tipp-Reihen mit, welche es fr
Sie erstellen wird.

Unterhalb des Tipp-Feldes erscheinen noch einmal die vom Computer aus-
gewhlten Tipps, die Zahlen der einzelnen Tipps sind aufsteigend ge-
ordnet. Ganz unten am Bildschirm steht die Abfrage, ob Sie die aktuel-
le Tipp-Reihe sofort ausdrucken oder abspeichern oder aber ob Sie
fortfahren wollen:


                [W]EITER - [S]PEICHERN - [D]RUCKEN




                                                               - 13 -
Sie knnen jede einzelne Tipp-Reihe sowohl speichern als auch aus-
drucken lassen, bevor Sie weitergehen. Die Tipps werden alle unter dem
Namen gespeichert, den Sie zu Anfang angegeben haben, und zwar so lan-
ge, bis Sie das Tipp-System wechseln oder dem gleichen Tipp-System
einen neuen Namen gegeben haben.

Drcken Sie die in Klammern stehenden Buchstaben der Operationen. Bei
[W] erfolgt automatisch der nchste Tipp-Vorschlag. Sind alle Tipps,
die das System fr Sie bereithlt, erschienen, so knnen Sie entweder
erneut im gleichen Tipp-System tippen oder aber ins Hauptmen zurck-
kehren, um ein anderes System zu whlen oder in das Manager-Modul zu
gelangen:

                     neues [S]PIEL - [H]AUPTMEN


Wenn Sie [S] whlen, so bleiben Sie im gleichen System. Mit [H] kehren
Sie zurck und knnen nun neu auswhlen, was Sie weiter tun wollen.


BILDSCHIRM

Der Bildschirm des Tipp-Generators ist so aufgebaut, da Sie alle
Schritte der Tipp-Erstellung von den anfnglichen Vorgaben bis zur
letzten erstellten Tipp-Reihe berblicken und noch im nachhinein ver-
folgen knnen.


WENN IHR COMPUTER OHNE FESTPLATTE IST

Das LOTTO-PROFI-SYSTEM besteht aus zwei groen Modulen, dem Hauptmodul
oder Manager-Modul und dem Tipp-Generator-Modul. Um das Programm nicht
unntig zu verlangsamen, ist immer nur ein Modul im Arbeitsspeicher
des Computers. Das bedeutet aber auch, da ein Wechsel von einem in
das andere Modul eine Ladevorgang notwendig macht. Keine Angst, Sie
mssen keine Namen eingeben oder hnliches tun. Wenn Sie den entspre-
chenden Menpunkt angewhlt haben, tut das der Comuter fr Sie. Der
berwiegende Teil der Computeranwender, der eine Festplatte besitzt,
bekommt das gar nicht mit.

Problematisch kann es unter Umstnden fr Sie werden, wenn Sie noch
Diskettenlaufwerke benutzen, da Ihr Computer noch nicht mit einer
Festplatte ausgerstet ist. Wenn Sie Ihre Tipp-Reihen auf einer eige-
nen Diskette speichern wollen, so mssen Sie diese sptestens vor dem
Speichern der ersten Tippreihen wechseln. Vergessen Sie nicht, bei der
Rckkehr zum Manager-Modul wieder die System-Diskette einzulegen! Aber
wenn Sie das vergessen sollten, ist das halb so schlimm: Das Programm
gibt ihnen einen Hinweis, da Sie die Diskette einlegen sollen.


FEHLERMELDUNGEN

Fehler sind menschlich und knnen immer wieder gemacht werden. Wichtig
dabei ist nur, da das Programm von vorneherein eine Menge Bedienungs-
fehler ausschliet, und dort, wo das nicht mglich ist, eine entspre-
chende Meldung bringt.









                                                               - 14 -
Hier die wichtigsten Fehlermeldungen:

Fehler 7: Arbeitsspeicher zu knapp! Wahrscheinlich haben Sie zu viele
   speicherresistente Programme geladen. Beseitigen sie einige davon!

Fehler 14: Variablenspeicher zu knapp!
   Siehe Fehler 7. Wenn das nichts hilft, legen Sie fr die Ziehungen
   (Samstags-/Mittwochslotto) eine neue Datei an!

Fehler 25: Peripherieprobleme - evtl. Drucker einschalten! Hardware-
   fehler! Prfen Sie, ob Ihr Drucker eingeschaltet oder auf on-line
   geschaltet ist. Kann auch bei einem externen Laufwerk auftreten,
   das ausgeschaltet oder nicht initialisiert ist.

Fehler 27: Drucker ohne Papier - Drucker nicht 'on line'! Papier
   einlegen, on-line schalten!

Fehler 53: Datei nicht gefunden!
   Prfen Sie, ob die Ziehungsdateien, Tipp-Reihen-Dateien, alle Mo-
   dule, die nachgeladen werden mssen, auf dem angesprochenen Speicher-
   medium sind! Eventuell mu auch der Suchpfad gendert werden!

Fehler 57: Fehler in der Peripherie (unformatierte Disk?)!
   Kann verschiedene (auch ernstere) Ursachen haben, meist ist jedoch
   einfach eine Diskette nicht formatiert.

Fehler 61: Diskette/Festplatte voll!
   Lschen Sie unntige Dateien von der Festplatte/Diskette bzw. legen
   Sie eine neue formatierte Diskette ins Laufwerk!

Fehler 64: Unzulssige oder fehlende Dateibezeichnung!
   Sie versuchen, einen Dateinamen mit unzulssigen Zeichen (auer-
   halb der DOS-Spezifikation) zu versehen oder aber eine Datei ohne
   Bezeichnung abzuspeichern!

Fehler 67: Zuviel im Hauptverzeichnis / Zu wenig Files in config.sys!
   Legen Sie auf Ihrer Festplatte Unterverzeichnisse an! Wenn das
   nichts ntzt, in der CONFIG.SYS nachschauen, wieviele Files hier
   angegeben sind. Ntigenfalls die File-Zahl dort erhhen!

Fehler 68: Angesprochenes Gert steht nicht zur Verfgung!
   Sie wollen auf ein Gert zugreifen, das gar nicht vorhanden ist!

Fehler 70: Die Diskette ist schreibgeschtzt - Schutz entfernen!
   Meist hardwaremiger Schutz, aber auch softwaremig mglich, wenn
   eine Datei, die neu oder wieder beschrieben werden soll, mit dem
   "NUR-LESE-ATTRIBUT" versehen ist. - Umstellen!

Fehler 71: Laufwerk: nicht geschlossen bzw. ohne Diskette!
   Schlieen sie die Laufwerksklappe bzw. legen Sie eine formatierte
   Diskette ein!

Fehler 76: Suchweg existiert nicht!
   Sie haben einen Suchpfad oder einen Dateinamen angegeben, der nicht
   existiert!

Interner Fehler Nr. X
   Sollten sie einmal eine solche Fehlermeldung erhalten mit einer
   bloen Fehlernummer und knnen sie diesen Fehler nicht bereinigen,
   so schreiben Sie uns bitte. Das hilft einerseits uns, unser Pro-
   gramm stndig zu verbessern, und andererseits kann es auch Sie auf
   die Schliche eines Fehlers in Ihrem Hardware-System fhren! Neben
   den Fehlermeldungen sind wir selbstverstndlich auch fr Anregungen
   immer dankbar.

                                                               - 15 -
Teil II - DIE GRUNDIDEE DES BASISZAHLEN-SYSTEMS

Ach ist das nicht schn, auf Knopfdruck Millionr zu werden!

- Es wre schn, aber so einfach ist das nicht! Ein derartiges compu-
tergesteuertes Programm, das exakt die Lottozahlen herauspickt, deren
Kugeln bei der nchsten Ziehung aus der Trommel fallen, wird es wohl
nie geben! Wohl aber ein computeruntersttztes Programm, dem eine
schlssige Idee zugrunde liegt.

Ein solches Programm haben Sie mit dem Lotto-Profi-System erworben.
Herzlichen Glckwunsch!

Diese Programm setzt aber auch Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit voraus.
Sie stellen manche Weichen selbst, bevor Ihnen der Computer im ent-
scheidenden Augenblick die Denkarbeit abnimmt und Ihnen seine Ergeb-
nisse offeriert.

Daher ist es unerllich, da Sie den folgenden Abschnitt sehr auf-
merksam durchlesen, wenn Sie ihre Tipps durch den Computer erstellen
lassen wollen. Wollen Sie das Programm nur zur Auswertung und als Lot-
tozahlen-Bibliothek benutzen, so brauchen sie hier nicht weiterzule-
sen.

Entscheiden Sie sich, hier weiterzulesen, dann mssen Sie wissen: Sie
berlassen keineswegs alles der Maschine. Sie bleiben letztendlich die
bestimmende Kraft, die sich des Computers bedient. Aber Sie und Ihr
Computer werden ein starkes Team sein. Mit dem LOTTO-PROFI-SYSTEM er-
halten Sie ein System, welches ihnen wirklich solide Chancen insbeson-
dere in den mittleren Gewinnklassen.


Das System beruht auf drei Grundprinzipien:

1. Beschrnkung auf Basiszahlen

2. Einschrnkung durch Auswahl der Dekaden 

3. Grtmgliche Streuung innerhalb des eingegrenzten Raumes.


zu 1. Basiszahlen

Was ist unter einer Basiszahl zu verstehen? Als Basiszahl (= Grund-
zahl) verstehen wir hier immer die Einerstelle der Lottozahl. Da es
sich also um die letzte Stelle handelt, knnen wir auch von einer Fi-
nalzahl sprechen und folgende Abmachung treffen: Die Basiszahlen des
Lotto-Profi-Systems sind alle Finalzahlen der Lottozahlen oder, ganz
einfach ausgedrckt: die Zahlen 0 - 9. Somit besetzt eine Basiszahl im
Feld der Lottozahlen von 1 bis 49 immer fnf Pltze, mit Ausnahme der
0, die ja nur die Zehnerstellen und damit nur vier Pltze besetzen
kann.

Beispiele:

  - Basiszahl 2:      2 - 12 - 22 - 32 - 42
  - Basiszahl 0:     10 - 20 - 30 - 40

Bei unserem ersten Beispiel sprechen wir von einer Finalrate 5, im 2.
Fall von einer Finalrate 4. Unter Finalrate verstehen wir also, wie
oft die gleiche Basiszahl in einem Tipp-System vorkommt. Es gibt dem-
nach niedrige Finalraten (1, 2), eine mittlere Finalrate (3) und hohe
Finalraten (4, 5).


                                                              - 16 -
Eine Untersuchung von ca. 2100 Ziehungen der letzten Jahre (Samstags-
u. Mittwochslotto) hat ergeben, da einer Ziehungs-Reihe nur in den
seltensten Fllen sechs verschiedene Basiszahlen zugrundeliegen: Viel-
mehr treten gehuft Basiszahlenpaare (z. B. 12 -32) oder Zahlen mit
einer hheren Finalrate auf (z.B. 2 - 12 -32). Dieser Umstand trifft
fr 80 %(!) aller Ziehungen zu.

Sie knnen das anhand des Ihnen vorliegenden Auswertungsprogramms
selbst berprfen!

Beschrnkt man sich nun auf die Auswahl der Basiszahlen, so ist schon
der erste Schritt zur Begrenzung getan; denn man hat es zunchst
eigentlich ja nur mit 10 Zahlen zu tun (0 - 9, 1 - 10). Und darin
liegt der einleuchtende Grund, da sich dieses System ganz besonders
fr den System-Tipp (VEW-, Vollsysteme) eignet. Denn wenn Sie bis zu
sechs Basiszahlen in einem System-Tipp auswhlen knnen, haben Sie ja
schon mehr als die Hlfte aller mglichen Basiszahlen abgedeckt. Be-
trachten wir den System-Tipp mit 9 Zahlen und mit folgenden Kombina-
tionen der Finalraten:

    a)  3 - 3 - 3   b)  3 - 2 - 2 - 2   c)  2 - 2 - 2 - 2 - 1

In allen 3 Kombinationen haben sie noch eine Chance auf Gewinne, wenn
Sie nur ein (!) Basiszahlenpaar treffen:

 in a vier Richtige:    2 - 1 - 1       oder 1 - 2 - 1 usw.
 in b fnf Richtige:    2 - 1 - 1 - 1   oder 1 - 2 - 1 - 1 usw. 
 in c sechs Richtige:   2 - 1 - 1 - 1 - 1 usw.

Fhren Sie diese berlegungen einmal mit zwei oder drei Basiszahlen-
paaren durch oder mit einer hheren Finalrate, dann werden Sie sehen,
wie sich die Chancen enorm vergrern; Sie werden die kompakte Grund-
idee umso besser erfassen!

Im 12er-System erhhen sich die Chancen auf Treffer noch um ein Mehr-
faches. Insbesondere, weil das LOTTO-PROFI-SYSTEM ihnen Basiszahlen-
Kombinationen dazu anbietet, die in Verbindung mit noch anderen Ein-
grenzungen sehr gute Voraussetzungen fr den Erfolg schaffen, wie Sie
im Verlaufe dieser Beschreibung noch sehen werden:

  
  a) 4 - 4 - 4             b) 3 - 3 - 3 - 3
  c) 3 - 3 - 2 - 2 - 2     d) 2 - 2 - 2 - 2 - 2 - 2


Die Kombination a) zielt mit ihrer hohen Finalrate mehr darauf ab, ein
einzelnes Basiszahlenpaar ber den gesamten Zahlenraum hinweg aufzu-
fangen; man knnte auch sagen, es deckt die vertikale Ebene besser ab.

Die Kombination d) sucht dagegen das Zahlenfeld mehr in der horizonta-
len Ebene ab, will also eine Streuung in die Breite abfangen.

Mit den Kombinationen b) und c) werde beide Eigenschaften mehr oder
weniger miteinander verbunden.


2. Bestimmung von Dekaden

Das Zahlenfeld von Lotto lt sich sicherlich auf vielfltigste Weise
gliedern, die einfachste Gliederung drfte wohl die Einteilung in Zeh-
nerrumen sein (1-10 / 11-20 / 21-30 / 31-40 / 41 - 49).




                                                               - 17 -
Fortan verstehen wir unter einem solchen Zehnerraum und dem letzten
Neunerraum (31-49) eine Dekade.

Die Auswertung der vielen Ziehungen hat noch eine weitere Annahme be-
sttigt: In den wenigsten Ziehungsreihen sind die Lottozahlen auf alle
Dekaden verteilt, d.h. auf das gesamte Feld der Lottozahlen. Genauge-
nommen hat die Untersuchung und Auswertung sehr deutlich gemacht, da
es unwahrscheinlich ist, da mindestens 5 Zahlen (eine pro Dekade) in
einer Art regelmigem Abstand zueinander liegen. Ebenso selten liegen
alle Zahlen einer Ziehung innerhalb nur einer oder auch nur zwei Deka-
den. Der weitaus grte Teil der Ziehungen bewegt sich innerhalb von
drei oder vier Dekaden (Auch das knnen Sie mit dem LOTTO-PROFI-SYSTEM
ber selbst ausgewhlte Zeitrume nachprfen!).

Da die Anzahl von einer oder zwei Dekaden also vernachlssigt werden
kann, berlt Ihnen das LOtto-Profi-System die Auswahl erst ab einer
Anzahl von drei Dekaden. Sie knnen dabei durchaus auch fnf Dekaden
besetzen, denn bedenken Sie bitte, da sich natrlich gerade in einem
System-Tipp mit vielen Zahlen (z.B. 12er-System) eine Streuung ber
alle Dekaden sehr vorteilhaft auswirken kann. Denn wenn Sie etwa zwlf
Zahlen tippen, wollen Sie ja gerade auf einem sehr breiten Feld sechs
mgliche Treffer auffangen. Aber auch hier ndert sich letztendlich an
der Tatsache nichts, da von diesen zwlf Zahlen fnf oder sechs im
Bereich von drei oder vier Dekaden liegen. - Viel Theorie? Keine
Angst, die endgltige Verteilung nimmt Ihnen der Computer ab!

Bis hierher haben wir bestimmt, wieviele Dekaden besetzt werden sol-
len. Das kann aber noch nicht ausreichen. Um den Tipp-Schein mglichst
flchendeckend ausfllen zu knnen, ist eine direkte Auswahl der Deka-
den unerllich. Dabei ergeben sich verschiedene Kombinationsmglich-
keiten: Bei einer Anzahl von 3 Dekaden sind es 10 Kombinationen:

     1>  01-10 * 11-20 * 21-30
     2>  01-10 * 11-20 * 31-40
     3>  01-10 * 11-20 * 41-49
     4>  01-10 * 21-30 * 31-40
     5>  01-10 * 21-30 * 41-49
     6>  01-10 * 31-40 * 41-49
     7>  11-20 * 21-30 * 31-40
     8>  11-20 * 21-30 * 41-49
     9>  11-20 * 31-40 * 41-49
    10>  21-30 * 31-40 * 41-49

   
Bei einer Anzahl von 4 Dekaden sind es 5 Kombinationen:

   1>  01-10 * 11-20 * 21-30 * 31-40
   2>  01-10 * 11-20 * 21-30 * 41-49   
   3>  01-10 * 11-20 * 31-40 * 41-49
   4>  01-10 * 21-30 * 31-40 * 41-49
   5>  11-20 * 21-30 * 31-40 * 41-49


Aus diesen Kombinationen mssen Sie auswhlen. Sie haben natrlich
lngst schon erkannt, da Sie Ihre Auswahl der Dekaden von der Auswahl
der verschiedenen Basiszahlen-Kombinationen, insbesondere der Finalra-
te abhngig machen. Abgesehen davon, da es logischerweise gar nicht
mglich ist, eine Finalrate 4 ber nur drei Dekaden zu verteilen, ist
es sinnvoller, die Zahlen mit Finalrate 4 in ein Fnf-Dekaden-System
zu packen als etwa in eine Vier-Dekaden-System, denn Sie spielen ja
dann ein System mit vielen Zahlen (z.B. 12er-System)




                                                               - 18 -
3. Breite Streuung im Aktionsraum

Nachdem ber die Dekadenwahl der Aktionsraum abgesteckt worden ist,
mu dieser nun optimal genutzt werden. Das heit nichts anderes, als
da die Zahlen innerhalb des abgegrenzten Raumes auch raumdeckend sein
mssen. Innerhalb der gesteckten Grenzen darf es keine Lcher geben.
Diese Forderung kann nur durch eine mglichst breite Streuung der Zah-
len im Aktionsraum erfllt werden. Das bernimmt der Computer ohne
Eischrnkung fr Sie.

Was aber bedeuten alle diese Forderungen fr die Praxis:

Jede einzelne Tipp-Reihe auf dem Lottoschein ist ein solch definierter
Aktionsraum, jeder fr sich optimal mit Zahlen besetzt. Mehrere sol-
cher Rume wiederum sollen sinnvoll zueinander in Beziehung gesetzt
werden. Dazu bieten sich verschiedene Mglichkeiten an.

Hier einige Anregungen:

- In jedem Feld whlen Sie die gleichen Basiszahlen, aber immer in
  einer anderen Reihenfolge. Dies bietet sich besonders dann an, wenn
  sie in jedem Feld eine hohe Dekadenrate (4 oder 5 Dekaden) bestimmen.

- Sie whlen eine niedrige Dekadenrate und verteilen nun die einzel-
  nen Kombinationsmglichkeiten (= 10) ber die Tipp-Felder.

- Sie behalten alle Eingrenzungen ber mehrere Tipp-Felder bei, wech-
  seln aber die Basis-Zahlen

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, aber behalten Sie immer das
wichtige Ziel im Auge, die ganze Systematik nicht nur dem Computer zu
berlassen (auch wenn er Ihnen die entscheidende Arbeit abnimmt!),
sondern arbeiten Sie immer der Systematik zu!

Selbstverstndlich hngt es auch von Ihrem finanziellen Einsatz ab,
wie umfassend Sie das System ausnutzen, so da ein Geflecht von unter-
einander abhngigen und sich gegenseitig ergnzenden Aktionsrumen
entsteht. Vielleicht sind Sie Mitglied einer privaten Tipp-Gemein-
schaft. Das wre fr die Umsetzung unserer gerade angestellten berle-
gungen besonders vorteilhaft. Aber wie Sie ja selbst gesehen haben,
untersttzt sie das LOTTO-PROFI-SYSTEM auch als Einzelkmpfer mit be-
scheideneren finanziellen Einsatzmglichkeiten.


Und nun lehnen Sie sich erst einmal zurck und berlegen sich eine
Strategie. Hier noch einmal ein paar wertvolle Hinweise:

- Jede einzelne Tipp-Reihe auf dem Lottoschein ist ein Aktionsraum.
  Diesen definieren Sie 1. durch Auswahl und Kombination von Basiszah-
  len 2. durch Anzahl und Kombination von Dekaden

- Jeder Aktionsraum wird in optimaler Streuung besetzt. Das macht der
  Computer fr Sie anhand Ihrer Angaben.

- Mehrere solcher Aktionsrume wiederum mssen sinnvoll zueinander in
  Beziehung gesetzt werden.









                                                               - 19 -
Dazu bieten sich verschiedene Mglichkeiten:

1. Sie whlen eine niedrige Dekadenrate (3) zusammen mit einer niedri-
gen Finalrate und folglich vielen Basiszahlen. In weiteren Aktionsru-
men sollten Sie die Dekaden wechseln, die Basiszahlen aber werden bei-
behalten.

2. Sie whlen eine hhere Dekadenrate (4 oder 5) zusammen mit einer
hohen Finalrate und folglich weniger Basiszahlen: in weiteren Aktions-
rumen sollten die Finalzahlen wechseln, die Dekaden aber bleiben be-
stehen.


3. Sie whlen eine mit der Dekadenrate identische Finalrate. Dazu zwei
Beispiele:


3.1. 12-er System: Finalkombination 4 - 4 - 4 und Dekadenrate 4

 Sie behalten in drei Aktionsrumen die angewhlten Dekaden bei und
 nehmemen dreimal neue Basiszahlen. Danach wechseln Sie in mgliche
 weitere Aktionsrume und verfahren dann ebenso. Whlen Sie also Ihre
 neuen Dekaden aus fr die weiteren Aktionrume. Die Auswahl der Ba-
 siszahlen und deren Wechsel nehmen Sie wie in den ersten drei
 Aktionsrumen vor, so da sich die Basiszahlen nach drei Tipps immer
 wiederholen. Es bleibt zwar eine Basiszahl ungenutzt, doch das ist
 nicht weiter schlimm.


3.2. 12-erSystem: Finalkombination 3 - 3 - 3 - 3 und Dekadenrate 3

 Sie behalten in jeweils zwei Aktionsrumen die ausgewhlten Dekaden
 bei und whlen zweimal neue Basiszahlen. Danach wechseln Sie die De-
 kaden einmal fr die nchsten Aktionsrume und verfahren mit den Fi-
 nalzahlen wie in den ersten beiden Feldern. Vergessen Sie hier nicht
 die letzten zwei noch nicht genutzten Basiszahlen! Diese knnen Sie
 in einen fnften und mglicherweise 6. Aktionsraum einbinden.



                  Und nun viel Spa und Erfolg!


















.
