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                  aliBASE - Relationale Datenbank                  
       (c) albrecht informationssysteme, Hhenstrae 18, 4050       
                    Mnchengladbach 3 ,1992,1993                    



Inhaltsverzeichnis


1   ber aliBASE

2   Bentigte Konfiguration

3   Gewhrleistung und Urheberrechte

4   Kritik, Fragen und Anregungen

5   Probleme mit der SHAREWARE-Version

6   aliBASE starten

7   Die Benutzeroberflche

8   Fehlermeldungen

9   bersicht der Menfunktionen

10  Hilfe abrufen/der aliBASE - Dokumentations-Manager

11  Diese Tasten sollten Sie sich merken

12  Was ist eine Datenbank?
    12.1  Dateien
    12.2  Datenstze
    12.3  Datenfelder

13  Eine Datenbank erstellen
    13.1  Dateistruktur (Datenbankstruktur) erstellen
    13.2  Eine Dateistruktur ndern
    13.3  Eine Dateistruktur kopieren
    13.4  Eine Datenbankdatei laden
    13.5  Sortierte Datenstze - Index erstellen
    13.6  Datenbankdateien verbinden

14  Eine geladene Datenbankdatei auswhlen

15  Eine Datenbankdatei aus dem Hauptspeicher entfernen

16  Eine Anwendung speichern

17  Eine Anwendung laden

18  Datenstze anzeigen
    18.1  Maskendarstellung (Standardmaske)
    18.2  Listendarstellung

19  Datenstze suchen

20  Datenstze editieren
    20.1  Neue Datenstze eingeben
    20.2  Datenstze ndern
    20.3  MEMO-Texte erfassen und ndern
    20.4  Feldwerte kopieren - Updating
    20.5  Datenstze lschen
    20.6  Text in MEMO-Feld kopieren
    20.7  Kalkulator/Taschenrechner nutzen
    20.8  Einen Datensatz drucken

21  Datenstze aus verbundenen Dateien editieren
    21.1  Zugeordnete Datenstze (SET) anzeigen
    21.2  Neue Datenstze erfassen
    21.3  SETs lschen

22  Datenbankdateien bearbeiten und auswerten
    22.1  Datenstze importieren
    22.2  Datenstze exportieren
    22.3  Filter setzen
    22.4  Datenbank lschen
    22.5  Datenstze global ndern
    22.6  Numerische Felder kumulieren
    22.7  Abfragen (Minimum, Maximum, Durchschnitt, Summe ...)

23  Der Reportgenerator
    23.1  Eine neue Reportdatei erstellen/kopieren
    23.2  Eine Reportdatei laden
    23.3  Eine Reportdatei von der Festplatte entfernen
    23.4  Das Text-/Reportinfo
    23.5  Einen Report erstellen
        23.5.1  Die Reportbereiche
        23.5.2  Der Reporteditor
    23.6  Druckereinstellungen
    23.7  Einen Druckertreiber erstellen oder anpassen
    23.8  Einen Report als Liste oder Brief drucken
    23.9  Etiketten drucken
    23.10 Bildschirmkontrolle des Ausdrucks
    23.11 Die Reports der Demoanwendung

24  Grafische Auswertungen
    24.1  Eine Grafikart whlen
    24.2  Das Ausgabegert whlen
    24.3  Ein Feld fr die Auswertung whlen
    24.4  Den Datenbereich bestimmen
    24.5  Die Grafikparameter bestimmen
    24.6  Die Bildschirm-Darstellung beenden
    24.7  Grafisch blttern

25  Der Maskengenerator
    25.1  Eine neue Maske erstellen
    25.2  Eine Maske laden
    25.3  Eine Maske bearbeiten
          25.3.1  Feldbeschreibung
          25.3.2  Ausdrucksfelder
          25.3.3  Funktionen der Clipper-Sprache
    25.4  Eine Maske schlieen, lschen und kopieren
    25.5  Datenstze mit einer aliBASE-Maske editieren

26  Der DOS-Manager

27  Namenserweiterungen ndern

28  Dateien verschlsseln

29  Systemauskunft

30  Farben einstellen

31  Pfad fr Daten

32  aliBASE im Netzwerk

33  aliBASE beenden

34  Anhang
    34.1  Technische Daten/Mengengerst
    34.2  Dateien unter aliBASE
    34.3  Handbuch ausdrucken
    34.4  Liste der Warenzeichen



1   ber aliBASE


aliBASE  ist  ein  dBASE  III-Plus-kompatibles Datenbankprogramm.
Bis  zu  drei Datenbankdateien knnen miteinander verbunden werden
(Relationen).  aliBASE  erstellt  beliebige Datenbankdateien oder
verarbeitet  bereits  vorhandene  Datenbanken  im  dBASE III-Plus-
Format.   Das   Programm   verfgt   ber  einen  leistungsfhigen
Reportgenerator    und    erlaubt    die   Erstellung   grafischer
Auswertungen.   Alle  Datenbank-  und  Auswertungsoptionen  werden
mengesteuert  ausgefhrt.  Es  sind keinerlei Programmierarbeiten
notwendig.

aliBASE  verfgt  ber  eine  SAA-hnliche Benutzeroberflche mit
Fenstertechnik,    Pulldown-Mens    und   -Listen   sowie   einer
Kontexthilfe,  die  an  jeder  beliebigen  Stelle abgerufen werden
kann. aliBASE ist netzwerkfhig!

Die Leistungsmerkmale im Einzelnen:

- Erstellung und nderung von Datenbankstrukturen:
    - Bis zu 128 Felder.
    - Satzgre bis 4096 Byte.
    - Feldtypen: Zeichen, Numerisch, Logisch, Datum, MEMO (Text)
    - Bis zu 1 Milliarde Stze pro Datenbankdatei

    - Datenstrukturen knnen kopiert und ausgedruckt werden.

- Bis zu drei Datenbankdateien knnen ber Schlsselfelder
  verbunden werden.

- Erstellung und nderung von Indexdateien.
    - Auswahl von Feldern und Funktionen fr den Indexausdruck
      ber Pulldown-Listen.

- Automatische Konvertierung von Datenbanken im dBASE IV-Format.
  (MEMO-Felder knnen nicht konvertiert werden!)

- Zusammenfassung komplexer Anwendungen, die auf Tastendruck
  geladen werden:
    - Laden aller Datenbankdateien.
    - Laden/automatische Erstellung aller bentigten Indexdateien.
    - Erstellung von Filtern.
    - Laden von Reports und Erfassungsmasken.

- Editieren von Datenstzen:
    - Automatische Erstellung von mehrseitigen Bildschirmmasken,
      auf Wunsch auch mit zweispaltiger Anordnung der Felder
      (Standardmasken).
    - Alternative Bearbeitung im 25-, 43- oder 50-Zeilenmodus
      (EGA/VGA-Karte erforderlich!).
    - Auswahl/Bearbeitung verbundener Dateien auf Tastendruck.
    - Suchfunktionen: Feldbezogen, Indexreihenfolge und Globalsuche.
    - Editor fr MEMO-(Text-)Felder.
    - Anhngen oder Einfgen eines neuen Satzes.
    - Kopieren eines Satzes.
    - Lschen eines Satzes.
    - bernahme der Werte eines Satzes aus einer verbundenen
    - Datei (Updating).
    - Erstellung komplexer Filterbedingung: Klammerausdrcke,
      AND, OR und NOT-Verknpfungen.
    - Kalkulator/Taschenrechner kann beim Editieren aufgerufen
      werden. Rechenergebnisse werden automatisch in Felder ber-
      nommen.
    - Suchfunktion fr Feldnamen in Listen- oder Maskendar-
      stellung.
    - Festsetzen belieber Spalten/Felder in Listendarstellung.
    - Anzeige berlanger Felder bei Listendarstellung.

- Maskengenerator fr mehrseitige Erfassungsmasken und Multi-File-
  Zugriff. WENN-Klauseln (steuert die Erlaubnis, ein Feld zu edi-
  tieren), Gltigkeitsprfung, Vorgabe-/Default-Werte, Zuordnung
  kurzer Hilfetexte zu jedem Feld. Freie Ausdrucksfelder. 
  Automatisches Linking: Nach Eingabe in ein Verbindungsfeld wird
  sofort der passende Datensatz gesucht und angezeigt!

- Bearbeiten von Datenbankdateien unter Bercksichtigung von
  Filterbedingungen:
    - Spezielle Filtererstellung ber Indexdateien erlaubt eine
      hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit.
    - Importieren von Daten im dBASE-, SDF- und Delimited-Format.
    - Exportieren im dBASE-, SDF- und Delimited-Format.
    - Lschoptionen: Mit Lschmarkierung versehene Stze physika-
                     lisch entfernen.
                     Alle Stze physikalisch entfernen.
                     Alle Stze, die einer Filterbedingung
                     entsprechen, entfernen.
                     Alle Lschmarkierungen aufheben.
    - Datenstze global ndern.
    - Kumulierung von Numerischen Feldern. Erstellung einer neuen
      Datenbank. Zum Beispiel auch nach Monaten oder Jahren.
    - Summen-, Minimum-, Maximum-, und Durchschnittsermittlung.
    - Ermittlung der Anzahl von Datenstzen, die einer Filterbe-
      dingung entsprechen.

- Beliebige Anpassung von Namenserweiterungen fr Datenbankdateien
  oder Textdateien.

- Datenverschlsselung mit Passwortschutz von beliebigen Dateien,
  einschlielich Datenbankdateien.

- Integrierter DOS-Manager:
    - Kopieren, Lschen und Umbenennen von Dateien.
    - Kopieren, Lschen und Erstellen von Verzeichnissen.
    - Ausfhrung eines wahlfreien DOS-Kommandos.

- Umfangreicher Reportgenerator:
    - Texteditor:
        - Blockoperationen fr Lschen und Textformatierung
          (zentrieren, links-/rechtsbndig, Blocksatz).
        - Einfgen von Feldvariablen an beliebigen Stellen.
        - Einfgen von beliebigen Feldwerten (einschl. MEMO) in
          den Text.
        - Einfgen von ASCII-Dateien an beliebiger Stelle.
        - Suchen und Ersetzen.
        - Clipboard zum wiederholten Kopieren von Textblcken.
        - Zeichnen von Linien und Rahmen: Automatisch und via
          Cursorsteuerung!
        - Tabulatorenverwaltung textweise.
        - Stoppzeichen an beliebiger Stelle veranlassen die freie
          Cursorpositionierung auf Tastendruck.
        - "Rechnen im Text" mit beliebigen Ausdrcken und
          Formeln. Ausgewertet werden numerische Datenbankfelder,
          Funktionen der Clipper-Sprache und eigene Formel-
          variablen, denen beliebige Werte zugewiesen werden
          knnen.
        - Kalkulator/Taschenrechner fgt Rechenergebnisse an der
          aktuellen Curorposition in den Text ein.
        - Einfgen von Druckattributen.
        - Freie Textkrzel werden auf Tastendruck durch einen
          beliebigen Langtext ersetzt.
    - Kopf-, Daten- und Gruppenbereiche fr die Erstellung von
      Listen, Reports, (Serien-)Briefen oder Etiketten.
    - Auswertung verbundener Datenbankdateien.
    - Treibereditor fr die Anpassung an beliebige Drucker.
    - Umleitung des Drucks auf den Bildschirm.
    - Erstellung und Speicherung beliebig vieler Drucker-
      einstellungen.
    - Variabler Zeilenabstand.
    - Untersttzung von manuellem Einzelblatteinzug.
    - Ausdruck beliebig vieler Exemplare.
    - Untersttzt wahlweise die Parallelschnittstellen 1 bis 3
      und druckt auf Wunsch in eine Datei.

- Grafische Auswertungen (Blockgrafiken):
    - Grafiktypen: Sule, Treppe, Punkt, Box (mit/ohne Rahmen).
    - Auswertung auf dem Bildschirm, dem Drucker oder in eine
      Datei im Standard-Text-Format.
    - Maximal 36 Grafikelemente auf dem Bildschirm/Datei. Maximal
      60 Grafikelemente gleichzeitig auf dem Drucker.
    - "Grafisch Blttern". Auf Tastendruck wird eine Sulen-,
      Punkt- oder Treppengrafik nach rechts oder links verschoben
      und der folgende oder vorhergehende Datensatz grafisch
      ausgewertet. (Nur Bildschirm!)
    - Parallele Auswertung und Darstellung von positiven und nega-
      tiven Werten.
    - Bezeichnung der Grafikelemente als fortlaufende Numerierung
      oder Auswertung eines Feldes (auch aus verbundener Datei!).

- Dokumentations-Manager: An (fast) jeder Stelle des Programms
  kann die Bedienungsanleitung "on-line" auf dem Bildschirm
  durchblttert werden. Ein integriertes Inhaltsverzeichnis erlaubt
  den sofortigen Zugriff auf einen Abschnitt.

aliBASE ist datenkompatibel zum dBASE III plus-Format. Das bedeutet,
Datenbankdateien (DBF) dieses Formats knnen bearbeitet und ausgewertet
werden. Indexdateien im dBASE III plus-Format mit der Endung "NDX"
knnen mit der Normalversion von aliBASE allerdings nicht verwendet
werden. Wenn Sie versuchen, eine Indexdatei im dBASE III plus-Format
zu laden, wird aliBASE eine temporre Indexdatei im aliBASE/Clipper-
Format erstellen. In diesem Fall mssen Sie gegebenenfalls Ihre
dBASE III plus-Indexdatei anschlieend neu aufbauen (z.B. mit REINDEX),
weil nderungen von aliBASE nur in der temporren Indexdatei vorge-
nommen werden!
Alternativ knnen Sie auf Anfrage jedoch eine Version von aliBASE
erhalten, die das dBASE III plus-Indexformat verwendet. Beachten
Sie jedoch bitte, da das aliBASE-/Clipper-Indexverfahren wesentlich
schneller ist.



2   Bentigte Konfiguration


Ein  einwandfreies  Funktionieren  des Programms aliBASE kann nur
zugesichert werden, wenn folgende Konfiguration vorhanden ist:

      - Ein IBM-kompatibler Personal-Computer.
      - 640 KByte RAM.
      - Eine Festplatte.
      - PC-/MS-DOS ab Version 3.3

Fr  ein  sinnvolles  Arbeiten  wird  weiterhin  ein Matrixdrucker
bentigt.  Das  Programm  ist  auf  Drucker,  die IBM- oder EPSON-
kompatibel   sind,  bereits  eingestellt.  Darber  hinaus  knnen
viele  Drucker  auch  im  IBM-  oder EPSON-Modus betrieben werden.
Die  notwendigen  Einstellungen  des  Druckers entnehmen Sie bitte
Ihrem  Drucker-Handbuch.  Weitere  Treiber  stehen  zur Verfgung.
Eine  Anpassung  an  andere  Drucker  ist ohne groen Aufwand mg-
lich (siehe unten).

Wenn  Sie  sogenannte  speicherresidente Programme (beispielsweise
SIDEKICK)  geladen  haben,  kann  ein  einwandfreies Funktionieren
von  aliBASE  nicht  zugesichert  werden.  Entfernen Sie im Zwei-
felsfall   diese   Programme  aus  dem  Hauptspeicher,  bevor  Sie
aliBASEladen!

Die Datei CONFIG.SYS mu folgende Angaben enthalten

      FILES=31
      BUFFERS=8

Wenn  die  Werte  in  Ihrer CONFIG.SYS hher sind, beeinflut dies
unter  Umstnden  lediglich  die Ausfhrungs-Geschwindigkeit. Sind
die  Werte  kleiner,  MSSEN  SIE DIE EINTRGE ndern! Den Eintrag
BUFFERS  sollten  Sie  auf  '20'  erhhen,  um  die Ausfhrungsge-
schwindigkeit zu steigern.

Bei der automatischen Installation fgt aliBASE die Zeile

   SET CLIPPER=F30

in Ihre AUTOEXEC.BAT ein, sofern diese Datei gefunden werden konnte.
Prfen Sie in jedem Fall, ob die Datei AUTOEXEC.BAT korrekt 
ergnzt worden ist. Wenn Sie aliBASE manuell installieren, mssen
Sie diese Ergnzung in jedem Fall selbst vornehmen!
Anschlieend sollten Sie Ihren Computer neu booten!!

Beachten  Sie  auch  die  weiteren  Angaben  zum  Starten des Pro-
gramms weiter unten!

WICHTIGER HINWEIS: aliBASE luft nicht ohne weiteres auf einem 
                   Laufwerk, da mit einem Hintergrundkomprimierer
                   (z.B."Double Space") formatiert wurde!! 
				   Eine Lsung finden Sie unter "aliBASE starten"!


3   Gewhrleistung und Urheberrechte


  Auch wenn ich Ihnen in aller Bescheidenheit zusichern kann, da
  dieses Programm  mit  groer  Sorgfalt  erstellt  und  getestet
  wurde, knnen  Programmfehler nicht ausgeschlossen werden. Dies
  liegt nicht  immer nur  an der Unzulnglichkeit des Programmie-
  rers. Die  Flle von  mglichen Hardware-Kombinationen  und die
  immer  noch  auftretenden  sogenannten  Inkompatibilitten  von
  Hardware und beispielsweise des BIOS (ein Programm, das fest in
  Ihrem Computer  eingebaut ist  und unter  anderem das Betriebs-
  system automatisch  startet), knnen ebenfalls Ursache fr Feh-
  lerbedingungen bei der Ausfhrung des Programms sein.

  ACHTUNG: Das  einwandfreie Funktionieren  des Programms aliBASE
  kann nur  bei Verwendung  des Original-Betriebssystems PC- bzw.
  MS-DOS ab  Version 3.3 zugesichert  werden.
  Verwenden Sie  speicherresidente Programme (etwa SIDEKICK) oder
  andere Betriebssysteme (oder Betriebssystem-Erweiterungen) kann
  das einwandfreie  Funktionieren des Programms nicht zugesichert
  werden!

  Expanded-Memory wird  nur ab  LIM-Version 3.2 untersttzt. Ver-
  wenden Sie mehr als 1 MByte Expanded-Memory, kann dies zu Lauf-
  zeitfehlern des  Programms fhren.  Diese knnen  in der  Regel
  durch Setzen  von DOS-Environment-Variablen  behoben werden. In
  diesem Fall bitte ich um Mitteilung!

  Fr alle  Fehler, die  der Programmierer  zu verantworten  hat,
  wird jedoch  eine prompte Nachbesserung im Rahmen des technisch
  Mglichen zugesichert.

  Obwohl versucht wurde, alle (bekannten) Fehlerquellen oder mg-
  liche Fehlbedingungen  programmtechnisch abzufangen, mu ehrli-
  cherweise zugestanden  werden,  da  trotzdem  sogenannte  Pro-
  grammabbrche nicht  auszuschlieen sind. In der Regel erhalten
  Sie dann  in der  untersten Bildschirmzeile eine Fehlermeldung.
  Bitte notieren  Sie diese  Meldung, und teilen Sie sie mir mit!
  Ich werde mich um eine umgehende Prfung und (wenn mglich) Ab-
  hilfe bemhen.
Ŀ
  Fr Schden irgendwelcher Art, die durch die Verwendung des Pro- 
  gramms oder dieser Dokumentation entstehen, kann keine Haftung   
  bernommen werden. Eine Garantie bezglich Verwendung, Nutzbar-  
  keit oder Funkion des Programms wird ebenfalls ausgeschlossen.   

  Da Sie  dieses Programm  in  der  Regel  als  Prfversion  oder
  SHAREWARE kennengelernt  haben, wissen Sie, da die Prfversion
  ohne Einschrnkung  kopiert und  weitergegen werden  kann. Dies
  gilt jedoch  nicht fr  die Vollversion.  Haben Sie  bitte Ver-
  stndnis dafr,  da die Diskette der Vollversion weder kopiert
  noch weitergegeben werden darf!

  ACHTUNG: Sie  haben nur  das  Nutzungsrecht  fr  einen  Compu-
  ter/Arbeitsplatz erworben.  Mchten Sie das Programm auf mehre-
  ren Computern  gleichzeitig nutzen,  mssen Sie  eine  entspre-
  chende Anzahl  von Lizenzen  erwerben! Dies  gilt  insbesondere
  auch fr  die Benutzung von aliBASE in einem Netzwerk! Sprechen
  Sie mit mir ber Mengenrabatte!



4   Kritik, Fragen und Anregungen


  Wenden Sie  sich bitte mit Ihrer Kritik, Hinweisen, Fragen oder
  Anregungen direkt an micht. Schreiben Sie mir

      Martin Albrecht
      Hhenstr. 18
      4050 Mnchengladbach 3

  oder rufen  Sie mich in dringenden Fllen an (bitte nur vormit-
  tags zwischen 9.00 und 13.00 Uhr)

      02166/186793

  Ein gutes Programm lebt von den Ideen und von der Kritik seiner
  Anwender! aliBASE soll  gut werden.  Deshalb bin ich fr JEDEN
  Hinweis und fr JEDE Kritik dankbar!



5   Probleme mit der SHAREWARE-Version


  Erfahrungsgem  werden von den SHAREWARE-Hndlern oftmals fehler-
  haft  kopierte  Disketten  verkauft.  In einigen Fllen werden die
  Original-Disketten  auch  entgegen  der Lizenzvereinbarung mit dem
  Hndler  verndert.  Wenn Ihre SHAREWARE-Version nicht einwandfrei
  arbeitet, sollten Sie dies bei Ihrem Hndler umgehend reklamieren.
  Kann  der  Hndler  keine  Abhilfe schaffen, wenden Sie sich bitte
  direkt an micht!



6   aliBASE starten


  aliBASE  wurde  im  Verzeichnis  \ALIBASE installiert. Melden Sie
  dieses Verzeichnis gegebenenfalls zunchst an mit

      cd \alibase <ENTER>.

  Unmittelbar nach  der automatischen  Installation befinden  Sie
  sich bereits im Verzeichnis \ALIBASE\.

  Wichtiger Hinweis:  Das Programm aliBASE arbeitet nur ordnungs-
  gem, wenn  das Verzeichnis,  in dem  sich die  Programm-  und
  Dienstdateien befinden,  als aktuelles  Verzeichnis  angemeldet
  ist!

  Wenn Sie MS-DOS 6.0 verwenden, sollten Sie die Hinweise unten
  beachten!

  ACHTUNG: Wenn  Sie das  Programm nicht  automatisch installiert
  haben, mssen  Sie  zunchst  eine  Dekompression  der  Dateien
  durchfhren. Dies geschieht, wenn Sie eintippen

       alibase1 <ENTER>

  und

       alibase2 <ENTER>

  Anschlieend verfahren Sie bitte ebenfalls wie nachfolgend be-
  schrieben!

  Starten Sie das Programm anschlieend mit

      ab <ENTER>

  Beim  Start  prft aliBASE, ob eine Farbgraphik-Karte installiert
  ist.  In  diesem  Fall  schaltet  das  Programm automatisch in den
  Farbmodus um. Anderenfalls wird der Schwarz-Wei-Modus eingeschal-
  tet.  Sie knnen aber auch die Schwarz-Wei-Darstellung erzwingen,
  indem Sie das Programm mit dem Parameter "/m" aufrufen:

      ab /m <ENTER>
  
  Die Anwendungs-Liste wird nach dem Start sofort zur Auswahl angeboten,
  wenn Sie aliBASE mit dem Parameter "/A" starten:

      ab /a <ENTER>

  Datenbankdatei beim Programmstart automatisch laden:

  Geben Sie den Namen der Datenbankdatei als Parameter beim Aufruf
  an. Zum Beispiel:

      ab kunden <ENTER>

  Beachten Sie bitte, da al Erweiterung "DBF" angenommen wird, wenn
  Sie keine Angaben machen.
  Befindet sich die Datei nicht im gleichen Verzeichnis wie aliBASE,
  mssen Sie auch den vollstndigen Pfadnamen angeben. Zum Beispiel:

      ab \dbase\kunden.dat

  Nach dem Programmstart ldt aliBASE die angegebene Datenbankdatei
  und ffnet sofort die Edit-Maske!
  
Wenn Sie aliBASE in einem lokalen Netzwerk einsetzen


  Einige Netzwerkbetriebssysteme verlangen ein READ-ONLY-Attribut
  fr ausfhrbahre EXE-Dateien. In diesem Fall mssen Sie die
  Datei AB.EXE mit dem READ-ONLY-Attribut versehen:

      attrib ab.exe +r  <ENTER>

  Der Befehl mu vom DOS-Prompt aus eingegeben werden!


aliBASE unter MS-DOS 6.0


Bei Verwendung des Treibers EMM386.EXE kommt es auf einigen Maschinen
zu Programmabstrzen beim Starten von aliBASE oder beim Laden einer
Datenbank.

Die Ursache ist eine Inkompatibilitt des Treibers EMM386.EXE mit
aliBASE/Clipper.

Lsung:

In einigen Fllen kann das Problem mit LOADFIX behoben werden.
Melden Sie das aliBASE-Verzeichnis an und starten Sie mit

   LOADFIX ab <ENTER>

Wenn dies nicht hilft, mssen Sie den EMM386-Treiber von WINDOWS
verwenden oder auf diesen Treiber verzichten!



7   Die Benutzeroberflche


  Nach einigen  Sekunden meldet  sich aliBASE.  In der Mitte des
  Bildschirms sehen  Sie das  Start-Logo, das Ihnen unter anderem
  auch die  aktuelle Versions-Nummer  mitteilt. Drcken  Sie eine
  Taste, um das Men von aliBASE zu aktivieren.

  In  der  obersten  Zeile  befinden  sich die Herstellerangabe
  und das Tagesdatum.

 In der hervorgehobenen Zeile darunter finden Sie von links
 nach rechts folgende Angaben:

 - Programmname.
 - Aktuelle Datenbank-Datei.
 - Aktuelle Indexdatei.
 - Name der aktuellen Anwendung.

 Darunter befindet sich das Hauptmen mit den Optionen

    Datei
    Struktur
    Edit
    Bearbeiten
    Index
    Report
    Anwendung
    Zusatz
    Ende

  Whlen  Sie  eine  Option  mit  den  Cursortasten.  Gegebenenfalls
  ffnet  sich  eine  sogennannte  Pull-Down-Liste  mit weiteren Op-
  tionen.  Um  eine  Auswahl  in diesen Mens zu treffen, setzen Sie
  den  Cursor  bitte  ebenfalls  auf  die  gewnschte  Position  und
  drcken  Sie  ENTER.  Alternativ  wird ein Menpunkt auch aufgeru-
  fen,  wenn  Sie  die  Taste fr den hervorgehobenen Buchstaben der
  Option,  zum  Beispiel  "e"  fr  "Edit", bettigen! Menoptionen,
  die  zur Zeit nicht aufgerufen werden knnen, sind ebenfalls farb-
  lich abgesetzt!

  Die  unterste  Bildschirmzeile  ist  fr  verschiedene  Meldungen,
  die whrend einer Sitzung angezeigt werden, reserviert.

                          Ŀ
                          Dateien whlen
                          

  Um Dateien  (Datenbankdatein, Reportdateien oder  Dateien im
  Texformat) auszuwhlen, bietet  aliBASE Ihnen komfortable
  Bildschirm-Auswahllisten an.

  Zunchst werden  Sie aufgefordert, die Dateinamenerweiterung an-
  zugeben. Hier wird der Eintrag aus "Zusatz/Namenserweiterungen"
  vorgeschlagen, den Sie aber berschreiben knnen. In einzelnen
  Fllen entfllt dieser Punkt. Beispielsweise bei der Auswahl ei-
  ner Reportdatei. Da hier immer die Erweiterung "DBR" vorgegeben
  ist.

  Whlen Sie dann ein Laufwerk. Markieren Sie  die gewnschte Lauf-
  werksbezeichnung (A ... Z) oder drcken Sie die entsprechende 
  Taste (beispielsweise "c" fr das Laufwerk C:)  und besttigen 
  Sie mit ENTER.

  WICHTIGER HINWEIS: Damit Diskettenlaufwerke erkannt werden knnen,
                     drfen die Disketten KEINEN SCHREIBSCHUTZ
                     aufweisen!!                      

  Anschlieend ffnet sich eine Bildschirmliste mit allen Dateien 
  und Unterverzeichnissen des gewhlten Verzeichnisses. In der  
  Statuszeile (letzte Bildschirmzeile) wird jeweils der aktuelle
  Pfadnamen angezeigt!                   
                               
  Zu Anfang jeder Liste finden Sie die Eintrge      
                               
   ..  (vorhergehendes         
        Verzeichnis) und       
   \   (Hauptverzeichnis)      
                               
  Whlen Sie diese Eintrge, um das vorhergehende Verzeichnis oder das        
  Stammverzeichnis des Laufwerks zu  ffnen. Alle Verzeichnisse werden
  dabei zur Unterscheidung von Dateien durch ein Pfeilzeichen markiert.

  Wenn Sie  einen Verzeichnis-Eintrag  mit den  Cursortasten  und
  ENTER gewhlt  haben, wird das entsprechende Verzeichnis geff-
  net und  alle hier  enthaltenen Eintrge (Dateien und Verzeich-
  nisse) werden angezeigt und zur Auswahl angeboten.

  Wenn Sie jedoch eine Datei markieren und mit ENTER whlen, wird
  die Bildschirmliste  geschlossen und  der Dateiname im Programm
  bernommen. Beispielsweise als Text oder Datenbank.

  Mit ESC  oder "Cursor-rechts" bzw. "Cursor-links" wird die Aus-
  wahl abgebrochen!

  F6 zeigt Ihnen ein Fenster mit Systeminformationen zu der
  markierten Datei.



8   Fehlermeldungen


  Ist ein  Fehler in  der Programmbedienung  aufgetreten,  ffnet
  sich etwa in der Mitte des Bildschirms ein Fenster und gibt Ih-
  nen einen  Hinweis, was falsch gemacht wurde oder wie weiter zu
  verfahren ist. Besttigen Sie diese Meldung bitte mit der Leer-
  taste.


9   bersicht der Menfunktionen


Datei
    Laden
    Whlen (Auswahl einer geladenen Datenbankdatei)
    Verbinden (Relationen)
    Entfernen (aus dem Hauptspeicher)

Struktur
    Ansehen
    NEU
    ndern (Datenbankstruktur der aktuellen Datenbank ndern)
    Kopieren
    Drucken

Edit (Datenbank auf Satzebene editieren)

Bearbeiten
    Import
    Export
    Filter setzen
    LSCHEN
        Gelschte Stze EIN/AUS
        Gelschte Stze entfernen (physikalisch packen)
        Alle Stze entfernen
        Selektierte Stze lschen
        Lschmarkierungen aufheben
    Global nderen-Update
    Abfragen
        Maximum        Minimum
        Anzahl Filter
        Durchschnitt
    Kumulieren TOTAL ON

Index
    Anlegen
    Whlen
    Schlieen
    Neuaufbau
    Editieren (aktuellen Indexausdruck ndern)

Report
    Listen/Briefe
        Whlen
        NEU
        Drucken
            Liste
            Etiketten
        Drucker einstellen
        Treiber editieren
        Bildschirm EIN/AUS
        RepDatei lschen (Report vom Datentrger entfernen)
        Lade Einstellung
        Editieren (Report-/Texteditor)
        Textabkrzungen (erfassen und ndern)
    Grafik

Anwendung
    Speichern
    Laden/Lschen
    Reorganisieren

Zusatz
    DOS
        DOS-Manager
        Kommando (beliebiges DOS-Kommando ausfhren)
    Namenserweiterungen
        Datenbank
        Index
        Text
    Verschlsseln
    Entschlsseln
    Auskunft (Hauptspeicher, aktueller Pfad usw.)

PrgEnde



10  Hilfe abrufen/der aliBASE - Dokumentations-Manager


  An  fast  allen  Stellen  im  Programm  knnen  Sie  die  F1-Taste
  drcken,  um  einen  Hilfetext einzublenden. Das Hilfefenster kn-
  nen  Sie  mit  F8  vergrern  (zoomen). Ein nochmaliger Druck auf
  die  F8-Taste  verkleinert  das Fenster wieder. berdeckt der Hil-
  fetexte  einen Bildschirmbereich, den Sie einsehen mchten, knnen
  Sie  das  Hilfefenster  verschieben!  Drcken  Sie dazu zuerst die
  F9-Taste  und  verschieben  Sie  das Fenster mit den Cursortasten.
  Schlieen  Sie  die  Aktion bitte mit der ENTER-Taste ab! Wird der
  Hilfetext  angezeigt,  knnen  Sie  mit den Cursortasten innerhalb
  des Textes blttern.

  Mit  einem  Druck  auf die ESC-Taste wird der Hilfetext wieder vom
  Bildschirm entfernt!

  Wenn Sie  die Tasten ALT-F1 drcken nachdem ein beliebiger Hil-
  fetext angezeigt  worden ist,  ffnet sich eine Bildschirmliste
  mit allen  vorhandenen Hilfetexten.  Whlen Sie  einen Text aus
  und drcken Sie ENTER.

  Den aliBASE - Dokumentationsmanager knnen Sie an (fast) jeder 
  Stelle im Programm mit der Tastenkombination ALT-F1 aufrufen
  (wenn Sie "Hilfe" ber F1 aufgerufen haben, steht diese Option
  nicht zur Verfgung). Der Dokumentationsmanager stellt Ihnen
  die aliBASE-Bedienungsanleitung in einem komfortablen VIEWER
  zur Verfgung.

  BEACHTEN SIE BITTE: Beim ERSTMALIGEN Aufruf des Dokumentations-
                      Managers, wird die Datei HANDBUCH.TXT in
                      die Datenbank HANDBUCH.ALI bertragen.
                      Auerdem wird das Inhaltsverzeichnis
                      (INHALT.ALI) erstellt.

  Blttern Sie mit den Cursortasten oder Bild-oben/Bild-unten
  zeilen- bzw. seitenweise im Text.
  Mit F2 knnen Sie einen beliebigen Begriff suchen. Es sind Teil-
  zeichenketten erlaubt. Shift-F2 sucht die nchste Textzeile.
  F10 ffnet das Inhaltsverzeichnis. Whlen Sie eine Option mit den
  Cursor-Tasten und besttigen Sie mit ENTER.
  Mit ALT-B knnen Sie auch hier den Bildschirmmodus einstellen
  (25, 43 oder 50 Zeilen pro Bildschirmseite).

  WICHTIGER HINWEIS: Die Option "Inhaltsverzeichnis" des aliBASE-
                     Dokumentations-Managers funktioniert nur
                     einwandfrei, wenn die Datei HANDBUCH.TXT
                     NICHT VERNDERT wurde!!
                    


11  Diese Tasten sollten Sie sich merken


  Die folgenden  Tasten haben  eine allgemeine Bedeutung:

  F1           Hilfetext aufrufen (Funktionstaste 1)

  F2           Einen Datensatz oder eine Textstelle suchen

  F3           Ein MEMO-Feld anzeigen/editieren

  F6           Einen Datensatz/eine Reportzeile einfgen

  F7           Einen Datensatz/Reportzeile(n)/Dateien lschen

  F10          Men aufrufen

  CURSOR-Taste Markieren eines Menpunktes, eines Feldes, eines
               Datensatzes oder einer Datei in einer Bildschirm-
               liste.

  ENTER        Besttigung aller Eingaben, Auswahl von
               Menpunkten, Auswahl aus Bildschirmlisten.

  ESC          Abbruch einer Aktion.

  INS/Einfg    Einfgemodus ein- oder ausschalten, beachten Sie
               die Anzeige rechts oben auf dem Bildschirm.

  DEL/Entf     Lschen des Zeichens, auf das der Cursor zeigt.

  Leertaste/   Eine Fehlermeldung vom Bildschirm entfernen.
  SPACE

  Auer den  genannten Funktionen haben einzelne Tasten auch noch
  andere Bedeutungen. Diese entnehmen Sie bitte jeweils der Info-
  Zeile am unteren Bildschirmrand!



12  Was ist eine Datenbank?


  Eine  Datenbank  enthlt  beliebige  Daten.  Diese  Daten sind auf
  mehrere  Datenbankdateien  verteilt  und so miteinander verbunden,
  da  auf  die  Daten  (mehrerer  Dateien) gleichzeitig zugegriffen
  werden  kann.  Handelt  es  sich  nur  um  eine Datei, spricht man
  von einer Datenbankdatei.

  Mit  aliBASE  knnen  Sie  sowohl Datenbanken als auch Datenbank-
  dateien erstellen und bearbeiten.


12.1  Dateien


  aliBASE  verwendet  eine Reihe von Dateien fr die Verwaltung von
  Daten  (siehe  auch  34.2 Dateien unter aliBASE). Eine Datei fast
  gleichlautende  Daten (Texte, numerische Werte, Druckerinformatio-
  nen,  Grafiken usw.) zusammen. Jede Datei hat einen Namen, der aus
  einem  achtstelligen  Namensteil  und  einer  bis zu dreistelligen
  Erweiterung besteht.


12.2  Datenstze


  Alle  Daten  in  Datenbanken  (Datenbankdateien)  werden  in einer
  strukturierten  Form  verwaltet.  Eine  Adresse besteht beispiels-
  weise  aus  den  Datenelementen  Name,  Strasse, Ort, Plz und noch
  weiteren  Elementen.  Alle  Elemente  ("Felder"  siehe  unten) die
  zur  gleichen  Adresse  gehren,  werden zu einem Datensatz zusam-
  mengefat.


12.3  Datenfelder


  Datenfelder  enthalten  die Elemente eines Datensatzes und bestim-
  men  die  Struktur  des  Datensatzes.  Jedes Feld hat einen bis zu
  zehnstelligen  Namen  (zum  Beispiel  UMSATZ),  einen Feldtyp (zum
  Beispiel  "numerisch")  sowie  eine  Lnge. Mit dem Feldnamen wird
  ein  Datenelement  angesprochen.  Der  Feldtyp  dient dem Programm
  als  Hinweis  fr  die  (technische)  Darstellung und Verarbeitung
  eines  Wertes.  Die Lnge eines Feldes mu angegeben werden, damit
  das  Programm  "wei",  wieviel Speicherplatz im Hauptspeicher und
  auf der Festplatte zu reservieren ist.


13  Eine Datenbank erstellen oder laden


  Nachfolgend  wird  beschrieben, wie Sie eine Datenbankstruktur er-
  stellen,  laden und mehrere Datenbankdateien miteinander verbinden
  knnen.  An  dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, da
  aliBASE  auch  beliebige  andere Dateien im dBASE-III-Plus-Format
  verarbeiten  kann.  Es  knnen  nur  maximal drei Datenbankdateien
  gleichzeitig im Hauptspeicher geladen sein!


13.1  Dateistruktur (Datenbankstruktur) erstellen


  Unter  Dateistruktur wird die Gliederung einer Datenbankdatei oder
  genauer  eines Datensatzes in Felder verschiedenen Typs verstanden
  (siehe  auch  "Was  ist  eine  Datenbank"). aliBASE kann Zeichen,
  numerische  Werte,  Datumswerte,  Logische Informationen und MEMO-
  Texte verwalten.

  Die  maximale  Satzlnge, die aliBASE verwalten kann betrgt 4096
  Byte  oder  Stellen.  Einige  Feldtypen  haben  feste  Lngen. Ein
  Datumsfeld  hat  immer 8 Stellen TT.MM.JJ und ein MEMO-Feld belegt
  jeweils  10  Stellen.  MEMO-Texte  selbst  werden  jedoch in einer
  gesonderten  Datei  verwaltet.  Jeder  MEMO-Text (jedes MEMO-Feld)
  kann mehr als 32500 Zeichen lang sein.

  Um  eine  neue  Struktur  zu erfassen, whlen Sie bitte "Struktur"
  im  Hauptmen  und  dann  "NEU".  Zunchst  mssen Sie einen Namen
  fr  die  zu  erstellende  Datenbankdatei  angeben.  Es  stehen  8
  Stellen  fr  den  Namensteil  zur Verfgung. Als Dateinamenerwei-
  terung  wird  die  Endung angefgt, die unter "Zusatz/Namenserwei-
  terungen" angegeben ist. Standardmig ist dies `DBF`.

  HINWEIS: Sind bereits drei Datenbankdateien geladen, mssen Sie
           zunchst eine der vorhandenen Dateien aus dem Hauptspei-
           cher entfernen. Option "Datei/Entfernen"!

  Verwenden  Sie  bitte  nur Buchstaben, Ziffern und das Unterstrei-
  chungszeichen.   Ist   die  angegebene  Datei  bereits  vorhanden,
  erhalten  Sie eine Meldung. Die Datei wird entweder im Stamm-
  verzeichnis \ALIBASE\ oder in dem unter "Zusatz/Pfad fr Daten"
  angegebenen Verzeichnis erstellt.

 ACHTUNG: Als Dateinamen werden nur Buchstaben, Ziffern und das
          Unterstreichungszeichen akzeptiert. Umlaute () sind
          ebenfalls NICHT erlaubt. Das erste Zeichen des Datei-
          namens MUSS ein Buchstabe sein!

  Danach  ffnet  sich  das  Erfassungsfenster  mit  den Spalten fr
  Feldname,  Feldtyp, Feldlnge und Dezimalstellen. Geben Sie zuerst
  den  Feldnamen ein. Jeder Feldname kann 10 Stellen lang sein. Auch
  hier  drfen Sie nur Buchstaben, Ziffern und das Unterstreichungs-
  zeichen  verwenden.	Umlaute  ()  sind  ebenfalls nicht erlaubt!
  Jeder  Name  darf  innerhalb  einer  Struktur nur einmal vorhanden
  sein!

  Anschlieend  ist  der  gewnschte Feldtyp anzugeben. Erlaubt sind
  folgende Eintragungen

  C      fr Zeichenfelder
  N      fr numerische Felder
  D      fr Datumsfelder
  L      fr Logische Felder und
  M      fr MEMO-Felder

 Je nach Feldtyp sind folgende Lngenbereiche erlaubt:

 C (Zeichenfelder)      : 1 bis 1024
                          Wird eine Lnge > 255 eingetragen,
                          erscheint der Teiler von 255 in
                          der Spalte `Dezimalstellen` und
                          der Rest in `Feldlnge`!

 N (Numerische Felder)  : 3 bis 19 Stellen.

       Es sind 1 bis 6 Nachkommastellen (Dezimalstellen) erlaubt.

       Beachten Sie bitte, da die Gesamtlnge ('Feldlnge`) aus-
       reichend dimensioniert sein mu. Fr eine Zahl mit
       maximal 6 Vorkomma- und 2 Nachkommastellen mu eine Feld-
       lnge von 9 Stellen angegeben werden!",

 D (Datumsfelder)       : 8 Stellen, Eintrag automatisch!

 L (Logische Felder)    : 1 Stelle, Eintrag automatisch!

 M (MEMO-Felder)        : 10 Stellen, Eintrag automatisch!


  Es  knnen  maximal  128  Feldbeschreibungen  erfasst  werden! Die
  Gesamtlnge  aller  Felder  darf  jedoch  4096 Stellen nicht ber-
  schreiten (siehe oben).

  Um  die  Erfassung  zu  beenden,  drcken Sie bitte die ESC-Taste.
  Die   neue   Datei  wird  anschlieend  zur  aktuellen  Datenbank-
  datei!  Der  Name  der  Datei erscheint oben in der Infozeile. Die
  meisten  Operationen,  zum Beispiel Indizierung (siehe unten) oder
  Auswertungen beziehen sich jetzt auf diese Datenbankdatei.

  Mit  "Struktur/Anzeigen"  knnen  Sie  die  Struktur der aktuellen
  Datenbankdatei   jederzeit   einsehen.  "Struktur/Drucken"  druckt
  die Struktur bersichtlich auf Endlospapier aus.


13.2  Eine Dateistruktur ndern


  Whlen  Sie  die Option Struktur/ndern. Es ffnet sich wieder das
  Erfassungsfenster  mit  den  Spalten  fr Feldname, Feldtyp, Feld-
  lnge  und  Dezimalstellen.  Sie  knnen den Cursor (Hervorhebung)
  mit den Cursortasten in jede Spalte oder Zeile bewegen.

  Um  einen  Eintrag zu ndern, drcken Sie bitte zunchst die Leer-
  taste.  ndern Sie jetzt den Eintrag. Die Satzlnge darf insgesamt
  4096  Stellen  nicht  berschreiten. Die Anzahl der Felder ist auf
  128  begrenzt!  Wenn  Sie  Feldtypen  verndern,  kann es zu einem
  Datenverlust  kommen.  Das  Programm  versucht zwar, die Feldwerte
  zu   konvertieren,   dies   ist   jedoch   nicht   in  jedem  Fall
  mglich   bzw.   sinnvoll!   Diese  Einschrnkung  gilt  auch  fr
  den Fall, da Sie die Feldlngen verkleinern!

  Bettigen  Sie  die  F4-Taste,  um  eine  weitere Feldbeschreibung
  anzufgen.

  Mit  F6  knnen  Sie  an der aktuellen Position eine weitere Feld-
  beschreibung einfgen.

 F7 lscht die markierte Feldbeschreibung.

  Um   einen  Eintrag  zu  suchen,  bewegen  Sie  den  Cursor  bitte
  in  die  gewnschte  Spalte  (z.B.  Feldname)  und  bettigen  Sie
  die  F2-Taste!  Geben  Sie  jetzt den gesuchten Namen oder Wert an
  und besttigen Sie mit ENTER.

  Beenden   Sie  die  nderung  mit  ESC.  Abschlieend  werden  Sie
  aufgefordert,  die berschreibung der Originaldatei zu besttigen!
  Antworten   Sie   hier  mit  "n",  wird  die  Originaldatei  nicht
  verndert!  Es  wird  aber  eine  konvertierte  Datei mit gleichem
  Namensteil und der Erweiterung "NEU" erzeugt!


13.3  Eine Dateistruktur kopieren


  Es  wird  eine  neue,  leere  Datenbank  erzeugt,  die die gleiche
  Struktur besitzt, wie die aktuelle Datenbankdatei.

  Der  Dateiname  kann  8 Stellen lang sein. Verwenden Sie bitte nur
  Ziffern,  Buchstaben  und  das  Unterstreichungszeichen  "_".  Als
  Namenserweiterung  wird  automatisch  der  Eintrag  aus  dem  Men
  "Zusatz/Namenserweiterungen" angehangen!

 ACHTUNG: Als Dateinamen werden nur Buchstaben, Ziffern und das
          Unterstreichungszeichen akzeptiert. Umlaute () sind
          ebenfalls NICHT erlaubt. Das erste Zeichen des Datei-
          namens MUSS ein Buchstabe sein!

  Die  neue  Datei  wird  anschlieend zur aktuellen Datenbankdatei!
  Der  Name  der  Datei erscheint oben in der Infozeile. Die meisten
  Operationen,   zum   Beispiel   Indizierung   (siehe  unten)  oder
  Auswertungen beziehen sich jetzt auf diese Datenbankdatei.

 HINWEIS: Sind bereits drei Datenbankdateien geladen, mssen Sie
          zunchst eine der vorhandenen Dateien aus dem Haupt-
          speicher entfernen. Option "Datei/Entfernen"!



13.4  Eine Datenbankdatei laden


  Es  knnen  sich  maximal  drei  Datenbankdateien  gleichzeitig im
  Hauptspeicher befinden.

  Whlen  Sie die Option "Datei/Laden". Sind bereits drei Datenbank-
  dateien  geladen,  erhalten  Sie eine Fehlermeldung. Entfernen Sie
  dann  eine  Datei mit "Datei/Entfernen" aus dem Hauptspeicher. Mit
  "Datei/Whlen" knnen Sie eine geladene Datenbankdatei aktivieren.
  Der  Name  der  zuletzt geladenen Datei wird in der Infozeile oben
  angezeigt!

HINWEISE: Wenn Sie mit aliBASE Datenbankdateien bearbeiten, die
          auch von Fremdprogrammen verwaltet werden, kann keine
          Gewhr fr eventuelle Datenverluste bernommen werden!
          Wenn Sie die Daten lediglich auswerten, bestehen keine
          Bedenken!

          Als Dateinamen werden nur Buchstaben, Ziffern und das
          Unterstreichungszeichen akzeptiert. Umlaute () sind
          ebenfalls NICHT erlaubt. Das erste Zeichen des Datei-
          namens MUSS ein Buchstabe sein!


13.5  Sortierte Datenstze - Index erstellen


  Normalerweise werden alle Datenstze in der Reihenfolge bearbeitet,
  mit  der  sie  erfat  wurden.  Um diese natrliche Reihenfolge zu
  ndern,  kann ein Index erstellt werden. Ein Index ist eine Datei,
  die  Informationen  ber  die  gewnschte  Reihenfolge enthlt. Zu
  jeder   Datenbankdatei  knnen  Sie  beliebig  viele  verschiedene
  Indexdateien  verwalten.  Beachten  Sie  bitte,  da ein Index die
  Datenbankdatei selbst in keiner Weise verndert.

  Eine  Indexdatei  besteht  im wesentlichen aus Werten und Satznum-
  mern.  Die  Werte  werden  durch  die Indexausdrcke (siehe unten)
  bestimmt.  Die Satznummer ist die natrliche Position eines Daten-
  satzes innerhalb der Datenbankdatei.

  Die Reihenfolge wird in der Regel durch die Werte eines bestimmten
  Feldes  festgelegt. Beispielsweise knnte die aufsteigende Reihen-
  folge  nach  Umstzen erwnscht sein. In diesem Fall wrde der so-
  genannte  "Indexausdruck" aus dem Feldname (z.B. UMSATZ) bestehen.
  Es  ist  jedoch  auch  mglich,  die Reihenfolge zu staffeln. Bei-
  spielsweise   knnte   eine  Datei  zunchst  nach  Postleitzahlen
  und  innerhalb  der  Postleitzahlen nach Umstzen sortiert werden.
  In  diesem Falle ist ein zusammengesetzter Indexausdruck notwendig
  (siehe unten).

  Schlielich  kann  auch  eine absteigende Reihenfolge (vom grten
  zum kleinsten Wert) bestimmt werden.

  HINWEISE: aliBASE verwendet fr Datenfilter ebenfalls eine
            Indexmethode.

            Wenn Sie Indexdateien mit aliBASE bearbeiten, die
            von Fremdprogrammen erstellt oder verwaltet werden,
            kann dies zu Problemen fhren, wenn Sie Ihre Daten
            wieder mit dem Fremdprogramm bearbeiten mchten.
            Wenn Sie in aliBASE diese Daten lediglich auswerten,
            bestehen keine Bedenken. Wenn Sie mit aliBASE die
            Daten jedoch ndern oder ergnzen, sollten Sie mit
            aliBASE eigene Indexdateien verwalten.


13.5.1 Eine neue Indexdatei anlegen


  Um  einen  Index zu erstellen, whlen Sie bitte die Option "Index/
  Anlegen".

  Geben  Sie bitte zunchst einen Dateinamen an. Verwenden Sie bitte
  nur    Ziffern,   Buchstaben   und   das   Unterstreichungszeichen
  "_".  Als  Endung  wird  automatisch  "NTX" angefgt! Das Programm
  schlgt  den  Namen  der  aktuellen Datenbankdatei vor. Sie knnen
  diesen Namen jedoch beliebig ndern.

  Jetzt mssen Sie den Indexausdruck angeben. Er kann aus einem oder
  mehreren Feldnamen, Funktionsnamen und Operatoren bestehen.

  Der  einfachste Fall ist die Indizierung nach nur einem Feld. Bei-
  spielsweise  nach  Umstzen. Der gltige Indexausdruck lautet dann
  beispielsweise

    UMSATZ

  Soll  eine  Datenbankdatei  beispielsweise nach Postleitzahlen und
  innerhalb  der Postleitzahlen nach Namen sortiert werden, mu eine
  gestaffelte  Indizierung  vorgenommen  werden.  Der  Indexausdruck
  knnte so aussehen

       PLZ+NAME

  Zwei  Zeichenfelder  werden  mit  dem  "+"-Operator verbunden. Der
  Indexwert sieht vielleicht so aus

       "D-4050Mller & Sohn Getrnkegrohandel        "

  Eine  Funktion beschreibt ein kleines Programm, da eine bestimmte
  Operation  ausfhrt.  Beispielsweise  kann  es notwendig sein, die
  Werte eines numerischen Feldes in Zeichenwerte umzuwandeln. Nehmen
  wir  an,  eine Datenbankdatei enthlt unter anderem die Felder PLZ
  (Postleitzahlen)  und  UMSATZ.  PLZ ist ein Zeichenfeld und UMSATZ
  ein  numerisches  Feld.  Sie  mchten  eine gestaffelte Sortierung
  veranlassen.  Zunchst  sollen alle Datenstze nach Postleitzahlen
  und  innerhalb  der  Postleitzahlen nach Umstzen sortiert werden.
  Der Indexausdruck mu dann so aussehen:

       PLZ+STR(UMSATZ,10,2)

  Der  erste  Teil  des Ausdruckes besteht aus dem Feldnamen PLZ. Er
  bestimmt  die  Sortierung  mit  der hchsten Prioritt. Der zweite
  Ausdruck  bezieht  sich auf das Feld UMSATZ. PLZ und UMSATZ werden
  durch  den  Operator  "+" verbunden. Er bewirkt, da zwei Zeichen-
  ketten  miteinander  verbunden  werden.  Nehmen  wir  an  in einem
  bestimmten Satz befinden sich folgende Werte

       PLZ     =  "D-4050"
       UMSATZ  =  12433,52

  Die  Postleitzahl  wird in Anfhrungszeichen eingeschlossen, da es
  sich  um ein Zeichenfeld handelt. Das Feld UMSATZ ist jedoch nume-
  risch.  Damit  beide  Werte  verbunden werden knnen, mu der Wert
  in  eine  Zeichenkette  umgewandelt werden. Unterschiedliche Feld-
  typen  knnen  also  nicht einfach gemischt werden! Dies geschieht
  mit der Funktion STR():

      STR(UMSATZ,10,2)

  Innerhalb der runden Klammern befinden sich die sogenannten "Argu-
  mente" der Funktion. Sie teilen dem kleinen Programm, das ausgefhrt
  werden  soll,  mit,  welchen  Wert es bearbeiten soll, und wie das
  Ergebnis aussehen soll. Das erste Argument ist der Name des Feldes
  UMSATZ.  Alle  folgenden Argumente werden durch Kommas "," vonein-
  ander  getrennt.  Das  zweite  Argument  bestimmt die Lnge der zu
  erstellenden  Zeichenkette.  Das  dritte  schlielich  die  Anzahl
  der Dezimalstellen. Es ist sehr wichtig, da die Argumente fr die
  Lnge  und  die  Anzahl  der Dezimalstellen mit den Angaben in der
  Datenbankstruktur bereinstimmen!

  Der Indexwert, der die Reihenfolge oder Sortierung bestimmt, sieht
  dann fr diesen Datensatz so aus:

       "D-4050  12433,52"

  Beachten  Sie  bitte die Leerzeichen zwischen der Postleitzahl und
  der  Zahl.  Ein  Indexwert  mu  nmlich  immer  die gleiche Lnge
  besitzen!

  Wenn  Sie einen Index nach Datumswerten und Zeichenfeldern erstel-
  len  mchten,  mssen  Sie  das  Datumsfeld  zunchst  auch in ein
  Zeichenfeld  umwandlen.  Verwenden  Sie  dazu die Funktion DTOS().
  Diese  Funktion  liefert  eine  Zeichenkette im Format "JJJJMMTT".
  Also  zum  Beispiel "19911210" fr den 10.12.1991. Nur so ist eine
  korrekte Sortierung mglich!

  Funktionen  knnen  auch  verschachtelt werden. Ein abschlieendes
  Beispiel:

  In  einer  Datenbank  sind Kundenumstze und Auftragsdatum gespei-
  chert.  Es  soll  eine  Indizierung  nach Jahren und innerhalb der
  Jahre  nach  Umstzen  erreicht  werden. Das gemeinsame Format fr
  Umsatz  (numerisch!)  und  Auftragsdatum  (Datum!)  ist wieder das
  Zeichenformat.  Beide  Felder mssen also zunchst in das Zeichen-
  format  verwandelt  werden.  Auerdem  mu  aus dem Datumswert die
  vierstellige  Jahreszahl  isoliert  werden.  Der gltige Indexaus-
  druck sieht so aus:

       STR(YEAR(DATUM),4)+STR(UMSATZ,10,2)

  Betrachten   wir   zunchst   den   ersten   Teil   des  Ausdrucks
  "STR(YEAR(DATUM),4)".  Hier  sind  offensichtlich  zwei Funktionen
  und  ein  Feld  im Spiel. Suchen wir zunchst den Feldnamen DATUM.
  DATUM  ist  das  Argument  fr  die Funktion "YEAR()". YEAR(DATUM)
  isoliert  aus  dem  Datumsfeld  DATUM die vierstellige Jahreszahl.
  Lautet  ein  Datum  zum  Beispiels  10.12.1991, liefert YEAR() den
  Wert  1991.  Dieser numerische Wert mu jetzt in eine Zeichenkette
  verwandelt  werden.  Dazu verwenden wir wieder die Funktion STR().
  Die  Lnge  ist  hier  immer 4. Das zweite Argument fr die Anzahl
  der  Dezimalstellen  bentigen  wir nicht, da keine Dezimalstellen
  vorhanden sind!

  Der  zweite  Teil  des  Indexausdruckes "STR(UMSATZ,10,2)" ist uns
  bereits  aus  dem  vorhergehenden  Beispiel  bekannt.  Beide Teile
  werden  wiederum  durch  den  "+"  Operator miteinander verbunden.
  Ein gltiger Indexwert knnte also so aussehen

       "1991  12344,52".

  Wenn  sich der Cursor innerhalb der Erfassungsmaske fr den Index-
  ausdruck  befindet,  knnen  Sie  mit  F2 ein Feld und mit F3 eine
  Funktion whlen.

  BEACHTEN SIE BITTE: Der gewhlte Funktionsausdruck oder das Feld
  werden an das Ende des Indexausdruckes angefgt. Sie mssen den/
  die Argumente und die abschlieende Klammer ")" einer Funktion
  ergnzen!

 Beispiele:

           Argument-[Typ]  (Ergebnis-)Typ

 CTOD("12.3.91")     [Z]     Datumswert

 DTOC(VERKDAT)       [D]     Zeichenkette: "12.03.91"

 DTOS(VERKDAT)       [D]     Zeichenkette: "19910312"

 DATE()                      Datumswert: Tagesdatum

 YEAR(DATE())        [D]     Num. Wert (Jahreszahl): 1991

 MONTH(DATE))        [D]     Num. Wert (Monatszahl): 10

 DAY(DATE())         [D]     Num. Wert (Tageszahl): 28

 INT(MENGE)          [N]     Ganzzahliger Wert

 LEN(KUNDNAME)       [Z]     Num. Wert (Lnge des Feldes)

 LOWER(ARTBEZ)       [Z]     Zeichenkette: "kupferdraht"

 UPPER(ARTBEZ)       [Z]     Zeichenkette: "KUPFERDRAHT"

 STR(EPREIS,6,2)     [N]     Zeichenkette: " 54.26"

 VAL(PLZ)            [N]     Numerischer Wert

 ABS(ABWEICHUNG)     [N]     Numerischer Wert

 ROUND(ABWEICHUNG,2) [N]     Numerischer Wert

 [Z]=Zeichen-/MEMO-Feld [N]=Numerisches Feld [D]=Datumsfeld

 ACHTUNG: Fr andere Funktionen der Clipper-Sprache kann
          keine Funktionsgarantie bernommen werden!

          Funktionen, die die Lnge einer Zeichenkette verndern
          (zum Beispiel TRIM() - nachfolgende Leerstellen unter-
          drcken) sind in Indexausdrcken NICHT erlaubt!

  Ein Indexausdruck kann maximal 255 Zeichen lang sein!

  Wenn  Sie  den  Indexausdruck  mit  ENTER  besttigt  haben, prft
  aliBASE  die  Gltigkeit des Ausdrucks. Anderenfalls erhalten Sie
  eine  Fehlermeldung.  Korrigieren  Sie dann bitte den Ausdruck und
  besttigen  Sie erneut mit ENTER. Anschlieend knnen Sie zwischen
  aufsteigender und absteigender Indizierung/Sortierung whlen.

  AUFSTEIGEND sortiert vom niedrigsten zum hchsten Wert
  und ABSTEIGEND umgekehrt!

  Beachten  Sie  bei Zeichenketten bitte, da die Sortierung sich am
  ASCII-Code  orientiert:  Kleinbuchstaben  sind  hherwertiger  als
  Grobuchstaben und Buchstaben hherwertiger als Ziffern.

  Die  normale  Sortierfolge  bei  Zeichenketten  orientiert sich am
  ASCII-Code.  Um  eine  Duden-Sortierung  zu  erreichen, mssen Sie
  den Indexausdruck als Parameter der Funktion UPPER() angeben. Z.B.

    UPPER(NAME+VORNAME)



13.5.2 Eine Indexdatei whlen


Whlen  Sie  die Option "Index/Whlen". Das Programm prft, ob die
Indexdatei  gltig  ist.  Anderenfalls  erhalten  Sie eine Fehler-
meldung.

aliBASE ist datenkompatibel zum dBASE III plus-Format. Das bedeutet,
Datenbankdateien (DBF) dieses Formats knnen bearbeitet und ausgewertet
werden. Indexdateien im dBASE III plus-Format mit der Endung "NDX"
knnen mit der Normalversion von aliBASE allerdings nicht verwendet
werden. Wenn Sie versuchen, eine Indexdatei im dBASE III plus-Format
zu laden, wird aliBASE eine temporre Indexdatei im aliBASE/Clipper-
Format erstellen. In diesem Fall mssen Sie gegebenenfalls Ihre
dBASE III plus-Indexdatei anschlieend neu aufbauen (z.B. mit REINDEX),
weil nderungen von aliBASE nur in der temporren Indexdatei vorge-
nommen werden!
Alternativ knnen Sie auf Anfrage jedoch eine Version von aliBASE
erhalten, die das dBASE III plus-Indexformat verwendet. Beachten
Sie jedoch bitte, da das aliBASE-/Clipper-Indexverfahren wesentlich
schneller ist.


13.5.3 Eine Indexdatei schlieen


  Whlen  Sie  die Option "Index/Schlieen". Die aktuelle Indexdatei
  wird  geschlossen.  Die  aktuelle Datenbank wird nun wieder in der
  "natrlichen" Reihenfolge bearbeitet.


13.5.4 Eine Indexdatei neu aufbauen


  Whlen  Sie  die Option "Index/Neuaufbau". Die aktuelle Indexdatei
  wird  erneuert.  Dies  kann  notwendig werden, wenn die Indexdatei
  unvollstndig ist.


13.5.5 Einen Indexausdruck ndern


  Whlen Sie die Option "Index/Editieren". aliBASE bietet Ihnen nun
  den  Indexausdruck  der  aktuellen  Indexdatei  zur  nderung oder
  Ergnzung  an.  Es  gelten  die  gleichen Vereinbarungen wie unter
  "Eine neue Indexdatei anlegen" beschrieben.

  Die  Indexdatei  wird  unter gleichem Namen komplett neu erstellt.




13.6  Datenbankdateien verbinden


  Fr  viele  Anwendungen  reicht  eine  einzige Datenbankdatei aus.
  Beispielsweise  bentigen  Sie  fr eine Adressenverwaltung in der
  Regel  nur  eine  einzige Datenbankdatei. In anderen Fllen ist es
  aber  sinnvoll, die Daten auf zwei oder drei Dateien zu verteilen.
  aliBASE  kann zwei Datenbankdateien ber unterschiedliche Schls-
  selfelder    mit    einer   (Haupt-)   Datenbankdatei   verbinden.

  Als  Beispiel  soll  eine einfache Kunden- und Rechnungsverwaltung
  dienen.

  Eine  Rechnung setzt sich aus einem konstanten Teil, Rechnungskopf
  genannt,  und einem variablen Teil fr die Rechnungspositionen zu-
  sammen.  Da  die  Anzahl  der  mglichen  Rechnungspositionen sehr
  unterschiedlich  sein  kann,  wre es sinnvoll, Rechnungskopfdaten
  und  Positionsdaten  zu  trennen.
  Auerdem  wre  es  unsinnig, die Kundendaten fr jede Rechnung zu
  speichern.  Es  gengt, wenn diese Daten einmal in einer Datenbank
  vorhanden  sind.  Die Datenbankdatei RECHKOPF soll deshalb nur das
  Rechnungsdatum,  die  Kundennummer und die Rechnungsnummer enthal-
  ten.   Die  Datenbankdatei  RECHPOSI  soll  die   Rechnungsnummer,
  die    Anzahl,    die   Artikelbezeichnung,  den  Einzelpreis  und
  den   Mehrwertsteuersatz   aufnehmen.   Die  Kundendaten  fr  den
  Rechnungskopf  sollen  aus  einer  separaten  Datei DEMOKUND ber-
  nommen werden.

  Wie mssen Sie vorgehen?

  Zunchst  sind  die  Datenbankstrukturen  zu  erstellen. Die Datei
  DEMOKUND  sollte  Felder fr Kundenname, Anschrift usw. enthalten.
  Die  Datei  RECHKOPF  enthlt  lediglich  die  oben genannten drei
  Felder:  DATUM,  KNUMMER  und  RNUMMER.  Das  Feld  fr  die Rech-
  nungsnummer  (RNUMMER)  wird  fr  die  Verknpfung von Rechnungs-
  kopf  (RECHKOPF) und Positionen (RECHPOSI) bentigt. Die notwendi-
  gen   Felder  fr  die  Datei  RECHPOSI  wurden  bereits  erwhnt.
  Das  Feld  KNUMMER (Kundennummer) sollte sowohl in der Kundendatei
  (DEMOKUND) als auch in der Datei RECHKOPF vorhanden sein. Es steu-
  ert  die  Zuordnung  der Kundendaten (Anschrift etc.) in den Rech-
  nungskopf.

  Unter "Anwendung/Laden" finden Sie eine Demoanwendung mit den
  hier erwhnten Dateien!

  Wir bereits  erwhnt, erfolgt die Verknpfung von Datenbankdateien
  ber  sogenannte  Schlsselfelder. Dies sind Felder, die zumindest
  den  gleichen  Typ besitzen mssen. In unserem Beispiel ist es das
  Feld  RNUMMER,  das in den Dateien RECHKOPF und RECHPOSI vorhanden
  ist und das Feld KNUMMER, das in DEMOKUND und RECHKOPF zu finden
  ist.

  Wenn  die genannten Dateien erstellt und/oder in den Hauptspeicher
  geladen  worden  sind,  knnen  Sie  die  Verbindung  mit  "Datei/
  Verbinden"  herstellen.  Whlen  Sie zunchst RECHKOPF mit "Datei/
  Whlen"  als  fhrende  oder  Hauptdatenbank aus. Whlen Sie jetzt
  "Datei/Verbinden".  Das  Programm  ffnet  das  Verbindungsfenster
  und  bietet  Ihnen ein Feld aus der Datei RECHKOPF zur Auswahl an.
  Whlen  Sie  bitte  zunchst "KNUMMER". Da die Hauptdatei mit zwei
  weiteren  Dateien  verbunden  werden  kann,  sind  im Verbindungs-
  fenster   auch  zwei  Zeilen  vorhanden.  Die  Hervorhebung  steht
  jetzt  aber  in  der ersten Zeile. Wenn Sie eine Verbindung ndern
  mchten,  knnen  Sie  jetzt  die  gewnschte  Verbindung  mit den
  Cursortasten whlen. In unserem Fall reicht es, jetzt erneut ENTER
  zu drcken.

  Danach  mssen  Sie  die  zu verbindende Datei whlen, sofern noch
  mehr  als  eine  Datei  geladen  ist.  (Diese  Datei mu zuvor mit
  "Datei/Laden"  geladen  worden  sein!). Whlen Sie jetzt die Datei
  DEMOKUND:

 Verbinden 
 Entfernen 
 [Verbinden:]
 
 
 
 
 
 A->C:\DBFINFO\DEMOKUND.DBF                     INDEX
 B->C:\DBFINFO\RECHKOPF.DBF                     INDEX
 C->C:\DBFINFO\RECHPOSI.DBF                     INDEX
 
 


  Anschlieend   wird   das   Schlsselfeld   (Verbindungsfeld)  der
  verbundenen  Datei  gewhlt.  Dieses Feld mu den gleichen Feldtyp
  besitzen  wie  das Verbindungsfeld der Hauptdatei! Whlen Sie auch
  hier KNUMMER. Markieren Sie nun die Position 2: im Verbindungsfen-
  ster  und  drcken  Sie  erneut  ENTER.  Whlen Sie jetzt das Feld
  RNUMMER aus der Hauptdatenbank. Anschlieend die Datei C->RECHPOSI
  und   hier   ebenfalls   das  Feld  RNUMMER  fr  die  Verbindung.
  Das Verbindungsfenster sollte jetzt so aussehen:

  ernen 
  [Verbinden:]Ŀ
  1:B->KNUMMER   in RECHKOPF     mit A->KNUMMER   in DEMOKUND   
  2:B->RNUMMER   in RECHKOPF     mit C->KNUMMER   in RECHPOSI   
  ٱ
  


 HINWEIS: Fr die Verbindung wird in der (den) verbundenen
          Datei(en) eine Indexreihenfolge bentigt. Das
          heit, fr eine verbundene Datei mu ein Index
          geffnet sein. Indexfeld mu das Verbindungsfeld
          der verbundenen Datei sein. Ist kein
          entsprechender Index geffnet, legt aliBASE eine
          temporre Indexdatei an, die nach Beendigung des
          Programms wieder gelscht wird!


 WICHTIGER HINWEIS: Die Verbindung wird erst aufgebaut, wenn
                    Sie die F10-Taste gedrckt haben!

  Wird  der Satzzeiger jetzt innerhalb der Datei RECHKOPF verndert,
  geschieht  dies  automatisch  auch  in  der  Datei RECHPOSI und in
  der  Datei DEMOKUND. Der Satzzeiger steht dann auf dem ersten Satz
  Datensatz  innerhalb  von  RECHPOSI, der die gleiche Rechnungsnum-
  mer  besitzt  und auf dem ersten Satz in DEMOKUND, der die gleiche
  Kundennummer besitzt!



14  Eine geladene Datenbankdatei auswhlen


  Whlen  Sie bitte die Option "Datei/Whlen". Sie knnen jetzt eine
  der  geladenen Datenbankdateien auswhlen und zur aktuellen Daten-
  bankdatei  machen.  Jede  geladene Datenbank wird entsprechend der
  Reihenfolge  beim  laden mit einem vorangestellten Buchstaben A->,
  B->  oder C-> bezeichnet. Dieses Kennzeichen (z.B. "A->") bezeich-
  net  den Arbeitsbereich der Datenbank und wird auch Alias-Bezeich-
  ner genannt.

  en    
  iĿ
  eA->C:\DBFINFO\DEMOKUND.DBF            INDEX DEMOKUND.NTX  
  ĳB->C:\DBFINFO\RECHKOPF.DBF            INDEX               
  C->C:\DBFINFO\RECHPOSI.DBF            INDEX 1438491.NTX   
  ٱ
  

  Rechts  finden  Sie  den Namen der zugeordneten Indexdatei. In un-
  serem  Beispiel  wurde  fr RECHPOSI ein temporrer Index angelegt
  (siehe "Datenbankdateien verbinden").

  Whlen  Sie  die  gewnschte  Datei mit den Cursortasten und ENTER
  aus.  Die  gewhlte Datenbankdatei wird anschlieend zur aktuellen
  Datei.    Die   mit   ihr  verbundene  Indexdatei  wird  ebenfalls
  automatisch   geffnet.  Um  eine  Indexdatei  zu  laden  oder  zu
  erstellen, whlen Sie bitte die Position "Index".

 HINWEIS: Wenn eine Dateiverbindung hergestellt wurde,
          wird diese wieder aufgehoben, wenn Sie eine
          andere Datenbankdatei auswhlen!



15  Eine Datenbankdatei aus dem Hauptspeicher entfernen


Whlen Sie die Option "Datei/Entfernen".

 ACHTUNG: Eine Datenbankdatei wird hier lediglich aus dem
          Hauptspeicher, NICHT aber vom Datentrger
          entfernt.

 Whlen Sie die gewnschte Datei mit den Cursortasten und
 besttigen Sie mit ENTER.



16  Eine Anwendung speichern


  Eine  Anwendung  umfat  alle  aktuell  geladenen  Datenbanken und
  Indexdateien eine geffnete Report- und Maskendatei.  Gespeichert
  werden  auerdem Filterbedingungen, Verknpfungen und verschiedene
  Schalter.  Zum  Beispiel  fr "gelschte Stze anzeigen". Auerdem
  wird   die   aktuelle   Anwenderdatei   fr  die  Reporterstellung
  gespeichert.

 Geben Sie die Beschreibung der Anwendung ein.

 Die Angaben sollten die aktuelle Anwendung mglichst um-
 fassend beschreiben.



17  Eine Anwendung laden, lschen oder ndern


  Alle  unter  "SPEICHERN"  beschriebenen  Dateien  werden geffnet,
  Filterbedingungen aktiviert und Verknpfungen hergestellt.

  Um  eine  Anwendung  zu  ndern gehen Sie bitte so vor: Laden oder
  lschen  Sie  die  gewnschten  Dateien.  ndern  Sie  die Filter-
  bedingungen  oder  Verknpfungen  und  lschen  Sie  die  aktuelle
  Anwendung.  Anschlieend  rufen  Sie "Anwendung/Speichern" auf und
  speichern  die  Anwendung  unter  dem  gleichen oder einem anderen
  Namen wieder ab!

 Whlen Sie eine Anwendung mit den Cursortasten und ENTER.

 Geladen und aktiviert werden

        Datenbankdateien,
        Indexdateien,
        eine Reportdatei,
        eine Maskendatei,
        Dateiverbindungen,
        Filterbedingungen.

 Wurden bei einer Dateiverbindung temporre Indexdateien verwendet,
 werden diese jetzt erneut erstellt. Das Programm meldet dann zum
 Beispiel

       Index D1301551.NTX nicht gefunden

 Besttigen Sie den Hinweis mit der Leertaste.

  SUCHEN
  Bettigen  Sie  F2,  um einen Suchbegriff einzugeben. Gesucht wird
  nach  einer  Anwendung  mit  einem  entsprechenden  Eintrag in der
  Beschreibung.  Klein-/Groschreibung  wird ignoriert. Mit SHIFT-F2
  wird  der  nchste  Eintrag  gesucht.  Die  Suche  beginnt  an der
  aktuellen Position in der Liste.

  LSCHEN
  Markieren   Sie   die   gewnschte  Anwendung  und  bettigen  Sie
  die  F7-Taste. Mit "Anwendung/Reorganisieren" knnen Sie gelschte
  Anwendungen  endgltig vom Datentrger entfernen, um Speicherplatz
  zu sparen.

  Mit  der  Option  "Anwendung/Initialisieren" wird der Einschaltzu-
  stand  hergestellt.  Das heit, alle Datenbanken, Indexdateien und
  Reportdateien  werden  geschlossen.  Verwenden  Sie  diese Option,
  wenn  Sie  nach  dem Laden einer Anwendung eine anderen Datenbank-
  datei bearbeiten oder eine neue Anwendung zusammenstellen mchten.



18  Datenstze anzeigen



18.1  Maskendarstellung (Standardmaske)

  Datenstze werden in einer Standardmaske oder in einer
  mit dem Maskengenerator erzeugten aliBASE-Maske angezeigt und
  bearbeitet. Die Bearbeitung/Anzeige mit einer Maske des Masken-
  generators wird im Abschnitt 25 erlutert. Die nachfolgende
  Beschreibung bezieht sich auf die automatisch erzeugten Masken!

  Pro Bildschirmseite werden 17 Felder angezeigt. Sind mehr Felder
  vorhanden,  knnen Sie mit Bild-oben und Bild-unten zwischen den
  Bildschirmseiten blttern!
  Um mehr als 17 Felder gleichzeitig anzuzeigen oder zu bearbeiten,
  gibt es zwei Alternativen:

  a) ber Strg-F10 knnen Sie eine zweispaltige Anordnung der Felder
     veranlassen.
  b) Ebenfalls ber Strg-F10 oder Alt-B knnen Sie den 43-/50-Zeilen-
     Modus einschalten (EGA-/VGA-Karte ist erforderlich!).
  
  Beide Optionen knnen auch kombiniert werden.

  Innerhalb der Datenbank wird mit den Cursortasten ge-
  blttert:

    Cursor-unten     :nchster Satz
    Cursor-oben      :vorhergehender Satz
    Strg-Bild-unten  :letzter Satz
    Strg-Bild-oben   :erster Satz

  Auf  dem  rechten  Fensterrahmen  befindet sich der Marker fr die
  Position  des  Satzzeigers.  Auf  dem linken Rahmen finden Sie den
  Marker  fr  die  Bildschirmseiten.  Sind  keine  weiteren  Felder
  vorhanden, befindet sich der Marker im unteren Bereich:

Ŀ
      NAME1 Mediterranean Steel GmbH                             
      NAME2 Herrn Bolker                                         
     ANREDE r Herr Bolker!                                       
    STRASSE Hansa-Allee 40                                       
        PLZ 4000                                                 
        ORT Dsseldorf 1                                         
    TELEFON 0211/1345-133                                        
   AUSWAHL1 Stammkunde                                           
   AUSWAHL2                                                      
   AUSWAHL3          0                                           
      DATUM 04.03.91                                             
    RNUMMER 0000000002                                           
    KNUMMER S-3345                                               
                                                                  
                                                                  
  Filter     RNUMMER >  [0]                                       
  Datenbank B->C:\DBFINFO\RECHKOPF.DBF  Satznummer    11 [*GEL*]  


 Im unteren Bereich werden folgende Angaben angezeigt:

       Eine Filterbedingung sofern vorhanden,
       die aktuelle Datenbank,
       die Satznummer und eventuell
       eine Lschmarkierung [*GEL*].

  Drcken   Sie   bitte   die  LEER-Taste,  um  Daten  einzugeben!
  Besttigen  Sie  jede  Eingabe  in  ein Feld mit ENTER. Um MEMO-
  Felder  zu erfassen, drcken Sie bitte die F3-Taste. Enthlt die
  aktuelle  Maske  mehr als ein MEMO-Feld, mssen Sie zunchst das
  gewnschte Feld auswhlen!

  ACHTUNG: Abschlieend mssen Sie unbeding "Speichern"
           besttigen. Anderenfalls werden die Daten nicht
           gespeichert. Brechen Sie die Erfassung mit ESC
           ab!

  Mit ESC wird wieder das Hauptmen aufgerufen.

  F10 ffnet ein Men zur Bearbeitung der Datenbank:

  Whlen Sie eine Option mit         Ŀ
  den Cursortasten und ENTER.        Suchen                   F2
  Ist rechts eine Taste              Weitersuchen       Shift-F2
  (/-nkombination) angegeben,        MEMO-Feld anzeigen       F3
  knnen Sie die Option auch         NEUen Satz anfgen       F4
  direkt aufrufen!                   Kopieren des akt. Satzes F5
                                     Einfgen eines Satzes    F6
  Zum Beispiel Strg-F2 fr           Lschen des akt. Satzes  F7
  "Gehe zu..."                       Aufheben Lschmrk. Shift-F7
                                     Text in MEMO-Feld        F8
  Einige Optionen sind fallweise     Filter setzen            F9
  gesperrt, wie "Text in MEMO-Feld", ndern                 LEER
  wenn kein MEMO-Feld vorhanden ist. Datenstruktur anzeigen     
                                     Info anzeigen              
                                     Feld suchen                
                                     Gehe zu ...         Strg-F2
                                     Update Satz        Shift-F5
                                     Kalkulator            Alt-K
                                     Spalte feststellen    Alt-F
                                     Spalte freigeben      Alt-U
                                     

 Mit Strg-F10 wird ein Men fr das Bildschirmlayout abgerufen. Hier 
 knnen Sie in die Listendarstellung wechseln, die ein- oder 
 zweispaltige Maskendarstellung whlen oder die Anzahl der Bildschirm-
 Zeilen festlegen.

 HINWEISE: Verbundene Dateien knnen nicht als Liste
           bearbeitet werden!
           Satzstrukturen, die grer als 2000 Byte sind,
           knnen ebenfalls nicht als Liste bearbeitet
           werden.


18.1.1  Verbundene Dateien


  Verbundene Dateien knnen nur in der Maskendarstellung bearbeitet
  und angezeigt werden.

  Sind  in  der  aktuellen  Datenbank  Dateien  verbunden,  erhalten
  Sie  entsprechende  Hinweise  auf  dem  untern  bzw.  oberen  Fen-
  sterrahmen.

  Hauptdatenbankdatei/fhrende Datenbankdatei:

  Ŀ
        NAME1 HANSA KG                                            
        NAME2                                                     
       ANREDE Frau Mller!                                        
      STRASSE Mondbergstr. 4                                      
          PLZ 3500                                                
          ORT Kassel                                              
      TELEFON                                                     
     AUSWAHL1 Campinggrossist                                     
     AUSWAHL2                                                     
     AUSWAHL3     181677                                          
        DATUM 03.06.91                                            
      RNUMMER 0000000003                                          
      KNUMMER 1                                                   
                                                                   
                                                                   
    Datenbank B->C:\DBFINFO\RECHKOPF.DBF     Satznummer   2 [   ]  
  [Verbunden ber B->RNUMMER mit RECHPOSI]


  Sie  knnen  dann mit Shift-Tab zwischen den Dateien wechseln. Ist
  fr einen Satz der Hauptdatei kein Satz in einer verbundenen Datei
  vorhanden,  erhalten  Sie  eine  Meldung.  Anworten  Sie  mit "j",
  knnen Sie anschlieend sofort einen neuen Satz in der verbundenen
  Datei eingeben. Der Wert des Verbindungsfeldes der Hauptdatei wird
  automatisch in den neuen Satz bertragen!

  Anzeige einer verbundenen Datei:

  [B->RNUMMER: 0000000003]Ŀ
      RNUMMER 0000000003                                          
       ANZAHL  12                                                 
      BEZEICH Schwimmwesten `Mwe`                                
       EPREIS      56.23                                          
         MWST 14.00                                               
      KNUMMER 2                                                   
                                                                   
                                                                   
    Datenbank C->C:\DBFINFO\RECHPOSI.DBF         Satznummer  5 [  ]
  [Verbunden mit C->RNUMMER in RECHPOSI     ]

  Auf  dem oberen Rand finden Sie das Verbindungsfeld der Hauptdatei
  sowie  den aktuellen Wert dieses Feldes, nur Datenstze in der/den
  verbundenen Datei(en), die im Verbindungsfeld ebenfalls diesen Wert
  besitzen, werden angezeigt. Diese Gruppe von Datenstzen innerhalb
  einer verbundenen Datei wird auch SET genannt.



18.2  Listendarstellung


  In der Listendarstellung werden alle Datenstze als Zeilen und
  alle Datenfelder als Spalten angezeigt:

Ŀ
            AUSWAHL3     DATUM      RNUMMER      KNUMMER          
ͳ
                     0  03.06.91  0000000001  1                
                     0  03.06.91  0000000001  1                
                     0  04.03.91  0000000002  S-3345           
                181677  03.06.91  0000000003  1                
                     0    .  .                                 
                     0    .  .                                 
                     0  01.03.91                               
                     0  04.04.91                               
                                                               
Feld [Nr.13] [Typ C] [Lnge   10 Dezimal  0][     ][Satz   1]

  Auf dem unteren Rahmen finden Sie von links nach rechts Angaben

       - zur Feldnummer innerhalb der Struktur,
       - zum Feldtyp,
       - zur Feldlnge,
       - zur Anzahl der Dezimalstellen,
       - ber eine Lschmarkierung und
       - die Satznummer.

  Auf  dem  rechten Rahmen befindet sich ebenfalls ein Positionsmar-
  ker  fr den Satzzeiger. Beachten Sie bitte, da der Positionsmar-
  ker  auch  bei indizierten Datenbankdateien die "natrliche" Posi-
  tion  anzeigt  und nicht die Position innerhalb einer Index-Reihen
  folge!

  Bewegen Sie den Lichtbalken mit den Cursortasten:

  Cursor oben/unten     vorhergehender/nchster Satz
  Bild oben/unten       Bildschirmseite zurck/vor
  Strg-Bild-oben/-unten erster Satz/letzter Satz

  Ist eine Filterbedingung erstellt worden, werden diejenigen Stze,
  die  der  Filterbedingung NICHT entsprechen in einer anderen Farbe
  dargestellt.  Auerdem fhrt jeder Versuch, den Cursor/Lichtbalken
  ber  den  Filterbereich  hinauszubewegen, zu einer Fehlermeldung.
  Die Filterbedingung wird oberhalb des Datenbereiches angezeigt.

  Mit F10 ffnet sich ein Men fr die Bearbeitung der Datei.

  Alt-F  setzt  die  aktuell  markierte  Spalte am linken Rand fest.
  Diese  Spalte  bleibt dann auch sichtbar, wenn Sie den Cursor ber
  den  rechten  Rand  hinausbewegen. Mit Alt-U wird die festgesetzte
  Spalte wieder freigegeben.

  Alt-B  ffnet ein Men fr den Bildschirmmodus. Die Liste kann mit
  25,  43  oder  50  Zeilen  je  Bildschirmseite dargestellt werden.
  Diese  Option  ist  nicht  fr alle Grafikkarten geeignet! Ist die
  Datenbankstruktur  zu  umfangreich,  kann die Option ebenfalls nur
  eingeschrnkt oder garnicht ausgefhrt werden.

  Zeichenfelder,  die  lnger  sind  als angezeigt, knnen mit Alt-V
  vollstndig   dargestellt   werden.   Markieren   Sie  vorher  den
  gewnschten  Feldwert  (Spalte  und  Zeile).  Bettigen  Sie  eine
  beliebige Taste, um die Anzeige zu beenden.

  Mit Strg-F10 knnen Sie wieder auf die Maskendarstellung umschalten.

  Mit ESC kehren Sie wieder in das Hauptmen zurck!

  HINWEIS: Verbundene Dateien knnen nicht als Liste bearbeitet
           werden!


19  Datenstze suchen


  Whlen Sie eine der Optionen "Feldweise", "Indexausdruck",
  "Global" oder "Schnellsuche".

  Mit der Option "Feldweise" wird nur in einem bestimmten Feld
  nach einem Eintrag gesucht. In der Maskendarstellung mssen
  Sie dazu zunchst ein Feld whlen. In der Listendarstellung
  wird im markierten Feld gesucht!

  Ist fr die aktuelle Datenbankdatei ein Index geffnet, knnen Sie
  nach einem Indexwert suchen. Whlen Sie dafr die Option "Index-
  ausdruck".

  Die "Global"-Suche gestattet es, eine beliebige Teilzeichenkette
  in ALLEN Text- und MEMO-Feldern zu suchen.

  Die Option "Schnellsuche" ist wesentlich schneller als "Global"
  (bis zu 12 mal!) oder auch "Feldweise"! Es liegt ein "binres"
  Suchverfahren zu Grunde. Dies bedeutet, die aktuelle Datenbankdatei
  wird "Byte fr Byte" durchsucht. Es findet also keine Abgrenzung
  nach Feldern statt! Deshalb werden auch Stze gefunden, wenn 
  sich der Suchbegriff auf mehrere Felder verteilt. Numerische
  Suchwerte mssen den Punkt als Dezimaltrennter besitzen (z.B.
  "123.45"). Datumswerte als Suchwert mssen Sie im Format
  "JJJJMMTT" angeben (z.B. "19930621" fr den 21.6.1993!).
  Beachten Sie bitte, da MEMO-Felder bei der "Schnellsuche" nicht
  bercksichtigt werden knnen! Die "Schnellsuche" beginnt immer
  am Dateianfang! Ein "Weitersuchen" mit Shift-F2 ist ebenfalls nicht
  mglich - es wird immer nur der erste bereinstimmende Satz gesucht!

  Anschlieend   knnen   Sie   einen   Suchbegriff   oder  Suchwert
  (je  nach  Feldtyp) eingeben. Mit Shift-F2 knnen Sie den nchsten
  bereinstimmenden  Eintrag  suchen (auer bei den Optionen "Index-
  ausdruck" und "Schnellsuche"!).  
  Der  Suchwert mu dem Feldtyp entsprechen.  Geben  Sie ein Datum 
  bitte im Format "TT.MM.JJ" ein ("Schnellsuche": "JJJJMMTT" siehe
  oben)! 
  Es  wird in Zeichen- oder MEMO-Feldern auch nach Teilzeichenketten
  gesucht. Beachten Sie bitte, da bei der Option "Indexausdruck"
  zumindest die ersten Zeichen bereinstimmen mssen. Wird kein ber-
  einstimmender Satz gefunden, markiert das Programm den Satz mit dem
  nchsthheren Feldwert.

  Die   Suche  erfolgt  sequentiell  ab  der  aktuellen  Satzzeiger-
  position wenn kein Index geffnet ist oder ab dem Dateianfang, wenn
  ein Index geffnet ist (gilt nicht fr "Schnellsuche")!
  Wird ein bereinstimmender Satz gefunden, zeigt aliBASE diesen  an,
  bzw.  positioniert den Cursor in die  entsprechende Zeile (Listend-
  arstellung). Bei der "Global"-Suche wird automatisch das Feld bzw.
  die entsprechende Bildschirmseite markiert/angezeigt!



20  Datenstze editieren


  Die  folgenden  Hinweise  zum  ndern  oder Ergnzen des aktuellen
  Datensatzes  gelten, wenn nichts anderes vermerkt ist, in gleicher
  Weise  fr  die Masken- und Listendarstellung. Zunchst finden Sie
  die  entsprechende Menoption (F10) in Grobuchstaben und dahinter
  die Tastenfunktion (sofern vorgesehen) in Klammern.

  Beachten Sie auch bitte die Hinweise im Abschnitt  25.5 "Datenstze
  mit einer aliBASE-Maske editieren".

  GEHE ZU ... (Strg-F2)
  Sie knnen einen Datensatz durch Angabe einer Satznummer
  auswhlen und anzeigen.

  FELD SUCHEN (nur Standardmaske und Liste)
  Es   wird  ein  Feld  innerhalb  der  Struktur  gesucht,  das  die
  einzugebende     Suchzeichenkette     im     Feldnamen    enthlt.
  Teilzeichenketten  sind erlaubt. "SATZ" findet beispielsweise auch
  das  Feld  UMSATZ.  Der  Cursor  wird auf die entsprechende Spalte
  (Liste) bzw. Bildschirmseite (Maske) gesetzt!

  INFO ANZEIGEN
  Das  Programm  zeigt  Ihnen Namen, Gre in Byte, Attribut und das
  Erstellungs-  bzw. nderungsdatum der aktuellen Datenbankdatei an.
  Zustzlich  erhalten  Sie Informationen ber die Anzahl der Stze,
  die  Satzlnge  und  die  Anzahl  der Felder usw.. ESC beendet die
  Anzeige.

  DATENSTRUKTUR ANZEIGEN
  In  einer  Bildschirmliste werden alle Felder der aktuellen Daten-
  bankdatei  aufgelistet. Sie knnen innerhalb der Liste mit Cursor-
  oben/-unten blttern. ESC beendet die Anzeige.


20.1  Neue Datenstze eingeben


  Diese  Optionen  stehen NICHT zur Verfgung, wenn fr die aktuelle
  Datenbankdatei  ein  Filter  aktiv ist! Sie mssen dann den Filter
  zunchst lschen (siehe "22.3 Filter setzen").

  NEUEN SATZ ANFGEN (F4)
  Es  wird  ein  neuer,  leerer  Datensatz  an  das  Ende  der Datei
  angefgt! Anschlieend knnen Sie sofort neue Daten erfassen.

  KOPIEREN DES AKTUELLEN SATZES (F5)
  Der aktuelle Datensatz wird an das Ende der Datenbankdatei
  kopiert!

  EINFGEN EINES SATZES (F6)
  Es  wird  ein  neuer,  leerer  Datensatz an der aktuellen Satzzei-
  gerposition  eingefgt!  Diese  Option  knnen Sie ebenfalls nicht
  ausfhren, wenn ein Index geladen ist!



20.2  Datenstze ndern


  NDERN (LEERTASTE)

  Maskendarstellung:
  In  der  Maskendarstellung wird Ihnen die aktuelle Bildschirmseite
  als  Erfassungsmaske  angeboten.  Sie  knnen  nun mit den Cursor-
  tasten  von  einem Feld zum anderen springen. Wird das letzte Feld
  mit  ENTER  besttigt oder bettigen Sie innerhalb der Erfassungs-
  maske  die  Bild-Taste, fordert aliBASE Sie auf, die Speicherung
  des Satzes zu besttigen. Mit "Verwerfen" werden die nderungen/
  Eingaben NICHT gespeichert!
  Sind die Felder auf mehrere Bildschirmseiten verteilt, knnen Sie
  auch whrend der Erfassung/Bearbeitung mit Bild und Bild zwischen
  den Bildschirmseiten blttern!
  ber die Strg-F10-Taste knnen die Felder auch zweispaltig angeord-
  net werden, um mehr Felder auf einer Bildschirmseite zu plazieren.
  Ebenso knnen Sie den 43-/50-Zeilen-Modus ber Strg-F10 oder Alt-B
  einschalten (EGA/VGA-Karte erforderlich!).

  Listendarstellung:
  In  der  Listendarstellung mssen Sie jedes Feld einzeln markieren
  und mit der LEER-Taste in den Editiermodus umschalten!

  Bei fehlerhaften Eingaben in Datumsfeldern erhalten Sie oben
  rechts einen Hinweis.

  UPDATE SATZ
  Wenn  mehrere  Datenbanken  geladen  sind,  knnen  Sie  die Werte
  identischer  Felder  (gleicher Name und Typ) eines Datensatzes aus
  einer  anderen  Datenbank  in  den aktuellen Satz kopieren! (Siehe
  20.4 Feldwerte kopieren)

  Mit  der  Option  "Bearbeiten/Global  ndern" knnen Sie alle oder
  ausgewhlte  Datenstze  komplett  ndern (siehe Datenstze global
  ndern).

  Editieren von MEMO-Texten siehe unten.



20.3  MEMO-Texte erfassen und ndern


  Um  MEMO-Felder  zu  ndern,  mssen  Sie  wiederum  die  F3-Taste
  drcken.  Sind  in  der  aktuellen  Bildschirmmaske  mehrere MEMO-
  Felder  vorhanden,  mssen  Sie  ein  Feld  whlen.  Das  Programm
  bietet  Ihnen  eine  Auswahlmaske  an.  In  der  Listendarstellung
  mssen  Sie  das  MEMO-Feld  markieren  und  dann  die  LEER-Taste
  drcken.  Anschlieend  knnen  Sie  den  MEMO-Text  erfassen oder
  ndern.  Pro  Zeile  knnen  66  Zeichen  eingegeben  werden. Nach
  66 Zeichen wird die Zeile umgebrochen.

  Beachten Sie bitte: Leere MEMO-Felder werden mit "Memofeld" und
  belegte MEMO-Felder mit "MEMOFELD" markiert!

  Folgende Tastenfunktionen stehen zur Verfgung:

  Einfg        Einfgemodus aus-/einschalten.
  ENTER        Zeilenschaltung.
  STRG-T       Wort rechts vom Cursor lschen.
  F6           Fgt eine leere Zeile an der aktuellen Position ein.
  F7           Aktuelle Zeile vollstndig lschen.
  F8           Das MEMO-Fenster wird auf die gesamte Bildschirmgre
               gezoomt. Nochmals F8 gedrckt, verkleinert das Fenster.
  F9           Das MEMO-Fenster kann verschoben werden. Bewegen Sie
               das Fenster mit den Cursortasten und besttigen Sie
               die Position mit ENTER.
  Shift-F10    MEMO-Text speichern.

 WICHTIGER HINWEIS FR DIE MASKENDARSTELLUNG:
 Sie mssen das Speichern der aktuellen Bildschirmmaske ausdrck-
 lich besttigen, damit auch der (bereits besttigte) MEMO-Text
 gespeichert wird!

 Auf dem unteren Rand des MEMO-Fensters finden Sie die aktuelle
 Zeilenund Spaltenposition.

 HINWEIS: Beim Erfassen oder ndern von MEMO-Texten wird die MEMO-
          Datei mit der Endung "DBT" berproportional aufgeblht.
          Sie knnen dies mit der Option "Bearbeiten/Export" korri-
          gieren (siehe dort).


20.4  Feldwerte kopieren - Updating


 UPDATE SATZ (Shift-F5)

  Diese  Option erlaubt das Ersetzen aller oder mehrere Felder durch
  Werte   aus   einem   Datensatz   einer   anderen  Datenbankdatei.
  Die  Datenbanken  mssen nicht verbunden sein. Nur Felder im aktu-
  ellen  Satz,  die  den gleichen Feldnamen und Feldtyp besitzen wie
  Felder aus der gewhlten Datenbank, werden verndert.

  Nach  Aufforderung  knnen  Sie  entscheiden, ob im aktuellen Satz
  bereits  vorhandene  Werte berschrieben werden sollen oder nicht.
  Antworten  Sie  mit  "NEIN",  werden nur leere Felder im aktuellen
  Satz berschrieben.

  In  der  Demoanwendung  sind beispielsweise die Dateien KUNDEN.DBF
  und  RECHKOPF.DBF  vorhanden.  Um  eine neue Rechnung zu erfassen,
  knnen Sie so vorgehen:

  Whlen  Sie  zunchst  RECHKOPF,  sofern dies noch nicht geschehen
  ist.  Jetzt  fgen  Sie einen neuen Datensatz mit F4 an. Verlassen
  Sie  die  Erfassungsmaske  mit  Bild und besttigen Sie das Spei-
  chern  des  leeren Datensatzes. Bettigen Sie nun bitte die Tasten
  Shift-F5.  Whlen  Sie  die  Datenbankdatei  KUNDEN  aus der Bild-
  schirmliste.  aliBASE  zeigt  Ihnen  eine weitere Bildschirmliste
  mit  den  Datenstzen der Datei KUNDEN. Whlen Sie mit den Cursor-
  tasten  denjenigen  Kunden  aus,  der eine Rechnung erhalten soll.
  Besttigen  Sie  Ihre  Auswahl  mit ENTER. Das Programm fragt nun,
  ob  die  Originalwerte  im  neuen  Satz aus RECHKOPF berschrieben
  werden  sollen.  Besttigen  Sie  dies mit "JA", werden alle iden-
  tischen  Felder  dieses  Satzes  mit  den  Werten aus KUNDEN ber-
  schrieben.


20.5  Datenstze lschen


 LSCHEN DES AKT. SATZES/AUFHEBEN LSCHMARK. (F7/Shift-F7)

  Der  markierte  Satz  wird  mit einer Lschmarkierung versehen und
  nicht  mehr  angezeigt,  wenn  der  Schalter "Bearbeiten/ Lschen/
  Gelschte  Stze"  auf "EIN" steht. Sie knnen die Lschmarkierung
  einzelner   Stze  mit  "Aufheben  Lschmark."  wieder  entfernen.
  Beachten  Sie  bitte,  da  in  der  Maskendarstellung der aktuell
  gelschte  Satz  erst  bei  der  nchsten Bewegung des Satzzeigers
  verschwindet!

  Beachten  Sie  bitte,  da mit F7 ein Datensatz nicht physikalisch
  aus  der  Datei  entfernt wird. Nur deshalb kann eine Lschmarkie-
  rung  mit  Shift-F7  auch  wieder  aufgehoben werden. Erst mit der
  Option  "Gelschte  Stze  entfernen"  aus  dem  Men "Bearbeiten/
  LSCHEN" werden die Datenstze endgltig aus der Datei entfernt!

  Um  eine  Datenbank  vollstndig  oder  teilweise zu lschen, ver-
  wenden Sie bitte die Optionen aus "Bearbeiten/LSCHEN"!


20.6  Text in MEMO-Feld kopieren


 TEXT IN MEMO-FELD (F8)

  Es  wird  ein  ASCII-Text  in ein markiertes MEMO-Feld eingelesen.
  In der Maskendarstellung mssen Sie zunchst ein MEMO-Feld whlen,
  wenn in der aktuellen Maske mehr als 1 MEMO-Feld vorhanden ist!	In
  der  Listendarstellung  mssen Sie das gewnschte MEMO-Feld zuerst
  markieren.

  Die  anschlieend  angebotene  Dateiliste enthlt alle Dateien mit
  der  unter  "Zusatz/Namenserweiterungen/Textdateien" eingestellten
  Erweiterung.  Beachten  Sie  bitte,  da die Speicherkapazitt fr
  MEMO-Texte auf etwa 32500 Zeichen pro Feld beschrnkt ist!


20.7  Kalkulator/Taschenrechner nutzen


  KALKULATOR (ALT-K)
  Mit  dem  Kalkulator  knnen  Sie  Berechnungen  ausfhren und das
  Ergebnis  anschlieend  in  das aktuelle Feld bernehmen, wenn Sie
  sich  im  Editiermodus  befinden.  In der Listendarstellung gengt
  es, das gewnschte numerische Feld zu markieren.

  Befindet  sich  der  Cursor auf oder in einem Feld mit einem nume-
  rischen  Wert,  wird  dieser  als  Anfangswert  in  den Kalkulator
  bernommen.

  Die Bedienung entspricht weitestgehend einem "normalen"
  Taschenrecher.

  Funktionen:

    +          Addition
    -          Subtraktion
    *          Multiplikation
    /          Division
    E          Exponieren
    W          Wurzel
    %          Prozent von ...
               Beispiel (3.5 % von 23.66): Tippen Sie zuerst den
               Prozentsatz (3.5) ein. Drcken Sie nun die Taste "%",
               tippen Sie den "von-Wert" (23.66) ein und besttigen
               Sie mit ENTER!
    #          Vorzeichen umkehren
    ENTER      Berechnung/Ergebnis
    C          Aktuellen Wert lschen
    F8         Ergebnis in Text einfgen
    ESC        Abbrechen
    M          Inhalt des Speichers
    Bild-oben  Wert zum Speicher addieren
    Bild-unten Wert vom Speicher abziehen


20.8  Einen Datensatz drucken


  Mit der Taste ALT-P (Print) oder der Option  "Drucken"  aus  dem
  BROWSE-Men knnen Sie einen einzelnen Datensatz ausdrucken. Ge-
  druckt wird der aktuelle Datensatz einschlielich MEMO-Text  auf
  Endlospapier (oder autom. Einzelblatt-Einzug). Sind fr den aktu-
  ellen Satz verbundene Datenstze vorhanden, knnen diese ebenfalls
  gedruckt werden. Besttigen Sie die entsprechende Frage bitte mit
  "JA". Das Programm fhrt einen Seitenvorschub durch, wenn 66 Druck-
  zeilen erreicht sind. Bettigen Sie deshalb bitte die Form-Feed-
  Taste an Ihrem Drucker, bevor Sie den Druck auslsen!


21  Datenstze aus verbundenen Dateien editieren


  Das  Editieren  von  Datenstzen in verbundenen Dateien ist grund-
  stzlich nur in der Maskendarstellung mglich.


21.1  Zugeordnete Datenstze (SET) anzeigen


  Wie  bereits  erwhnt  bezeichnet  SET eine Gruppe von Datenstzen
  einer  verbundenen  Datei.  In  der  Demoanwendung  befinden  sich
  beispielsweise  zu  jedem  Datensatz aus RECHKOPF ein oder mehrere
  Datenstze  in  der  Datei  RECHPOSI. Anders ausgedrckt, zu jeder
  Rechnung  existieren  eine  oder mehrere Positionen. Alle Positio-
  nen einer Rechnung sowie der Rechnungskopf und der verbundene
  "Kunden"-Datensatz sind ein SET.

  Standardmaske:

  Ist  eine  verbundene  Datenbank geladen, wird zunchst die Haupt-
  datenbank-Datei  angezeigt, wenn Sie "Edit" whlen. Um die verbun-
  denen  Datenstze  anzuzeigen,  mssen Sie zunchst die Shift-Tab-
  Taste  drcken.  Jetzt wird der erste Datensatz des entsprechenden
  SETs  der  ersten  verbundenen  Datenbankdatei angezeigt. Ist noch
  eine weitere Datenbankdatei mit der Hauptdatenbankdatei verbunden,
  wird  diese  angezeigt,  wenn  Sie nochmals Shift-Tab drcken. Ein
  weiteres  Mal  Shift-Tab bettigt, aktiviert wiederum die Hauptda-
  tenbankdatei und zeigt hier den aktuellen Datensatz.

  Innerhalb  einer  verbundenen  Datenbankdatei knnen Sie jetzt wie
  gewohnt  mit den Cursortasten blttern. Bewegen Sie den Satzzeiger
  ber  die  Grenzen  des  aktuellen  SETs hinaus, erhalten Sie eine
  Fehlermeldung.

  Ist  noch  kein  Satz  fr den aktuellen SET vorhanden, wird Ihnen
  automatisch  angeboten, einen neuen leeren Satz einzufgen, sobald
  Sie die Shift-TAB-Taste bettigen.

  aliBASE-Masken:

  Siehe Abschnitt 25.5 "Datenstze mit einer aliBASE-Maske editieren".


21.2  Neue Datenstze erfassen


  Das  Erfassen  eines  neuen Datensatzes in der Hauptdatenbankdatei
  ist   identisch   mit  dem  bereits  beschriebenen  Verfahren  fr
  nicht verbundene Datenbankdateien.

  Standardmaske:

  Wenn Sie einen neuen Datensatz in einer verbundenen Datenbankdatei
  anfgen wird jedoch automatisch der Wert des Verbindungsfeldes aus
  der  Hauptdatenbankdatei  in  das  Verbindungsfeld der verbundenen
  Datei  kopiert.  Im Falle der Demoanwendung wird also die aktuelle
  Rechnungsnummer  in jeden neuen Satz des SETs kopiert, wenn Sie F4
  bettigen!

  Das folgende Beispiel verwendet wieder die Demoanwendung FAKTURA.
  Nehmen wir an, es soll eine neue Rechnung erfat werden. Zunchst
  fgen Sie bitte einen neuen Satz in die Datei RECHKOPF ein. Rufen
  Sie `Edit`  auf  und  drcken  Sie die F4-Taste. Jetzt tragen Sie 
  bitte  das  Rechnungsdatum  und die neue Rechnungsnummer ein. Die
  Kundennummer  soll automatisch aus der Kundendatenbank bernommen
  werden.  Bettigen  Sie dazu bitte die Shift-F5-Taste. Whlen Sie
  hier  die  Datei DEMOKUND und anschlieend den gewnschten Kunden
  aus  der Liste. Besttigen Sie das berschreiben der Orignalwerte
  mit  "JA".  Nehmen  wir  an,  Sie  whlen  HANSA KG, so erscheint
  anschlieend  im Feld KNUMMER der Eintrag "000000002". Die Zuord-
  nung  eines  Kunden ist damit erfolgt. berprfen Sie dies bitte,
  indem  Sie  die  Shift-Tab-Taste  drcken. Jetzt sollte der Kunde
  HANSA KG in der Maske erscheinen.
  Anschlieend sollen die Rechnungspositionen erfat werden. Betti-
  gen  Sie  bitte erneut die Shift-Tab. Da noch keine Positionen er-
  fat  wurden,  erscheint  die Meldung "Kein Satz in RECHPOSI-Neuer
  Satz?".  Besttigen  Sie dies mit "JA". aliBASE fgt einen leeren
  Satz  ein, in den allerdings bereits die Rechnungsnummer (RNUMMER)
  eingetrag  wird!  Ergnzen  Sie  jetzt bitte die Eintrge. Weitere
  Rechnungspositionen knnen jetzt wieder mit F4 angefgt werden!
  
  aliBASE-Maske:

  Wenn Sie eine aliBASE-Maske verwenden, die mit dem Maskengenerator 
  erstellt wurde, fgt aliBASE ebenfalls automatisch einen neuen
  leeren Satz an das Ende der Hauptdatenbank an.
  Anschlieend werden Sie fr jede verbundene Datei gefragt, ob hier
  ein Datensatz angehangen werden soll.
  Beachten Sie bitte auch die Hinweise im Abschnitt 25.5 "Datenstze
  mit einer aliBASE-Maske editieren".

  Das Einfgen eines Satzes mit F6 ist hier NICHT mglich!

  Sie knnen aber mit F5 den aktuellen Satz des SETs kopieren!



21.3  SETs lschen


  Wird  ein Satz der Hauptdatenbankdatei mit F7 gelscht, knnen Sie
  bestimmen,  ob  die  Datenstze in der verbundenen Datei (der SET)
  ebenfalls  gelscht  werden  sollen. Wird in unserer Demoanwendung
  beispielsweise  eine  Rechnung  anulliert, knnen auch die zugeh-
  rigen  Positionen  gelscht  werden. Sie mssen die Frage dann mit
  "JA" beantworten. Beachten Sie bitte, da im Falle der Demoanwen-
  dung dann auch der Kundendatensatz (DEMOKUND) gelscht wird!



22  Datenbankdateien bearbeiten und auswerten



22.1  Datenstze importieren


  An  die  aktuelle  Datenbankdatei  knnen  weitere Stze aus Femd-
  dateien  angehangen  werden. Die Daten knnen im dBASE-Format oder
  in einem ASCII-Format vorliegen.

  Whlen Sie zunchst das Format der zu bernehmenden Daten.

 DBASE: Die Daten mssen im dBASE III-Plus-Format vorliegen.
        Als Namenserweiterung wird die Einstellung aus
        "Zusatz/Namenserweiterung" (Datenbank) angenommen.
        Importiert werden Felder mit gleichem Namen und
        Typ!

 Fr die folgenden Optionen wird als Namenserweiterung die
 Einstellung fr "Text" aus dem Men "Zusatz/Namens-
 erweiterungen" angenommen!

 SDF:   Die Daten mssen im ASCII-Format vorliegen.
        Feldwerte mssen konstante Lngen besitzen!
        Jeder Satz mu mit einem CR/LF (Satzende-Zeichen)
        abgeschlossen sein.

 BLANK: Die Feldwert sind mit einem Leerzeichen (Blank)
        voneinander getrennt.

 KOMMA: Die Feldwerte sind mit einem Komma voneinander ge-
        trennt. Zeichenketten knnen in Hochkomma ("") ein-
        geschlossen sein.

 Whlen Sie anschlieend die gewnschte Datei

 DATANORM:

 Whlen Sie anschlieend die DATANORM-Datei. Diese Dateien haben
 in der Regel keine Dateneinamen-Erweiterung.

 Sie haben jetzt die Mglichkeit, eine neue Datenbank mit einer
 entsprechenden Struktur automatisch erzeugen zu lassen, oder
 eine bereits vorhandene Datenbankdatei zu ergnzen.
 
 Die Datenbank fr die DATANORM-bernahme mu eine bestimmte
 Struktur besitzen (siehe unten). Deshalb sollten Sie zunchst die
 Option "NEUe Datenbank" whlen. Mit dieser Option wird automatisch
 eine aliBASE-DATANORM-bernahmedatei mit der unten aufgefhrten
 Struktur erstellt! Die Option "Aktuelle Datenbank" kann verwendet 
 werden, um DATANORM-Stze an die aktuelle Datenbank anzuhngen. 
 Die "aktuelle Datenbank" mu die unten aufgefhrte Struktur 
 besitzen!
 
 Verarbeitet werden die DATANORM-Satzarten

       - Hauptsatz 1 "A"
       - Hauptsatz 2 "B"
       - Leistungs-Satz "C"
       - Dimensionssatz "D"

 von diesen Satzarten wird immer EIN Datensatz in allen mglichen
 Kombinationen verarbeitet.

 Auerdem werden Langtexte (Satzarten "E" und "T") in ein MEMO-
 Feld bernommen.

 Struktur der aliBASE-DATANORM-bernahmedatei:
 
 DATANORM                   aliBASE
 Feldname                   Feldname    Typ   Lnge   Dezimal
 
 Hauptsatz A:
 
 Verarbeitungskennzeichen   VKENNZ      "C"      1       0
 Artikelnummer              ARTNUMMER   "C"     15       0
 Kurz-Textzeile 1           KURZTEXT1   "C"     40       0
 Kurz-Textzeile 2           KURZTEXT2   "C"     40       0
 Preiskennzeichen           PREISKENNZ  "N"      1       0
 Preiseinheit               PREISEINH   "N"      1       0
 Mengeneinheit              MENGENEINH  "C"      4       0
 Preis                      PREIS       "N"      9       2
 Rabattgruppe               RABATTGRU   "C"      4       0
 (Haupt-)Warengruppe        WARENGRU    "C"      3       0
 
 Hauptsatz B:
 
 Matchcode                  MATCHCODE   "C"     15       0
 Alternativ Artikel-Nummer  ARTNUMMER2  "C"     15       0
 Katalog Seite              KATALOGSEI  "C"      6       0
 CU-Gewichtsmerker          CUMERKER    "N"      1       0
 CU-Kennzahl                CUKENNZAHL  "N"      3       0
 CU-Gewicht                 CUGEWICHT   "N"      7       2
 EAN-(Euro-)Nummer          EURONUMMER" "C"     13       0
 
 Leistungssatz C:
 
 Freie Verfgung            ZUSATZ      "C"    111       0
 
 Dimensionssatz D:

 Artikeltext 1              ARTTEXT1    "C"     40       0
 Artikeltext 2              ARTTEXT2    "C"     40       0

 Langtexte E und T:
 
 Textzeilen                 LANGTEXT    "M"     10       0
                            Passende Texte zu den
                            Textnummern aus "Hauptsatz 1" und
                            "Dimensionssatz" werden gesucht und
                            in das MEMO-Feld kopiert.



22.2  Datenstze exportieren


  Die  Daten  der  aktuellen Datenbank knnen ganz oder teilweise in
  eine  Datei  im dBASE- oder in ASCII-Format bertragen werden. Ist
  eine  Filterbedingung  aktiv, werden nur diejenigen Stze bertra-
  gen, die der Filterbedingung entsprechen!

  Whlen Sie bitte zunchst das Format der bergabedatei.

 DBASE
 Es wird eine identische Kopie der aktuellen Datenbank
 erstellt. MEMO-Dateien werden beim Kopieren bereinigt!
 Sind MEMO-Dateien vorhanden, werden zwei Dateien angelegt.
 Eine Datei mit der Endung, die Sie mit "Zusatz/Namenserweite-
 rungen" fr "Datenbank" angegeben haben und eine Datei mit
 gleichem Namen aber der Endung "DBT".

 Beispiel: Sie haben eine Datenbank LIEFERANT.DBF, in der auch
           MEMO-Felder vorhanden sind. In diesem Fall legt
           aliBASE automatisch eine MEMO-Datei mit dem Namen
           LIEFERANT.DBT an. Exportieren Sie diese Datei mit
           dem neuen Namen (siehe unten) LEXPORT, werden zwei
           Datei angelegt: LEXPORT.DBF und LEXPORT.DBT.
           Wenn Sie die Kopie mit den bereinigten MEMO-Texten an
           Stelle von LIEFERANT.DBF/LIEFERANT.DBT verwenden
           wollen, mssen Sie BEIDE Dateien LEXPORT.DBF und
           LEXPORT.DBT kopieren! Kopieren Sie diese Dateien von
           DOS aus oder mit dem DOS-Manager von aliBASE. Dann
           mssen Sie die Datenbankdatei LIEFERANT aber zuvor
           unbedingt aus dem  Hauptspeicher entfernen (Option
           "Datei/Entfernen").

 Wenn Sie einer der folgenden Formate whlen, erhlt die Datei
 die Endung, die Sie mit "Zusatz/Namenserweiterungen" fr "Text"
 angegeben haben.

 SDF
 Die Daten werden im ASCII-Format bergeben. Alle Eintrge
 erhalten eine konstante Lnge, entsprechend der Datenbank-
 struktur. MEMO-Felder knnen nicht bertragen werden!

 BLANK
 Die Daten werden im ASCII-Format bergeben. Alle Eintrge
 werden mit variabler Lnge und durch ein Leerzeichen ge-
 trennt kopiert. MEMO-Felder knnen nicht bertragen werden!

 KOMMA
 Die Daten werden im ASCII-Format bergeben. Alle Eintrge
 werden mit variabler Lnge und durch ein Komma getrennt
 kopiert. Auf Wunsch werden auch MEMO-Felder bertragen.

 Geben Sie anschlieend einen Dateinamen an. Verwenden Sie
 bitte nur Buchstaben, Ziffern und das Unterstreichungs-
 zeichen "_". Die Datei wird im aktuellen (Programm-) Ver-
 zeichnis erstellt!

 HINWEIS: Es werden nur diejenigen Datenstze bertragen,
          die einer Filterbedingung entsprechen. Ist keine
          Filterbedingung vorhanden, werden alle Stze
          bertragen!


22.3  Filter setzen


  Ein  Filter bewirkt, da nur Datenstze bearbeitet und ausgewertet
  werden  knnen,  die  der Filterbedingung entsprechen. Wenn wieder
  alle  Datenstze  zugnglich  sein sollen, mu der Filter gelscht
  werden.

  Ein Filter ist nur solange aktiv,

       - bis entweder der Filter ausdrcklich gelscht wird,
       - eine neue Anwendung geladen wird,
       - im aktuellen Arbeitsbereich eine neue Datenbankdatei geladen
         wird, oder
       - aliBASE ordnungsgem beendet wird.

       Ein Filter wird auerdem automatisch gelscht, wenn Sie eine
       Indexdatei anlegen, einen Index neu aufbauen oder einen Index-
       ausdruck ndern!

  Die Filtererfassung kann mit der Option "Bearbeiten/Filter setzen"
  oder  innerhalb  der Option "Edit" erfolgen, wenn Sie hier die F9-
  Taste drcken.

  Zunchst  ffnet  sich das Filterfenster mit dem aktuellen Filter-
  ausdruck:

 [Filterbedingungen]Ŀ
 KNUMMER >  [1000]                                           
 .UND.                                                       
 KNUMMER <  [2001]                                           
 .ODER.                                                      
 AUSWAHL1 =  [Stammkunde]                                    
                                                             
                                                             
 [ESC]=Abbruch [ENTER]=Filtermen [F9]=Verschieben

  Whlen   Sie   gegebenenfalls  zunchst  die  gewnschte  Position
  mit  den  Cursortasten.  Drcken  Sie  dann  die  ENTER-Taste,  um
  das Filtermen aufzurufen!

  Es  stehen  Klammern, sowie logische Operatoren wie UND, ODER usw.
  zur  Verfgung.  Jeder  dieser  Operanden belegt eine Zeile in der
  Filterliste.  Ein gltiger Eintrag ist bei- spielsweise (`Anzeigen
  Dateiliste`):

 (
 [GmbH] $ NAME
 UND
 [W-] $ ORT
 )
 ODER
 [UMSATZ] > 10000

 Der Ausdruck [GmbH] $ NAME bedeutet: Filter, wenn die Zeichenkette
 "GmbH" im Feld NAME vorhanden ist.

 UND, ODER, UND NICHT, ODER NICHT:

 Diese Operanden verknpfen mehrere Einzelbedingungen mit-
 einander. Zum Beispiel

 BEZAHLT
 UND NICHT
 SUMME > 5000.00000

 (, ), ( NICHT :

 Klammern zum Verschachteln von Einzelbedingungen.
 Beispiel:

 ( NICHT
 SUMME < 5000.000000
 ODER
 NICHT BEZAHLT
 )
 UND
 PLZ > 4000

  Um  ein  Filterelement  einzugeben,  drcken  Sie bitte die ENTER-
  Taste.  Whlen  Sie  jetzt  ein  Element.  Z. B. `(`, Klammer-auf.
  Whlen  Sie  jetzt  `FELD  WHLEN`.  Das  Programm zeigt Ihnen die
  Liste  der vorhandenen Felder Whlen Sie beispielsweise "NAME" mit
  ENTER. Anschlieend ffnet sich eine Auswahlliste mit den gltigen
  Operatoren.

  Der  Operator  verknpft  das  zuvor  gewhlte Feld mit einem noch
  einzugebenden  Suchwert.  Der  Operator  `ENTHLT'  kann  nur  auf
  Zeichen-  oder  MEMO-Felder  angewandt werden! Fr Logische Felder
  ist nur der Operator `= GLEICH` zulssig!

  Geben   Sie   bitte   die  Zeichenkette  oder  den  Suchwert  ein.
  Dezimalstellen mssen bei numerischen Feldern mit dem Dezimalpunkt
  abgetrennt  werden.  Bei  Datumsfeldern  beachten  Sie  bitte  das
  Eingabeformat:  TT.MM.JJ.  Es  werden  folgende  Alternativen  der
  Datums- Selektion untersttzt:

  Monat                          00.12.00
  Tag im Monat                   12.12.00
  Jahr                           00.00.91 oder 00.00.1991
  Monat im Jahr                  00.03.91 oder 00.03.1991

 Fr Logische Feld gilt folgende Vereinbarung:

 WAHR/TRUE       Eingabe: 't', `w` oder `j`

  ALLE ANDEREN Angaben werden als `FALSCH/FALSE` inter-
  pretiert!

  Wenn  Sie  ein  Logisches  Feld  angesprochen  haben  erscheint im
  Filterfenster nur der Feldname, wenn die Bedingung `WAHR/TRUE` ist
  oder  der  Feldname  mit  einem  vorangestellten "NICHT", wenn die
  Bedingung 'FALSCH/FALSE` ist.

  Beispiele:   'BEZAHLT`        bedeutet WAHR
               'NICHT BEZAHLT'  bedeutet FALSCH/UNWAHR


  Mit   den  Cursor-Tasten  knnen  Sie  innerhalb  der  Filterliste
  navigieren.  Wenn  Sie eine Zeile ndern mchten, so markieren Sie
  diese  mit den Cursortasten und drcken Sie ENTER. Mit F7 kann die
  markierte  Zeile  gelscht  werden. Mit F6 wird eine `leere` Zeile
  eingefgt.

  Um den gesamten Filterausdruck zu lschen, whlen Sie bitte
  `FILTER LSCHEN` im Filtermen.

  Ist  der Filterausdruck komplett, whlen Sie bitte `ENDE/ FERTIG`.
  Der Filterausdruck wird geprft. Ist ein Fehler vorhanden, erfolgt
  eine  entsprechende Meldung. Anderenfalls wird die Filterbedingung
  ausgefhrt   und   in  der  Datenbankdatei  knnen  nur  noch  die
  Datenstze    bearbeitet    werden,    die   der   Filterbedingung
  entsprechen!



22.4  Datenbank lschen


  Whlen  Sie bitte die Option "Bearbeiten/LSCHEN". Sie knnen hier
  den Schalter fr gelschte Stze setzen, gelschte Stze endgltig
  entfernen,  eine  Datenbank  komplett endgltig lschen oder einen
  Filterbedreich lschen:

  GEL. STZE EIN/AUS
  Steht  der  Schalter  auf  "EIN",  werden  zur  Lschung markierte
  Datenstze nicht angezeigt (siehe "Edit"). Diese Stze werden dann
  auch  bei  einer  Filterbedingung  sowie  bei  der  Ermittlung von
  Minimum, Maximum oder Durchschnitt nicht bercksichtigt. Steht der
  Schalter  auf  "AUS",  haben  die Lschmarkierungen keine Wirkung.

  GEL. STZE ENTFERNEN
  Die   mit  einer  Lschmarkierung  versehenen  Stze  werden  end-
  gltig (physikalisch) gelscht!

  ALLE STZE ENTFERNEN
  ALLE Stze der Datenbank werden physikalisch gelscht. Nach dieser
  Operation sind die Daten unwiederbringlich verloren!

  SELEKT. STZE LSCH.
  Alle  Stze,  die  einer  Filterbedingung  entsprechen, werden mit
  einer  Lschmarkierung  versehen. Die Lschmarkierungen knnen mit
  "Lschmark. aufheben" wieder entfernt werden!

  LSCHMARK. AUFHEBEN
  Alle  Lschmarkierungen  der  aktuellen Datenbank im Filterbereich
  werden  entfernt!  Ist  keine  Filterbedingung  angegeben,  werden
  alle Lschmarkierungen der Datenbank aufgehoben.



22.5  Datenstze global ndern


  Whlen  Sie  bitte  die  Option "Bearbeiten/Global ndern-Update".
  Sie  knnen  hier  alle oder diejenigen Stze, die einer Filterbe-
  dingung entsprechen, in einem Arbeitsgang ndern.

  Whlen  sie  zunchst  das Feld, dessen Werte gendert werden sol-
  len.  Auf  der  rechten  Seite der Bildschirmlisten zeigt aliBASE
  Ihnen  die  Feldtypen  an.  Anschlieend mssen Sie den nderungs-
  ausdruck eingeben.

  Die  Verwendung  von  Funktionen  wurde  bereits  eingehend  unter
  "13.5.1  Eine  neue  Indexdatei  anlegen"  beschrieben.  Im Unter-
  schied  zum  Index  wird  der  vom nderungsausdruck erzeugte Wert
  in  das  gewhlte  Feld  kopiert. Dabei wird die gesamte Datenbank
  oder der Filterbereich Satz fr Satz bearbeitet.

  Ein  Beispiel:  In einer Artikeldatei sollen alle Einzelpreise fr
  eine  Warengruppe  um  10  % erhht werden. Zuvor wurde ein Filter
  erstellt,  der nur die Bearbeitung aller Artikelstze der bestimm-
  ten  Warengruppe  erlaubt.  Das  Feld  fr  den  Einzelpreis  soll
  EPREIS  heien. Zunchst mu das Feld EPREIS aus der Liste gewhlt
  werden.  Anschlieend  ist  der  nderungsausdruck zu erfassen. Er
  lautet

       EPREIS * 1.1

  Jetzt   wird  jeder  Datensatz  des  Filterbereiches  nacheinander
  bearbeitet.  In jedem Satz wird der Wert des Feldes EPREIS mit 1.1
  multipliziert  (beachten  Sie bitte, da Dezimalstellen grundstz-
  lich  mit  einem  Punkt  abgetrennt werden!) und das Ergebnis wird
  in das Feld EPREIS zurckgeschrieben.

  Zeichenfelder  werden immer mit sowielen nachfolgenden Leerstellen
  bearbeitet,  wie  die  Dateistruktur  vorsieht.  Hat das Feld NAME
  beispielsweise  eine  Lnge  von 30 Stellen, liefert NAME in einem
  nderungsausdruck folgende Zeichenkette:

     "Mller & Sohn                "

  Um  nachfolgende  Leerstellen zu eliminieren, knnen Sie die Funk-
  tion TRIM() verwenden (siehe unten).

  Datumswerten  knnen  auch berechnet werden. Nehmen wir an, in der
  Datei  AUFTRAG  ist  ein  Feld  ZZIEL  vorhanden.  Es  enthlt das
  Zahlungsziel  als  Datum.  Zum  Beispiel  30.6.1992. Soll das Zah-
  lungsziel  um  10 Tage verlngert werden, ist folgender nderungs-
  ausdruck zu verwenden

      ZZIEL + 10

  Natrlich mu ZZIEL als nderungsfeld ausgewhlt worden sein.

  Sie  knnen  allen  Feldern  auch  einen konstanten Wert zuweisen.
  Nehmen  wir  an, in der Datei KUNDE ist ein Feld BEMERKUNG vorhan-
  den.  Hier  sollen  alle Kunden als "Stammkunden" vermerkt werden,
  fr  die  eine  bestimmte  Anzahl von Auftrgen abgewickelt worden
  ist.  Nehmen  wir an, da ein entsprechender Filter vorhanden ist,
  dann kann der nderungsausdruck lauten

       "Stammkunde"

  In  diesem  Fall wird in das Feld BEMERKUNG (das als nderungsfeld
  gewhlt sein mu) die Zeichenkette "Stammkunde" eingetragen!

  F2 bietet eine Liste aller Felder der aktuellen Datenbank
     an.

  F3 erlaubt die Auswahl einer Funktion:

            Argument-[Typ] (Ergebnis-)Typ

 CTOD("12.3.91")     [Z]   Datumswert
                           Wandelt eine Datumszeichenkette in
                           einen Datumswert um.

 DTOC(VERKDAT)       [D]   Zeichenkette: "12.03.91"
                           Wandelt einen Datumswert in eine
                           Zeichenkette um.

 DTOS(VERKDAT)       [D]   Zeichenkette: "19910312"
                           Wandelt einen Datumswert in eine
                           Zeichenkette im Format JJJJMMTT um.

 DATE()                    Datumswert: Tagesdatum
                           Liefert das Tagesdatum als Datumswert.

 YEAR(DATE())        [D]   Num. Wert (Jahreszahl): 1991
                           Liefert die Jahreszahl als numerischen
                           Wert.

 MONTH(DATE))        [D]   Num. Wert (Monatszahl): 10
                           Liefert die Monatzahl als numerischen
                           Wert.

 DAY(DATE())         [D]   Num. Wert (Tageszahl): 28
                           Liefert die Tageszahl als numerischen
                           Wert.

 INT(MENGE)          [N]   Ganzzahliger Wert

 LEFT(KUNDNAME,10)   [Z]   Teilzeichenkette
                           Liefert den linken Teil einer Zeichenkette.
                           Das zweite Argument gibt die Lnge an.

 RIGHT(KUNDNAME,10)  [Z]   Teilzeichenkette
                           Liefert den rechten Teil einer Zeichenkette.
                           Das zweite Argument gibt die Lnge an.

 LEN(KUNDNAME)       [Z]   Num. Wert (Lnge des Feldes)
                           Liefert die Anzahl der Stellen einer Zeichen-
                           kette als numerischen Wert.

 LOWER(ARTBEZ)       [Z]   Zeichenkette: "kupferdraht"
                           Wandelt eine Zeichenkette in Kleinbuchstaben
                           um.

 UPPER(ARTBEZ)       [Z]   Zeichenkette: "KUPFERDRAHT"
                           Wandelt eine Zeichenkette in Grobuchstaben
                           um.

 TRIM(ARTBEZ)        [Z]   Zeichenk. ohne nachf. Leerst.
                           Entfernt alle nachfolgenden Leerstellen
                           aus einer Zeichenkette.

 STR(EPREIS,6,2)     [N]   Zeichenkette: " 54.26"
                           Wandelt einen numerischen Wert in eine
                           Zeichenkette um. Das zweite Argument
                           gibt die Gesamtlnge und das dritte
                           Argument die Anzahl der Dezimalstellen
                           an.

 SUBSTR(ARTBEZ,5,4)  [Z]   Zeichenkette
                           Liefert eine Teilzeichenkette. Das zweite
                           Argument gibt den Startpunkt in einer
                           Zeichenkette an. Das dritte Argument gibt
                           die Anzahl der Stellen an. Enthlt ARTBEZ
                           beispielsweise "Hosentrger", liefert der
                           obige Ausdruck	"ntr"

 VAL(PLZ)            [N]   Numerischer Wert
                           Wandelt eine Ziffernzeichenkette in einen
                           numerischen Wert um. Ist das erste Zeichen
                           keine Ziffer oder kein Vorzeichen ("+-"),
                           wird der Wert 0 zurckgegeben.

 ABS(ABWEICHUNG)     [N]   Numerischer Wert
                           Liefert den Positivwert einer Zahl.

 ROUND(ABWEICHUNG,2) [N]   Numerischer Wert
                           Rundet einen numerischen Wert auf oder ab.
                           Das zweite Argument gibt die Anzahl der
                           Dezimalstellen an. Ist das zweite Argument
                           0 oder negativ, wird auf Vorkammastellen
                           gerundet.

 [Z]=Zeichen-/MEMO-Feld [N]=Numerisches Feld [D]=Datumsfeld

 ACHTUNG: Fr andere Funktionen der Clipper-Sprache kann
          keine Funktionsgarantie bernommen werden!



22.6  Numerische Felder kumulieren


  Es  wird  eine  neue  Datenbank  erstellt. Die Struktur entspricht
  mit  Ausnahme  des  Feldes  fr  die  Kumulierung (siehe dort) der
  aktuellen  Datenbank! Es werden Gruppen gebildet. Fr jede Gruppe,
  zum  Beispiel  alle Datenstze mit der gleichen Postleitzahl, wird
  ein  Datensatz  in  der  neuen  Datenbankdatei  eingefgt.  Dieser
  Datensatz enthlt alle Feldwerte des jeweils ersten Datensates aus
  der  Originaldatei.  Lediglich  das  numerische  Feld, das fr die
  Kumulierung ausgewhlt wurde, enthlt die Gruppensumme.

  Dies  Option  eignet  sich  beispielsweise  auch, wenn Sie Umstze
  nach  Postleitzahlen  oder  anderen Gruppenkriterien grafisch aus-
  werten mchten.

  Geben  Sie  zunchst  einen  Dateinamen  an. Verwenden Sie fr den
  Dateinamen  bitte  nur  Ziffern,  Buchstaben  und  das Unterstrei-
  chungszeichen  "_".  Ist  eine  Datei  mit  diesem  Namen  bereits
  vorhanden, erhalten Sie eine Meldung.

  Sie  mssen anschlieend ein Feld fr die <Gruppenbildung> whlen.
  Die  Datenbank  wird  nach  den Eintrgen dieses Feldes indiziert.
  Bei   jedem   Wechsel   des   Feldwertes   wird   in   der   neuen
  Datenbank  ein  neuer  Satz  eingefgt.  Dabei  werden  die  Feld-
  werte  des  ersten  Satzes  (der  aktuellen Datenbank) in die neue
  Datenbank bertragen.

  Bei  der Kumulierung nach Datumswerten kann zwischen der STANDARD-
  Indizierung, der Indizierung nach Monaten und der Indizierung nach
  Jahren gewhlt werden.

  Entsprechend  wird  fr  jeden Datumseintrag, fr jeden Monat oder
  fr  jedes  Jahr ein Datensatz mit den kumulierten Werten erstellt
  (eine Gruppensumme gebildet)!

  Whlen  Sie  nun  das  numerische  Feld,  dessen  Werte  kumuliert
  (summiert)  und  als  Gruppensumme  in  die  neue Datei bertragen
  werden soll

  HINWEIS: In der neuen Datenbank erhlt dieses Feld die
           Lnge 19. Die Anzahl der Dezimalstellen ist auf
           4 beschrnkt!
           Kumulierte Werte, die grer als 19 Stellen sind,
           knnen nicht bertragen werden!


  Ein Beispiel:

  Nehmen    wir   an,   Sie   mchten   eine   Datenbank   aus   der
  Auftragsabwicklung  auswerten. Sie haben ein Feld "UMSATZ" fr die
  Auswertung bestimmt (Option "Feld"). Fr jeden Verkaufsbezirk sind
  aber  unterschiedlich viele Datenstze vorhanden. Sie mchten aber
  die  Umstze  fr  jeden  Verkaufsbezirk  aufsummiert  als  Grafik
  darstellen.   Hat  das  Feld  fr  den  Verkaufsbezirk  den  Namen
  "VKBEZIRK",   so   whlen  Sie  dieses  Feld  aus!  aliBASE  wird
  anschlieend  fr  jeden  Verkaufsbezirk,  oder genauer gesagt fr
  jeden  Eintrag  im  Feld  VKBEZIRK,  einen  Datensatz in der neuen
  Datenbankdatei anlegen, der die kumulierten (aufaddierten) Umstze
  dieses  Verkaufsbezirkes  enthlt. Beachten Sie bitte, da Sie auf
  diese  Weise  nur  zu  aussagefhigen Ergebnissen gelangen knnen,
  wenn  fr einen Verkaufsbezirk (analog zu unserem obigen Beispiel)
  in  jedem  Datensatz  der  Datenbank immer die gleiche Bezeichnung
  verwendet  wird.  Wird  der Verkaufsbezirk 1 einmal mit "VK01" und
  ein  anderes mal mit "VK_01" bezeichnet, legt das Programm fr den
  Verkaufsbezirk 01 zwei Datenstze an!

  Beachten Sie  bitte noch eine weitere Besonderheit.  Die neue
  Datenbank enthlt fr jede Gruppe einen Datensatz. Dieser
  Datensatz enthlt  jedoch unter  Umstnden nur  zwei  sinnvolle
  Eintrge: Den  Wert des  Feldes der Zusammenfassung (in unserem
  Beispiel VKBEZIRK) sowie die kumulierte Summe des gewhlten
  numerischen Feldes. Alle anderen Felder enthalten die  Werte des
  ersten Datensatzes,  der einen  neuen Eintrag im Feld fr die
  Zusammenfassungs aufweist. Dies soll an einem Beispiel
  verdeutlicht werden.  Nehmen wir  an,  es  sind unter anderem
  folgende Datenstze vorhanden:

  KUNDNR    KUNDNAME  VKBEZIRK  UMSATZ         VERTRETER

  010203    Mller    vk_01     30000.00       Jakobs
  72345     Huber     vk_01      3500.00       Jakobs
  04444     AEG       vk_01     10000.00       Jakobs
  33445     SIEMENS   vk_02     40000.00       Stratman
  3034979   Maier     vk_02     80000.00       Stratman
  .
  .
  .

  Alle  Datenstze  werden  automatisch  nach  den Eintrgen im Feld
  fr   die    Zusammenfassung   (VKBEZIRK)  sortiert.  Nach  obigem
  Beispiel  legt  das  Programm  nun  mindestens  zwei Datenstze in
  der temporren Datei an:

  KUNDNR    KUNDNAME  VKBEZIRK  UMSATZ         VERTRETER

  010203    Mller    vk_01      43500.00      Jakobs
  33445     SIEMENS   vk_02     120000.00      Stratman

  HINWEIS: Die neu erstellte Datenbank wird NICHT automatisch gela-
  den.



22.7  Abfragen (Minimum, Maximum, Durchschnitt, Summe ...)


  Whlen  Sie  bitte  die  Option "Bearbeiten/Abragen". Alle Auswer-
  tungen  beziehen  sich  immer  auf die gesamte Datenbankdatei oder
  auf den Filterbereich, wenn ein Filter aktiv ist.

  MAXIMUM
  Es wird der grte Wert eines Feldes ermittelt.

  MINIMUM
  Es wird der kleinste Wert eines Feldes ermittelt.

  Ausgewertet  werden  alle  Feldtypen  auer  MEMO-  und  Logischen
  Feldern!  Sie  knnen  beispielsweise  auch  einen  Namen  mit der
  hchsten alphabetischen Wertigkeit ermitteln (z.B. "Zeus") usw.

  DURCHSCHNITT
  Es   wird   das  arithmetische  Mittel  eines  numerischen  Feldes
  ermittelt.   Ist   eine   Filterbedingung  vorhanden,  werden  nur
  diejenigen   Stze   ausgewertet,  die  der  Filterbedingung  ent-
  sprechen.

  SUMME
  Das Programm kumuliert die Werte eines numerischen Feldes. Ist
  ein Filter aktiv, werden nur die Stze, die der Filterbedingung
  entsprechen, ausgewertet.

  Fr  alle  oben  genannten Optionen mssen Sie zunchst das auszu-
  wertende Feld aus einer Bildschirmliste whlen.

  ANZAHL FILTER
  Es  wird  die  Anzahl  der Datenstze ermittelt, die einer Filter-
  bedingung entsprechen.



23  Der Reportgenerator


  Der  aliBASE-Reportgenerator  wertet  Ihre  Daten in vielfltiger
  Form  aus: Listen mit Gruppensummen, Serienbriefe, Formulare (z.B.
  berweisungstrger),   Etikettenaufkleber  ...  Alle  Auswertungen
  knnen  auf dem Bildschirm oder auf dem Drucker ausgegeben werden.
  "Report"   ist   ein   allgemeiner   Ausdruck   fr   eine  solche
  Datenbankauswertung.

  Texte  knnen  eingelesen  und  mit  Druckattributen versehen wer-
  den.   Der   Reportgenerator   verfgt   ber   eine   komfortable
  Schnittstelle  zu Ihren Datenbanken. Natrlich werden auch verbun-
  dene  Datenbankdateien  ausgewertet.  Sie  knnen beliebige Felder
  in  Ihren Report plazieren. berlicherweise werden die Felder beim
  Drucker  ausgewertet.  Sie knnen aber auch Feldwerte, einschlie-
  lich MEMO-Texte direkt in Ihren Report bernehmen.

  Die  mitgelieferten  Druckertreiber  knnen  modifiziert  und neue
  Treiber  knnen  fast fr jeden beliebigen Drucker selbst erstellt
  werden.

  Weitere Leistungsmerkmale in Stichworten:

     - Datensatzzuordnung (bei Einzelbriefen/Texten) durch
       Auswahl aus einer Bildschirmliste,
     - Etikettendruck,
     - Bildschirm-Kontrolle des Ausdrucks,
     - Text-Import und -Export,
     - Einfgen eines geladenen Textes an der Cursorposition,
     - Texteditor u.a. mit: Textscrolling, Zentrieren, Suchen und
       Ersetzen, Auswahl der Druckattribute (Breitschrift,
       Kleinschrift, Unterstreichen etc.) aus einer Bildschirm-
       liste und automatisches Einfgen  an der Cursorposition,
       Zeichnen von Linien oder Rahmen, Langtextersatz von Abkr-
       zungen
     - Einfgen von FeldWERTEN in den Text (einschl. MEMO-Felder),
     - Kalkulator/Taschenrechner fgt Ergebnisse in Text ein,
     - Rechnen im Text mit Inkrement- und Dekrement-Operator
       fr aufsteigende oder absteigende laufende Nummern,

  Rufen Sie den aliBASE-Reportgenerator mit "Report/Listen/Briefe"
  auf. Im unteren Bildschirmbereich          Ŀ
  finden Sie eine bersicht der              Whlen             
  geladenen (und eventuell                   NEU                
  verbundenen) Datenbankdateien.             Drucken            
                                             Drucker einstellen 
  Darber sehen Sie das Men.                Treiber editieren  
                                             Bildschirm     AUS 
                                             RepDatei Lschen   
                                             Lade Einstellung   
                                             Editieren          
Textabkrzungen    
[C:\DBFINFO\REPORTS\FAKTURA.DBR]ٱ
Datei 1     : A->c:\DBFINFO\KUNDEN.DBF   INDEX                  
Datei 2     : B->C:\DBFINFO\RECHKOPF.DBF INDEX RECHKOPF.NTX     
Datei 3     : C->C:\DBFINFO\RECHPOSI.DBF INDEX 1710281.NTX      
                                                                
Verbindung 1: C->RNUMMER    in RECHPOSI                         
Verbindung 2:                                                   
ber Feld   : B->RNUMMER                                        
ٱ



23.1  Eine neue Reportdatei erstellen/kopieren


  Soll  ein  neuer  Report  erfat  werden,  whlen  Sie  bitte  die
  Option "NEU".

  Tragen  Sie  nun  den  Namen  des Reports ein. Es stehen 8 Stellen
  zur  Verfgung. Da der Report mit diesem Namen als Datei abgespei-
  chert  wird,  sollten  Sie nur Zeichen, Ziffern und das Untestrei-
  chungs-Zeichen  "_"  verwenden.  aliBASE fgt an den Namen in je-
  dem  Fall  die Erweiterung "DBR" an. Ist eine Reportdatei mit die-
  sem  Namen  bereits  vorhanden,  erhalten  Sie eine Fehlermeldung!
  Whlen  Sie  dann  einen  anderen  Namen oder lschen Sie die vor-
  handene Reportdatei mit "RepDatei lschen".

  Die  geladenen  Datenbanken  und  Dateiverbindungen werden mit dem
  Report  gespeichert.  Wenn  Sie den Report spter laden, berprft
  aliBASE,  ob  die  aktuellen  Datenbankdateien  und  Verbindungen
  mit  den  gespeicherten  bereinstimmen.  Ist dies nicht der Fall,
  erhalten  Sie  eine  entsprechende  Warnmeldung!  Die  Reportdatei
  wird im Unterverzeichnis \ALIBASE\REPORTS erstellt.

  Nach  dem  Erstellen  einer  neuen  Reportdatei  wird  sofort  der
  Reporteditor aufgerufen.
  
  Mit der Option "Kopieren" wird der aktuelle Report mit einem von
  Ihnen anzugebenden Namen kopiert.


23.2  Eine Reportdatei laden


  Markieren Sie bitte die Option "Whlen".

  Alle   Reportdateien   werden   im   Verzeichnis  \ALIBASE\REPORTS
  gesucht.  Das  Programm  zeigt  Ihnen  alle Reportdateien in einer
  Bildschirmliste  an.  Im  unteren  Bildschirmbereich wird in einem
  Fenster  das  Text-/Reportinfo angezeigt (siehe unten). Whlen Sie
  die  gewnschte  Reprtdatei  mit  den Cursortasten und drcken Sie
  bitte ENTER.

  aliBASE  prft  in jedem Fall, ob es sich bei der gewhlten Datei
  um  eine  aliBASE-Reportdatei  handelt. Ist dies nicht so, werden
  Sie   mit   einer   Fehlermeldung   darauf  hingewiesen.  Ist  die
  Reportdatei  verschlsselt,  erhalten Sie einen Hinweis und knnen
  dann das Passwort eingeben. Anschlieend wird der Report geladen.

  Sie  knnen  den  geladenen  Report  jetzt  ndern  (siehe "Report
  erstellen")   oder  ausdrucken (siehe dort).


23.3  Eine Reportdatei von der Festplatte entfernen


  Whlen Sie bitte "RepDatei lschen". Die gewhlte Reportdatei wird
  vollstndig vom Datentrger entfernt!


23.4  Das Text-/Reportinfo


  Die   Option  "Textinfo   F3"  des  Editormens  zeigt  Ihnen  das
  Datum  der  letzten  Bearbeitung  des  Reports  und  erlaubt Ihnen
  die  Eingabe  und  Anzeige  einer beliebigen Bemerkung. Sie knnen
  dies  beispielsweise  nutzen,  um die Verwendung des Reports nher
  zu  erlutern.  Diese  Bemerkung  wird  auch in einem Fenster beim
  Laden einer Reportdatei angezeigt!


23.5  Einen Report erstellen


  Ein  Report  kann  je  nach  Verwendung aus Texten, Feldvariablen,
  Druckerattributen  und/oder  Formeln bestehen. Alle Angaben werden
  wie  gewhnlicher  Text  eingegeben.  Dazu steht ein umfangreicher
  Texteditor zur Verfgung.

  TASTENHILFE
  Mit STRG-F1 wird ein Fenster mit wichtigen Tasten ein- oder
  ausgeblendet.

  MEN
  Mit F10 ffnet sich das Editormen.

  BEENDEN
  ESC beendet die Erfassung im Editor und ruft wieder das Reportmen
  auf.



23.5.1  Die Reportbereiche


  Um  die  Reporterstellung  auch  fr  komplexe  Auswertungen, bei-
  spielsweise  von  verbundenen  Dateien,  so einfach wie Mglich zu
  gestalten, besteht ein Report aus bis zu 4 Teilen.

  Mit ALT-U knnen Sie von einem Bereich zum anderen wechseln.

  Mit  ALT-Z knnen Sie den aktuellen Bereich auf die maximale Gre
  zoomen und wieder verkleinern.

  Nachfolgend werden die einzelnen Bereiche und ihre Verwendungsmg-
  lichkeiten beschrieben:

  KOPFBEREICH

  Der Kopfbereich wird fr jede Druckseite ausgewertet. Zum Beispiel
  fr Listenberschriften. Es stehen 20 Zeilen zur Verfgung.

  BEREICH HAUPTDATEI

  Der  Bereich  fr  die  Hauptdatei  steht  nur zur Verfgung, wenn
  Datenbankdateien verbunden wurden. Der Bereich Hauptdatei wird fr
  jeden  Datensatz  der  Hauptdatei  ausgewertet.  Zum  Beispiel fr
  Zwischenberschriften in Listen. Es stehen 30 Zeilen zur Verfgung.

  TEXT-/DATENBEREICH

  Sind  mehrere  Datenbanken  miteindander  verbunden,  wird  dieser
  Bereich fr jeden Datensatz der verbundenen Datei(en) ausgewertet.
  Sind  keine  Datenbanken  verbunden, wird dieser Bereich fr jeden
  Datensatz  der  aktuellen  Datenbank  ausgewertet.  Diesen Bereich
  mssen  Sie  auch whlen, wenn Sie zum Beispiel Etikettenaufkleber
  oder  Texte/Briefe  drucken  mchten! Dieser Bereich ist praktisch
  unbegrenzt.

  GRUPPENBEREICH

  Der  Gruppenbereich wird nur ausgewertet, wenn fr die Hauptdatei/
  aktuelle Datenbank ein Index geffnet ist. In diesem Fall wird der
  Gruppenbereich nach jedem Wechsel des Indexschlssels ausgewertet.
  Bei  verbundenen  Dateien  kann  dieser Bereich genutzt werden, um
  beispielsweise  Gruppensummen  pro  Datensatz  der  Hauptdatei  zu
  ermitteln  und  anzuzeigen.  Es  werden auch automatisch Endsummen
  ermittelt. Dieser Bereich umfat maximal 10 Zeilen.

  Sie knnen die Auswertung des Gruppenbereiches unterdrcken. Fgen
  Sie dazu beispielsweise das Reportsteuerzeichen "[_KZS]" in den
  Gruppenbereich ein. Jetzt werden keine Zwischensummen ausgedruckt.
  Anders ausgedrckt: Der Gruppenbereich wird nicht mehr ausgewertet,
  wenn der Wert des Indexausdrucks in der Hauptdatenbank wechselt!
  Um den Ausdruck einer Endsumme zu unterdrcken, fgen Sie bitte
  "[_KES]" in den Gruppenbereich ein.
  Sinnvollerweise sollten diese Steuerzeichen am Anfang des Gruppen-
  bereiches stehen. Sie knnen auch eine Kommentarzeile ("." am Zeilen-
  anfang!) verwenden!

  Die Demoreports FAKTURA.DBR und RECHLIST.DBR knnen die Verwendung
  der  verschiedenen  Report-Bereiche  erlutern.  (Siehe  23.11 Die
  Reports der Demoanwendung)



23.5.2  Der Reporteditor


  Das Textfenster

  Whlen  Sie  die  Option  "Editieren".  Der  aktive Bereich (Kopf,
  Hauptdatei,  Daten/Text,  Gruppe) wird jeweils farblich abgesetzt.
  Auerdem  finden  Sie  im  aktiven  Bereich den blinkenden Cursor.
  Am  unteren  Bildschirmrand  zeigt Ihnen das Programm die aktuelle
  Cursorposition.

  Ein  Hilfefenster  mit  den  wichtigsten  Tastenfunktionen  knnen
  Sie   jederzeit   mit   den  Tasten  STRG-F1  ab  und  wieder  ein-
  schalten!

  Oberhalb  des  eigentlichen  Textfensters  befindet  sich das Zei-
  lenlineal.  Hier  werden  vor allem auch die Einstellungen fr den
  rechten  und  linken  (Text-)Rand  markiert  (siehe  dort)! In der
  linken  oberen  Ecke  des  Textfensters  erscheint  ein Cursor. Je
  nach Status des Einfgemodus ist der Cursor dnn oder fett!

  Obwohl  jede  Zeile  bis zu 120 Zeichen lang sein kann, sollten
  Sie  sinnvollerweise nur soviele Zeichen je Zeile erfassen, wie
  auf Ihrem Drucker in einer Zeile ausgedruckt werden knnen. Be-
  achten  Sie  bitte,  da  kein automatischer Zeilenumbruch beim
  Drucken  durchgefhrt wird (sie knnen aber einen automatischen
  oder  manuellen  Zeilenumbruch  beim Erfassen oder ndern eines
  Textes  veranlassen  -  siehe  "Zeilenumbruch"). Haben Sie bei-
  spielsweise  die  Schriftdichte  "Pica"  (siehe  "Drucker") und
  einen linken Rand (dito.) von 8 Zeichen gewhlt, so sollte eine
  Zeile  nicht mehr als etwa 64 bis 66 Zeichen fassen. Selbstver-
  stndlich knnen Sie aber das Druck-Attribut "Kleinschrift ein"
  verwenden,  um auch in diesem Fall bis zu 120 Zeichen pro Zeile
  in Kleinschrift auszudrucken! Sollen Feldwerte in den Text ein-
  gefgt  werden,  mu ebenfalls gengend Platz in der Zeile vor-
  handen sein!

  Wenn 120 Zeichen/Zeile nicht ausreichen, um eine Druckzeile
  festzulegen, knnen Sie beliebig viele Zeilen miteinander
  verknpfen. Tragen Sie an die letzte Stelle ein Semikolon ";"
  ein, wird fr die Druckzeile auch noch die nchste Report-
  zeile herangezogen:

    Der kunde [A->name] [A->name2], wohnhaft in;
    [A->ort]

  Fr die obige Druckzeile wurden zwei Reportzeilen verwendet.
  Durch das Semikolon am Ende der ersten Zeile, wird auch noch
  die nchste Zeile fr die Darstellung der Druckzeile herange-
  zogen!

  Die Tastenfunktionen

  Das Men aufrufen:
  Bettigen Sie bitte die F10-Taste, um das Editor-Men aufzurufen.
  Whlen Sie hier eine Option mit den Cursortasten und ENTER. Alle
  Optionen knnen auch direkt ber Tasten (-kombinationen) ausge-
  fhrt werden. Im Men sind allerdings nicht alle mglichen Funk-
  tionen aufgefhrt! Auerdem sind nicht alle Funktionen in jedem
  Reportbereich zugelassen.


  Im Text blttern:
  Mit  der Cursor-unten- bzw. Cursor-oben-Taste knnen Sie inner-
  halb  des Textes blttern. Ist das Ende der Bildschirmseite er-
  reicht, wird der Text nach oben oder unter verschoben. Mit PgUp
  und  PgDn  bzw. BILD-oben und BILD-unten knnen Sie seitenweise
  blttern.

  Lschen:
  Zum  Lschen  eines  Wortes,  verwenden Sie bitte die Tastenkombi-
  nation Strg-T. Bewegen Sie den Cursor unmittelbar links vor das zu
  lschenden   Wort!   Die   Tastenkombination   Strg-Y  lscht  den
  restlichen  Inhalt  einer  Zeile.  Um  eine  Zeile  vollstndig zu
  lschen,  verwenden Sie bitte die F7-Taste (siehe unten). aliBASE
  schlgt  Ihnen  die  aktuelle Zeilennummer vor. bernehmen Sie die
  Angaben  mit  ENTER oder tragen Sie einen anderen Bereich ein. Ist
  der   ange-   gebene   Bereich   zu   gro,   erhalten   Sie  eine
  Fehlermeldung.     Der     gelschte     Bereich     ist    danach
  unwiederbringlich  verloren!  Ist ein Textblock markiert, wird der
  gesamte Block gelscht!

  Eine Leerzeile knnen Sie lschen, indem Sie den Cursor in die er-
  ste Position bewegen und Entf (DEL) drcken.

  Einfgen:
  Den  Einfgemodus  knnen  Sie  mit der Ins-Taste ein- und aus-
  schalten. Oberhalb der Infozeile wird der aktuelle Status ange-
  zeigt!  Auerdem knnen Sie den Status an der Gre des Cursors
  erkennen:  Dnn  =  berschreiben,  dick  =  Einfgen!  Mit  F6
  (Funktionstaste  6) knnen Sie eine oder mehrere leere Zeile an
  der Cursorposition einfgen. aliBASE schlgt Ihnen die aktuelle
  Zeile  und  die  Anzahl '1' vor. Besttigen Sie die Angaben mit
  ENTER oder ndern Sie die Angaben. Mit F9 wird ein Text aus ei-
  ner ASCII-Datei unmittelbar an der Zeile eingefgt, in der sich
  der Cursor befindet! Diese Option steht nur im Bereich "Daten/
  Text" zur Verfgung.

  Um eine neue leere Zeile einzufgen, knnen Sie auch den Cursor
  in die Position 1 bewegen und dann ENTER drcken!

  Textblcke bearbeiten:
  Markieren Sie den gewnschten Textblock: Bewegen Sie den Cursor
  zunchst  an den Blockanfang und bettigen Sie die Alt-B-Taste.
  Bewegen  Sie  dann die Hervorhebung mit den Cursortasten bis an
  das  Blockende.  Alternativ  knnen Sie auch die Funktion 'Text
  suchen'  verwenden,  um  das Blockende zu markieren! Besttigen
  Sie  das  Blockende  erneut  mit Alt-B. Anschlieend knnen Sie
  der  nachfolgenden Funktionen fr den markierten Textblock aus-
  fhren:   - Lschen,
            - Clip in,
            - Linien und Rahmen zeichnen,
            - Formatieren (links-/rechtsbndig, zentriert, Block).

  Die nachfolgenden Erluterungen zu diesen Funktionen beschreiben
  das Verfahren ohne Blockmarkierung!

  Textblcke kopieren (Auszug):
  Bis  zu  40  Zeilen knnen an beliebige Stellen des Textes kopiert
  werden.  Drcken  Sie  die  F4-Taste  (Funktionstaste 4). aliBASE
  schlgt  Ihnen  die  aktuelle  Textzeile  und die Anzahl '40' vor.
  Besttigen  Sie  die  Angaben mit ENTER oder ndern Sie die Werte.
  Auf Wunsch wird der markierte Bereich anschlieend gelscht!

  Um  den  Textblock  zu kopieren, markieren Sie bitte die Zeile, an
  der  eingefgt  werden  soll.  Drcken  Sie nun F5 (Funktionstaste
  5).  Der  zuletzt  gespeicherte  Auszug  (Block) kann beliebig oft
  und  an  beliebigen  Stellen eingefgt werden! Beachten Sie bitte,
  da  nur  vollstndige  Zeilen  kopiert  werden!  Sie  knnen  die
  Auszge  auch  in  andere  Bereiche  kopieren. Hier wird der Aus-
  zugspeicher jedoch lediglich durch berschreiben kopiert!

  Feldvariablen einfgen:
  Um  Daten  aus  der  angemeldeten Datenbankdatei mit einem Text zu
  mischen,  mu  der  jeweilige  Feldname, in eckige Klammern einge-
  schlossen,  in  den Report eingefgt werden (beachten Sie auch die
  Anmerkungen  zu  "Text  mit Feldvariablen mischen" weiter unten!).
  Betrachten Sie bitte folgenden Textausschnitt:

  Wir  bitten,  den  Saldo Ihres Kontos in Hhe von [SALDO] DM in
  den nchsten Tagen auszugleichen.

  In  diesem  Beispiel  soll  der  Inhalt  des Feldes "SALDO" in den
  Report  eingefgt  werden.  Dazu mu der Name des Feldes in eckige
  Klammern  "[]"  eingeschlossen  werden.  Bei  der  Auswertung  als
  Liste  oder  Brief  usw.  wird  der  Inhalt  des  Feldes SALDO der
  entsprechenden  Datenbankdatei  gegen  die  Textvariable "[SALDO]"
  ausgetauscht.  Sie  knnen  die Feldvariable wie gewhnlichen Text
  "per  Hand"  eingeben.  Alternativ zeigt Ihnen das Programm jedoch
  eine  Feldliste,  wenn  Sie die F8-Taste drcken. Zuvor mssen Sie
  jedoch  eine  der  geladenen  Datenbankdateien ausgewhlen. Whlen
  Sie  den  gewnschten  Feldnamen aus und besttigen Sie mit ENTER.
  Die  Feldvariable  wird  nun ein- schlielich der eckigen Klammern
  an   der  Cursor-Position  eingefgt.  Achten  Sie  bitte  darauf,
  da der Einfge-Modus eingeschaltet ist!

  Feldwerte einfgen:
  Whrend  Feldvariablen  als Platzhalter dienen (die entsprechenden
  Werte  werden  erst  beim Drucken in den Report eingefgt), knnen
  Sie  mit  dieser  Option  Feldwerte unmittelbar in den Report ein-
  fgen.  Bettigen  Sie  dazu die Shift-F8-Taste und whlen Sie den
  entsprechenden  Feldwert  aus.  Mit  den  Cursortasten  knnen Sie
  innerhalb  der  Datenstze  (Cursor-oben, Cursor-unten) und inner-
  halb  der  Spalten/Felder  (Cursor-rechts,  Cursor-links)  whlen.
  Besttigen Sie Ihre Wahl mit ENTER.

  Logische  Felder knnen nicht eingefgt werden. Alle anderen Feld-
  typen  werden  automatisch  in Zeichenketten umgewandelt. Wenn Sie
  einen  MEMO-Text einfgen mchten, beachten Sie bitte: hnlich wie
  beim Ausdruck von MEMO-Texten (Feldvariable wurde eingefgt), wird
  ein  MEMO-Text  zeilenweise  eingefgt. Das bedeutet, an der aktu-
  ellen  Cursorposition  im  Report  wird  eine entsprechende Anzahl
  von  Leerzeilen  eingefgt,  die  anschlieend  den MEMO-Text auf-
  nehmen.

  Kalkulator/Taschenrechner:
  Mit  dem  Kalkulator  knnen  Sie  Berechnungen  ausfhren und das
  Ergebnis  anschlieend  in  den  Report  einfgen. Bewegen Sie den
  Cursor  im  Report auf die erste Stelle einer Ziffernzeichenkette,
  wird  diese  als  Anfangswert  in  den  Kalkulator bernommen. Der
  Kalkulator wird mit Alt-K aufgerufen.

  Die Bedienung entspricht weitestgehend einem "normalen"
  Taschenrecher.

  Funktionen:

    +          Addition
    -          Subtraktion
    *          Multiplikation
    /          Division
    E          Exponieren
    W          Wurzel
    %          Prozent von ...
    #          Vorzeichen umkehren
    ENTER      Berechnung/Ergebnis
    C          Aktuellen Wert lschen
    F8         Ergebnis in Text einfgen
    ESC        Abbrechen
    M          Inhalt des Speichers
    Bild-oben  Wert zum Speicher addieren
    Bild-unten Wert vom Speicher abziehen

  Bei  der bernahme einer Berechnung in den Report sollten Sie fol-
  gendes  beachten:  Das Ergebnis wird als Zeichenkette an der aktu-
  ellen  Cursorposition  eingefgt.  Als Trennzeichen wird ein Punkt
  "."  verwendet.  Da  mit  hchster  Genauigkeit gerechnet wird (30
  Stellen!),   werden  die  nachfolgenden  Nullen  des  Dezimalteils
  unterdrckt!

  Reporttext im ASCII-Format exportieren:
  Die  Option  "Export"  im  Editormen  erlaubt  es,  den  gesamten
  Reporttext  oder  Teile  davon  in eine ASCII-Datei zu bertragen.
  Ist  ein  Blockbereich  markiert,  wird  NUR DER MARKIERTE Bereich
  sonst der gesamte Reporttext bertragen.

  HINWEIS: Es wird der Reporttext, so wie Sie ihn erfat haben,
           bertragen. Feldvariablen und Formeln etc. werden dabei
           NICHT ausgewertet!

  Geben  Sie  bitte einen gltigen Dateinamen ein. Verwenden Sie nur
  Buchstaben,   Ziffern   und   das   Unterstreichungszeichen.   Als
  Erweiterung  wird  der Eintrag aus "Zusatz/Namenserweiterung/Text"
  verwendet.  Die  Datei  wird  im  Programmverzeichnis von aliBASE
  erstellt.

  Druckattribute einfgen:
  Beliebige  Reporteile  knnen mit einigen Druckattributen versehen
  werden.  Druckattribute  werden  hnlich  wie Feldvariablen behan-
  delt.  Sie  mssen  insbesondere auch in eckige Klammern "[]" ein-
  gefgt  werden.  Ein  Druckattribut  besteht  aus  dem Unterstrei-
  chungszeichen    "_"    und    zwei    nachfolgenden    Buchstaben
  (beispielsweise  '[_UA]').  Die  Attribute  knnen  ebenso wie die
  Feldvariablen  "per  Hand"  eingefgt  werden.  Alternativ  ffnet
  sich  eine  Auswahlliste,  wenn  Sie die Tasten SHIFT- F1 drcken.
  Whlen  Sie  in diesem Fall eine Option und drcken Sie ENTER. Das
  Druckattribut  wird  an  der  aktuellen  Cursorposition eingefgt!
  Einfgemodus eingeschaltet?


  Folgende Attribute stehen zur Verfgung:
       _KE    Kleinschrift ein
       _KA    Kleinschrift aus
       _BE    Breitschrift ein
       _BA    Breitschrift aus
       _UE    Unterstreichen ein
       _UA    Unterstreichen aus
       _FE    Fettdruck ein
       _FA    Fettdruck aus
       _A1    Anwenderattribut 1
       _A2    Anwenderattribut 2
       _NS    Neue Seite/Seitenumbruch
       _PI    PICA-Schriftgre
       _EL    ELITE-Schriftgre
  Report-Steuerzeichen:
       _DATUM Aktuelles Systemdatum  Abkrzung _DAT
       _SEITE Seitennummerierung               _SEI
       _KZS   Keine Zwischensummen drucken
       _KES   Keine Endsummen drucken

  Die sogenannten "Anwender-Sequenzen" "_A1" und "_A2" knnen Sie
  mit  beliebigen  Steuersequenzen  belegen. Sie sind auch in den
  vorhandenen Treibern nicht vorbelegt!

  Die Attribute knnen auch kombiniert werden. Fgen Sie dazu die
  Attribute nacheinander ein. Beispielsweise

  [_BE][_UE]Breitschrift unterstrichen[_BA][_UA]

  Beachten Sie, da die Attribute auch wieder abgeschaltet werden
  mssen, wenn sie nicht fr den gesamten nachfolgenden Text ver-
  wendet  werden sollen! Die Kursiv-Schrift kann in der Regel nur
  genutzt  werden,  wenn  der  Grafikzeichensatz an Ihrem Drucker
  AUSGESCHALTET  ist!  Auerdem sollten Sie beachten, da fr die
  Kursivschrift keine Nationalen Zeichenstze vorhanden sind. Die
  Umlaute  (,  ,   etc.) werden also nicht in kursiv gedruckt!
  Wenn Sie fr die Anwender-Sequenzen (siehe oben) beispielsweise
  die  vertikale  Breitschrift  nutzen, sollten Sie beachten, da
  dabei  jeweils zwei Druckzeilen bentigt werden, Dies knnte zu
  einem  nicht  korrekten Seitenumbruch fhren. Gleichen Sie dies
  gegebenenfalls   mit   dem  Seitenwechsel-Attribut  (_NS)  aus!

  HINWEIS: Mit der Option "Anwender/Treiber editieren" knnen Sie
  den dort aufgefhrten Optionen natrlich jede beliebige Steuer-
  sequenz Ihres Drucker zuordnen! Beispielsweise knnen Sie auer
  fr  "Anwender 1 ... 2 " auch alle anderen Sequenzen mit belie-
  bigen Werten belegen! Das Problem mit dem nicht eingeschalteten
  Grafikzeichensatz lt sich auch dadurch lsen, da Sie den Se-
  quenzen  fr   LetterQuality  beispielsweise  die  Sequenz  fr
  "Grafikzeichensatz  I  oder  II" voranstellen. Fr einen EPSON-
  kompatiblen Drucker also

          Letter Quality ein : 027054027120001

  Nach einem Seitenwechsel bleiben alle zuvor eingeschalteten At-
  tribute  erhalten. Beachten Sie aber, da bei einem Seitenwech-
  sel  die  generelle Schriftgre, die Sie mit "Anwender/Drucker
  whlen" angegeben haben, nicht automatisch wieder eingeschaltet
  wird.  Wenn  Sie hier also "Pica" gewhlt haben und whrend des
  Drucks  auf  "Elite" umgeschaltet haben, wird bei einem Seiten-
  wechsel  der Seitenkopf in "Elite" gedruckt!


  Textzeilen formatieren:
  Formatieren  Sie Ihren Text rechts- oder linksbndig, zentriert
  oder im Blocksatz.

  HINWEIS: Diese Option steht nur im Daten-/Textbereich zur
           Verfgung.

  Die  Formatierung  wird  immer  innerhalb des einzustellenden Lin-
  ken  und  Rechten  Randes  vorgenommen. Um den Rechten Rand einzu-
  stellen,  drcken  Sie  bitte  die  Tasten  ALT-R,  fr den Linken
  Rand  bitte  die  Tasten  ALT-L.  Tragen  Sie  nun  die Werte ein.
  Sind  die  Werte  grer  als  Null  und kleiner als 76 werden die
  Positionen  im  Zeilenlineal  mit  "]" bzw. "[" markiert. Beachten
  Sie  bitte,  da der linke und rechte Rand Bestandteile des Textes
  wird.  Nach  dem  Laden  des Textes finden Sie diese Einstellungen
  automatisch vor.

  Der  hier  angegebene  linke  Rand  wird  zu  dem im Men "Drucker
  einstellen"   angegebenen   linken   Rand   des   Gesamtdokumentes
  hinzuaddiert!

  Ist ein Textblock markiert, beziehen sich alle genannten Forma-
  tierungen auf diesen Block und nicht nur auf eine einzelne Zeile!

  WICHTIGER HINWEIS: In manchen Fllen kann es notwendig sein,
  den  Rechten Rand auf 0 (Null) zu setzen. Dies ist insbesondere
  dann der Fall, wenn Sie Rechenformeln (siehe "Rechnen im Text")
  in  den Text einfgen. Eine Rechenformel kann leicht den einge-
  stellten  Rechten Rand berschreiten. Um dann einen unerwnsch-
  ten  Zeilenumbruch zu vermeiden, sollte der Rechte Rand whrend
  der  Eingabe von Rechenformeln auf Null gesetzt werden. In die-
  sem   Fall   wird   nmlich  der  Zeilenumbruch  ausgeschaltet.


  Diese Option wird nur im Daten-/Textbereich ausgefhrt.

  Feldvariablen in formatierten Textzeilen:
  Die  Werte von Feldern, die als Feldvariablen eingefgt wurden,
  werden normalerweise in ihrer entsprechenden Lnge an der Posi-
  tion  in  eine Zeile eingefgt, an der die linke eckige Klammer
  "[" gefunden  wird. Damit  die rechts-  oder linksbndige  bzw.
  Blocksatz-Formatierung  nicht  berschrieben  wird,  knnen Sie
  folgendermaen vorgehen:

  Veranlassen  Sie  aliBASE, die Feldwerte mit einer festen Lnge
  einzufgen  (siehe "Textvariablen mit fester Lnge"). Fgen Sie
  innerhalb der eckigen Klammern "[]" so viele Leerzeichen hinter
  den  Feldnamen ein, da die Gesamtlnge der Feldvariablen, ein-
  schlielich  der eckigen Klammern, der gewnschten festen Lnge
  entspricht.

  Beispiel:  Folgende Zeile soll rechtsbndig ausgedruckt werden,
  unabhngig vom Inhalt des Feldes SALDO:

  Bitte begleichen Sie den Saldo von [C->SALDO] DM.

  Nehmen  wir   an,  die  Lnge  der  Ziffern  betrgt insgesammt
  hchstens 12 Stellen (123456789.12), so knnte die Feldvariable
  folgendermaen aussehen:

  Bitte begleichen Sie den Saldo von [#14C->SALDO ] DM.

  Der Feldvariablen-Ausdruck ist genau 14 Stellen lang.
  Formatieren  Sie  jetzt  die  Zeile  mit  STRG-F3 rechtsbndig:

       Bitte begleichen Sie den Saldo von [#14C->SALDO ] DM.

  Die  Leerstellen  innerhalb  der  eckigen Klammern werden dabei
  nicht   entfernt  und der Text wird anschlieend unabhngig vom
  Inhalt des Feldes SALDO rechtsbndig ausgedruckt!

  Beachten  Sie  bitte,  da die Zeilenformatierung keine Wirkung
  auf MEMO-Felder hat!

  Kommentarzeilen
  Wenn Sie in die 1. Spalte einer Reportzeile einen Punkt "."
  setzen, wird diese Zeile als "Kommentarzeile" interpretiert
  und nicht ausgedruckt. 
  Eine Kommentarzeile kann auch benutzt werden, um Report-Steuer-
  zeichen (z.B. [_KZS] -> Keine Zwischensummen drucken) einzu-
  fgen. Die Steuerzeichen werden zwar ausgewertet, die Zeile
  wird aber nicht ausgedruckt!

                          Ŀ
                          Zeilenumbruch
                          

  Diese Option steht nur fr den Daten-/Textbereich zur Verfgung!

  Wenn der Cursor in der Spalte 1 steht und Sie Strg-ENTER  drk-
  ken,  wird  fr den folgenden Absatz  ein  Zeilenumbruch durch-
  gefhrt. Unter "Absatz" wird ein Text  ab   der aktuellen Zeile
  bis zur nchsten Leerzeile verstanden. Geben Sie zuerst den ge-
  wnschten  Rechten  Rand (und Linken Rand) ein, an dem umgebro-
  chen  werden  soll.  Anschlieend  werden Zeilen, die mehr Text
  enthalten,  verkrzt  und der berhngende Teil wird an den An-
  fang  der  nchsten Zeile verschoben. Enthlt die Zeile weniger
  Text  als  der mit dem Rechten Rand (und Linken Rand) bestimmte
  Bereich,  wird  entsprechender Text aus der nachfolgenden Zeile
  angefgt. Der Umbruch wird an einer Leerstelle oder einem Spie-
  gelstrich  "-"  vorgenommen.  Wiederholen  Sie  den Umbruch mit
  ENTER fr alle gewnschten Zeilen oder verwenden Sie die Kombi-
  nation Strg-ENTER (siehe unten).

  Zeilenumbrche  oder  Zeilenschaltungen werden automatisch wh-
  rend  der Erfassung vorgenommen, wenn der Cursor ber den Rech-
  ten  Rand  "rutscht". Sobald Sie ein Leerzeichen einfgen, wird
  die  aktuelle Zeile umgebrochen. Der Teil, der ber den Rechten
  Rand  hinausgeht  wird  in  die nchste Zeile bernommen. Dabei
  wird eine Leerzeile eingefgt.

  Sie  knnen  auch  Zeilenschaltungen  fr  einen  gesamten  Absatz
  vornehmen.  Unter  einem  Absatz  wird  dabei der Text ab der Cur-
  sorposition  (Zeilenposition)  bis  zur  nchsten  Leerzeile  ver-
  standen.  Markieren  Sie  die  den Anfang des Absatzes und drcken
  Sie  die  Tasten  Strg-ENTER  (CTRL-ENTER).  Hat  der  `Absatz` zu
  viele   Zeilen,   wird   der   Umbruch   mit  einer  Fehlermeldung
  abgebrochen.  Wiederholen  Sie  dann  den  Vorgang  ab  der ersten
  nicht bearbeiteten Zeile!

  Mchten  Sie  einen  bestimmten Teil einer Zeile in die nchste
  Zeile  umbrechen, so markieren Sie bitte das erste Zeichen, das
  in  die  nchste  Zeile  bertragen werden soll und drcken Sie
  ENTER.  aliBASE fgt eine Leerzeile ein und bertrgt den Text
  ab der Stelle, an der der Cursor steht, in diese Zeile.

  Beachten Sie bitte, da beim Zeilenumbruch der Linke Rand eben-
  falls bercksichtigt wird.

                           Ŀ
                           Text suchen
                           

  Drcken   Sie   die  F2-Taste,  um  nach  Eintrgen  im  aktuellen
  Reportbereich  zu  suchen. Geben Sie die gewnschte Textstelle ein
  und  drcken  Sie  ENTER.  Wurde der Eintrag gefunden, ffnet sich
  am  unteren  Rand  ein  Fenster  und zeigt Ihnen die Fundstelle in
  der   Reportzeile   an.  Sie  knnen  jetzt  mit  F2  die  nchste
  Fundstelle   suchen,   mit   F10  den  Cursor  in  die  Zeile  der
  Fundstelle positionieren oder die Suche mit ESC abbrechen.

                     Ŀ
                     Text suchen und ersetzen
                     

  Mchten  Sie bestimmte Begriffe oder Textteile durch andere er-
  setzen,  so  drcken Sie bitte die F10-Taste. Geben Sie nun den
  gesuchten  Begriff oder den gesuchten Textteil und anschlieend
  den  Ersatz-Begriff ein. Zum Beispiel "DM" und "US $". Wird der
  Suchbegriff  gefunden,  ffnet  sich  am unteren Rand des Bild-
  schirms  ein Fenster und zeigt Ihnen die Fundstelle an. Drcken
  Sie nun

  die F2-Taste,  wenn der Suchbegriff ersetzt und
                 weitergesucht werden soll oder
  die F10-Taste, wenn alle Fundstellen automatisch
                 ersetzt werden sollen oder
  die ESC-Taste, wenn die Suche abgebrochen werden soll
                 oder
  eine andere Taste, wenn die Fundstelle bergangen werden
                  und weitergesucht werden soll.

 HINWEIS: Die Optionen "Suchen" und "Suchen und Ersetzen" werden
          jeweils nur im aktuellen Reportbereich ausgefhrt!

                    Ŀ
                    Linien und Rahmen zeichen
                    

  Sie knnen jedes beliebige Grafik- und Sonderzeichen (ab ASCII-
  32) ber die Tastattur in den Text einfgen. Zeichen, die nicht
  unmittelbar  ber die Tastatur zugnglich sind, werden auf fol-
  gende Art eingefgt:

  Halten Sie die ALT-Taste gedrckt und tippen Sie den
  ASCII-Code des gewnschten Zeichens auf dem Ziffernblock
  Ihrer Tastatur ein. Zum Beispiel

  ALT und 251 fr das Wurzelzeichen "".

  aliBASE fgt aber auch automatisch waagerechte oder senkrechte
  Linien sowie Rahmen in Ihren Text ein oder bietet Ihnen eine
  komfortable Mglichkeit, Linien und Rahmen via Cursor-Steuerung
  zu "zeichnen". Bettigen Sie bitte die Alt-F10-Taste, um das
  entsprechende Men zu ffnen:

  Mit den ersten drei Optionen whlen Sie die Zeichenart
  fr das manuelle Zeichnen. Beim manuellen Zeichnen wird
  durch Bettigung einer Cursortaste ein entsprechendes
  Grafikzeichen an der Cursorposition eingefgt. "Verbin-
  dungen" und "Anschlsse" werden dabei automatisch erkannt
  und eingefgt.
  Mit Alt-X wird jeweils die zuletzt gewhlte Zeichenart
  sofort aktiviert. Unterhalb des Editorfensters wird der
  Status und die Zeichenart angezeigt. Mit Alt-X wird das
  "manuelle Zeichnen" auch wieder ausgeschaltet!

  Alternativ knnen Sie auch "Automatische Linien und Rahmen"
  zeichnen:

  Bewegen  Sie den Cursor an die Stelle, an der eine Linie einge-
  fgt  werden soll. Wenn Sie einen Rahmen zeichnen mchten, mar-
  kieren  Sie  bitte  die linke obere Ecke des Rahmens. In diesem
  Fall  sollte  oberhalb und unterhalb des Bereiches, der umrahmt
  werden soll, jeweils eine Leerzeile vorhanden sein. Drcken Sie
  nun die Tasten  ALT-F10 und whlen Sie "Automatisch". 
  Die markierte Cursorstelle ist bereits als  Koordinate  fr  den 
  Ausgangspunkt vorgegeben. Tragen Sie jetzt noch den Endpunkt ein:

  Wenn Sie eine waagerechte Linie zeichnen mchten, so mssen Sie
  den Wert fr "Spalte" verndern.

  Wenn  Sie  eine  senkrechte Linie zeichnen wollen, mu der Wert
  fr Zeile gendert werden.

  Um einen Rahmen zu zeichnen, mssen Sie die Koordinaten fr den
  unteren rechten Punkt eintragen!

  HINWEIS: Ist ein Block markiert, werden die Zeilen-Koordinaten
           vorgegeben. Sie mssen dann nur noch die Spaltenposi-
           tion angeben!

  Beachten Sie bitte, da unabhngig vom Einfge-Modus eine Linie
  oder  ein Rahmen immer in den Text eingefgt wird. Es wird also
  in keinem Fall Text berschrieben!

  Rahmen um Feldvariablen und Rechenformeln

  Feldvariablen  knnen  nur  sinnvoll  eingerahmt  werden, wenn Sie
  mit  einer  festen Lnge (siehe dort) versehen werden. Das gleiche
  gilt  fr Text, der Feldvariablen enthlt. Die Umrahmung von MEMO-
  Feldvariablen  fhrt nicht zu sinnvollen Ergebnissen!

  HINWEIS:  ndern  sich innerhalb eines umrahmten Bereiches beim
  Ausdruck die Schriftgren, beispielsweise durch die Steuerzei-
  chen  fr  "Kleinschrift"  oder "Breitschrift", so kann dies zu
  unerwnschten  Druckergebnissen  fhren. Sie sollten grundstz-
  lich  zuerst  einen  Textbereich umrahmen und erst anschlieend
  Drucker-Steuerzeichen einfgen.

                Ŀ
                Die Tastenfunktionen im Einzelnen
                

  F1 Hilfetext aufrufen
  F2 Text suchen
  F3 Textinfo zeigen/editieren
  F4 Auszug speichern
  F5 Auszug einfgen
  F6 Zeile(n) einfgen
  F7 Zeile(n) lschen
  F8 Eine Feldvariable einfgen
  F9 Einen Text an der aktuellen Zeile einfgen
  F10 Men

  STRG-F1 Tastaturhilfe ein-/ausschalten
  ALT-F2  Suchen und Ersetzen
  ALT-F10 Linien und Rahmen zeichnen

  ALT-B   Block markieren
  ALT-E   Blockmarkierung aufheben
  ALT-K   Kalkulator/Taschenrechner
  ALT-L   Linken Rand einstellen
  ALT-M   Textabkrzung -> Langtext
  ALT-R   Rechten Rand einstellen
  ALT-T   Tabulatoren setzen
  ALT-Z	  Bereich zoomen

  SHIFT-F1 Attribut-Men aufrufen

  STRG-F3 Rechtsbndig formatieren
  STRG-F4 Linkssbndig formatieren
  STRG-F5 Blocksatz-Formatierung
  STRG-F6 Zentriert formatieren

                 Ŀ
                 Text mit Feldvariablen mischen 
                 

  Sie   knnen   aliBASE    veranlassen,  beim  Ausdruck  eines
  Reports    Daten   automatisch   einzufgen.   Dazu   mssen   Sie
  sogenannte    "Feldvariablen"    verwenden.    Eine   Feldvariable
  besteht   aus   dem  Namen  eines  Feldes  (der  Datenbankdatei!),
  eingeschlossen      in      eckige     Klammern.     Beipielsweise
  "[C->SALDO]".  Sie  knnen  diese  Feldvariablen  an  jeder belie-
  bigen   Stelle   des   Reports   einfgen.   Beachten  Sie  jedoch
  folgende Hinweise:

  -  Die Feldvariable mu das Vorangestellte Kennzeichen fr den
     Arbeitsbereich (z.B. "C->" besitzen!).

  -  Die  Feldvariable  wird  durch  den  Inhalt  des  Feldes er-
  setzt.  Dabei  werden  alle  Zeichen  rechts  von der Feldvari-
  ablen   entsprechend   weit  nach  rechts  geschoben.  Da  kein
  automatischer    Zeilenumbruch    beim   Drucken   stattfindet,
  mssen  Sie  gengend  Platz  fr  den  Feldinhalt reservieren!

  - Es knnen auch mehrere Feldvariablen pro Zeile verwendet
  werden.

  -  Der  Inhalt  von  Memofeldern  wird  nicht  in  eine bestehende
  Zeile   eingefgt!   Findet   aliBASE   3.0   eine  Feldvariable,
  die  auf  ein   Memofeld   zeigt,  so  fgt  es  den  Memotext  ab
  dieser  Zeile  in  den  laufenden  Text  ein.  Der sonstige Inhalt
  der  Zeile  wird  unterdrckt.  Ist  beispielsweise  "KOMMENT" ein
  Memofeld,  wird  der  Text  vor  der  Feldvariablen  in  folgendem
  Beispiel nicht bercksichtigt:

  Anschlieend noch einige Bemerkungen: [A->KOMMENT]

  Formulieren Sie dies bitte so:

  Anschlieend noch einige Bemerkungen:
  [A->KOMMENT]


  Alternativ  knnen  Sie  auch  die  Funktionstaste F8 verwenden
  (siehe oben), um eine Feldvariable einzufgen.

  Feldvariablen mit fester Lnge

  Normalerweise  werden  die  Inhalte von Feldern (Feldvariablen)
  ohne  fhrende  und nachfolgende Leerzeichen in den Text einge-
  fgt. Ist SALDO ein Feld und der Wert des aktuellen Datensatzes
  12423.45, so knnte ein Textauszug so aussehen:

  Wir besttigen den Saldo von DM 12423.45.

  In  manchen  Fllen ist aber eine formatierte Ausgabe der Feld-
  werte wnschenswert. Sind beispielsweise mehrer Zeilen mit Wer-
  ten in einer tabellarischen Form zu drucken:

  Umsatz 1988 12433 DM
  Umsatz 1989 4622 DM

  Hier wre folgende Darstellung sinnvoller:

  Umsatz 1988    12433 DM
  Umsatz 1989     4622 DM

  Dies  erreichen Sie, wenn Sie dem Feldnamen ein Doppelkreuz und
  anschlieend  eine  zweistellige  Ziffer  fr die "feste Lnge"
  voranstellen. Beispielsweise:

  Umsatz 1988[#14C->SALDO88] DM
  Umsatz 1989[#14C->SALDO89] DM

  Die  Werte  der  Felder  "SALDO88"  bzw.  "SALDO89"  werden nun
  rechtsbndig mit der festen Lnge von 14 Zeichen eingefgt!

  Beachten  Sie  bitte:  Die Ziffer fr die feste Lnge mu immer
  zweistellig sein. Verwenden Sie gegebenenfalls fhrende Nullen:
  05 oder 08!

  Feldvariablen an fester Position

  Sie  knnen  den Ausdruck eines Feldwertes an einer bestimmten Po-
  sition  erzwingen.  Beispiel  [!040B->ARTBEZ]: Der Inhalt des Fel-
  des  ARTBEZ  wird  in jedem Fall an der Druckposition 40 (+ linkem
  Rand)  gedruckt.  Hier  mu die Ziffer fr die Druckposition drei-
  stellig sein!

  WICHTIGER HINWEIS: Wenn Sie mehrere Feldvariablen oder Anwender-
                     formeln in eine Zeile einfgen, mu die Feld-
                     variable mit der festen Lnge als Letzte ein-
                     gefgt werden!!

  Einen Text beim Drucken einfgen

  Alternativ  zu der Option, Text aus Fremddateien an den Text anzu-
  hngen  (Verschiedenes/Import)  oder  einzufgen  (F9), knnen Sie
  auch Fremdtexte beim Drucken einfgen. Beispiel:

  [$C:\ALIBASE\MAHNUNG1.TXT]

  Hier  gelten  die  gleichen  Vereinbarungen  wie beim Einfgen von
  MEMO-Feldern! Setzen Sie hier das "$"-Zeichen vor den Pfadnamen!

  Tabulatoren und Stoppzeichen

  Geben Sie bitte die Schrittweite fr die Standard-Tabulatoren
  ein. Es sind Werte zwischen 1 und 40 erlaubt.

  Ist   der  Einfgemodus  eingeschaltet,  fgt  das  Programm  beim
  Bettigen  der  TAB-Taste eine entsprechende Anzahl Leerzeichen ab
  der Cursorposition ein!

  Alternativ knnen Sie auch Stoppzeichen verwenden. Z.B.:

   Sie lieferten heute ab Ihrem Lager in [] folgende Artikel:

  Wenn  Sie  jetzt  die TAB-Taste drcken, positioniert aliBASE den
  Cursor  hinter  das Stoppzeichen "[]". Mit Shift-TAB wird ein vor-
  hergehendes  Stoppzeichen  gesucht!  Gesucht  wird  immer  in  der
  aktuellen Zeile!

  HINWEIS: Tabulatoren werden mit dem Text gespeichert, und
           stehen nach dem Laden automatisch zur Verfgung!



  Textabkrzungen


  Textabkrzungen werden bei der Texterfassung durch einen zugeh-
  rigen Langtext ersetzt.

  Erfassen  Sie  zunchst  die gewnschten Abkrzungen und Langtexte
  mit   "Textabkrzungen".   Es   stehen  insgesamt  15  Abkrzungen
  zur  Verfgung.  Bei den Abkrzungen wird nicht zwischen Gro- und
  Kleinschreibung  unterschieden.  Der Langtext kann maximal 80 Zei-
  chen  umfassen.  Die  ersten  4  Eintrge sind bereits belegt. Sie
  knnen diese aber beliebig berschreiben!

  BEACHTEN SIE BITTE: Die Abkrzungen/Langtexte werden als
                      Anwenderdaten verwaltet. Verwenden Sie
                      mehrere Anwenderdateien, mssen Sie die
                      Abkrzungen entsprechend oft erfassen!

  Um eine Abkrzung durch einen Langtext zu ersetzen, gehen Sie
  bitte so vor:

  - Whlen Sie "Editieren".
  - Geben Sie an der gewnschten Stelle eine Abkrzung ein. Zum
    Beispiel "mfg", bettigen Sie nun die Tastenkombination ALT-M.
    Sofort wird der zugehrige Langtext ("Mit freundlichen Gren")
    eingefgt!
    Beachten Sie bitte, da der Cursor sich unmittelbar hinter dem
    letzen Zeichen der Abkrzung befinden mu! Es findet dabei kein
    automatischer Zeilenumbruch statt!


  Auswerten von Anwenderformeln:
  aliBASE  stellt  Ihnen  insgesamt 10 Formeln zur Verfgung, denen
  Sie  beliebige  Werte  zuweisen  knnen.  Diese  Formeln haben die
  Namen  "_FOR0"  bis  "_FOR9"  und  werden  wie  Feldvariablen beim
  Drucken  eines  Reports  ausgewertet.  Sie  werden in erster Linie
  fr  die  Erstellung  von  Gruppensummen  bentigt. Formeln knnen
  jedoch auch Zeichenketten erzeugen oder verndern. Jede Formel kann
  maximal 120 Stellen lang sein!

  Um  eine  Formel  zu  editieren  oder zu erfassen whlen Sie bitte
  "Formelvariable"  im  Editormen.  Mit den Cursortasten knnen Sie
  jede Formel erreichen.

  Um eine Formel zu editieren, drcken Sie bitte ENTER.

  Einfgen eines Feldes in eine Formel:
  Bettigen Sie bitte die F2-Taste. Sind mehrere Datenbanken
  geladen, mssen Sie zunchst eine Auswahl treffen. Whlen
  Sie eine Datenbank mit den Cursortasten und ENTER.

  Anschlieend werden die Felder der Datenbank zur Auswahl
  angeboten (alle Typen auer Logisch). Whlen Sie auch hier
  ein Feld mit den Cursortasten und ENTER.

  Der Feldname wird an das Ende der Formel angefgt!

  Einfgen einer Funktion in eine Formel mit F3:
  Whlen Sie eine Funktion der CLIPPER-Sprache mit den
  Cursortasten und ENTER.

  Die Funktion wird an das ENDE der Formel angefgt. Sie
  mssen in der Regel die Parameter sowie die abschlieende
  runde Klammer ergnzen!

            Argument-[Typ]  (Ergebnis-)Typ

 CTOD("12.3.91")     [Z]     Datumswert
                             Wandelt eine Datumszeichenkette in
                             einen Datumswert um.

 DTOC(VERKDAT)       [D]     Zeichenkette: "12.03.91"
                             Wandelt einen Datumswert in eine
                             Zeichenkette um.

 DTOS(VERKDAT)       [D]     Zeichenkette: "19910312"
                             Wandelt einen Datumswert in eine
                             Zeichenkette im Format JJJJMMTT um.

 DATE()                      Datumswert: Tagesdatum
                             Liefert das Tagesdatum als Datumswert.

 YEAR(DATE())        [D]     Num. Wert (Jahreszahl): 1991
                             Liefert die Jahreszahl als numerischen
                             Wert.

 MONTH(DATE))        [D]     Num. Wert (Monatszahl): 10
                             Liefert die Monatzahl als numerischen
                             Wert.

 DAY(DATE())         [D]     Num. Wert (Tageszahl): 28
                             Liefert die Tageszahl als numerischen
                             Wert.

 IF(<Bedingung>,<wahr>,      Wertet eine Bedingung aus und liefert
    <falsch>)                je nach Ergebnis einen beliebigen Wert
                             zurck. Beispiel siehe unten "IF-
                             Ausdrcke".

 INT(MENGE)          [N]     Ganzzahliger Wert

 LEFT(KUNDNAME,10)   [Z]     Teilzeichenkette
                             Liefert den linken Teil einer Zei-
                             chenkette. Das zweite Argument gibt
                             die Lnge an.

 RIGHT(KUNDNAME,10)  [Z]     Teilzeichenkette
                             Liefert den rechten Teil einer Zei-
                             chenkette. Das zweite Argument gibt
                             die Lnge an.

 LEN(KUNDNAME)       [Z]     Num. Wert (Lnge des Feldes)
                             Liefert die Anzahl der Stellen einer
                             Zeichenkette als numerischen Wert.

 LOWER(ARTBEZ)       [Z]     Zeichenkette: "kupferdraht"
                             Wandelt eine Zeichenkette in Kleinbuch-
                             staben um.

 UPPER(ARTBEZ)       [Z]     Zeichenkette: "KUPFERDRAHT"
                             Wandelt eine Zeichenkette in Grobuch-
                             staben um.

 TRIM(ARTBEZ)        [Z]     Zeichenk. ohne nachf. Leerst.
                             Entfernt alle nachfolgenden Leerstellen
                             aus einer Zeichenkette.

 STR(EPREIS,6,2)     [N]     Zeichenkette: " 54.26"
                             Wandelt einen numerischen Wert in eine
                             Zeichenkette um. Das zweite Argument
                             gibt die Gesamtlnge und das dritte
                             Argument die Anzahl der Dezimalstellen
                             an.

 SUBSTR(ARTBEZ,5,4)  [Z]     Zeichenkette
                             Liefert eine Teilzeichenkette. Das
                             zweite Argument gibt den Startpunkt in
                             einer Zeichenkette an. Das dritte Argu-
                             ment gibt die Anzahl der Stellen an.
                             Enthlt ARTBEZ beispielsweise "Hosen-
                             trger", liefert der obige Ausdruck
                             "ntr"

 VAL(PLZ)            [N]     Numerischer Wert
                             Wandelt eine Ziffernzeichenkette in
                             einen numerischen Wert um. Ist das
                             erste Zeichen keine Ziffer oder kein
                             Vorzeichen ("+-"), wird der Wert 0
                             zurckgegeben.

 ABS(ABWEICHUNG)     [N]     Numerischer Wert
                             Liefert den Positivwert einer Zahl.

 ROUND(ABWEICHUNG,2) [N]     Numerischer Wert
                             Rundet einen numerischen Wert auf oder
                             ab. Das zweite Argument gibt die An-
                             zahl der Dezimalstellen an. Ist das
                             zweite Argument 0 oder negativ, wird
                             auf Vorkammastellen gerundet.

 GRAF(A->UMSATZ,10000,40,    Zeichenkette
        "","R")             Erstellt einen Grafikbalken. Die
                             Argumente haben folgende Bedeutung:
                             1) Wert (A->UMSATZ), der grafisch
                                dargestellt werden soll.
                             2) Wertebasis (10000).
                             3) Lnge der Zeichenkette (40).
                             4) Grafikzeichen ("").
                             5) "R" fr rechtsbndige Formatierung.
                                "L" fr linksbndige Formatierung.

 REPLICATE("",61)           Zeichenkette
                             Erstellt eine 61 Stellen lange Folge
                             von "-"-Zeichen.

 [Z]=Zeichen-/MEMO-Feld [N]=Numerisches Feld [D]=Datumsfeld

 ACHTUNG: Fr andere Funktionen der Clipper-Sprache kann
          keine Funktionsgarantie bernommen werden!
          Beachten Sie bitte, da GRAF() NICHT zum Sprachumfang
          von Clipper gehrt.

  Beispiele  fr  die  Verwendung  von Formeln finden Sie auch unter
  23.11 Die Reports der Demoanwendung.

  Erlaubt  sind  auch die Operatoren fr die Grundrechenarten (+, -,
  *,  /)  sowie  Potenzen  (**)  und Klammerausdrcke mit beliebiger
  Schachtelung.

  Fr  Rechenformeln  im  Text  knnen  Feldvariablen, Formeln, Kon-
  stanten und die genannten Operatoren verwendet werden.

  Eine Formelvariable wird ebenfalls in eckige Klammern einge-
  schlossen z.B.:

      [_FOR0]

  Die Anwendung von Rechenformeln im Text soll an zwei Beispielen
  dargestellt werden.

  Im   ersten  Beispiel  wird  angenommen,  da  eine  Rechnung  mit
  aliBASE   geschrieben   werden  soll.  Die  Daten  fr  "Nettobe-
  trag",   "Stckzahl"   und   "Mehrwertsteuersatz"   befinden  sich
  in   einer   (geladenen)  Datenbank.  Zunchst  soll  der  Gesamt-
  Nettobetrag ermittelt werden:

  Die Formel _FOR0 lautet:

  	[A->NETTO * A->ANZAHL]

  Im Report wird diese Formel vielleicht so eingefgt:

  	Nettosumme [_FOR0]

  "NETTO"  und  "ANZAHL"  sind  die  entsprechenden  Felder  aus der
  (angenommenen)  Datenbank.  Der  Ausdruck "[A->NETTO * A->ANZAHL]"
  wird  beim  Drucken  durch  das  Ergebnis  ersetzt. Gerechnet wird
  immer  mit  einer  Genauigkeit  von   19 Stellen  und 6 Nachkomma-
  stellen. Das Ergebnis knnte also so aussehen

   Nettosumme 244.400000

  Fr  die  Festlegung  der  anzuzeigenden  Dezimalstellen steht der
  Operator  "[%n]"  zur  Verfgung, wobei fr 'n' ein Wert von 0 bis
  6  angegeben  werden  kann  (sieh  unten). Die Rechenformel sollte
  also so aussehen

   Nettosumme [_FOR0] [%2]

  um ein Ergebnis mit zwei Nachkommastellen zu erhalten:

   Nettosumme 244.40

  Abschlieend  sollen  nun  auch noch der Mehrwertsteuer-Betrag und
  der   Brutto-Endbetrag  ermittelt  und  ausgedruckt  werden.  Dazu
  verwenden wir die Formel _FOR1:

       "_FOR0 / 100 * A->MWST"

  Hier  wird  also  eine  bereits erstellte Formel in einer weiteren
  Formel  verwendet.  "_FOR0"  liefert  den  Nettobetrag.  Im Report
  ist dann noch einzufgen:

   Gesamtbetrag   [_FOR1] [%2]

  HINWEIS: Verweise auf Formeln innerhalb von Formeln (siehe oben)
           sind nur bei numerischen Ausdrcken erlaubt!

  Formelvariablen knnen auch mit dem Operator fr "feste Lnge"
  versehen werden. Zum Beispiel:
  
      [#08_FOR7]

  Der Formelwert wird mit einer festen Lnge von 8 Stellen in den
  Text eingefgt. Dies ist ntzlich, wenn Formelwerte tabellarisch
  in den Text eingefgt werden sollen.

  IF-Ausdrcke:
  Nehmen  wir  an,  Sie mchten in einem Brief wahlweise die Floskel
  "Sehr  geehrter  Herr  ...!" oder "Sehr geehrte Frau ...!" verwen-
  den.  Ist  ein  Datenbankfeld  vorhanden,  da  ein entsprechendes
  Kennzeichen enthlt, knnte die Lsung diese Formel sein:

      "IF(A->GESCHL = "M","r Herr","Frau")"

  IF  ist  eine  Funktion  mit  drei  Argumenten. Das erste Argument
  liefert  eine  Bedingung  (A->GESCHL  =  "M"). Ist diese Bedingung
  wahr,  wird  das  zweite  Argument ("r Herr") ausgedruckt! Ist die
  Bedingung  nicht  wahr,  wird  das  dritte Argument gedruckt! Alle
  Argumente  werden  durch  Komma "," voneinander getrennt! Zeichen-
  ketten mssen immer in Anfhrungszeichen "" gesetzt werden!

  Nehmen  wir,  an  die  obige  IF-Anweisung  sei der Formel "_FOR2"
  zugewiesen  worden,  knnte  sich im Report folgender Eintrag fin-
  den:

       Sehr geehrte[_FOR2] [A->NAME]	


   HINWEIS: Bei schwerwiegenden Syntaxfehlern wird der Druck
            abgebrochen! Korrigieren Sie den Ausdruck und
            starten Sie den Druck neu!

  Mit F7 wird die markierte Formel gelscht.

  Mit F8 wird die Formelvariable an der aktuellen Cursorpo-
  sition in den Report eingefgt.


  Eine besondere Bedeutung haben die folgenden Operatoren:

  [%2] Dezimalstellen-Formatierung von Ergebnissen
  [++] Inkrement (Erhhung)
  [--] Dekrement (Verminderung)

  Diese Operatoren werden nicht in Formeln verwendet (siehe oben)
  sondern direkt in den Report eingegeben, um beispielsweise auch
  Formelergebnisse zur formatieren.

  Das  folgende Beispiel soll demonstrieren, wie Etiketten-Aufkleber
  mit  einer  fortlaufenden  Nummerierung ausgedruckt werden knnen.
  Konkrete   Anwendungsbeispiele   wren  etwa  Warenetiketten  oder
  Disketten-Aufkleber  mit  einer  fortlaufenden  Seriennummer.  Be-
  trachten  wir  nur  den Teil des Etiketten-Formulars, der die lau-
  fende  Nummer  liefern  soll  (nhere Hinweise fr Etiketten-Druck
  finden Sie unter "Etiketten drucken"):

   Seriennummer [101] [++]

  Findet  aliBASE  whrend  des Druckens (Liste, Text oder Etikett)
  einen  solchen  Ausdruck,  geschieht  folgendes

  - zunchst wird die Konstante "101" in den zu
  druckenden Report geschrieben:

   Seriennummer 101

  - anschlieend wird der Konstanten-Ausdruck "100" um 1
  erhht und in den (Original-)Report zurckgeschrieben:

   Seriennummer [102] [++]

  Wenn  Sie  diesen  Text/dieses Formular das nchste mal drucken
  wird der Etiketten-Aufkleber (oder was auch immer) so aussehen:

   Seriennummer 102

  und der Text/das Formular sieht so aus

   Seriennummer [103] [++]!

  Wenn  Sie  den  Operator  "[--]" verwenden, wird die vorausgehende
  Konstante  um  1  vermindert.  Diese  beiden  Operatoren verndern
  also  im  Gegensatz  zu allen anderen Operatoren, die nur den Aus-
  druck  beeinflussen,  den  Report  selbst! Beachten Sie bitte, da
  nur  ganzzahlige  Werte  (Integer-Werte)  ausgewertet  werden kn-
  nen!

  Eine weitere Anwendungsmglichkeit des Inkrement-Operators wre
  beispielsweise eine fortlaufende Rechnungs-Nummer

   Rechnung Nummer [13] [++]



23.6  Druckereinstellungen


  Fr  den  korrekten  Ausdruck  der  Reports  mssen Sie einen pas-
  senden  Druckertreiber  laden.  Verwenden  Sie einen EPSON-LQ-kom-
  patiblen  Drucker,  so  ist  dies  nicht  erforderlich. Allerdings
  haben  Sie  auch  dann  die Mglichkeit, weitergehende Anpassungen
  des  Druckbildes  an  Ihre  individuellen  Bedrfnisse vorzunehmen
  (siehe Druckertreiber editieren oder erstellen).

  Whlen  Sie  die Option "Drucker einstellen" mit den Cursor-Tasten
  und  ENTER.  aliBASE  zeigt Ihnen den aktuellen Drucker(-treiber)
  an.  Wenn  Sie  einen anderen Druckertreiber whlen mchten, bet-
  tigen  Sie  nun  die  F2-Taste  (Funktionstaste 2). aliBASE zeigt
  Ihnen  alle  verfgbaren  Treiber  in  einer  Auswahlliste. Whlen
  Sie  den  passenden  Treiber mit den Cursor-Tasten und ENTER. Fin-
  den  Sie  keinen  passenden  Treiber  in  der Liste, so knnen Sie
  mit  "Druckertreiber  editieren  oder erstellen" (siehe unten) das
  Programm trotzdem an Ihren Drucker anpassen.

  HINWEIS: Am Schlu dieses Abschnittes erhalten Sie Erluterungen
           zum Erstellen einer neuen Anwenderdatei.
           Eine vorhandene Anwenderdatei kann mit der Option
           "Lade Einstellung" geladen werden.

  Ausgabegert:  Die  Druckausgabe  erfolgt wahlweise auf den paral-
  lelen  (Drucker-)Schnittstellen  LPT1,  LPT2  oder  LPT3  oder  in
  eine   beliebige  Datei.  Geben  Sie  hier  bitte  den  Namen  der
  gewnschten  Schnittstelle  oder  einen  Dateinamen  an!  Hat  der
  Dateiname  keine  Erweiterung,  wird  die  Erweiterung  "PRN" ver-
  wendet. Gltige Eingaben sind zum Beispiel:

  LPT1            Die Ausgabe erfolgt auf der Paralleldrucker-
                  Schnittstelle LPT1 (Standardvorgabe).

  DRUCK           Die Ausgabe erfolgt in die Datei DRUCK.PRN.

  FAKTURA.DR      Die Ausgabe erfolgt in die Datei FAKTURA.DR.					

  Schriftart fr Text: Whlen Sie

      Pica    10 Zeichen/Zoll oder
      Elite    12 Zeichen/zoll

  Der Ausdruck des Briefkopfes erfolgt automatisch in Fettdruck!

  LetterQuality:   Untersttzt   Ihr   Drucker   den   Druck   in
  Briefqualitt (LQ), so tragen Sie bitte "J" ein.

  Linker  Rand  [Pica]:  Tragen  Sie  die  Anzahl  Zeichen  fr  den
  linken  Rand  ein.  Die Standardvorgabe ist 8 Zeichen, bezogen auf
  die  Schriftdichte  Pica  (10  Zeichen/Zoll). Diese Angabe bezieht
  sich  auf  das  gesamte  Dokument einschlielich Briefkopf und Ab-
  senderangabe.  Die  im  Text  selbst angegebenen Rnder sind rela-
  tiv  zu  dieser  Angabe zu verstehen und beziehen sich nur auf den
  Text  selbst  und  nicht auf die anderen Layout-Angaben wie Absen-
  der  und  Bankverbindungen!  Wenn  Sie  also  hier den Linken Rand
  auf  8  (Zeichen)  belassen  und  whrend  des  "Editierens" einen
  linken  Rand  von  4  Zeichen  einstellen,  wird der entsprechende
  Text 8 + 4 = 12 Zeichen vom linken  Papierrand aus gedruckt.

  Manueller   Einzelblatteinzug:          Mchten    Sie    statt
  Endlospapier     Einzelbltter      mit     einem     manuellen
  Einzelblatteinzug verwenden,  tragen Sie  bitte "J" ein. Sofern
  Ihr Drucker diese Option untersttzt, wird der Druck nach jeder
  Seite unterbrochen,  und Sie  werden  aufgefordert,  ein  neues
  Blatt  einzuziehen.   Beachten  Sie   bitte   die   abweichende
  Blattlnge fr  Einzelbltter (siehe  unten)! Wenn  Ihr Drucker
  ber einen  automatischen Einzelblatteinzug  verfgt, ist  dies
  nicht notwendig!

  Anzahl der (Druck-) Zeilen:

  Je nach  verwendetem Papier  ist die  Anzahl der  zur Verfgung
  stehenden Druckzeilen  unterschiedlich: Einzelbltter  (64 Zei-
  len) haben  2 Druckzeilen weniger als Endlospapier (66 Zeilen).
  Die hier  vorgeschlagenen Angaben  bercksichtigen einen oberen
  und unteren Rand.

  Zeilenabstand:

  Die Vorgabe  fr den  Zeilenabstand ist  1. Der grte erlaubte
  Eintrag ist  3. In  diesem Fall  werden nach jeder Druckzeile 2
  Leerzeilen eingefgt!

  Mit Seitenvorschub abschlieen:

  Geben Sie "J" ein, wenn nach jedem Report ein Seitenvorschub
  (FORM FEED) ausgelst werden soll.

  Anzahl Exemplare:

  Wenn Sie  gleich mehrere  Exemplare eines  Briefes/Textes  oder
  Etiketten-Aufklebers drucken  mchten, so tragen Sie hier bitte
  die Anzahl ein!

  Alle Angaben  knnen Sie  jederzeit ndern.  Sie werden  in der
  aktuellen Anwenderdatei  gespeichert und  stehen Ihnen nach dem
  Laden des Programms bzw. der Anwenderdatei automatisch zur Ver-
  fgung.

  Wurden  Angaben  gendert,  fordert  das  Programm  Sie  auf,  den
  aktuellen  Anwendernamen zu besttigen, um die Daten zu speichern.
  Sie   knnen  jetzt  einen  neuen  Namen  angeben,  um  eine  neue
  Anwenderdatei  zu  erstellen.  In  diesem  Fallen  knnen  Sie den
  Zugriff  auf  diese  NEUE  Datei  mit  einem Passwort sichern. Sie
  knnen die Passworteingabe mit ENTER berspringen. Wenn Sie jedoch
  ein  Passwort  angeben,  mssen  Sie  unbedingt sicherstellen, da
  Ihnen  das  Passwort zugnglich bleibt. Ein Laden dieser Datei ist
  danach ohne Passwort nicht mehr mglich!

  Anwenderdaten werden im Unterverzeichnis "REPORTS" gespeichert.
  Sie knne mit "Lade Einstellung" geladen werden.


23.7  Einen Druckertreiber erstellen oder anpassen


  Sie  knnen  aliBASE  individuell an Ihren Drucker anpassen. Auch
  fr  den  Fall,  da  Sie  Ihren  Drucker  nicht  in der Liste der
  Druckertreiben  finden  (siehe  "Drucker einstellen"), sollten Sie
  diese  Option  verwenden,  um  selbst einen entsprechenden Treiber
  zu erstellen. Whlen   Sie   bitte  "Treiber  editieren".

  Whlen  Sie  zunchst  gegebenenfalls den passenden (oder einen
  hnlichen)    Treiber.    Drcken   Sie   dazu   die   F2-Taste
  (Funktionstaste  2)  und whlen Sie den Treiber mit den Cursor-
  Tasten  und ENTER. Als Vorgabe werden Ihnen die Steuersequenzen
  des aktuellen Druckers angeboten.

  Neuer   Druckertreiber:      Mchten   Sie  einen  neuen  (oder
  alternativen  Treiber)  erstellen,  so  tragen  Sie bitte einen
  beliebigen  Namen  ein.  aliBASE  erlaubt  fr  den  Namen nur
  Buchstaben,  Ziffern  und  das Unterstreichungszeichen "_"! Der
  Treiber  wird  im Unterverzeichnis "\REPORTS\" mit der
  Erweiterung DRU gespeichert.  Wenn Sie keinen neuen Namen
  eintragen, werden die nderungen/Ergnzungen  in  den geladenen
  Treiber bertragen!

  Das   Programm    bentigt   die   Steuersequenzen     fr  die
  einzelnen  Druckattribute. Eine Steuersequenz besteht aus 1 bis
  6  dreistelligen   Dezimalziffern.  Diese   mssen  ohne  jedes
  Trennzeichen  nacheinander   eingetragen   werden.   In   Ihrem
  Druckerhandbuch   finden   Sie   die   entsprechenden  Angaben.

  Das  Steuerzeichen  ESC hat den Dezimalwert 27 (einzutragen mit
  fhrender Null, also '027' !).

  Der Wert '0' (einzutragen '000' !) mu bei einigen Druckern als
  ASCII-Code  fr  das Zeichen "0" (Null) angegeben werden. Fhrt
  eine  entsprechende Steuersequenz also nicht zu dem gewnschten
  Ergebnis, so tragen Sie in diesem Fall bitte den Dezimalwert 48
  (einzutragen '048') statt '0' ('000') ein!

  Einige Drucker schalten nach "Kleinschrift aus" (Condensed) au-
  tomatisch  die Schriftdichte "Pica" ein. Mchten Sie Ihre Doku-
  mente  also in der Schriftdichte "Elite" drucken, so tragen Sie
  in  diesem  Fall  fr  "Kleinschrift aus" die Steuersequenz fr
  "Elite" ein!

  Besttigen Sie "Speichern", werden alle Angaben in eine Treiber-
  datei mit dem angegebenen Namen und der Erweiterung DRU gespeichert!

  Beachten  Sie  bitte,  da  der  zuletzt gewhlte oder erstellt
  Treiber  auch  der  aktuellen Anwenderdatei zugeordnet und beim
  nchsten Programmstart (oder bei der Auswahl der entsprechenden
  Anwenderdatei) automatisch geladen wird!


23.8  Einen Report als Liste oder Brief drucken


   Whlen Sie bitte "Drucken/Liste".  Prfen Sie bitte zuvor,
   ob der  Drucker eingeschaltet und druckbereit ist!

   Abschlieend erhalten  Sie noch einmal Gelegenheit, das Endlos-
   Papier einzurichten.  Bettigen Sie sicherheitshalber noch ein-
   mal die  "FORM-FEED"-Taste an  Ihrem Drucker, bevor Sie das Pa-
   pier einrichten!  Nach einem  Tastendruck wird der Druck gestar-
   tet.

   Den Druck abbrechen

  Sie  knnen  den  Druck  mit  der F10-Taste oder der ESC-Taste ab-
  brechen.  Ein  begonnener  Report  wird jedoch fertiggedruckt. Der
  Zwischenpuffer  des  Druckers  wird  allerdings nicht gelscht! Je
  nach  Kapazitt  dieses  Zwischenspeichers  werden unter Umstnden
  noch  einige  Seiten  oder  Formulare ausgedruckt, nachdem Sie den
  Druck  abgebrochen  haben.  In diesem Fall sollten Sie den Drucker
  kurz  aus  und  wieder  einschalten.  Stellen Sie aber sicher, da
   aliBASE zuvor wieder das Hauptmen aufgerufen hat!


23.9  Etiketten drucken


  Die   Option  "Drucken/Etiketten"  wertet  lediglich  den  Bereich
  "Daten/Text"  aus.  Im Gegensatz zur Option "Liste" wird auch kein
  Seitenwechsel   vorgenommen.  Diese  Option  eignet  sich  deshalb
  fr  Etiketten  oder  andere  Formulare auf Endlospapier. Beachten
  Sie  auch  bitte,  da  nachfolgende  Leerzeilen im Text ebenfalls
  mit-  gedruckt  werden!  Fr Etikettendruck sollten Sie den Linken
  Rand  (Anwender/Drucker  einstellen)  auf  0  stellen!  Die Anzahl
  der    Zeilen   im  Text  mu  ebenfalls  genau  der  Lnge  eines
  Aufklebers  +  dem  Abstand  zum  nchsten  Aufkleber entsprechen.
  Ist  der  Aufkleber also 8 Zeilen hoch und betrgt der Abstand zum
  nchsten  Aufkle-  ber  1  Zeile,  mu  der  Text  9  Zeilen  lang
  sein!   In  jedem  Fall  sollten  Sie  zuerst  einige  Probedrucke
  vornehmen.  Es  ist  auch  zweckmig,  fr  Etiketten-Druck  eine
  separate    Anwenderdatei    zu   erstellen  (siehe  Anwenderdaten
  erfassen).

   Wenn Sie  mehrbahnige Etiketten-Trger  verwenden, beachten Sie
   bitte:

   Wenn die  Etiketten auch Feldvariablen aufnehmen sollen, mssen
   Sie diese  mit festen Lngen versehen (siehe Feldvariablen ein-
   fgen)! Die  Abstnde zu  dem  benachbarten  Etikettentext  mu
   exakt den  Abmessungen und  Abstnden  der  Etiketten-Aufkleber
   entsprechen. Beispiel fr zweibahnige Etiketten-Trger:

   [#25A->NAME             ]            [#25A->NAME              ]
   [#25A->STRASSE          ]            [#25A->STRASSE           ]

   [#08A->PLZ] [#15A->ORT    ]         [#08A->PLZ ] [#15A->ORT     ]

   ACHTUNG: Es knnen nur jeweils identische Aufkleber nebeneinan-
   der gedruckt werden!



23.10 Bildschirmkontrolle des Ausdrucks


  Jeder  Ausdruck  kann  auf  den  Bildschirm  umgeleitet  werden.
  Schalten  Sie  dafr  "Bildschirm" auf "EIN".
  Beachten   Sie   bitte,   da   diese   Einstellung   fr   ALLE
  Druckauftrge  gltig  ist.  Sie  knnen  die  Bildschirmausgabe
  jederzeit mit ESC abbrechen!



23.11 Die Reports der Demoanwendung


  Zur Demoanwendung gehren die Reports

       FAKTURA.DBR
       RECHLIST.DBR und
       RECHGRAF.DBR


  FAKTURA.DBR  druckt  Rechnungen  aus.  Der  Kopfbereich wird nicht
  benutzt.  Der Bereich HAUPTDATEI enthlt den Rechnungskopf und den
  konstanten Rechnungsteil:



                                                     Jakob Brummer
                                            Wassersport-Grohandel
                                                        Bachweg 12
                                           4050 Mnchengladbach 12

                                             Telefon: 02161/654532
         Bankverbindungen: 54254534 Stadtsparkasse Mnchengladbach
                           3454242  Volksbank Wickrath


[_KE]Jakob Brummer, Bachweg 12, 405 M'gladbach[_KA]

[B->NAME1]
[B->NAME2]
[B->STRASSE]

[B->PLZ] [_UE][B->ORT][_UA]
                                                Datum: [_DATUM]


          [_BE]Rechnung Nr.:[_BA]  [B->RNUMMER]

Wir lieferten Ihnen am [B->DATUM]:

Anzahl         Artikel            E.-Preis           Gesamt

[]
[]

  Die  Absenderzeile oberhalb des Anschriftenfensters wird in Klein-
  buchstaben  gedruckt. Die entsprechenden Druckerattribute zum ein-
  und ausschalten der Kleinschrift lauten "[_KE]" und "[_KA]".

  Der  Ort  in  der Adresse wird dem Feld "ORT" aus der Datenbank im
  Arbeitsbereich  "B->"  entnommen.  Diese  Angabe wird mit Drucker-
  attribut  "Unterstreichen"  versehen.  Wichtig  ist auch hier, da
  "Unterstreichen" auch wieder ausgeschaltet wird!

  Das  Rechnungsdatum  wird von der Variabeln [_DATUM] geliefert. Da
  es  sich nicht um ein Datenbankfeld handelt, wird auch kein Alias-
  Bezeichner  bentigt.  Im  Gegensatz  dazu  mu  die  Feldvariable
  "[B->DATUM]" mit dem Alias-Bezeichner "B->" versehen werden!

  Die  beiden  leeren  Klammer "[]" am Ende des Bereiches HAUPTDATEI
  bewirken,  da  zwei  Leerzeilen gedruckt werden bevor der Bereich
  "Verbundene Daten (Daten/Textbereich)" ausgewertet wird. Normaler-
  weise werden nmlich die nachfolgenden Leerzeilen NICHT bercksich-
  tigt. Dies gilt fr alle Bereiche auer beim Etikettendruck (Option
  "Drucken/Etiketten").  Hier  werden ALLE Zeilen, auch nachfolgende
  Leerzeilen, gedruckt!

  Beim  Drucken  wird  dieser Bereich fr jeden Datensatz der Haupt-
  datei (in unserem Falle der Datei RECHKOPF.DBF) ausgedruckt.

  Es  folgt  der  Bereich  VERBUNDENE DATEN. Dieser Bereich wird fr
  jeden  Datensatz  aus der verbundenen Datei RECHPOSI.DBF gedruckt.
  Anders  ausgedrckt,  jetzt werden alle Rechnungspositionen die zu
  der  aktuellen  Rechnung  (Datenbankdatei  RECHKOPF.DBF)  gehren,
  nacheinander ausgedruckt:

  Dieser Bereich besteht nur aus einer einzigen Zeile:

   [#14C->ANZAHL] [#20C->BEZEICH     ][#14C->EPREIS] [_FOR0][%2][#10]

  Die  erste  Feldvariable  C->ANZAHL,  ganz  links,  wird mit einer
  festen Lnge von 14 Zeichen ("#14") ausgedruckt. Diese Angabe, wie
  auch  bei  allen anderen Feldvariablen, bewirkt eine Spaltenforma-
  tierung  beim  Drucken.  Beachten  Sie  bitte da der Wert fr die
  Lnge  immer  zweistellig sein mu. Eine feste Lnge von 8 Stellen
  erfordert also die Angabe "#08"!

  Das  letzte  Element  ist  eine  Formel "_FOR0". Sie hat folgenden
  Inhalt

       C->EPREIS * C->ANZAHL

  und  liefert die Nettosumme der Position. C->EPREIS ist ein Daten-
  bankfeld  und  enthlt  den Einzelpreis eines Artikels. Das Daten-
  bankfeld  C->ANZAHL  enthlt  die  Anzahl der gelieferten Artikel.
  Beide Werte werden mit "*" multipliziert.

  Der  Operator  "[%2]"  bewirkt,  da  das  Rechenergebnis auf zwei
  Nachkommastellen  gerundet  ausgedruckt wird. Der Operator "[#10]"
  schlielich  veranlat  eine  rechtsbndige  Formatierung  auf  10
  Stellen,  damit auch alle Nettosummen korrekt untereinanderstehen.
  Beachten  Sie  bitte  da  der  Operator "[#10]" hinter die Formel
  gesetzt wird.

  Schlielich fehlt noch der GRUPPENBEREICH (aus Darstellungsgrnden
  etwas verkrzt):


Gesamtsummen
                                        [_FOR0][%2][#10]
                          + 14 % MwSt   [_FOR1][%2][#10]
                                        
                                        [_FOR2][%2][#10]
                                        
[_NS]

  Der  Gruppenbereich  wird  immer  ausgewertet  und  gedruckt, wenn
  der Indexwert der Hauptdatenbankdatei wechselt. In unserem Beispiel
  also, wenn alle Positionen einer Rechnung gedruckt wurden, und die
  nchste  Rechnung gedruckt werden mu. Der Index in der Demoanwen-
  dung ist die Rechnungsnummer (Feld RNUMMER)!

  Sie erinnern sich an den Inhalt der Formel [_FOR0]:

       C->EPREIS * C->ANZAHL

  Alle  Formeln,  die numerische Ergebnisse liefern und alle numeri-
  schen  Felder, die aliBASE im Gruppenbereich findet, werden auto-
  matisch  summiert.  Und  zwar fr alle Datenstze mit dem gleichen
  Indexwert.  Sind  Datenbankdateien  verbunden, fr alle Datenstze
  der  verbundenen  Datei  und  fr  ALLE  Datenstze (Gesamtsumme)!
  In  unserem  Falle  werden  also  alle Nettosummen (Positionen aus
  RECHPOSI) einer Rechnung (Hauptdatenbankdatei RECHKOPF) summiert.

  Die Zeile

       [_FOR0][%2][#10]

  druckt  also  zunchst  die  Rechnungssumme  aus.  Wieder auf zwei
  Nachkommastellen  gerundet  und auf 10 Stellen rechtsbndig forma-
  tiert.

  In der nchsten Zeile

      + 14 % MwSt   [_FOR1][%2][#10]

  wird die Formel _FOR1 ausgewertet. Sie lautet:

       "_FOR0 * 0.14"

  Hier  wird  eine  Formel innerhalb einer anderen Formel verwendet!
  Zunchst  soll  die Formel "_FOR0" ausgewertet werden. Sie liefert
  die  Nettosumme (siehe oben). Dieses Ergebnis wird mit 0.14 multi-
  pliziert,  und  wir erhalten den Mehrwertsteuerbetrag. Die nchste
  Zeile ermittelt in hnlicher Weise den Bruttoendbetrag:

       [_FOR2][%2][#10]

  Das Ergebnis sollte etwa so aussehen:



                                                     Jakob Brummer
                                            Wassersport-Grohandel
                                                        Bachweg 12
                                           4050 Mnchengladbach 12

                                             Telefon: 02161/654532
         Bankverbindungen: 54254534 Stadtsparkasse Mnchengladbach
                           3454242  Volksbank Wickrath


Jakob Brummer, Bachweg 12, 405 M'gladbach

Volkmar Pittlich

Seebergstr. 4

3500 Kassel
                                                Datum: 07.01.92


          Rechnung Nr.:  0000000001

Wir lieferten Ihnen am 03.06.91:

Anzahl         Artikel                   E.-Preis        Gesamt




             4 Holzpaddel 2.5               34.78         139.12

            10 Schwimmwesten 'Mwe'         56.12         561.20

             5 Test                         15.00          75.00

Gesamtsummen
                                                          775.32
                                        + 14 % MwSt       108.54
                                                      
                                                          883.86
                                                      


  Der  Report RECHLIST.DBR erstellt eine Rechnungsliste. Der Listen-
  kopf,  der  bei  jedem  Seitenwechsel  ausgedruckt  wird,  ist  im
  KOPFBEREICH festgelegt:


Rechnungsliste vom [_DATUM]                       Seite: -[_SEITE]-

Jakob Brummer

[]

  Die   Datumsvariable  ist  Ihnen  bereits  bekannt.  Die  Variable
  "[_SEITE]"  bewirkt  die  Seitennummerierung.  Die  "Leervariable"
  "[]"  veranlat  wiederum  den  Ausdruck  einer Leerzeile zwischen
  Listenkopf und den Positionszeilen.

  Im  Bereich HAUPTDATEI wird fr jede Rechnung eine Kopfinformation
  ausgedruckt:

       [_BE]Rechnungsnummer: [B->RNUMMER][_BA]
       Kunde [B->NAME1] Nummer [B->KNUMMER]
       []

  Im  Daten-/Textbereich werden die Listenpositionen festgelegt. Sie
  entsprechen den Anweisungen, die Sie schon aus FAKTURA.DBR kennen.

  Der  Gruppenbereich schlielich bewirkt den Ausdruck von Zwischen-
  summen und einer Endsumme.

  Der  Report RECHGRAF.DBR soll Ihnen die Verwendung der Grafikfunk-
  tion  GRAF()  erlutern.  Sehen  wir  uns zunchst das Ergebnis an
  (Auszug):


Rechnung Nr. 0000000002 an Mediterranean Steel GmbH

Ŀ
Gummiboote Racer 3   
                                                             
Schwimmwesten `Mwe` 
                                                             
Testweise            
                                                             


  Die Reportbereiche haben folgende Eintrge:

  Der Kopfbereich wird nicht bentigt.

  Bereich HAUPTDATEI:

  Rechnung Nr. [#10B->RNUMMER] an [B->NAME1]
  []
  Ŀ


  DATEN-/TEXTBEREICH:

  [#20C->BEZEICH] [_FOR0]
  [#61" "]

  Sehen wir uns dazu die Formel _FOR0 an:

    GRAF(C->EPREIS * C->ANZAHL,500,40,"","R")

  Sie  enthlt die Funktion GRAF() zur Erzeugung eines Grafikbalkens
  (siehe oben). Da diese Funktion immer eine feste Lnge zurckgibt,
  kann  die  Grafik  eingerahmt werden. Der Ausdruck [#61" "] wird
  bentigt,  damit  auch die folgende Leerzeile immer korrekt einge-
  rahmt wird.

  Dieser  Bereich  wird  fr  jeden Datensatz der Datei RECHPOSI.DBF
  ausgewertet.

  GRUPPENBEREICH

  Der Gruppenbereich enthlt die Eintrge

       [_FOR1]
       []

  "[]"  ist  fr  eine Leerzeile zustndig. Die Formel _FOR1 enthlt
  folgende Angaben:

    ""+REPLICATE("",61)+""

  Hier  wird  mit  Hilfe  der Funktion REPLICATE() (siehe "Auswerten
  von Anwenderformeln") der abschlieende Rahmen erstellt.



24  Grafische Auswertungen


  aliBASE  wertet  beliebige numerische Felder aus Datenbankdateien
  grafisch   aus.   Es   werden   Sulen-,   Treppen-   Punkt-   und
  Boxdiagramme  erstellt. Es werden nur Blockgrafik- Zeichen (ASCII-
  Zeichen) verwendet!

  Als  Ausgabegert  kann  der  Bildschirm,  der  Drucker  oder eine
  Standard-Text-Datei  gewhlt  werden.  Auf  dem Bildschirm betrgt
  die   Auflsung    bis   zu   36  Spalten   mal  40   Zeilen.  Die
  Zeilenauflsung   wird    unter   anderem   durch  Verwendung  der
  Grafikzeichen  ""  und  ""  erreicht,  die jeweils einen "halben
  Punkt"  darstellen.  Auf  dem  Drucker knnen bis zu 60 Felder mit
  einer  Auflsung  von  60 Punkten (auf 30 Druckzeilen) ausgewertet
  werden.  Fr  die  Ausgabe  in  eine  Datei gelten die Bedingungen
  fr die Bildschirmausgabe.

  Whlen  Sie  die Option "Report/Grafik". aliBASE fordert Sie auf,
  nacheinander die Grafikart, das Ausgabegert und das auszuwertende
  Feld auszuwhlen.


24.1  Eine Grafikart whlen


  Whlen Sie zwischen Treppen-, Punkt- oder Sulengrafik:


 Abweichungen vom mittleren Schadstoffgehalt der Luft       ppm
 200.0
160 180.0
 160.0
 140.0
 120.0
 100.0
  80.0
40  60.0
 2020  40.0
 10    20.0
          -20
 -25        -40
-58 -50-50-50-40   -60
-70   -80
  -100
  -120
  -140
  -160
  -180
  -200

    CO2     STAUB  Kohlenmon   NOX     OZON      CO2
hlenmon    NOX      OZON       CO2      STAUB   Kohlenmon
                         Woche 20 - 24/91


  oder Boxdiagramm:

Ŀ
                      Kundenumstze 1989                      
[2003.00 Arnsbacher Mbel-Center]Ŀ 
 
[1674.23 Mller & Co. ]Ŀ 
 
[1244.44 Testmann GmbH]Ŀ 
[987.00 Testmann oHG]Ŀ 
۳ 
۳ 
[334.34 Albrecht KG]Ŀ 
 
                                                              


  Die  Option  "Boxdiagramm"  stellt  die  Elemente ohne Rahmen dar.
  Das  obige  Beispiel  wird  durch  die  Option  "Box  mit  Rahmen"
  erzeugt. Es knnen auf dem Bildschirm maximal 20 Werte und auf dem
  Drucker maximal 30 Werte gleichzeitig dargestellt werden.



24.2  Das Ausgabegert whlen


  Whlen  Sie  bitte  das  Ausgabemedium  Bildschirm,  Drucker  oder
  Speichern.

  Fr  das  Speichern  einer  Grafik  wird  der  Name  der Datenbank
  verwendet.  Es  wird  allerdings  die Endung GRA angefgt. Hat die
  geladene   Datenbank   beispielsweise  den  Namen  KUNDEN.DBF,  so
  erhlt   die    Grafikdatei   den   Namen  KUNDEN.GRA.   Ist  eine
  entsprechende  Datei  bereits  vorhanden,  wird sie mit der Endung
  GGG  gesichert,  bevor  sie  berschrieben  wird.  Diese Datei(en)
  knnen  Sie  mit  einem  beliebigen  Textprogramm, das in der Lage
  ist,     Standard-Text-Dateien     (ASCII)    zu    laden,    oder
  beispielsweise mit dem aliBASE-Reportgenerator weiterverarbeiten.
  Beispielsweise, um eine Grafik in einen Text einzufgen.

  Fr  das  Drucken  von  Grafiken  bentigen  Sie einen EPSON- oder
  IBM-Grafikdrucker-kompatiblen  Drucker.  Auerdem  mu der Drucker
  auf   den    erweiterten   Grafik-Zeichensatz  eingerichtet  sein.
  Informationen   darber,   wie  Sie  Ihren  Drucker  generell  auf
  den   erweiterten  Grafik-Zeichensatz  einstellen  knnen,  finden
  Sie in Ihrem Druckerhandbuch!




24.3  Ein Feld fr die Auswertung whlen


  Es  werden  beliebige  numerische  Felder  der  aktuellen (Haupt-)
  Datenbankdatei ausgewertet.

  Bewegen  Sie  die  Hervorhebung auf den Namen des gewnschten Fel-
  des  und  drcken  Sie  die  ENTER-Taste.  Beachten Sie bitte, da
  nur numerische Felder angezeigt und ausgewhlt werden knnen.



24.4  Den Datenbereich bestimmen


  aliBASE  fordert  Sie  nun auf, den auszuwertenden Bereich zu be-
  stimmen.  Bei  der  Bildschirm-  und der Dateiausgabe knnen maxi-
  mal  36  Datenstze  auf einer Bildschirmseite ausgewertet werden.
  Soll  die  Grafik  gedruckt  werden,  knnen  dagegen  bis  zu  60
  Datenstze   in  einer  Grafik  dargestellt  werden.  Boxdiagramme
  werten  maximal  20  Elemente  auf dem Bildschirm (bzw. Datei) und
  30   Elemente  auf  dem  Drucker  aus.  Beachten  Sie  bitte,  da
  Elemente  unter  Umstnden  unterdrckt  werden, wenn die Werte zu
  klein sind!

  Mit  Ausnahme  der  Boxdiagramme  knnen  Sie  in  Ihrer Datenbank
  `grafisch   blttern',    wenn   die  Grafik  auf  dem  Bildschirm
  dargestellt  wird.  Das  heit,  aliBASE  stellt  nach Bettigung
  einer  Cursortaste  den  vorhergehenden  oder  nachfolgenden  Wert
  grafisch   dar   und  verschiebt  den  Bildschirmausschnitt  dabei
  entsprechend  nach  links  oder  rechts.  Die Angabe des Bereiches
  bestimmt   aber   in   jedem  Fall  die  Anzahl  der  gleichzeitig
  dargestellten  Elemente  und  die Mae (Breite) der Elemente sowie
  die Gre des Grafikfensters auf dem Bildschirm.

  Das  Programm  bietet  automatisch  den  maximalen Bereich, begin-
  nend  mit  dem  ersten  Satz  an.  Enthlt  die  Datenbank weniger
  Stze  als  (gleichzeitig)  ausgewertet  werden  knnen,  wird der
  letzte  vorhandene  Datensatz  als Bereichsende vorgeschlagen. Sie
  knnen  die  Werte  beliebig  berschreiben.  Wird  die  jeweilige
  Bereichsgrenze  berschritten,  erhalten  Sie  eine Fehlermeldung.
  Beachten  Sie  bitte,  da  der  Bereich  sich  auf die indizierte
  Reihenfolge bezieht, wenn ein Index erstellt wurde.

       HINWEIS: Sie knnen mit der Option "Bearbeiten/Kumulieren"
                Datenstze zusammenfassen. Beispielsweise Umstze
                pro Postleitzahl usw. (siehe dort).

  aliBASE   gestattet  Ihnen,  durch  Ihren  gesamten  Datenbestand
  "grafisch  zu  blttern". Als Bereich sollten Sie dann eine Anzahl
  zwischen  10  und  14  Stzen = Grafikelemente bestimmen. Beachten
  Sie  bitte:  Als  Maximalwert fr die Y-Achse wird Ihnen jetzt der
  grte  Wert  aus  dem gewhlten Bereich vorgeschlagen. Whlen Sie
  aber  einen  ausreichend  hohen  Wert,  damit  auch Datenstze mit
  hheren  Werten  noch  adquat  darstellbar  sind.  Setzen Sie die
  brigen Parametern nach Ihren Wnschen.

  Wenn  die  Grafik  aufgebaut  ist, knnen Sie mit den Cursortasten
  die  Grafikausschnitt  nach  links und rechts verschieben. Es wird
  dabei   jeweils   ein  neues  Grafikelement  "nachgeschoben".  Auf
  diese  Weise  knnen  Sie  ALLE  Datenstze  nacheinander grafisch
  darstellen.  Den  aktuellen  Bildschirm  knnen  Sie jederzeit als
  Hardcopy   ausdrucken.   Bettigen  Sie  dazu  die  "Druck"-  bzw.
  SHIFT-Prt-Taste.  Beachten  Sie,  da  auch  in  diesem  Fall  der
  erweiterte  Grafik-Zeichensatz  Ihrer  Druckers eingeschaltet sein
  mu.



24.5  Die Grafikparameter bestimmen


  aliBASE  gestaltet  den  Grafikbildschirm  weitgehend automatisch
  und geht dabei folgendermaen vor:

  -  Die  Anzahl  der  auszuwertenden Datenstze bestimmt die Anzahl
  der   GLEICHZEITIG   sichtbaren  Grafikelemente  (Sulen,  Punkte,
  Boxen  etc.).  Haben  Sie  also  beispielsweise  den  Bereich "Von
  Datensatz  4  bis  Datensatz  20"  gewhlt,  werden  20-4+1  =  17
  Datenstze  gleichzeitig  grafisch  dargestellt.  Sie  finden also
  immer 17 Sulen, Punkte etc. auf Ihrem Bildschirm vor.

  -  Jedes  Grafikelement  (auer  Boxdiagrammen) ist mindestens ein
  Zeichen  Breit,  hchstens  jedoch  10 Zeichen. Diese Vereinbarung
  und  die  Anzahl  der  Grafikelemente  (siehe  oben) bestimmen die
  horizontalen Mae der Grafik.

  Skalenwerte bestimmen (nicht fr Boxdiagramme)

  aliBASE  ermittelt  selbstttig  den  grten  Wert innerhalb des
  angegebenen  Bereiches  und  schlgt  den  nchst  hheren glatten
  Wert  als  maximalen  Skalenwert  fr  die  Y-Achse  vor.  Ist der
  hchste   Wert    im   gewhlten  Bereich  beispielsweise  46.468,
  schlgt  das  Programm  50.000  als  hchsten  Skalenwert vor. Sie
  knnen diesen Wert beliebig korrigieren.

  Ist  der  hchste  Skalenwert  grer  als  99.999  werden  die y-
  Achsen-Werte  abgekrzt:  Z.B.  500,0  oder  2,4. Unterhalb der y-
  Achsen-Werte   zeigt  das  Programm  dann  den  Mastab  an:  Z.B.
  "Tsnd." (Tausender) oder "Mio." (Millionen)!

  Wenn  Sie  in  Ihrer  Datenbank grafisch blttern mchten, sollten
  Sie  den  Mastab  entsprechend  gro  whlen. Das Programm wertet
  nur  den  angegebenen  Bereich fr den Vorschlag des Maximalwertes
  aus.  Ist  der  grte  Wert im gewhlten Bereich also etwa 12445,
  der   grte    mgliche   Werte  aber  56784,  dann  sollten  Sie
  beispielsweise 60000 als Maximalwert angeben!

  Grafikbeschriftung

  Die  Eingaben  in  die  Felder  "Legende oben" und "Legende unten"
  werden  jeweils  ober-  oder  unterhalb der Grafik zentriert ange-
  zeigt.

  Negative Werte darstellen

  Boxdiagramme:    Es    werden    entweder   nur   negative   Werte
  ausgewertet,  wenn  Sie  "J" angeben oder nur positive Werte, wenn
  Sie  "N"  angeben!  Positive  und negative Werte knnen also nicht
  gleichzeitig  dargestellt  werden!  Die  nicht  korrespondierenden
  Werte  (negative  Werte,  wenn  "N"  gewhlt  wurde und umgekehrt)
  unterdrckt  aliBASE  automatisch.  Es  ist also nicht notwendig,
  etwa eine Filterbedingung zu setzen.

  Alle   anderen  Diagramme:  Positive  und  negative  Werte  werden
  gleichzeitig  dargestellt,  wenn  Sie  "J" angeben. In diesem Fall
  wird  das  Grafikfenster  in  einen  positiven und einen negativen
  Teil  gesplittet.  Haben  Sie "N" angegeben, werden negative Werte
  als  Nullwerte  behandelt.  Das heit, an dieser Stelle erscheinen
  keine  Grafikelemente.  Um  dies  zu  vermeiden,  knnen  Sie eine
  Filterbedingung setzen (siehe "Daten zusammenfassen").

  Doppelte Auflsung

  aliBASE verwendet ausschlielich den Standard- Grafikzeichensatz.
  Die  Auflsung  betrgt  also  nur  ein Grafikzeichen je Zeile. In
  dieser   Normalauflsung   werden   fr  die  Grafikelemente  vier
  Hintergrundraster  im  Wechsel verwendet. Sie knnen die vertikale
  Auflsung  (auer  Boxdiagramme)  jedoch verdoppeln, wenn Sie hier
  "J"  eintragen.  Allerdings  werden  alle Grafikelemente dann ohne
  Hintergrundraster  dargestellt. Verwenden Sie einen Farbbildschirm
  mit einer entsprechenden Farbgrafikkarte werden die Grafikelemente
  jedoch  weiterhin  farblich  unterschiedlich  dargestellt. Fr die
  Grafikausgabe  auf  dem  Drucker  oder  in eine Datei empfiehlt es
  sich, die normale Auflsung zu whlen.

  Werte auf Balken zeigen (nicht fr Boxdiagramme)

  Geben  Sie "J" ein, wenn die Werte des auszuwertenden Feldes ober-
  halb  der  Grafikelemente  (Sule, Treppe, Punkt) angezeigt werden
  sollen.  Beachten  Sie  bitte,  da  die Elemente breit genug sein
  mssen. Whlen Sie also den Bereich (siehe oben) entsprechende.

  In der Grafikart "Box" werden die Werte automatisch angezeigt.

  X- und Y-Achsen-Beschriftung (nicht fr Boxdiagramme)

  Die  "Bezeichnung  der  y-Achse"  erscheint  rechts  oberhalb  der
  Skala.  Tragen  Sie  unter  "Dezimalstellen  Y-Achse anzeigen ..."
  "N"  ein,  wenn  die  Dezimalstellen  unterdrckt  werden  sollen.
  Dies ist sinnvoll, wenn nur ganzzahlige Werte vorkommen.

  Fr    die   Bezeichnung   der   x-Achse   knnen   Sie   zwischen
  Durchnummerieren   oder  dem  Einfgen  von  Feldinhalten  whlen.
  Tragen  Sie  unter  "Feldname  ..."  einen  gltigen Feldnamen ein
  oder  whlen  Sie ein Feld mit der F2-Taste. Sind Datenbankdateien
  miteinander   verbunden,  kann  die  Bezeichnung  auch  aus  einer
  anderen  Datenbankdatei  stammen.  Beachten  Sie  bitte,  da hier
  keine   Logischen   oder   Memo-Felder  verwendet  werden  knnen.
  Bleibt  dieses  Eingabefeld  leer,  werden  die Elemente durch die
  Satznummer (natrliche Reihenfolge) bezeichnet.

  aliBASE  versucht  immer,  so  viele  Zeichen des X-Achsen-Feldes
  wie  mglich  als  Elementbezeichnung  darzustellen.  Ist  der zur
  Verfgung  stehende  Platz  unterhalb  der  Grafikelemente  grer
  als   die   Eintragung   in  einem  Feld,  wird  der  Feldwert/die
  Bezeichnung   zentriert,   anderenfalls   wird   die   Bezeichnung
  abgekrzt. Beispielsweise:


              
              
       ......
          Mller Degenhard
            Maier-Vor Rauschenb


  Die  Feldwerte  lauten  hier: Mller, Maier-Vorfelder, Degenhardt,
  Rauschenbach.

  Beachten  Sie  aber  bitte:  Wenn  Sie  "grafisch blttern" knnen
  die  Feldwerte  aus  programmtechnischen  Grnden  nicht  in jedem
  Fall mit der maximalen Lnge eingefgt werden.

  Die  Feldwerte  fr  die  Bezeichnung der Grafikelemente werden in
  zwei    Zeilen    dargestellt.    Verfgung    Sie    ber   einen
  Farbbildschirm  mit  einer  entsprechenden  Videokarte  (EGA, VGA,
  CGA),   werden   die   Grafikelemente  (Balken,  Punkte)  und  die
  Feldwerte jeweils in der selben Farbe dargestellt.

  Anzahl Dezimalstellen X-Achse

  Haben  Sie  fr  die  Bezeichnung der X-Achse ein numerisches Feld
  gewhlt,   werden   die  Grafikelemente  standardmig  mit  einem
  Dezimalwert  gekennzeichnet  (2  Nachkommastellen). Dies geschieht
  auch,  wenn  in  Ihrer  Datenbank  keine Dezimalstellen fr dieses
  Feld  vorgesehen  sind.  Mchten Sie jedoch die Integerdarstellung
  (Ziffern  ohne  Nachkommastellen)  erzwingen,  so  tragen Sie hier
  bitte   "J"  ein.  Fr  Zeichen-  oder  Datums-Felder  hat  dieser
  Eintrag keine Bedeutung.


  Koordinatenraster anzeigen (nicht fr Boxdiagramme)

  Geben  Sie  "J"  an,  wenn ein Koordinatenraster gezeichnet werden
  soll.

  Andere Grafikart whlen

  Mit F3 knnen Sie an dieser Stelle eine andere Grafikart whlen.

  Anderes Ausgabegert whlen

  Mit  F4  knnen  Sie  an  dieser  Stelle  ein anderes Ausgabegert
  (Bildschirm, Drucker, Datei) whlen.

  Systeminformationen anzeigen

  Mit  F6  zeigt  das Programm Ihnen die geladenen Dateien sowie die
  aktuellen Dateiverbindungen an.

  Die  Grafik  wird erstellt, sobald Sie "Weiter" besttigt haben.

  Haben  Sie  als  Ausgabegert den Drucker gewhlt, mssen Sie noch
  die Druckerbereitschaft besttigen.

  Mit ESC gelangen Sie jeweils zum vorhergenden Auswahlpunkt.

  Whlen Sie "Hauptmen" wenn Sie sofort in das Hauptmen wechseln 
  wollen.


24.6  Die Bildschirm-Darstellung beenden


  Die  Bildschirm-Grafik  wird  gelscht  und  das  Programm  meldet
  sich  wieder  mit  dem  Hauptmen, wenn Sie die ESC-Taste drcken,
  nachdem die Grafik auf dem Bildschirm aufgebaut wurde.



24.7  Grafisch blttern


  Mit   Ausnahme   der   Boxdiagramme  knnen  Sie  innerhalb  Ihrer
  Datenbank  'grafisch  blttern'.  Drcken  Sie  dazu  die  Cursor-
  Rechts-   oder  Cursor-Links-Taste  nachdem  die  Grafik  auf  dem
  Bildschirm   aufgebaut    wurde.   Sind  noch  weitere  Datenstze
  vorhanden,  wird  der  Bildschirmausschnitt nach rechts oder links
  verschoben   und   der  vorhergende  oder  nachfolgende  Datensatz
  ausgewertet und grafisch dargestellt.

  In   der  untersten  Zeile  finden  Sie  einen  Hinweis  ber  die
  Tastenfunktionen,  die  an  dieser Stelle gltig sind. Diese Zeile
  knnen   Sie   durch   Bettigung  der  Leertaste  vom  Bildschirm
  entfernen.   Dies   empfiehlt  sich  insbesondere,  wenn  Sie  den
  aktuellen   Bildschirm   als   Hardcopy  (siehe  oben)  ausdrucken
  mchten.   Mit  der  F1-Taste  knnen  Sie  die  Infozeile  wieder
  einblenden.



25  Der Maskengenerator


 aliBASE bietet Ihnen 3 Optionen zum Editieren von Datenstzen:
 Standardmasken, Listen und individuelle Masken, die mit dem
 aliBASE-Maskengenerator erzeugt wurden. Der Maskengenerator enthlt 
 einen komfortablen Editor fr die Erstellung des Maskenlayouts.


25.1  Eine neue Maske erstellen


 Geben Sie bitte einen Namen fr die Maske an. Er mu den DOS-
 Vereinbarungen entsprechen und sollte nur Buchstaben, Ziffern und das
 Unterstreichungszeichen enthalten. Die Maskendateien werden in dem unter
 "Zusatz/Pfad fr Daten" bestimmten Verzeichnis erstellt.

 Unter diesem Namen werden zwei Dateien angelegt. Eine mit der Endung
 "MAS" (Maskenlayout) und eine mit der Endung "MPA" (Feldbeschreibungen).

 Wenn Sie eine Anwendung speichern (siehe dort), wird eine eventuell
 geffnete Maske ebenfalls der Anwendung zugeordnet und spter beim
 Laden der Anwendung automatisch geffnet!



25.2  Eine Maske laden


 Whlen Sie bitte "Laden" aus dem Mens "Maske". Die Erweiterung fr
 aliBASE-Masken ist "MAS". Markieren Sie die gewnschte Maske mit
 den Cursor-Tasten und besttigen Sie mit ENTER!

 Wenn Sie eine Anwendung speichern (siehe dort), wird eine eventuell
 geffnete Maske ebenfalls der Anwendung zugeordnet und spter beim
 Laden der Anwendung automatisch geffnet!



25.3  Eine Maske bearbeiten


 Whlen Sie bitte "Bearbeiten" aus dem Men "Maske". aliBASE stellt
 Ihnen einen komfortablen Editor fr die Erstellung einer Maske zur
 Verfgung. Der Editor entspricht dem Editor fr die Reporterstellung.
 Alle Optionen, die im Abschnitt "23.5.2 Der Reporteditor" fr den
 Daten-/Textbereich beschrieben sind, knnen auch fr die Maskener-
 stellung verwendet werden. Nachfolgend werden lediglich die abwei-
 chenden oder zustzlichen Optionen beschrieben.

 Mit F8 knnen Sie an der aktuellen Cursorposition eine Feldbeschreibung
 einfgen (siehe unten). Feldbeschreibungen werden in eckige Klammern
 eingeschlossen. Der Zwischenraum entspricht der Lnge des Feldes
 (Struktur-Lnge oder variable Lnge fr Zeichen- und MEMO-Felder).
 Normalerweise knnen Sie die Feldbeschreibungen nur mit der Option 
 F7 lschen, wenn Sie die Feldbeschreibungs-Maske mit F8 geffnet 
 haben. Nur dann ist sichergestellt, da auch in der Parameterdatei
 mit der Endung "MPA" der Eintrag gelscht wird!

 WICHTIGER HINWEIS: Versuchen bitte nicht, Feldbeschrei-
                    bungsplatzhalter "manuell" zu ndern
                    oder zu lschen! Ihre Maske knnte da-
                    durch unbrauchbar werden!

 Um eine Feldbeschreibung zu ndern, markieren Sie bitte eine 
 beliebige Position zwischen den beiden eckigen Klammern und 
 drcken Sie dann die F8-Taste! 

 F10 ffnet ein Men fr die Bearbeitung.

 Mit Alt-X wird der [Zeichenmodus] eingeschaltet. Die Tastenkombination
 Alt-F10 erlaubt die Auswahl einer Zeichenart. Alt-X schaltet den 
 Zeichenmodus auch wieder aus. Unterhalb des Editorfensters wird der
 aktuelle Status angezeigt!

 Beachten Sie bitte, da eine Maske nur mit einer Breite von bis zu 80
 Zeichen angezeigt und im Datenbrowser editiert werden kann! (Siehe
 auch "25.5  Datenstze mit einer aliBASE-Maske editieren").


25.3.1  Feldbeschreibung


 Eine Feldbeschreibung regelt die Art- und Weise, wie ein Datenbank-
 feld in einer aliBASE-Maske bei der Erfassung oder dem Editieren
 von Daten behandelt wird. 

 Feldbeschreibungen werden im Maskenlayout in eckige Klammern 
 eingeschlossen. Der Zwischenraum entspricht der Lnge des Feldes
 (Struktur-Lnge oder variable Lnge fr Zeichen- und MEMO-Felder).

 Um eine Feldbeschreibung zu ndern, markieren Sie bitte eine beliebige
 Position zwischen den beiden eckigen Klammern und drcken Sie dann 
 die F8-Taste! 

 Zeichenfelder und numerische Felder knnen mit einem Eingabe-/Aus-
 gabeformat versehen werden. Drcken Sie dazu an einer beliebigen
 Stelle die F3-Taste. Nhere Hinweise zu Eingabe-/Ausgabeformaten
 finden Sie am Ende dieses Abschnitts.

 Handelt es sich um eine neue Feldbeschreibung, mssen Sie zunchst
 die Datenbank bzw. ein Ausdrucksfeld whlen. Beachten Sie bitte, da
 der "Multiple-File"-Zugriff auf verschiedene Datenbanken innerhalb
 einer Maske nur Sinn macht, wenn die Datenbanken ber Relationen 
 miteinander verbunden sind!

 Unterhalb der geffneten Datenbanken finden Sie einen Eintrag fr das
 nchste freie "Ausdrucksfeld". Hier knnen Sie einen beliebigen Ausdruck
 zur Anzeige/zum Druck der Maske erfassen. Im Unterschied zu 
 Datenbankfeldern wird ein solches Feld mit einem Doppelkreuz "#" versehen.

 Haben Sie eine Datenbank gewhlt, knnen Sie anschlieend das gewnschte 
 Feld bestimmten. Alle Felder werden fortlaufend durchnummeriert. Im
 Maskenlayout wird als Platzhalter dann der Buchstabe fr den Arbeitsbereich
 (A, B, oder C) gefolgt von einer dreistelligen Ziffer (die Feldnummer!) 
 eingeschlossen in eckige Klammern eingefgt. Zum Beispiel

    [B032       ]

 Ein Ausdrucksfeld wird dagegen mit einem vorangestellten Doppelkreuz
 "#" markiert. Zum Beispiel

    [#011                           ]

 Nachdem Datenbank, Feld bzw. Ausdrucksfeld bestimmt wurden, ffnete sich
 eine Maske fr die Feldbeschreibung:

 Feldlnge:

 Die Feldlnge kann fr Zeichen- ("C"), MEMO-Felder ("M") und
 Ausdrucksfelder (z.B. "[#011     ]") variabel gehalten werden. Die Angabe
 hier bezieht sich dabei nur auf die Lnge der Anzeige bzw. die Lnge des 
 Editierbereiches. 

 Zeichenfelder (Typ "C")
 
 Die Angabe wird durch die Struktur-Lnge des Feldes (die Sie unter
 "Struktur/ndern" angegeben haben!) und die Position des Feldes im 
 Maskenlayout begrenzt. Ist die hier erfate "Lnge" geringer als 
 die Struktur-Lnge, wird bei der nderung/Erfassung der Editierbereich
 horizontal verschoben, wenn die Eingabe ber die "Lnge" hinausreicht!

 MEMO-Felder (Typ "M")

 MEMO-Felder werden mit einem besonderen Editor erfat oder gendert. 
 Hier knnen Sie die Breite des Editor-Fensters festlegen. Die Breite
 wird durch die Position der Feldbeschreibung innerhalb des 
 Maskenlayouts begrenzt.

 Ausdrucksfelder

 Fr Ausdrucksfelder (siehe auch 25.3.2) kann hier die Lnge fr die
 Anzeige des Ausdrucks eingestellt werden. Beachten Sie bitte, da
 fr numerische Ausdrcke auch der Dezimaltrennter und gegebenenfalls
 das Vorzeichen mitgezhlt werden mssen. Ein Wert von 123456.99 
 bentigt eine Lnge von 10 Stellen!

 Vorgabe-/Defaultwert

 Jedem Feld in der Maske kann ein Vorgabewert zugeordnet sein. Dieser
 Wert wird dann bei neuen Datenstzen zur bernahme mit ENTER 
 vorgeschlagen. Ebenso werden hier die Ausdrcke fr die "Ausdrucks-
 Felder" eingetragen (siehe auch 25.3.2).

 Die Werte mssen dabei den Feldtypen entsprechen. Der Feld-
 typ wird Ihnen in der Maske "Feldbeschreibung festlegen"
 angezeigt ("C" = Char/Zeichenfeld, "N" = Numerisch,
 "D" = Datumsfeld, "M" = MEMO-Feld, "L" = Logisches Feld!

 Zeichenketten mssen in Anfhrungszeichen eingeschlossen werden:
 "Stammkunde".

 Bei numerischen Werten mssen Sie den Punkt "." als Dezimaltrenner 
 verwenden: 1234.50.

 Datumswerte geben Sie bitte im Format TT.MM.JJ an: 19.05.93.

 Fr Logische Felder sind folgende Eingaben erlaubt: T,t,Y oder y 
 und F,f,N oder n.
 
 Wenn Sie Datenbankfelder ansprechen, mu dem Feldnamen der 
 Arbeitsbereich (Alias-Bezeichner) vorangestellt werden:

    c->kundname

 Mit F2 knnen Sie eine Liste von Funktionen der Clipper-Sprache abrufen!


 WENN-Klausel

 Fr jedes Eingabefeld kann bestimmt werden, ob es zur Eingabe/nderung
 freigegeben wird oder nicht. Dazu wird ein Ausdruck bentigt, der
 "wahr" oder "falsch" ermittelt. Wenn der Ausdruck (siehe unten)
 "wahr" ist, wird die Eingabe erlaubt, anderenfalls unterbunden!

 Die Ausdrcke mssen dabei den Feldtypen entsprechen. Der Feldtyp wird
 Ihnen in der Maske "Feldbeschreibung festlegen" angezeigt ("C" = 
 Char/Zeichenfeld, "N" = Numerisch, "D" = Datumsfeld, "M" = MEMO-Feld,
 "L" = Logisches Feld!

 Zeichenketten mssen in Anfhrungszeichen eingeschlossen werden:
 "Stammkunde".

 Bei numerischen Werten mssen Sie den Punkt "." als Dezimaltrenner 
 verwenden: 1234.50.

 Datumswerte geben Sie bitte im Format TT.MM.JJ an: 19.05.93.

 Fr Logische Felder sind folgende Eingaben erlaubt: T,t,Y oder y und
 F,f,N oder n.
 
 Wenn Sie Datenbankfelder ansprechen, mu dem Feldnamen der 
 Arbeitsbereich (Alias-Bezeichner) vorangestellt werden:

    c->kundname <> ""

 Die Eingabe wird in diesem Beispiel erlaubt, wenn das Feld KUNDNAME
 aus dem Arbeitsbereich C NICHT leer ist!

 Mit F2 knnen Sie eine Liste von Funktionen der Clipper-Sprache abrufen!

 Beachten Sie auch die Erluterungen zu "Gltigkeit"!"

 Gltigkeitsbereich

 Jede Eingabe in ein Feld kann auf ihre Gltigkeit berprft werden. 
 Tragen Sie hier bitte einen beliebigen Ausdruck ein, der ein logisches
 "Wahr" oder "Falsch" ermittelt.

 Die Ausdrcke mssen dabei den Feldtypen entsprechen. Der Feldtyp wird 
 Ihnen in der Maske "Feldbeschreibung festlegen" angezeigt ("C" = 
 Char/Zeichenfeld, "N" = Numerisch, "D" = Datumsfeld, "M" = MEMO-Feld,
 "L" = Logisches Feld!

 Zeichenketten mssen in Anfhrungszeichen eingeschlossen werden:
 "Stammkunde".

 Bei numerischen Werten mssen Sie den Punkt "." als Dezimaltrenner
 verwenden: 1234.50.

 Datumswerte geben Sie bitte im Format TT.MM.JJ an: 19.05.93.

 Fr Logische Felder sind folgende Eingaben erlaubt: T,t,Y oder y und
 F,f,N oder n.
 
 Feldname mssen mit einem Alias-Bezeichner versehen werden.
 Fr den Arbeitsbereich 1 (oder "A") beispielsweise der
 Aliasbezeichner "A->", fr "B" "B->" usw.:

    c->kundname <> ""

 Die Eingabe wird in diesem Beispiel akzeptiert, wenn das Feld KUNDNAME
 aus dem Arbeitsbereich C NICHT leer ist! Ist die Eingabe ungltig,
 erhalten Sie beim Editieren im Datenbrowser eine Fehlermeldung!
 
 Mit F2 knnen Sie eine Liste von Funktionen der Clipper-
 Sprache abrufen!

 Beispiele:

 Zeichenfeld (Typ "C"):

 TRIM(b->bonitaet) $ "gut schlecht"

 "BONITAET" ist ein Feld aus dem Arbeitsbereich 2 ("B"). Der Operator "$" 
 gibt "wahr" zurck, wenn in dieses Feld entweder "gut" oder "schlecht" 
 eingetragen wurde. TRIM() schneidet nachfolgende Leerstellen ab.

 Numerische Felder (Typ "N"):

 a->anzahl > 0 .AND. a->anzahl < 100

 "ANZAHL" ist ein Feld aus dem Arbeitsbereich 1 ("A"). Hier wird geprft,
 ob der Eintrag in dieses Feld grer 0 UND  kleiner als 100 ist. Der 
 Operator ".AND." steht dabei fr den boolschen Operator UND. Weitere
 boolsche Operatoren sind ".OR." fr ODER und ".NOT." fr NICHT!

 Datumsfelder (Typ "D"):

 c->termin <= DATE()+50

 Das Feld "TERMIN" ist aus einer Datenbank im Arbeitsbereich 3 ("C"). 
 DATE() liefert das aktuelle Tagesdatum. Hier wird geprft, ob im 
 Datumsfeld TERMIN ein Datum eingetragen wurde, da nicht lter als 
 das Tagesdatum plus 50 Tage ist!  "<=" steht fr "kleiner/gleich".

 Feldhilfe

 Hier knnen Sie einen kurzen Hilfetext (60 Zeichen) ein-
 tragen, der whrend der Erfassung/nderung der Datenfelder
 unterhalb des Masken-Fensters angezeigt wird.

 Sie knnen hier beispielsweise Hinweise fr den Gltig-
 keitsbereich eintragen:

    Nur "gut" oder "schlecht" erlaubt!


 Eingabe-/Ausgabeformate

 Drcken Sie an einer beliebigen Stelle die F3-Taste, knnen Sie
 fr Zeichenfelder und numerische Felder Eingabe- bzw. Ausgabeformate
 festlegen:

 Zeichenfelder:

 ALLE ZEICHEN
 Es werden alle Zeichen akzeptiert und angezeigt! Dies ist
 die Standardeinstellung.

 NUR BUCHSTABEN
 Es werden nur Buchstaben akzeptiert.

 NUR BUCHSTABEN UND ZIFFERN
 Es werden nur Buchstaben und Ziffernzeichen akzeptiert.

 NUR J/N
 Es wird lediglich "J" und "N" akzeptiert.

 KLEIN- IN GROSSBUCHSTABEN
 Kleinbuchstaben werden automatisch in Grobuchstaben
 umgewandelt.

 Numerische Felder:

 Es handelt sich ausschielich um Ausgabeformate, die beim Ausdruck
 einer Maske mit Alt-P wirksam werden!

 LINKS AUSRICHTEN
 Zahlen werden linksbndig angezeigt/ausgedruckt

 RECHTS AUSRICHTEN
 Zahlen werden rechtsbndig angezeigt/ausgedruckt

 NEGATIVE WERTE EINKLAMMERN
 Negative Werte werden mit runden Klammern gekennzeichnet

 MIT FHRENDEN NULLEN
 Werden Zahlen rechtsbndig angezeigt, knnen fhrende 
 Nullen "0" statt Leerzeichen eingefgt werden.



25.3.2  Ausdrucksfelder


 Ausdrucksfelder werden lediglich angezeigt. Es handelt sich also nicht
 um besondere Datenbankfelder. Vielmehr knnen Sie hier beliebige
 Datenbankfelder auswerten und diese Auswertung innerhalb einer 
 aliBASE-Maske anzeigen. Ein Beispiel fr eine Maske, die 
 ausschlielich Ausdrucksfelder enthlt finden Sie in LUFT.MAS.



25.3.3  Funktionen der Clipper-Sprache


 Mit F2 knnen Sie eine Funktion der Clipper-Sprache abrufen.
 Die Funktion wird an das ENDE der Formel angefgt. Sie mssen in 
 der Regel die Parameter sowie die abschlieende runde Klammer 
 ergnzen! Nachfolgend eine Auswahl mit Beispielen:

            Argument-[Typ]  (Ergebnis-)Typ

 CTOD("12.3.91")     [Z]     Datumswert
                             Wandelt eine Datumszeichenkette
                             in einen Datumswert um.

 DTOC(VERKDAT)       [D]     Zeichenkette: "12.03.91"
                             Wandelt einen Datumswert in
                             eine Zeichenkette um.

 DATE()                      Liefert das Tagesdatum als
                             Datumswert.

 YEAR(DATE())        [D]     Num. Wert (Jahreszahl): 1991
                             Liefert die Jahreszahl als
                             numerischen Wert.

 MONTH(DATE))        [D]     Num. Wert (Monatszahl): 10
                             Liefert die Monatzahl als
                             numerischen Wert.

 DAY(DATE())         [D]     Num. Wert (Tageszahl): 28
                             Liefert die Tageszahl als
                             numerischen Wert.

 IF(<Bedingung>,<wahr>,      Wertet eine Bedingung aus und
   <falsch>)                 liefert je nach Ergebnis einen
                             beliebigen Wert zurck.
                             Beispiel siehe unten "IF-
                             Ausdrcke".

 INT(a->summe        [N]     Ganzzahliger Wert

 LEFT(b->name,10)    [Z]     Teilzeichenkette
                             Liefert den linken Teil einer
                             Zeichenkette. Das zweite
                             Argument gibt die Lnge an.

 LEN(b->name)        [Z]     Num. Wert (Lnge des Feldes)
                             Liefert die Anzahl der Stellen
                             einer Zeichenkette als
                             numerischen Wert.

 LOWER(a->bezeich)   [Z]     Zeichenkette: "kupferdraht"
                             Wandelt eine Zeichenkette in
                             Kleinbuchstaben um.

 UPPER(a->bezeich)   [Z]     Zeichenkette: "KUPFERDRAHT"
                             Wandelt eine Zeichenkette in
                             Grobuchstaben um.

 TRIM(a->bezeich)    [Z]     Zeichenk. ohne nachf. Leerst.
                             Entfernt alle nachfolgenden
                             Leerstellen aus einer
                             Zeichenkette.

 STR(c->epreis,6,2)  [N]     Zeichenkette: " 54.26"
                             Wandelt einen numerischen Wert
                             in eine Zeichenkette um. Das
                             zweite Argument gibt die
                             Gesamtlnge und das dritte
                             Argument die Anzahl der
                             Dezimalstellen an.

 SUBSTR(a->name,5,4) [Z]     Zeichenkette
                             Liefert eine Teilzeichenkette.
                             Das zweite Argument gibt den
                             Startpunkt in einer
                             Zeichenkette an. Das dritte
                             Argument gibt die Anzahl der
                             Stellen an.
                             Enthlt #044 beispielsweise
                             "Hosentrger", liefert der
                             obige Ausdruck "ntr"

 VAL(b->betrag)      [N]     Numerischer Wert
                             Wandelt eine Ziffern-
                             zeichenkette in einen
                             numerischen Wert um. Ist das
                             erste Zeichen keine Ziffer oder
                             kein Vorzeichen ("+-"), wird
                             der Wert 0 zurckgegeben.

 ABS(c->saldo)       [N]     Numerischer Wert
                             Liefert den Positivwert einer
                             Zahl.

 ROUND(b->abweich,2) [N]     Numerischer Wert
                             Rundet einen numerischen Wert
                             auf oder ab. Das zweite
                             Argument gibt die An-
                             zahl der Dezimalstellen an. Ist
                             das zweite Argument 0 oder
                             negativ, wird auf Vorkomma-
                             stellen gerundet.

 REPLICATE("*",61)           Zeichenkette
                             Erstellt eine 61 Stellen lange
                             Folge von "*"-Zeichen.

 PADR(a->status,20,"-")      Zeichenkette
                             Liefert eine 20-stellige Zei-
                             chenkette, an die "-"-Zeichen
                             angehangen wird, bis die Ge-
                             samtlnge (hier 40) erreicht
                             ist: "Test----------------"
                             Wird das 3. Argument nicht an-
                             gegeben werden Leerzeichen
                             als Fllzeichen verwendet.

 PADL(a->status,20,"-")      Zeichenkette
                             Wie PADR(), stellt die "-"-Zei-
                             chen aber der Zeichenkette 
                             voran: "----------------Test"

 PADC("Test",20,"-")         Zeichenkette
                             Wie PADR(), der Ausdruck wird
                             aber zentriert:
                             "--------Test--------"

 ZWORT(a->summe)     [N]     Zeichenkette
                             Wandelt einen numerischen Wert
                             in ein Zahlwort um:
                             425 = "vierhundertfnfundzwan-
                                    zig"
                             
 GRAF(A->UMSATZ,10000,40,    Zeichenkette
        "","R")             Erstellt einen Grafikbalken. Die
                             Argumente haben folgende Bedeutung:
                             1) Wert (A->UMSATZ), der grafisch
                                dargestellt werden soll.
                             2) Wertebasis (10000).
                             3) Lnge der Zeichenkette (40).
                             4) Grafikzeichen ("").
                             5) "R" fr rechtsbndige Formatierung.
                                "L" fr linksbndige Formatierung.

 [Z]=Zeichenfeld [N]=Numerisches Feld [D]=Datumsfeld

          Beachten Sie bitte, da ZWORT() und GRAF() NICHT zum
          Sprachumfang von Clipper gehren!



25.4  Eine Maske schlieen, lschen und kopieren


 Maske schlieen

 Whlen Sie die Option "Schlieen" aus dem Men "Maske". Die aktuelle
 Maske wird geschlossen, das heit, aus dem Hauptspeicher entfernt.

 Maske lschen

 Whlen Sie die Option "Lschen" aus dem Men "Maske". Die aktuelle
 Maske wird vom Datentrger entfernt. Dabei wird auch die Datei mit
 der Endung "MPA" gelscht!

 Maske kopieren

 Whlen Sie die Option "Kopieren" aus dem Men "Maske". Geben Sie
 einen gltigen Dateinamen an (nur Buchstaben, Ziffern und das Unter-
 streichungszeichen). Die Maskendateien werden in dem unter
 "Zusatz/Pfad fr Daten" bestimmten Verzeichnis erstellt.


25.5  Datenstze mit einer aliBASE-Maske editieren


 Ist eine Maske geladen, wird diese statt der Standardmaske
 zur Bearbeitung angeboten, wenn Sie "Edit" im Hauptmen whlen!

 Unterhalb des Maskenfensters werden der Satzzeiger und die aktuelle
 Satznummer angezeigt. Der Satzzeiger bestimmt, in welchem Arbeits-
 bereich (in welcher Datenbankdatei) mit den Cursortasten geblttert
 werden kann (siehe unten). Alt-Z wechselt den Satzzeiger: 
 In verbundenen Dateien knnen Sie so innerhalb der zugeordneten
 Datenstze (SET) blttern. Links neben der Satznummer-Anzeige finden Sie 
 die aktuelle Einstellung. "(H)" markiert die Hauptdatenbank und "(R)"
 eine verbundene Datei (Relation)!

 Mit den Cursor-oben/-unten-Tasten knnen Sie innerhalb der Datenbank 
 blttern. Werden Felder verbundener Datenbanken in der Maske angesprochen,
 werden auch die korrespondieren  Datenstze in den verbundenen 
 Datenbanken angezeigt, sofern der Satzzeiger auf der Hauptdatenbank
 steht (siehe oben)!

 Mit Bild-unten/-oben wechselt aliBASE zwischen den Bildschirmseiten!

 F10 ffnet das Bearbeitunsgsmen.

 Mit Strg-F10 knnen Sie in die Darstellung in der Automa-
 tischen Maske erzwingen!

 MEMO-Felder werden nur mit der jeweils ersten Zeile, entsprechend der
 definierten "Lnge" angezeigt. Um ein MEMO-Feld vollstndig anzuzeigen,
 mssen Sie in den Edit-Modus wechseln (siehe unten).

 Mit Alt-B knnen Sie die Anzahl der darzustellenden Bildschirmzeilen
 verndern!

 Die Leertaste aktiviert den Edit-Modus.:

 Mit den Cursor-oben/-unten-Tasten knnen Sie zwischen den Feldern 
 wechseln.

 MEMO-Felder knnen editiert werden, wenn Sie das Feld markieren und 
 F3 bettigen!

 Mit Bild-oben/-unten wechselt aliBASE die Bildschirmsei-
 ten.

 F3 zeigt Ihnen die Feldbeschreibung des markierten Feldes
 an. Bei MEMO-Feldern mssen Sie dazu zweimal die F3-Taste
 bettigen!

 ESC beendet die Eingabe bzw. bricht die Eingabe ab!


 Maske mit Multi-File-Zugriff (Relationen):
 

 In einer Maske mit Multi-File-Zugriff knnen Felder aus bis zu 3
 verschiedenen Datenbanken gleichzeitig angezeigt und editiert werden.
 Nachdem Sie einen Eintrag in ein Verbindungsfeld der Hauptdatenbank
 mit <ENTER> oder einer Cursortaste besttigt haben, sucht aliBASE
 in der verbundenen Datei nach einem passenden Datensatz. Ist ein
 entsprechender Satz vorhanden, wird dieser in der Maske angezeigt.

 Neuer SET (ein SET enthlt einen Satz der Hauptdatenbank und einen
  oder mehrere zugeordnete Stze in den/der verbundenen
           Datenbank(en)):

 Nehmen wir an, Sie verwenden die Beispielanwendung mit der DEMO-Maske.
 Wenn Sie die F4-Taste bettigen legt aliBASE fr die Hauptdatenbank
 einen neuen Satz an. Anschlieend werden Sie gefragt, ob auch in
 den Datenbanken DEMOKUND und RECHPOSI ein neuer Satz angelegt werden
 soll. Wenn Sie dem Satz aus RECHKOPF einen bereits vorhandenen Kunden-
 satz zuordnen mchten, so verneinen Sie die Frage in Bezug auf DEMOKUND
 bitte. Tragen Sie jetzt in das Feld (Kunden-)Nummer die Nummer eines
 vorhandenen Satzes aus DEMOKUND ein. Wenn Sie die Eingabe besttigen,
 wird aliBASE den entsprechenden Kundensatz finden und die Kundendaten
 automatisch in der DEMO-Maske anzeigen!

 Einen SET ergnzen:
 

 Wenn Sie zum aktuellen Satz der Hauptdatenbank noch weitere Stze in
 der/den verbundenen Datenbankdatei(en) hinzufgen mchten, so drcken
 Sie bitte die Shift-F4-Taste. Im Gegensatz zum Anlegen eines neuen
 SET`s (siehe oben) wird jetzt in der Hauptdatenbank kein neuer Satz
 angelegt. Vielmehr knnen Sie jetzt fr jede verbundene Datenbank
 entscheiden, ob ein neuer Satz angelegt werden soll. Besttigen Sie
 die Neuanlage mit "Ja", wird ein neuer Satz in der verbundenen Datei
 angelegt und das Verbindungsfeld automatisch mit dem Wert des Satzes
 aus der Hauptdatenbank vorbelegt. Wenn Zum Beispiel in der 
 Demoanwendung die Rechnungsnummer "0000000345" angezeigt wird, 
 erhlt der verbundene Satz in der Datei RECHPOSI automatisch ebenfalls
 diese Rechnungsnummer zugewiesen, nachdem Sie mit Shift-F4 einen neuen
 Satz fr RECHPOSI angelegt haben. Auf diese Weise wird die Verknpfung
 automatisch erstellt. Jetzt knnen Sie beispielsweise mit der Leertaste
 in den Edit-Modus wechseln und die fehlenden Angaben ergnzen!

 HINWEIS: Die Verknpfung von Datenbanken erfolgt ber identische
          Eintrge in den sogenannten "Verbindungsfeldern". Damit
          die Verknpfung korrekt erfolgt, mssen die Werte in den
          Verbindungsfeldern der Hauptdatenbank und den/der zugeord-
          neten Datenbank(en) identisch sein. Haben Sie beispielsweise
          in der DEMO-Maske fr (Rechnungskopf-)Kunden-Nummer "007" 
          eingetragen,  mu in das Feld (Kunde-)Kunden-Nummer ebenfalls
          "007" eingetragen werden. In der DEMO-Maske wird dies durch
          zwei Manahmen sichergestellt:

          1) Als Vorgabewert fr das Feld KNUMMER in DEMOKUND wird
             der Wert des Feldes KNUMMER aus RECHKOPF bestimmt. Dadurch
             wird in unserem Beispiel "007" automatisch vorgeschlagen.
          
          2) Fr das Feld KNUMMER in DEMOKUND wird die Gltigkeits-
             Klausel "b->knummer = a->knummer" verwendet. "a->" ist
             der Alias-Bezeichner fr DEMOKUND und "b->" ist der
             Alias-Bezeichner fr RECHKOPF aus der Beispielanwendung.
             Sind die beiden Felder nicht identisch, erhalten Sie eine 
             Fehlermeldung!
          


26  Der DOS-Manager


  Mit  dem  DOS-Manager  knnen Sie einige wichtige Dateioperationen
  mengesteuert   vornehmen.   Auerdem  erlaubt  die  Option  "DOS-
  Kommando" die Ausfhrung eines beliebigen DOS-Kommandos!

  DOS-Manager:
  Bearbeitet werden Verzeichnisse und Dateien.

  Dateien knnen kopiert, gelscht oder umbenannt werden. Sie knnen
  mehrere  Dateien fr eine weitere Bearbeitung auswhlen. Markieren
  Sie  dazu  die  gewnschte(n)  Datei(en)  mit  den Cusortasten und
  drcken  Sie  ENTER.  Wenn  Sie  ENTER  erneut bettigen, wird die
  Markierung  wieder aufgehoben. Nhere Hinweise fr die Auswahl von
  Dateien  und  Verzeichnissen  finden  Sie  unter  "Dateien whlen"
  weiter oben!

  Verzeichnisse   werden   durch  ein  Pfeilzeichen  gekennzeichnet.
  Markieren   Sie   das  gewnschte  Verzeichnis  fr  eine  weitere
  Bearbeitung mit den Cursortasten.

  Mit F10 ffnet sich ein Men fr die weitere Bearbeitung:

  Alles markieren:
  Alle  DATEIEN  werden  fr  eine weitere Bearbeitung markiert. Die
  Markierungen  werden  von  den  Optionen Kopieren und Lschen aus-
  gewertet.

  Alle Markier. aufheben:
  Alle Dateimarkierungen werden wieder entfernt.

  Kopieren mit neuem Namen:
  Die  markierte  Datei wird mit einem neuen Namen in ein wahlfreies
  Verzeichnis  kopiert.  Geben  Sie  zunchst  den  neuen Namen ein.
  Verwenden   Sie   nur   Ziffern,   Buchstaben   und   das   Unter-
  streichungszeichen.  Anschlieend  mssen Sie das Laufwerk und das
  gewnschte  Verzeichnis  whlen.  Beachten  Sie bitte die Hinweise
  unter "Zielverzeichnis markieren"!

  Mark. Dateien kopieren:
  Alle  markierten  Dateien  werden  in  ein  wahlfreies Verzeichnis
  kopiert.

  Dateiinfo anzeigen:
  Zeigt Informationen zur markierten Datei.

  Lschen:
  Alle  markierten  DATEIEN  werden  gelscht. Der DOS-Manager prft
  dabei,  ob  die  zu  lschende  Datei  mglicherweise eine bereits
  geffnete   Datenbankdatei  ist.  In  diesem  Falle  erhalten  Sie
  eine Warnmeldung.

  WICHTIGER HINWEIS: aliBASE verwendet auer den Datenbank- oder
                     Textdateien, verschiedene Index und temporre
                     Dateien. Die temporren Dateien besitzen nur
                     Ziffern im Namensteil. Zum Beispiel "120347".
                     Lschen Sie diese Dateien NIEMALS mit dem
                     DOS-Manager, um Datenverluste zu vermeiden.
                     Sie knnen diese Dateien jedoch lschen,
                     wenn Sie das Programm ordnungsgem verlassen
                     haben!

  Struktur zeigen:
  Die Struktur einer markierten Datenbankdatei wird angezeigt.

  Umbenennen:
  Die markierte Datei erhlt einen neuen Namen.

  NEUes Verzeichnis:
  Im   aktuellen  Quellverzeichnis  wird  ein  neues  (Unter-)Ver-
  zeichnis  angelegt.  Im unteren Bildschirmbereich wird der Pfad-
  name des aktuellen Quellverzeichnisses angezeigt!

  Verzeichn. kopier.:
  Das  markierte  Verzeichnis  wird  ohne  Unterverzeichnisse aber
  einschlielich  aller  Dateien  in  ein  wahlfreies  Verzeichnis
  markiert.   Das  heit,  im  markierten  Zielverzeichnis  (siehe
  unten!)  wird  ein  entsprechendes Unterverzeichnis erstellt und
  die  Dateien  des  Quellverzeichnisses  werden  anschlieend  in
  dieses Unterverzeichnis kopiert!

  Verzeichn. lschen:
  Ein  Verzeichnis  wird  einschlielich  aller  Dateien  von  der
  Festplatte   entfernt!   Es   drfen  keine  weiteren  Unterver-
  zeichnisse vorhanden sein!

  Zielverzeichnis markieren:
  Verschiedene  Optionen erfordern die Auswahl eines Zielverzeich-
  nisses. Zum Beispiel das Kopieren von Dateien oder Verzeichnissen.
  Gehen Sie dabei so vor:

  1) Whlen Sie zunchst das Ziellaufwerk.
  2) Bewegen Sie anschlieend die Hervorhebung auf den gewnschten
     Verzeichniseintrag. Soll eine Datei beispielsweise in das Ver-
     zeichnis "\TEXTE\" kopiert werden, so markieren Sie den Eintrag
     "TEXTE" und drcken Sie die F10-Taste!
     Soll eine Datei in das Hauptverzeichnis eines Laufwerk kopiert
     werden, so markieren Sie den Eintrag "\" und bettigen Sie F10!



27  Namenserweiterungen ndern


  Datenbankdateien  werden von aliBASE normalerweise mit der Endung
  DBF  versehen.  Wenn Sie jedoch fremde Dateien bearbeiten mchten,
  kann es vorkommen, da diese andere Endungen besitzen. Textdateien
  haben  oft  die  Endung TXT. Aber auch hier sind Varianten mglich
  und durchaus blich.

  Mit  der  Option  "Zusatz/Namenerweiterungen" knnen Sie die Stan-
  dardeinstellungen  ndern,  damit aliBASE die gewnschten Dateien
  laden  kann.  Zur  Zeit  werden  nur  die Optionen "Datenbank" und
  "Text" bercksichtigt.


28  Dateien verschlsseln


  Mchten   Sie    einen   Text   verschlsseln?  Dann   whlen  Sie
  "Zusatz/Verschlsseln".  Ein  Passwort  sichert  den  Zugriff  auf
  diese  Datei!  Wird  eine  verschlsselte  Datenbankdatei geladen,
  kann  diese  nach  Eingabe  des  Passwortes  entschlsselt und an-
  schlieend  geffnet  werden.  Wenn  Sie  die  zu  verschlsselnde
  Datei  nicht  mit  einem  Passwort  sichern mchten, so besttigen
  Sie  die  Abfrage  mit  ENTER. Beachten Sie bitte, da die aktuell
  geladenenen  Datenbankdateien  nicht  verschlsselt werden knnen!
  Versuchen  Sie  bitte  auch  nicht, Indexdateien (Endung NTX) oder
   Dateien, die mit einer Ziffer im Namen beginnen zu verschlsseln!

  "Text  entschlsseln"  stellt  Ihnen  die  Datei wieder zur Verf-
   gung, sofern Sie das Pawort angeben knnen!



29  Systemauskunft


  Mit  Zusatz/Auskunft  erhalten  Sie  einige Informationen ber den
  verbleibenden  Hauptspeicher,  die  nutzbare Plattenkapazitt usw.
  Beenden Sie die Anzeige bitte mit ESC.

  Sollte  die Angabe "Freier HSpeicher fr DOS" einen kleineren Wert
  als  30  KByte  melden,  kann es sein, da einige Operationen, die
  ein  Nachladen des Kommandointerpreters erfordern, nicht mehr aus-
  gefhrt  werden knnen. Versuchen Sie dann, gengend Hauptspeicher
  frei zu machen, bevor Sie aliBASE starten!



30  Farben einstellen


 Sie knnen eine Reihe von Farbeinstellungen ndern. Whlen
 Sie die Option "Zusatz/Farben whlen".

 Beachten Sie aber bitte, da einige der hier aufgefhrten
 Farben auch fr die Darstellung anderern Programm-Objekte
 genutzt werden.

 Whlen Sie zunchst eine Option mit den Cursortasten und
 <ENTER>. Die Option "Standardfarben" setzt alle Farben in
 den Zustand bei Auslieferung zurck. Alle Einstellungen
 werden in der aktuellen Anwenderdatei gespeichert.
 
 Im unteren Bildschirmbereich finden Sie die Belegung der
 Funktionstasten 1 bis 8 mit den entsprechenden Farben.
 In Verbindung mit der SHIFT-Taste wird der [Vordergrund]
 und in Verbindung mit der CTRL-Taste der [Hintergrund] ein-
 gestellt. Neben dem Optionen-Men finden Sie die aktuelle
 Farbe angezeigt. Der jeweilige Text hat dabei immer die
 Vordergrund-Farbe!

 SHIFT-F2 stellt beispielsweise die Vordergrundfarbe blau
 ein. Mit CTRL-F8 erhalten Sie einen weien Hintergrund.
 Mit der "+"-Taste knnen Sie fr die Vordergrundfarbe das
 Attribut "Hervorhebung" einschalten. Die Textanzeige wird
 dann in der Regel heller. Mit der "*"-Taste wird die
 Hintergrundfarbe heller!

 Beenden Sie die Einstellung mit <ESC>!

 Die Farbeinstellungen werden in der Datei ALIBASE.SYS ge-
 speichert und beim Programmstart aus dieser Datei gelesen.



31  Pfad fr Daten


 Standardmig werden alle Datenbankdateien, Indexdateien
 usw. im ALIBASE-Verzeichnis abgelegt.
 Sie knnen aber einen Pfadnamen fr ein anderes
 Verzeichnis angeben. Whlen Sie dazu "Zusatz/Pfad fr Daten"
 Dieser Pfadname wird bei folgenden Operationen bercksichtigt:

    - NEUE Datenbank anlegen,
    - Struktur kopieren,
    - Export
    - Kumulieren/TOTAL ON
    - Index anlegen

    sowie

    - Datenbank whlen
    - Index whlen


32  aliBASE im Netzwerk


  aliBASE  kann auch in einem NOVELL- oder IBM-kompatiblen Netzwerk
  eingesetzt werden. Fr den Netzbetrieb sollten Sie folgende Punkte
  beachten:

  1) Einige Netzwerkbetriebssysteme verlangen ein READ-ONLY-Attribut
  fr  ausfhrbahre  EXE-Dateien.  In  diesem  Fall  mssen  Sie die
  Datei AB.EXE mit dem READ-ONLY-Attribut versehen:

         attrib ab.exe +r  <ENTER>

  2)  Beim  gleichzeitigen  Zugriff  von  mehreren  Arbeitsstationen
  auf  die  selbe  Datenbankdatei  ist es notwendig, einen Satz oder
  eine Datei vollstndig zu sperren, damit sich gegenseitig aufhebende
  nderungen vermieden werden. Auerdem mssen bei einigen Operationen
  Dateien  aus  technischen Grnden gesperrt werden. Oder eine Datei
  kann grundstzlich nur von einer Arbeitsstation bearbeitet werden.
  Eine  Satz- oder Dateisperre wird in der Meldezeile (letzte Zeile)
  angezeigt.  Das Programm versucht jeweils etwa 5 mal eine Sperrung
  vorzunehmen. Milingt die Sperrung, erhalten Sie eine Fehlermeldung
  und  knnen die Operation abbrechen, oder einen neuen Sperrversuch
  veranlassen.

  Satzsperre:

  Das  Sperren  eines  einzelnen  Datensatzes  bewirkt,  da  andere
  Arbeitsstationen   diesen  Datensatz  nicht  ndern  knnen.  Eine
  Satzsperre wird bei folgenden Operationen durchgefhrt

       ndern eines Datensatzes
       bernehmen von Feldwerten (Updating)
       Lschen eines einzelnen Datensatzes

  Dateisperre:

  Das Sperren einer Datei bewirkt, da andere Arbeitsstationen diese
  Datei nicht mehr verndern knnen, bis die Sperrung aufgehoben wird.
  Eine Dateisperre wird bei folgenden Operationen durchgefhrt

       Index erstellen
       Filterbereich lschen
       Import von Daten

  Datei exklusiv ffnen:

  Normalerweise sind alle Arbeitsstationen berechtigt, alle Datenbanken
  zumindest  zu  lesen.  Die  Datenbanken  werden "shared" geffnet.
  Einige  Operationen  machen  es  aber erforderlich, eine Datenbank
  "exklusiv" zu ffnen. Dies bedeutet, da keine andere Arbeitsstation
  diese  Datenbank  laden  kann. Dies ist erforderlich bei folgenden
  Operationen

       Global ndern-Update
       Kumulieren TOTAL ON
       Zur Lschung markierte Datenstze entfernen
       Alle Datenstze vollstndig entfernen
       Indexausdruck ndern
       Index erneuern

       Auerdem werden alle Reportdateien grundstzlich exklusiv
       geffnet! Das heit, jeder Report kann gleichzeitig immer
       nur von einer einzigen Arbeitsstation geladen werden!

  Ist eine der oben genannten Operationen beendet, wird die Sperrung
  des Satzes oder Datei wieder aufgehoben bzw. die Datei wird wieder
  "shared" geffnet.


  3)  Alle Reports werden exklusiv geffnet. Das heit, zur gleichen
  Zeit  kann  ein  Report im Netz nur einmal geladen werden. Ist der
  Report,  den  Sie  laden mchten, bereits in Bearbeitung, erhalten
  Sie  einen  entsprechenden  Hinweis.  Sie knnen jetzt einen neuen
  Leseversuch  veranlassen,  indem  Sie  "j"  drcken.  Wenn Sie den
  Leseversuch  abbrechen  mchten,  so  drcken  Sie  bitte die "n"-
  Taste.

  4)  Dateien  fr  Druckereinstellungen sowie Druckertreiber werden
  im  Netzbetrieb  ebenfalls  NICHT  gesperrt. Stellen Sie durch den
  Zugriffsschutz  des  Netzwerkes  sicher,  da nur befugte Anwender
  die  Dateien  ndern  oder  lschen drfen! Oder verwenden Sie ein
  Passwort,    das    innerhalb    von   aliBASE   verwaltet   wird
  ("Druckereinstellungen").



33  aliBASE beenden


  Verwenden  Sie  bitte  unbedingt  nur  die  Option  "Ende",  um
  aliBASE  zu  beenden. In keinem Fall sollten Sie den Rechner aus-
  schalten,  solange Sie aliBASE nicht ordnungsgem beendet haben,
  um Datenverluste zu vermeiden.


34  Anhang



34.1  Technische Daten/Mengengerst


       - 3 Datenbankdateien mit jeweils einer Indexdatei knnen
           gleichzeitig geffnet sein

       - 1 Milliarde Datenstze pro Datenbankdatei
               - 128 Felder je Datenbankdatei
               - Feldlnge bis 4096 Byte
               - Numerische Felder bis 19 Stellen
               - MEMO-Texte bis 32500 Byte/Feld
               - Zeichenfelder bis 1000 Stellen

       - Netzwerkbetrieb unter NOVELL- oder IBM- oder kompatiblen
         Netzwerkbetriebssystemen

       - EMS-Speicher wird automatisch untersttzt

       - Bentigte Hardwarekonfiguration:
               - AT-kompatibler Computer
               - 640 KByte Hauptspeicher, davon min. 512 KByte frei
               - Festplatte mit mindestens 2 MByte freier Kapazitt
               - Matrix- oder Laserdrucker fr Reporterstellung
               - Color- oder Monochrombildschirm

       - Betriebssystem
               - MS-/PC-DOS ab Version 3.3
                 empfohlen wird MS-DOS 5.0 oder hher



34.2  Dateien unter aliBASE


  aliBASE verwendet und bearbeitet folgende Dateien und Dateitypen:

  Dateityp:            Endung:       Bedeutung:
  

  Datenbankdateien	 DBF/beliebig enthlt die Daten des Daten-
                                  banksystems. aliBASE verwen-
                                  det auch temporre Datenbank-
                                  dateien mit Ziffern im Na-
                                  mensteil. Z.B. D104302.DBF.

  Datenbanktextdateien DBT        enthlt die freien MEMO-Texte
                                  einer Datenbankdatei

  Indexdateien         NTX        enthlt die Informationen fr
                                  eine sortierte Reihenfolge.
                                  aliBASE verwendet auch tempo-
                                  rre Indexdateien mit Ziffern
                                  im Namensteil. Z.B. D104302.NTX.

  Textdateien        TXT/beliebig enthlt Texte im Standard-
                                  Text-Format (ASCII) oder aus
                                  Datenbankdatien exportierte
                                  Daten

  Reportdateien      DBR          aliBASE-Reports

  Anwenderdateien    ANW          enthalten Druckereinstellungen
                                  fr aliBASE-Reports

  Druckertreiber     DRU          enthalten die Druckersteuer-
                                  sequenzen zum Ausdruck von
                                  aliBASE-Reports

  Grafikdateien      GRA          enthalten eine aliBASE-Grafik
                                  im Standard-Textformat

  Druckdateien       PRN          werden angelegt, wenn der Aus-
                                  druck eines Reports in eine
                                  Datei erfolgt und keine Erwei-
                                  terung angegeben ist

  Programmdatei(en)  EXE          enthalten den ausfhrbaren
                                  Programmcode.

  Hilfedateien       HLF          eine Datenbankdatei mit den
                                  Hilfetexten (ALIBASE.HLF und
                                  ALIBASE.DBT).

  Systemparameter    SYS          Farbeinstellungen

  Maskenlayout       MAS          Layout einer Erfassungsmaske

  Maskenbeschreibung MAP          Feldbeschreibungen einer Erfassungs-
                                  maske: WENN-Klauseln, Gltigkeits-
                                  Klauseln etc.

  Dokumentations-    ALI          HANDBUCH.ALI enthlt den Text der
  Manager                         Bedienungsanleitung, INHALT.ALI 
                                  das Inhaltsverzeichnis.



34.3  Handbuch ausdrucken


  Dieses  Handbuch  zu aliBASE knnen Sie auch mit jedem beliebigen
  Textprogramm   ausdrucken.   Alternativ   knnen  Sie  den  Report
  HANDBUCH.DBR verwenden!


34.4  Liste der Warenzeichen


  Clipper ist ein geschtztes Warenzeichen von Computer Associates
  dBASE ist ein geschtztes Warenzeichen von Borland
  FOXBASE ist ein geschtztes Warenzeichen von Fox Software, Inc.
  MS-DOS ist ein geschtztes Warenzeichen der Microsoft Corporation
  PC-DOS ist ein geschtztes Warenzeichen von IBM



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