                 ͻ
                    Handbuch zur Finanzverwaltung  
                                                   
                             F I W A               
                                                   
                        in der Version 1.2         
                 ͼ



                    ͻ
                     Zielgruppe von F I W A 
                    ͼ


Die Abkrzung FIWA steht fr FInanzverWAltung. Dies soll deutlich
machen, da es sich hier nicht um eine Finanzbuchhaltung handelt, die
in der Lage wre, Steuern oder hnliches zu berechnen. FIWA richtet
sich zum einen an private Anwender, die berblick ber ihre finan-
zielle Situation haben wollen und zum anderen an Firmen, denen es zu
lange dauert, bis der Steuerberater mit seinen Berechnungen fertig ist
und die Bilanzen eines lngst vergangenen Jahres vorlegt.

Aus diesem Grund stellt FIWA keine 720-tausendste Version eines Konten-
verwaltungsprogrammes dar, denn es werden Funktionen angeboten, die
ber die Mglichkeiten einer Kontenverwaltung hinausgehen.

Kurz gesagt: FIWA ist ein Mittelding zwischen Kontenverwaltung und
Finanzbuchhaltung, das nicht durch unntig viele Funktionen verwirrt,
aber dennoch genauere bersichten erlaubt als eine reine Kontenver-
waltung.



                     ͻ
                      F I W A  ist Shareware 
                     ͼ


Der Begriff "Shareware" drfte mittlerweile den meisten Computerbe-
sitzern bekannt sein. Deshalb sei hier nur kurz zusammengefat, wie
ein solches Programm den Weg zum Anwender findet:

Sie haben das Programm fr wenig Geld gekauft oder gar umsonst er-
halten. Von diesem Vorgang wurde ich weder informiert, noch erhalte ich
einen Anteil am Verkaufspreis. Sie knnen das erworbene Produkt jetzt
in aller Ruhe testen und sich dann entscheiden, ob Sie die Software
dauerhaft einsetzen mchten oder nicht.

Entscheiden Sie sich fr das "Ja", was mich natrlich sehr freuen wrde,
mssen Sie sich mit mir in Verbindung setzen. Zu diesem Zweck bietet
FIWA im Hilfemen die Funktion "Als Anwender anmelden" an, mit deren
Hilfe Sie eine Art Bestellschein ausdrucken knnen. Fllen Sie diesen
aus und schicken ihn (am besten mit einem Scheck) an mich zurck.

Dann erhalten Sie in krzester Zeit die neueste Vollversion der FIWA.

Da der Mensch von Natur aus nicht zu "unntigen" Geldausgaben neigt,
sind die Testversionen der Programme in aller Regel eingeschrnkt. Auch
ich finde diese Methode unumgnglich, allerdings in Maen.

Sie werden beim Testen der FIWA nicht erst einige Minuten mit Werbung
"beworfen", bevor Sie mit der Arbeit beginnen knnen. Es sind auch alle
Funktionen des Programmes in der Share-Version enthalten. Sie werden
lediglich beim Verlassen der FIWA daran erinnert, da es da auch noch
einen Autoren gibt, der eine Menge Arbeit und Geld in sein Werk in-
vestiert hat und dafr gerne eine Anerkennung erhalten mchte.

Mit der Nutzungslizenz erhalten Sie zustzlich:

- die neueste Version der FIWA kostenlos
- die Mglichkeit, neue Versionen zum Vorzugspreis erhalten zu knnen
- Hilfestellung, wenn es Probleme geben sollte

Bitte vergessen Sie beim Anmelden nie, Ihren vollstndigen Namen und
die ganze Adresse anzugeben, denn ohne diese Daten kann ich Ihnen
keine Disketten schicken.


Meine Adresse:                     Meine Bankverbindung:

Christian Jung                     Kreissparkasse Saarpfalz
Steckentalstrae 63                Bankleitzahl: 594 500 00
                                   Kontonummer:  845198
6670 St.Ingbert-Oberwrzbach
Ab 01.07.1993: 66386 St.Ingbert-Oberwrzbach

Telefonisch knnen Sie mich unter 06894/870251 erreichen.

So, hiermit soll der (langen) Vorrede ein Ende bereitet werden und
endlich zum wesentlichen, nmlich der Anleitung zur FIWA, bergegangen
werden.


                ͻ
                 Die Installation der F I W A 
                ͼ

Um mit der FIWA arbeiten zu knnen, sollten Sie zwei Laufwerke mit
mindestens 360 kByte Ihr eigen nennen. Die FIWA luft auch auf einer
einzigen 360 kByte-Diskette, jedoch bleibt dann fr Ihre Buchungen nur
wenig Platz.

Aus Geschwindigkeitsgrnden wird eine Festplatte stark empfohlen.

Beim Betrieb der FIWA ohne Festplatte mssen zum Teil recht lange
Wartezeiten in Kauf genommen werden, da oft auf das Laufwerk zu-
gegriffen werden mu, um Programmteile nachzuladen.

Sie drfen nie die Programmdiskette aus dem Laufwerk nehmen und durch
eine andere ersetzen, da sonst die Overlay-Datei nicht gefunden
wird und dies einen sofortigen Programmabbruch zur Folge hat.

Die Diskette, auf der Sie das Programm erworben haben, ist gepackt.
Sie knnen die FIWA also nicht direkt von dieser Diskette aus starten,
sondern mssen diese erst mit dem Programm "install.exe" installieren.

Gehen Sie dazu folgendermaen vor:

- Starten Sie die Installation durch Eingabe von "install".
- Whlen Sie dann den Menpunkt "Installation".
- Entscheiden Sie sich dann fr die Installation auf Diskette oder
  Festplatte.
- Als erstes werden Sie jetzt nach dem Quellaufwerk gefragt, also dem
  Laufwerk, das eine Kopie der Originaldiskette enthlt.
- Der nchste Punkt ist die Angabe des Ziellaufwerkes, also beispiels-
  weise die Festplatte "c".

Bei der Installation auf Festplatte knnen noch folgende Verzeichnisse
angegeben werden:

- Es wird nach einem Verzeichnis gefragt, in das das Programm
  kopiert werden soll. Leereingabe kopiert hierbei ins Hauptverzeich-
  nis.
- Eine weitere Angabe ist ein Verzeichnis fr die Daten, also Buchungs-
  dateien, Kontenrahmen usw. Mchten Sie diese Dateien in das gleiche
  Verzeichnis kopieren wie das Programm, so geben Sie hier nichts ein.

Bei der Installation auf Diskette wird automatisch ins Hauptverzeichnis
installiert, d.h. das Programm wird dorthin kopiert und entkomprimiert.

Nachdem das eigentliche Programm installiert ist, haben Sie die
Mglichkeit, eine zweite Diskette fr die Daten einzulegen. Dies ist
sinnvoll, wenn Sie viele eigene Buchungen anlegen mchten, da auf der
Programmdiskette nur noch wenig Platz frei ist.

Fr einen ersten Test der FIWA knnen Sie allerdings auch nur eine
Disk verwenden.



Ŀ
 Die automatische Grafikkarten-Erkennung 


Die FIWA prft vor jedem Start Ihre Hardware und erkennt in den meisten
Fllen, ob eine Grafikkarte Farbdarstellung zult oder nicht.

Sollte diese Prfung ein falsches Ergebnis haben, so mssen Sie der
FIWA mitteilen, da sie im Irrtum ist:

Wird eine Farbkarte erkannt, wo keine vorhanden ist, so erscheint Chaos
auf Ihrem Monitor. Stellen Sie dann im Men "Konfiguration" - "Monitor-
farben einstellen" die Farbgebung auf "monochrom" und speichern danach
die Konfiguration. Jetzt mte die Ausgabe vernnftiges Aussehen an-
nehmen.

Wird eine vorhandene Farbkarte nicht als solche identifiziert, so
werden auch keine Farben angezeigt, egal welche Farbkombination Sie
auch whlen. Sie knnen dieses Manko beheben, indem Sie die FIWA dazu
zwingen, Farben anzuzeigen. Dazu mu das Programm mit dem Parameter "f"
aufgerufen werden, also nicht nur "fiwa", sondern "fiwa f".


                  ͻ
                   Die mitgelieferten Daten 
                  ͼ

Zu dem eigentlichen Programm werden noch zwei Kontenrahmen, eine
Krzeldatei, eine Buchungsdatei und zwei Gruppendefinitionen mit-
geliefert. Sie werden sich solche Dateien fr Ihren persnlichen
Bedarf selbst anlegen mssen; die mitgelieferten Dateien sollen
hauptschlich Beispiele geben.

Der Standardkontenrahmen "fiwa.kra" sowie die Standardgruppendefinition
"fiwa.grp" sollen ein Beispiel fr den privaten Gebrauch der FIWA geben.

Die Dateien "firma.kra" und "firma.grp" zeigen, wie ein Kontenrahmen
bzw. eine Gruppendefinition fr eine kleinere Firma aussehen knnte
und kann auch dem Privatmann als Vorlage fr seine individuellen
Bedrfnisse dienen.

Beim ersten Start der FIWA ist die Konfiguration so eingestellt, da
als Kontenrahmen "fiwa.kra", als Gruppendefinition "fiwa.grp" und
als Buchungsjahr 1980 aktiv sind.

Um die Funktionen der FIWA kennenzulernen, knnen Sie hier einige
schon vorhandene Buchungen ansehen, oder auch den Kontenrahmen be-
trachten und vielleicht auch ndern.

Wenn Sie sich dann mit der grundlegenden Bedienung vertraut gemacht
haben, sollten Sie sich entsprechende eigene Dateien anlegen. Im
folgenden wird dazu selbstverstndlich noch sehr ausfhrlich Hilfe
gegeben.



                  ͻ
                   Das Grundprinzip der FIWA 
                  ͼ


Bevor ich auf die Bedienung des Programmes eingehe, mchte ich den
Grundgedanken beschreiben, nach dem die FIWA arbeitet. Im Programm
selbst und auch in dieser Anleitung werden Sie kein Buchhalter-
Chinesisch finden. Das verwirrt nur und auerdem beherrsche ich das
selbst nicht.

Dennoch mchte ich kurz erlutern, was ich mit den einzelnen Feldern
und Funktionen bezwecken mchte:

Die FIWA verwaltet, wie schon erwhnt, nicht nur ein Girokonto oder
hnliches. Sie knnen, mssen natrlich nicht, Ihre kompletten Ein-
und Ausgaben verwalten, seien dies berweisungen oder auch Barausgaben.

Um dies zu ermglichen, werden zu jeder Buchung einige Angaben be-
ntigt:

- Eine Belegnummer:  Im Falle eines Bankgeschftes ist hier die sinn-
                     vollste Angabe die Nummer des Kontoauszuges, auf
                     dem die Buchung zu finden ist. Barbelege knnen
                     zwecks einfacherem Wiederfinden durchnumeriert
                     werden. Sie knnen die Belegnummer allerdings auch
                     ganz weglassen.

- Das Buchungsdatum: Zu jeder Buchung mu angegeben werden, wann diese
                     erfolgt ist.

- Der Betrag:        Hier mu entweder ein Soll- oder ein Habenbetrag
                     angegeben werden, beides geht nicht, beide Betrge
                     drfen auch nicht gleichzeitig Null sein.

- Der Buchungstext:  Jede Buchung sollte durch einen kurzen Text nher
                     beschrieben werden, damit man spter noch wei,
                     worum es sich gehandelt hat.

- Zwei Konten:       Die Fiwa arbeitet nach dem Prinzip der Gegenkonten-
                     buchhaltung (oh je, doch ein Fachwort). Das be-
                     deutet, da zu jeder Buchung zwei Konten gehren.
                     Da dies fr einen "Nicht-Buchhalter" vielleicht
                     etwas ungewohnt ist, mchte ich diese Vorgehens-
                     weise etwas genauer beschreiben:


Ŀ
 Das Prinzip der Gegenkontenbuchhaltung 


Wie schon gesagt, zu jeder Buchung gehren zwei Konten. Nun handelt es
sich dabei nicht um wirkliche Konten auf einer Bank, sondern nur um
"verschiedene Tpfe", in die oder aus denen Geld kommt.
Bevor man mit der Bucherei berhaupt beginnen kann, mssen solche
Konten angelegt werden. Fr jeden Bereich aus Ihrem Finanzleben ein
eigenes. Also zum Beispiel ein Konto fr KFZ - Kosten, eines fr
Haushaltungskosten oder auch eines fr Gehaltseinnahmen.

Auer diesen Konten, auf die in der Regel Geld gebucht wird, gibt es
auch noch diejenigen Konten, von denen das Geld abgebucht wird. Also
meinetwegen Ihr Girokonto oder aber einfach Ihr Geldbeutel.

In der FIWA werden die Konten, von denen Geld kommt, einfach als Konten
bezeichnet, diejenigen Konten, auf die das Geld fliet, heien Gegen-
konten.

Oh je, ist das ein trockener Stoff. Lassen Sie mich ein Beispiel
machen:

- Sie kaufen sich eine Hose und bezahlen diese bar. Als Konto mten
  Sie also ein solches angeben, das Ihre Barausgaben beinhaltet: Nennen
  wir es einfach einmal "Kasse". Als Gegenkonto mu man sich eines ein-
  fallen lassen, das zur Hose pat: Wie wr's mit "Kleiderkosten" ?
  Das heit, Sie nehmen Geld aus der Kasse (Geldbeutel) und tun es auf
  das "Kleiderkosten"-Konto (geben es dem Verkufer).

- Sie leisten sich den Luxus und kaufen ein Auto. Den Betrag ber-
  weisen Sie dem Hndler. In Ihrer FIWA geben Sie als Konto an, woher
  das Geld kommt. In diesem Fall also ein echtes Konto, nmlich Ihr
  Girokonto. Als Gegenkonto kme hier ein Konto "KFZ-Kosten" in Frage.

- Sie heben am Geldautomaten Geld von Ihrem Konto ab. Hier wre das
  Konto wieder mal das echte Girokonto, weil dieses Geld "gibt" und
  das Gegenkonto ist Ihre Kasse (Ihr Geldbeutel), weil diese Geld
  bekommt.

Sie sehen, was sich anfangs so kompliziert angehrt hat, ist halb so
wild. Um zudem ist der Vorteil dieses Buchungssystems enorm:

Sie knnen jederzeit erfahren, wieviel Sie fr Ihr Auto ausgegeben
haben, knnen diese Kosten noch aufteilen in KFZ-Betriebskosten und
KFZ-Reparaturen. Und dabei werden nicht nur, wie bei einer einfachen
Kontenverwaltung, die Gelder bercksichtigt, die ber die Bank bezahlt
wurden, sondern zustzlich auch die Ausgaben, die Sie bar bezahlt
haben.

Ich denke, Sie wissen jetzt ungefhr, in welche Richtung dieses Pro-
gramm geht, so da ich jetzt auf die Bedienung zu sprechen kommen
mchte.


                 Ŀ
                  Die Benutzeroberflche der FIWA 
                 


Die Oberflche der FIWA richtet sich nach dem SAA-Standard und wird
Ihnen in hnlicher Art und Weise sicher schon fter begegnet sein.

Ein Men wird mit <Return> angewhlt, mit den Cursor-Tasten kann man
von Men zu Men springen und <Esc> klappt ein "heruntergezogenes"
Men wieder hoch.

Mausbenutzer klicken ein Men einfach an, d.h sie fahren mit dem
Mauscursor auf das Men und drcken den linken Mausknopf.

Zur Mausbedienung im allgemeinen: Es sind fast alle Funktionen der
FIWA mit der Maus zu bedienen. Dazu mu die gewnschte Funktion
lediglich angeklickt werden. Die rechte Maustaste entspricht fast
immer einem Druck auf <Esc>.

Sollte sich am rechten Rand eines Fensters ein Balken mit oben und
unten je einem Pfeil befinden, so handelt es sich hierbei um ein
Scrollfeld fr die Maus. Klicken Sie die Pfeile kurz an, so entspricht
dies einem Druck auf <Cursor auf> bzw. <Cursor ab>. Halten Sie den
linken Knopf gedrckt, so wirkt sich dies genauso aus, wie wenn die
Cursor-Tasten gedrckt gehalten werden, das heit, der Inhalt des
Fensters wird nach oben oder unten geschoben.

Sie knnen den Balken aber auch an jeder anderen Stelle anklicken,
wodurch Sie sich auf sehr schnelle Art und Weise im Fenster bewegen
knnen.


                     ͻ
                      Das Einrichten der FIWA 
                     ͼ



Um sinnvoll mit der FIWA arbeiten zu knnen, mssen erst einige Daten
eingegeben werden. Dazu gehren: Der Kontenrahmen, die Definition von
Gruppen, das Festlegen des Buchungsjahres.


                     Ŀ
                      Kontenrahmen bearbeiten 
                     


Ein Kontenrahmen ist nichts anderes als eine Datei, in der die Konten
gespeichert werden. Solch eine Datei wird zur FIWA mitgeliefert und
heit "fiwa.kra". Die Konten, die hier vorgeschlagen werden, sind sehr
allgemein und werden in dieser Form sicher nicht Ihren Anforderungen
gengen.

Sie knnen sich die Konten ansehen, wenn Sie im Men "Erfassen" das
Untermen "Kontenrahmen bearbeiten" und in diesem Untermen dann die
Funktion "Kontenrahmen verndern" aufrufen.


Ŀ
 Kontenrahmen verndern 


Sie sehen ein Fenster, in dem die Nummer jedes Kontos, eine zugehrige
Gruppe und eine Bezeichnung zu finden sind. Bewegen Sie sich im Fenster
mit den Tasten <Cursor auf>, <Cursor ab>, <PageUp>, <PageDown>,
<Ctrl> + <PageUp> oder <Ctrl> + <PageDown> oder nutzen Sie den Scroll-
balken mit der Maus.

Markieren Sie ein Konto mit den beiden Pfeilen und drcken <Return>, um
nderungen vorzunehmen.

Die Taste <F3> inaktiviert ein Konto, d.h. das Konto wird von der FIWA
so behandelt, als wre es gar nicht vorhanden. Wirklich gelscht wird
es aber erst dann, wenn Sie mit <F4> die Funktion Komprimieren aufrufen,
die dann alle inaktiven Konten lscht.


Ŀ
 Kontenrahmen erweitern 


Die Funktion "Kontenrahmen erweitern" ermglicht es, neue Konten hinzu-
zufgen. Hierbei mssen folgende Angaben gemacht werden:

- Kontonummer: Bis maximal vierstellige ganzzahlige Zahl.

- Zugehrige Gruppe: Ordnen Sie jedem Konto eine Gruppe zu (nheres
                     zu den Gruppen folgt spter). Die Gruppe wird
                     ebenfalls als Zahl angegeben, allerdings mu diese
                     im Bereich von 1 bis 99 liegen.

- Bezeichnung: Hier knnen Sie einen kurzen Text eingeben, um ein Konto
               zu beschreiben.

- Sammelkonto: Entscheiden Sie sich hier fr "ja" oder "nein". Was in
               aller Welt ist jedoch ein Sammelkonto ?
               Ein Sammelkonto sammelt alle Buchungen und fat diese
               dann zu einer Sammelbuchung zusammen. Dies wirkt sich
               nur beim Ausdrucken eines Kontoauszuges aus, denn dort
               werden dann nicht alle Buchungen gedruckt, sondern nur
               die Sammelbuchung.
               In der Regel sind alle Konten keine Sammelkonten. Das
               ist nur bei solchen Konten sinnvoll, wie beispielsweise
               der "Kasse". Lassen Sie mich ein Beispiel machen:
               Ich komme mal wieder auf die bar bezahlte Hose zurck.
               Wre die "Kasse" ein normales Konto, also kein Sammel-
               konto, so wrde beim Ausdrucken der Kontoauszge die
               Buchung sowohl auf den Auszug "Kasse" gedruckt, als
               auch auf den Auszug "Kleiderkosten".
               Dies ist eigentlich unntig und wird dadurch verhindert,
               da Sie das Konto "Kasse" als Sammelkonto angeben.
               Auch Ihr Girokonto sollte ein solches Sammelkonto sein.

Haben Sie alle diese Angaben gemacht, so wird das Konto gespeichert,
wenn Sie die Frage, ob gespeichert werden soll, mit "ja" beantworten.

Wurden alle Konten eingegeben, so kann man mit <Esc> das Fenster
schlieen.


Ŀ
 Kontenrahmen kopieren 


Wenn Sie den mitgelieferten Kontenrahmen nicht verndern mchten, knnen
Sie diesen kopieren. Benutzen Sie dazu die Funktion "Kontenrahmen
kopieren".

Zuerst wird der Kontenrahmen gewhlt, der kopiert werden soll. Zu diesem
Zweck erscheinen alle vorhandenen Kontenrahmen in einem kleinen Fenster;
whlen Sie den gewnschten Rahmen aus und drcken <Return>. Jetzt
noch einen Namen fr den "Neuen" einfallen lassen und ohne Erweiterung
(".kra") eingeben.

Der neue Kontenrahmen wird Ihnen dann prsentiert, Sie knnen diesen
gleich bearbeiten oder mit <Esc> ins Hauptmen zurckkehren.


Ŀ
 Neuen Kontenrahmen whlen 


Wenn mehrere Kontenrahmen vorhanden sind, so mu man der FIWA sagen,
welchen sie benutzen soll. Das kann mit dieser Funktion getan werden.
Whlen Sie den gewnschten Rahmen einfach im Fenster aus.

ACHTUNG: Der Kontenrahmen bleibt nur solange aktiv, bis das Programm
         verlassen wird, wenn Sie nicht nach der Wahl im Men
         "Konfiguration" die Funktion "Konfiguration speichern" auf-
         rufen.


Ŀ
 Kontenrahmen drucken 


Um einen Kontenrahmen zu drucken, mu die Funktion "Kontenrahmen ver-
ndern" aufgerufen werden. Dann kann durch Druck auf <F5> der angezeigte
Rahmen ausgedruckt werden.

Hierbei wird diejenige Schrift bzw. diejenige Farbe verwendet, die im
Druckerkonfigurationsmen unter dem Stichwort "Krzel" angegeben ist.


Ŀ
 Konto 9000 : Erffnungsbilanz 


Das Konto 9000 ist ein besonderes Konto, da es weder verndert noch
gelscht werden darf.

Auf dieses Konto werden alle Erffnungsbilanzen gebucht. Diese Bilanzen
werden bei der Berechnung der Auswertungen besonders bercksichtigt und
mssen deshalb auf das Konto 9000 gebucht werden.

Aber was ist berhaupt eine Erffnungsbilanz ?

Eine Erffnungsbilanz ist der Kontostand, den ein Konto beim Einrichten
der FIWA hat, also z.B. der Stand Ihres Girokontos oder der Kasse.
Fr die meisten Konten braucht man eigentlich keine EB-Bilanz, aber
gerade bei den oben genannten ist dies sinnvoll, damit auch immer der
tatschliche Stand des Kontos angezeigt wird.

Wie schon gesagt: Sie brauchen keine EB-Bilanzen einzugeben; wenn Sie
dies aber tun, verwenden Sie dazu das Konto 9000 als Gegenkonto und
das Konto, fr das die Bilanz gelten soll, als Konto.

Beispiel: Auf Ihrem Girokonto sind beim Einrichten der FIWA 5832,87 DM.
          Buchen Sie dann wie folgt:
          Konto 1200 (Girokonto), Gegenkonto 9000 (EB-Bilanz)
          Betrag 5832,87 im Haben.



                        Ŀ
                         Gruppen bearbeiten 
                        


Die Definition von Gruppen stellt eine grbere Zusammenfassung von
Ein- und Ausgaben dar als der Kontenrahmen. Eine Gruppe fat mehrere
Konten zusammen. So kann man z.B. die Konten "KFZ-Reparaturen",
"KFZ-Betriebskosten" und "KFZ-Steuern" unter der Gruppe "KFZ-Kosten"
zusammenfassen.

Man kann sagen, das sei unntig, weil man ja gleich ein einziges Konto
mit der Bezeichnung "KFZ-Kosten" anlegen kann und alle KFZ-Kosten dann
auch dorthin bucht. Sie knnen dies selbstverstndlich tun, haben dann
aber bei einer spteren Auswertung auch alle KFZ-Kosten in einem Topf.
Das heit, Sie knnen nicht ohne weiteres sagen, wieviel Steuern
bezahlt wurden oder welche Summe Sie dem Tankwart berlassen haben.

berlegen Sie also, in welche Oberbegriffe sich Ihre Ein- und Ausgaben
einteilen lassen und geben diese als Gruppen ein.

Genau wie der Kontenrahmen "fiwa.kra" wird auch eine Gruppendefinition
mitgeliefert, die den Namen "fiwa.grp" trgt. Das Men "Gruppen
bearbeiten" beinhaltet auch zum Teil sehr hnliche Funktionen wie das
Men "Kontenrahmen bearbeiten".


Ŀ
 Gruppen verndern 


Hier sehen Sie ein Fenster, wie Sie es von der Kontenbearbeitung her
kennen. Der einzige Unterschied besteht darin, da hier eben keine
Konten verndert werden, sondern Gruppen und deren Bezeichnungen.


Ŀ
 Gruppen hinzufgen 


Auch diese Funktion unterscheidet sich nicht wesentlich von der Funktion
"Kontenrahmen erweitern". Geben Sie als Gruppennummer eine Zahl zwischen
1 und 99 ein und bezeichnen jede Gruppe durch eine kurze Be-
schreibung.


Ŀ
 Gruppendatei kopieren 


Diese Funktion ist von der Bedienung her identisch mit der Funktion
"Kontenrahmen kopieren".


Ŀ
 Gruppendatei whlen 


Gehen Sie hier genauso vor, wie beim Whlen eines neuen Kontenrahmens.
Auch hier nicht vergessen, die Konfiguration zu speichern.


Ŀ
 Gruppendatei drucken 


Auch hier gibt es keinen Unterschied zum Drucken eines Kontenrahmens.
Whlen Sie die Funktion "Gruppen verndern" und drcken dann <F5>, um
die aktive Gruppendatei zu drucken.


Ŀ
 Besonderheiten der Gruppe 0 


Sie sollten Konten wie Kasse oder Girokonto, also Konten, die in der
Regel als Konto und nicht als Gegenkonto dienen, der Gruppe Null zu-
ordnen. Dadurch wird erreicht, da ein Konto beim Erstellen eines
Gruppenauszuges nicht bercksichtigt wird.

Wrden Sie beispielsweise das Konto 1000 (Kasse) einer Gruppe grer
Null zuordnen, so wrden beim Erstellen eines Gruppenauszuges dieser
Gruppe alle Barausgaben und -einnahmen bercksichtigt, da das Konto
1000 ja zu dieser Gruppe gehrt. Um dies zu verhindern, ist es daher
sinnvoll, solche Konten der Gruppe Null zuzuordnen.



                       ͻ
                        Buchungen eingeben 
                       ͼ


Ŀ
 Neue Buchungen eingeben 


Nachdem alle Konten angelegt sind, kann man mit dem Buchen beginnen.

Als erstes geben Sie eine Belegnummer ein, d.h. eine Zahl zwischen
0 und 9999.

Nun folgt das Datum in Form von Tag, <Return>, Monat. Das Jahr ist ja
bereits durch die Angabe des Buchungsjahres bestimmt.

Geben Sie dann das Konto ein, also eine Zahl zwischen 1 und 9999. Nach
der Konto-Eingabe wird das Gegenkonto in die gleiche Spalte eingetragen.
Wenn Sie die Nummer des Kontos, das Sie bebuchen wollen, nicht mehr
genau wissen, dann drcken Sie bitte auf <F2>, um eine Liste aller
vorhandenen Konten zu erhalten, aus der Sie dann das gesuchte Konto
auswhlen knnen.

Nach der Eingabe eines Kontos berechnet die Fiwa automatisch den
Kontostand, der dann in der unteren rechten Bildschirmecke angezeigt
wird.

Es folgt die Eingabe des Betrages, entweder in der Soll- oder der
Habenspalte.

Als letztes knnen Sie noch eine kleine Bemerkung angeben, die die
Buchung beschreibt.


Ŀ
 Eingabe von Abkrzungen 


Immer wieder vorkommende Buchungstexte brauchen Sie nicht jedesmal
ganz einzutippen. Ordnen Sie solchen Texten Abkrzungen zu und geben
dann diese ein. (Nheres zur Definition von Abkrzungen folgt etwas
weiter unten.)

Eine Abkrzung besteht aus einem Punkt und zwei Zeichen. Hat man also
beispielsweise der Abkrzung "po" den Text "Postwertzeichen" zuge-
ordnet, so bringt die Eingabe von ".po" den entsprechenden Text zum
Vorschein.

Gibt man eine noch nicht definierte Abkrzung ein, so erscheint ein
Fenster mit allen vorhandenen Abkrzungen, aus dem Sie das gewnschte
Krzel dann whlen knnen.


Ŀ
 Buchungen verndern 


Schon eingegebene Buchungen knnen auch verndert oder gelscht werden.
Dazu dient der Menpunkt "Buchungen verndern".


Es erscheint eine Liste der Buchungen, in deren rechten unteren Ecke
entweder das Wort "Tagesdaten" oder der Begriff "Jahresdaten" steht.

Damit hat es folgendes auf sich:

Die FIWA speichert alle Buchungen, die Sie eingeben, zunchst in einer
Tagesdatei ab. Diese Tagesdatei wird erst dann in die Buchungsdatei
bernommen, wenn Sie einen Tagesabschlu durchfhren.

Haben Sie seit der letzten Eingabe von Buchungen noch keinen Tages-
abschlu durchgefhrt, so erscheinen in der Liste der zu verndernden
Buchungen lediglich die Daten, die seit dem letzten Tagesabschlu ein-
gegeben wurden. In der rechten unteren Ecke steht dann "Tagesdaten".

Wurde ein Tagesabschlu durchgefhrt, so sehen Sie alle Buchungen
dieses Buchungsjahres und in der rechten Ecke steht dann "Jahresdaten".

Vorhandene Buchungen knnen nur verndert werden, wenn diese bereits
in der Buchungsdatei stehen. Das heit, sollten seit dem letzten
Tagesabschlu neue Buchungen eingegeben worden sein, so knnen
diese erst verndert werden, wenn zuvor ein Tagesabschlu durchgefhrt
wurde.

Eine Buchung kann verndert werden, wenn man sie mit den beiden Pfeilen
am Fensterrand markiert und <Return> drckt.

Drckt man statt <Return> auf <F3>, so wird die Buchung inaktiviert,
d.h. die FIWA behandelt diese Buchung, als wre sie nicht vorhanden.
Eine inaktive Buchung wird durch nochmaliges Drcken auf <F3> wieder
aktiviert.

Mit der Taste <F4> knnen alle inaktiven Buchungen endgltig aus der
Datei entfernt werden.

Normalerweise wird in der Liste nur das Gegenkonto der Buchungen an-
gezeigt. Um das Konto zu sehen, kann mit <F5> zwischen diesen
beiden Anzeigen umgeschaltet werden.


Ŀ
bernahme von Buchungen 


Bei der Eingabe des Gegenkontos einer Buchung haben Sie zustzlich zur
Auswahl der Kontonummer per Kontenwahlfenster ber <F2> noch die
Mglichkeit, Buchungen zu bernehmen. Um zu erklren, wozu dies gut ist,
mchte ich ein Beispiel machen:

Es ist sicher sinnvoll, nicht nur einen berblick darber zu haben,
wieviel Geld man bereits ausgegeben oder eingenommen hat, sondern auch
zu wissen, was so an Einnahmen oder Ausgaben in der nchsten Zeit so
auf einen zukommt.

Fr diesen Zweck kann man sich z.B. zwei Konten einrichten: Eines, das
man "Verbindlichkeiten" nennt und ein anderes namens "Forderungen".
Diese beiden Konten knnte man dann noch in der Gruppe "Offene Posten"
zusammenfassen. Schicken Sie nun beispielsweise mit einer Bestellung
an eine Firma einen Scheck mit, so tragen Sie diesen umter dem Konto
"Verbindlichkeiten" ein. Das gleiche tun Sie mit dem Konto "Forderungen",
wenn Sie von jemandem Geld erwarten.

Wenn nun der Scheck von der Firma eingelst wird, mten Sie die Buchung
auf dem Konto fr Verbindlichkeiten lschen und auf dem Konto, das Ihr
Girokonto beschreibt, eintragen, da die Verbindlichkeit ja wegfllt,
dafr aber ein Abzug auf dem Girokonto entstanden ist.

Dies ist machbar, aber umstndlch, weshalb ich nun endlich dazu komme,
Ihnen zu verraten, was mit "bernahme von Buchungen" gemeint ist: Sie
ersehen also auf Ihrem Kontoauszug von der Bank, da ein Scheck einge-
lst wurde und geben der Fiwa nun bekannt, um welchen Auszug an welchem
Tag es sich handelt und welches Konto betroffen ist. In obigem Beispiel
wre dies die Nummer Ihres Girokontos. Als Gegebkonto geben Sie nichts
ein und drcken statt dessen auf <F3>. Es erscheint das bekannte Konto-
wahlfenster. Bestimmen Sie jetzt das Gegenkonto, das in unserem Beispiel
"Verbindlichkeiten" heit, da der Scheck damals dort verbucht wurde.
Im nun erscheinenden Fenster geben Sie den Monat an, an dem Sie den
Scheck ausgestellt haben oder whlen "Ganzes Jahr", wenn Sie das Datum
nicht mehr wissen.

Die Fiwa baut jetzt einen ganz normalen Kontoauszug des gewhlten
Gegenkontos auf, d.h. in dem beschriebenen Beispiel erscheint nun ein
Auszug des Kontos "Verbindlichkeiten". Suchen Sie hier die Buchung aus,
die den Scheck beschreibt und drcken <Return>.

Sie kommen nun zurck ins Buchungsfenster und werden sofort gefragt,
ob die Buchung gespeichert werden soll, da die Fiwa die noch offenen
Daten (Betrag und Buchungstext) automatisch bernommen hat. Geben Sie
jetzt "j" fr "JA" ein, so wird die neue Buchung ganz normal gespeichert
und zustzlich diejenige Buchung, die Sie vom Konto "Verbindlichkeiten"
gewhlt haben, inaktiviert, womit diese in keiner Saldoberechnung mehr
bercksichtigt wird. Richtig gelscht wird die "alte" Buchung erst, wenn
Sie im Programmteil "Buchungen verndern" die Funktion komprimieren
(<F4>) whlen, d.h. Sie knnen den oben beschriebenen Vorgang auch wieder
rckgngig machen, da nichts gelscht wurde.

Zugegeben, das hrt sich vielleicht etwas umstndlich an, aber wenn Sie
ein wenig mit dieser Funktion "spielen", werden Sie schnell feststellen,
da man schon einige Tipparbeit damit sparen kann.

brigens bezieht sich die oben genannte Methode nur auf das laufende
Buchungsjahr, das bedeutet, da Buchungen aus dem  Vorjahr nicht ber-
nommen werden knnen. Doch auch dies ist mglich, wenn Sie nicht auf
<F3>, sondern auf <F4> drcken. Dann kann, bevor der Kontoauszug aufge-
baut wird, noch bestimmt werden, aus welchem Jahr eine Buchung ber-
nommen werden soll. Sonst entspricht diese Funktion genau der oben be-
schriebenen.


                          ͻ
                           Auswerten 
                          ͼ


Der wohl wichtigste Punkt bei einer Finanzverwaltung sind die
Auswertungen. Hier hat die FIWA folgendes zu bieten:


Ŀ
 Buchungsliste drucken 


Eine Buchungsliste enthlt alle Buchungen des gewnschten Zeitraums,
nach dem Datum sortiert.

Sie knnen den Zeitraum in einem kleinem Fenster bestimmen, indem Sie
sich fr einen Monat, ein Quartal oder das ganze Jahr entscheiden.

Nach der Festlegung, ob eine Pause beim Drucken fr einen Papier-
wechsel gemacht werden soll, wird die Buchungsliste gedruckt.


Ŀ
 Kontenauswertung drucken 


Eine Kontenauswertung enthlt alle Konten, die Salden des gewhlten
Zeitraums und des ganzen Jahres. Eine andere Bezeichnung wre
"Summen- und Saldenliste", was mir zu fachsprachlich klingt.

Sie knnen hier auf einen Blick sehen, wo Ihr Geld gelandet ist bzw.
was Sie verdient haben.

Auch hier mu der Zeitraum bestimmt werden, fr den die Salden be-
rechnet werden sollen (siehe "Buchungsliste drucken").


Ŀ
 Kontoauszug erstellen 


Sie knnen sich hier einen Kontoauszug von jedem beliebigen Konto an-
zeigen oder ausdrucken lassen.


Ŀ
 Einen Auszug anzeigen / drucken 


Bestimmen Sie zunchst, fr welches Konto der Auszug erstellt werden
soll, indem Sie eines aus der angezeigten Liste auswhlen. Danach wird
der Zeitraum bestimmt, fr den der Auszug gelten soll. Nun wird eine
Arbeitsdatei aufgebaut, die die gewnschten Daten anzeigt oder zum
Drucker schickt.

Im Falle der Anzeige am Monitor knnen Sie mit der Taste <F5> zwischen
Konto- ung Gegenkontoanzeige umschalten.

Die Salden bei der Auszugserstellung beziehen sich nur auf aktive
Buchungen. Inaktive Buchungen werden zwar (mit einem '*' markiert)
angezeigt, finden aber bei der Berechnung der Salden keine Bercksich-
tigung.


Ŀ
 Alle Auszge drucken 


Wenn Sie Kontoauszge aller vorhandenen Konten drucken mchten, knnen
Sie diese Funktion verwenden, die nacheinander alle Auszge berechnet
und ausdruckt.

Beim Drucken wird fr jeden Auszug eine halbe Seite verwendet. Hier-
durch wird eine Unmenge an Papier eingespart und auerdem ist diese
Art des Ausdrucks bersichtlicher.

Bei Sammelkonten werden lediglich der Hinweis "Die Buchungen wurden zu
einer Sammelbuchung zusammengefat" sowie die errechneten Salden
ausgedruckt.


Ŀ
 Gruppenauszug erstellen 


Ein Gruppenauszug sieht genauso aus wie ein Kontoauszug, nur erscheinen
hier nicht die Buchungen eines bestimmten Kontos, sondern der angege-
benen Gruppe.

Auch die Bedienung ist mit der beim Erstellen eines Kontoauszuges
identisch.


Ŀ
 Salden vergleichen 


Die Funktion "Salden vergleichen" stellt Ihnen zwei weitere Auswertungs-
mglichkeiten zur Verfgung:


Ŀ
 Gruppenkonten vergleichen 


Mit dieser Funktion knnen Sie die Salden aller Konten, die zu einer
Gruppe gehren, miteinander vergleichen, d.h. Sie knnen beispiels-
weise feststellen, wie sich in der Gruppe "KFZ-Kosten" die einzelnen
Konten zueinander verhalten, wieviel Geld also meinetwegen fr Benzin
ausgegeben wurde und wieviel fr Reparaturen.

Der Vergleich kann hier in zwei Formen dargestellt werden: Zum ersten
als konkrete Zahlen und zum zweiten, was fr einen Vergleich sicher
besser geeignet sein drfte, als Balkendiagramm.

Zunchst mssen Sie allerdings den Zeitraum bestimmen, fr den der
Vergleich erstellt werden soll. Ist dies geschehen, so erscheint eine
Maske, die Ihnen alle Konten der gewhlten Gruppe und die dazugehrenden
Salden entweder als Balken oder als Zahlen anzeigt.

Zwischen Balken- und Zahlenanzeige knnen Sie mit der Taste <F5> hin-
und herschalten.


Ŀ
 Monatssalden vergleichen 


Eine weitere Mglichkeit der Auswertung ist der Vergleich der Salden
eines Kontos ber den Zeitraum eines ganzen Jahres hinweg, d.h. Sie
knnen hier ersehen, wie sich beispielsweise die Ausgaben fr Benzin
von Januar bis Dezember entwickelt haben.

Hierzu mssen Sie als erstes das Konto whlen, zu dem der Vergleich
erstellt werden soll. Dann erscheint die gleiche Maske wie bei der
Funktion "Gruppenkonten vergleichen", nur da jetzt keine einzelnen
Konten aufgelistet werden, sondern die Monate Januar bis Dezember mit
dem entsprechenden Saldo in Zahlen oder Balken dahinter.

Zwischen Balken- und Zahlenanzeige knnen Sie mit der Taste <F5> hin-
und herschalten.



                          ͻ
                           Daten suchen 
                          ͼ

Der Menpunkt "Daten suchen" stellt eine weitere Mglichkeit der
Auswertung dar. Es wird ein Kontoauszug erstellt, der alle Buchungen
aufzeigt, die einen bestimmten Text enthalten, unabhngig von der
Gruppe oder dem Konto.

Bestimmen Sie zunchst, ob das Ziel der Ausgabe der Monitor oder der
Drucker sein soll. Dann geben Sie einen maximal 25 Zeichen langen
Suchbegriff ein.

Nach der Entscheidung, ob Gro-/Kleinschreibung bercksichtigt werden
soll, wird der Auszug erstellt.

Die Bedienung ist mit der beim Anzeigen eines Kontoauszuges identisch.


                          ͻ
                           Konfiguration 
                          ͼ


Ŀ
 Einstellungen 


Das Men Einstellungen enthlt vier Schalter, deren Bedeutung im
folgenden beschrieben wird:

- Saldenanzeige immer positiv: Fr den "Normalmenschen" mag es etwas
  sonderbar aussehen, wenn beim Anzeigen eines Kontoauszuges das
  Saldo negativ ost, obwohl auf dieses Konto nur Guthaben geflossen
  ist. Obwohl diese Art der Saldoanzeige korrekt ist, bietet die Fiwa
  als Privatprogramm die Mglichkeit, immer nur positive Salden an-
  zuzeigen. Stellen Sie diesen Schalter also auf "JA", um immer nur
  positive Salden angezeigt zu bekommen.

- Direkte Kontenwahl: Beim Eingeben neuer Buchungungen knnen Sie die
  Nummern fr Konto bzw. Gegenkonto direkt eingeben oder mit <F2> eine
  Auswahl aller verfgbaren Konten abrufen. Wenn Sie diesen Schalter auf
  "JA" stellen, bringt die Fiwa das Kontenauswahlfenster direkt, also
  ohne Druck auf <F2> zum Vorschein. Dies ist dann sicher sinnvoll, wenn
  man die meisten Kontonummern nicht im Kopf hat und sowieso immer auf
  <F2> drcken mte.

- Autom. Kontostandberechnung: Wenn Sie beim Neueingeben von Buchungen
  ein Konto eingegeben haben, wird die Fiwa den Kontostand dieses Kontos
  automatisch berechnen, wenn dieser Schalter auf "JA" steht. Ist dies
  nicht gewnscht, weil z.B. ein langsamer Rechner zu viel Zeit fr diese
  Rechnung braucht, so knnen Sie den Schalter auf "NEIN" stellen und
  den Kontostand bei Bedarf auch per Hand eingeben.

- Kontoauszge halbieren: Beim Ausdrucken der Kontoauszge geht unter
  Umstnden eine Menge Papier dadurch verloren, da nur jeweils wenige
  Buchungen auf dem Auszug erscheinen und der Rest des Blattes frei
  bleibt. Stellen Sie diesen Schalter auf "JA", so werden jeweils zwei
  Auszge auf ein einziges Blatt gedruckt.



Ŀ
 Monitorfarben einstellen 


Mit dieser Funktion knnen Sie zwischen 3 Farbgebungen whlen oder die
Farbdarstellung ganz unterdrcken, indem Sie die monochrome Darstellung
whlen.
Sollten bei dieser Funktion Schwierigkeiten auftreten, beachten Sie bitte
die Hinweise im Abschnitt "Die automatische Grafikkarten-Erkennung", der
weiter oben in diesem Handbuch zu finden ist.



Ŀ
 Drucker konfigurieren 


Um Problemen mit dem Drucker aus dem Weg zu gehen, hat die FIWA eine
recht umfangreiche Funktion zur Druckeranpassung erhalten.

Dazu knnen Sie drei Funktionen auswhlen:

Ŀ
 Einstellungen ndern 


Sie knnen hier folgende Werte einstellen:

- Schnittstelle: Whlen Sie mit <Return> zwischen "LPT1" und "LPT2".

- Linker Rand: Stellen Sie hier den Wert fr den linken Rand ein,
               d.h. drcken Sie <Return> und geben dann eine Zahl
               zwischen 1 und 9 ein.

- Schriftwahl: Sie knnen fr jedes Druckformular die Schrift und die
               Farbe einstellen. Die Taste <TAB> schaltet zwischen
               Schrift- und Farbwahl um. Mit der Maus mu nur das
               entsprechende Feld angeklickt werden.
               Die Schriftart bzw. -farbe, die bei "Krzel" angegeben
               wird, gilt auch fr den Ausdruck des Kontenrahmens und
               der Gruppendatei.

- Papierlnge: Entscheiden Sie sich hier fr 11"- oder 12"-Papier.


Ŀ
 Druckertreiber whlen 


Manche Drucker bringen bei ihrer Arbeit nichts als Unsinn aufs
Papier, weil Sie die Befehle der Fiwa nicht verstehen. Um dem
abzuhelfen, knnen Sie zwischen einigen mitgelieferten Drucker-
treibern whlen. Diese Treiber enthalten alle Befehle mit den
zum jeweiligen Drucker gehrenden Befehlssequenzen.

Um einen Treiber zu aktivieren, whlen Sie diesen einfach im
erscheinenden Fenster aus.


Ŀ
 Druckertreiber verndern 


Sollte keiner der mitgelieferten Druckertreiber fr Ihren
Drucker passen, so knnen Sie sich einen eigenen erstellen,
indem Sie einen dieser Treiber so ndern, da er den Ein-
stellungen fr Ihren Drucker entspricht.

Hierbei mssen Sie sich an folgendes Schema halten:

Im Fenster sehen Sie jeweils links den Befehl und rechts die
dazugehrige Druckersequenz. Diese mu nach folgendem Muster
aufgebaut sein:

Die einzelnen Sequenzen beginnen mit einem '#' gefolgt von
einer dreistelligen Zahl. Hat die Zahl, die Sie eingeben wollen
weniger als drei Stellen, so geben Sie UNBEDINGT fhrende Nullen
an. Abgetrennt von den folgenden Sequenzen wird jede Sequenzen
durch ein Komma.

Fr den Befehl zum Setzen des linken Randes und der Blattlnge
gilt folgendes: Im Befehl steht ein 'x' stellvertretend fr den
Rand bzw. die Blattlnge. Diese beiden Werte werden ja im Men
"Einstellungen ndern" vorgenommen. Das 'x' ist hier also nur
Platzhalter fr die Werte von Rand und Blattlnge. (Der Platz-
halter 'x' schickt den eingestellten Wert als Integerzahl zum
Drucker. Wenn dieser Wert als Character-Wert verschickt werden
soll, schreiben Sie ein 'n' statt einem 'x'.)

Sollte Ihr Drucker einen Befehl nicht anbieten, lassen Sie die
entsprechende Zeile einfach leer.

Zugegeben: Das kann alles etwas verwirrend sein. Sollten Sie
nicht mit dieser Funktion zurecht kommen, kopieren Sie die Seiten
Ihres Druckerhandbuches, auf denen die einzelnen Drucksequenzen
aufgefhrt sind und schicken mir diese Kopien zu. Ich erstelle
Ihnen dann den passenden Treiber !



Ŀ
 Laden / Speichern 


Sie knnen mit der Fiwa mehrere Konfigurationen speichern und
natrlich auch wieder laden. Im einzelnen werden folgende Werte
gespeichert:

- Name des Kontenrahmens, der beim Programmstart aktiv sein soll.
- Name der Gruppendatei, die beim Programmstart aktiv sein soll.
- Name des Verzeichnisses, in das beim Programmstart automatisch
  gewechselt wird.
- das Buchungsjahr, das beim Programmstart aktiv sein soll.
- die Farbdarstellung, die beim Programmstart eingestellt werden soll.
- der Druckertreiber, der aktiv sein soll

Beim Start der Fiwa wird die Standardkonfiguration geladen. Diese
steht in der Datei "fiwa.cfg". Alle Einstellungen, die also beim
Starten der Fiwa direkt gelten sollen, mssen in dieser Datei
gespeichert sein. Whlen Sie dann also die Funktion
"Speichern (Standard)".

Weiter Einstellungen knnen unter beliebigen Namen gespeichert
werden (Funktion "Speichern unter..."). Diese mssen dann aber
explizit geladen werden (Funktion "Laden...").

Namen von Konfigurationsdateien geben Sie bitte wie gewohnt ohne
Erweiertung ein, also z.B. "config" und nicht "config.cfg" !




                        ͻ
                         Buchungsjahr ndern 
                        ͼ


Ŀ
 Buchungsjahr wechseln 


Sollten Sie bereits mehrere Buchungsjahre angelegt haben, so knnen
Sie mit dieser Funktion bestimmen, welches Jahr aktiv sein soll.

Dazu brauchen Sie lediglich eines der im Auswahlfenster angezeigten
Jahre zu whlen.

In diesem Fenster werden nur die Buchungsjahre angezeigt, die im
aktuellen Verzeichnis angelegt wurden.


Ŀ
 Neues Buchungsjahr anlegen 


Am Anfang eines neuen Jahres mssen Sie dieses Jahr neu anlegen. Tun
Sie dies mit dieser Funktion folgendermaen:

Zunchst erscheint die Frage, ob Sie einige Kontostnde aus dem
laufenden Jahr brnehmen mchten. Das bedeutet, da zum Beispiel die
Salden Ihrer Girokonten in das neue Jahr bertragen werden, womit Sie
dann gleich beim ersten Buchen den richtigen Kontostand erhalten.

Um Kontostnde zu bertragen, suchen Sie ein Konto nach dem anderen aus
und drcken <Return>. Die dann erscheinende Meldung, da alles geklappt
hat, nehmen Sie mit einem Tastendruck zur Kenntnis. Die Kontostnde
erscheinen dann im neuen Jahr als Erffnungsbilanzen.

Sind alle Kontostnde bertragen, beenden Sie mit <Esc> und geben dann
das Jahr ein, das angelegt werden soll, also beispielsweise 1993 fr
(man glaubt es kaum) 1993. Das Jahr mu zwischen 1980 und 2099 liegen.

Nach dieser Angabe beziehen sich alle weiteren Buchungen auf das neue
Jahr.


Ŀ
 Buchungsjahr abschlieen 


Wenn Sie die Daten eines Jahres nicht mehr bentigen, sollten Sie
dieses Jahr abschlieen. Dadurch wird die Datei, die die Buchungen
enthlt, gelscht.

Um Datenverlusten vorzubeugen, sollten Sie die Datei vorher auf
Diskette kopieren. Sie erkennen eine Buchungsdatei an der Extension
".bda". Der Name einer solchen Datei besteht aus dem Wort "buch" und
dem Buchungsjahr. Die Buchungen des Jahres 1993 stehen also in der
Datei "buch1993.bda".


                    ͻ
                     Tagesabschlu durchfhren 
                    ͼ


Wie bereits erwhnt, speichert die FIWA Buchungen zunchst in einer
Tagesdatei. Durch einen Tagesabschlu werden die Buchungen der Tages-
datei in die Buchungsdatei bernommen und einsortiert. Je nachdem,
wieviele Buchungen in der Tagesdatei stehen und wie gro die Buchungs-
datei ist, kann dieser Vorgang etwas dauern.

Den Stand der Sortierung knnen Sie an den Balken (max. 10 Stck) er-
kennen, die bei jedem Tagesabschlu angezeigt werden.



                   ͻ
                    Datenverzeichnis wechseln 
                   ͼ

Hinter dieser Funktion steckt folgender Grundgedanke: Sollten Sie fr
mehr als eine Person Buchungen eingeben, so wre dies nicht mglich,
da immer nur eine Buchungsdatei pro Jahr bearbeitet werden kann. Aus
diesem Grund knnen Sie das Datenverzeichnis wechseln und dann in jedem
Verzeichnis Buchungen eingeben.

Um ein Verzeichnis zu wechseln, brauchen Sie dessen Namen nur zu
whlen, indem Sie <Return> drcken oder ihn mit der Maus anklicken.

Um nicht nur das Verzeichnis, sondern auch das Laufwerk zu wechseln,
mssen Sie die Taste <Ctrl> drcken und gedrckt halten und dann
den Buchstaben des gewnschten Laufwerks eingeben. Also z.B. <Ctrl> +
<a> => Zugriff auf Laufwerk A:.



                    ͻ
                     Abkrzungen bearbeiten 
                    ͼ


Es wurde bereits erwhnt, was es mit den Abkrzungen auf sich hat:
Immer wiederkehrende Buchungstexte brauchen nicht jedesmal ganz ein-
getippt zu werden, sondern knnen durch Abkrzungen umschrieben werden.


Ŀ
 Abkrzungen verndern 


Es werden in der Datei "makro.dat" bereits einige solcher Abkrzungen
mitgeliefert, Sie werden diese allerdings Ihren persnlichen Ansprchen
anpassen mssen. Um vorhandene Krzel zu verndern, dient diese
Funktion: Sie werden die hnlichkeit des Fensters, in dem die Ab-
krzungen aufgelistet werden, mit den Fenstern fr Kontenrahmen und
Gruppendefinitionen sicher schon bemerkt haben. In der Tat sind diese
Fenster in der Bedienung vollkommen identisch.

Das heit, eine Abkrzung wird verndert, indem man sie mit den Pfeilen
markiert und dann <Return> drckt. Geben Sie als Krzel bitte immer
zwei Zeichen ein, von denen das erste kein Punkt sein sollte.

Um eine Abkrzung zu lschen, mu diese mit <F3> inaktiviert werden und
dann durch Druck auf <F4> endgltig entfernt werden.


Ŀ
 Abkrzungen hinzufgen 


Auch das Hinzufgen von Abkrzungen stellt nichts Neues mehr dar. Geben
Sie das zweistellige Krzel und einen dazugehrigen Text ein und
beenden das ganze mit <Esc>.


Ŀ
 Abkrzungen drucken 


Mit dieser Funktion knnen Sie die Liste der Abkrzungen ausdrucken.
Die Schriftart dieses Ausdruckes kann brigens im Druckerkonfigurations-
men bestimmt werden.



                 ͻ
                  Anregungen / Kritik / Meinungen 
                 ͼ

Das wre eigentlich alles, was mir im Moment zur FIWA einfllt.
FIWA wurde von einigen Personen bereits ausfhrlich getestet und
drfte eigentlich keine Fehler aufweisen. Sollten Sie dennoch
Fehlfunktionen entdecken, dann bitte ich Sie, mir diese mglichst
genau in Form eines Briefes zu beschreiben. Sie knnen dies auch als
nicht angemeldeter Anwender tun.

Gefllt Ihnen die FIWA besonders gut (was mich sehr freuen wrde) oder
finden Sie das Programm nicht gelungen, dann schreiben Sie mir bitte,
denn ich bin grundstzlich immer bereit, ein Programm zu verndern, wenn
man mir berzeugende Argumente liefert. Gerade dieser Punkt ist einer
der groen Vorteile von Shareware, den Sie als Anwender unbedingt aus-
nutzen sollten.

So, ich hoffe, Sie nicht allzusehr mit meinem theoretischen Kram ge-
langweilt zu haben und wnsche Ihnen eine Menge Spa beim Arbeiten mit
der FIWA.


                                         Christian Jung
