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                      D R U C K E R  D O M P T E U R         
                                                             
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                              Version 1.6                  
                               SHAREWARE                   
                           Copyright 1991/93               
                                                           
                  Thomas Lenssen    PC - Anwendungen       
                  Vogelrohrsheide 122   4400 Mnster       
                  Telefon 0251/624230 BTX 0251624230       
                                                           
                
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 Manual 1


Inhalt
                                                                  Seite:

Sharewarevereinbarungen_____________________________________________2
Dateien_____________________________________________________________3
Programm - Eigenschaften____________________________________________4
System - Voraussetzungen____________________________________________6
Drucker - Voraussetzungen___________________________________________7

Programm - Start____________________________________________________

Programm - Aufbau___________________________________________________8
Programm - Steuerung________________________________________________10

Drei exemplarische Anwendungen mit dem DRUCKER - DOMPTEUR

Das sauber gedruckte Programm - Listing_____________________________11
Der Textausdruck mit speziellen Effekten____________________________13
Selbstgestaltete Sonderzeichen z.B. fr Mathematik__________________16


Hilfsprogramme______________________________________________________19







 Manual 2

Shareware-Vereinbarungen

Der DRUCKER - DOMPTEUR 1.5 wird  als  SHAREWARE - Programm  jedem
interessierten Computer - Anwender zur kostenlosen Probe fr einen
Monat berlassen. Danach ist die- oder derjenige Nutzer(in) des
Programms gehalten, sich als Anwender r e g i s t r i e r e n
zu lassen.

Damit Ihnen dieser Schritt nicht allzu schwer fllt, denken Sie
an die bestechenden Vorteile einer Registrierung, die da wren:


--Sie erhalten schliesslich ein Programm, das durchdacht und
  mit allen Eigenschaften versehen wurde, um ein reibungsloses
  Arbeiten zu gewhrleisten und damit die Freude an der Arbeit
  mit Computer und Drucker erhalten hilft
--Sie leisten ein wertvollen Beitrag dazu, die Entwicklung anwender-
  bezogener Software zu frdern
--Sie erwerben das Recht, wegen Problemen mit dem Programm
  oder mit technischen Umstnden seines Anwendungsbereichs
  mit dem Programmautor in Verbindung treten zu knnen
--Sie knnen Ihre Kritik, Ihre Anregungungen oder Verbesserungs-
  vorschlge mitteilen, sich damit selbst an der Weiterentwicklung
  des Programm beteiligen, und knnen dadurch einen Anspruch
  auf Erhalt einer aktualisierten Version erwerben


Auerdem untersttzen Sie mit Ihrer Registrierung die Aktion fr
krebskranke Kinder der Deutschen Leukmie Forschungshilfe (DLFH) und
damit der regionalen Frdervereine fr krebskranke Kinder,die
sich einerseits um Therapieverbesserungen vor Ort, psychosoz. und
materielle Hilfe fr die betroffenen Familien kmmern, andererseits
ber die DLFH die Leukmieforschung und die Lobbyarbeit in
Bonn, Berlin und International vorantreiben.Aus diesem Engagement
kann nur etwas werden, wenn wir alle bereit sind, unseren Teil bei
zutragen...., deshalb lassen Sie sich registrieren,denn.........

..von der Registrierungsgebhr von 39,-DM werden 4,- Mark als Spende

an die Frdervereine fr krebskranke Kinder e.V. abgefhrt.


Schliesslich sollte nicht unerwhnt bleiben, da

- der Drucker-Dompteur und alle zugehrigen Dateien nur als Shareware-
 Version und nur in unvernderter Form kopiert und weitergegeben
 werden drfen
-der Verkauf des Programms in der vorliegenden Shareware-Version
 nicht zulssig ist und nur Kopiergebhren in angemessener Hhe
 verlangt werden drfen
-jede Haftung fr Schden, die whrend der Laufzeit des Programms
 entstehen, ausgeschlossen wird.




 Manual 3

Dateien:

      BEISPIEL.DDD      -  Binre Beispieldatei
      BEISPIEL.TXT      -  Beispiel - Textdatei mit eingefgten Steuercodes
      DD.EXE            -  Drucker - Dompteur Programm
      DDCLEAN.EXE       -  Prg. zur Suchen und Entfernen von Steuerzeichen,
                           Druckersequenzen und Ansi - Codes
      DDHILFE.HLP       -  Binre Datei, enthlt Hilfetexte fr DD
      DDKONFIG.DAT      -  Konfigurationsdatei fr DD, enthlt die wich-
                           tigsten Programmparameter
      DDKONVRT.COM      -  Speicherresidentes Utility, dient
                           der dauerhaften Installierung von Zeichenkonver-
                           tierungstabellen von DD
      DDPRTEST.EXE      -  Utility zur Abfrage des Druckerstatus aus Batch-
                           dateien
      MATRIX.COM        -  Beispieldatei fr Konvertierung zu .COM
      MATRIX.TXT        -  Text  zu MATRIX.COM
      PRTEST.BAT        -  Beispiel fr die Verwendung von DDPRTEST.EXE
      DDINST.BAT        -  Installationshilfe
      DD.PIF            -  Programm-Informationsdatei fr Windows /386er Modus
      DD*.ICO           -  Icons fr Windows
      HANDBUCH.TXT      -  Manual, diese Datei
      BESTELL.TXT       -  druckbares Formular fr Registrierung












 Manual 4

Programm- Eigenschaften

Der Drucker - Dompteur ist ein Programm, das die Mittel bereitstellt,
um in verschiedenen Situationen die Mglichkeiten eines modernen
Matrixdruckers mit 24 Nadeln oder Dsen voll ausschpfen zu knnen.

Druckerbefehle ( oder Drucker- oder Steuersequenzen) aus dem Epson (tm)
kompatiblen ESC/P - Befehlsatz knnen abgerufen und auf dem Bildschirm
als ASCII-Zeichen,dezimal oder hexadezimal dargestellt werden, wobei
Befehle mit komplexen Wertdefinitionen (etwa Grafikbefehle oder
Befehle zur Definition von Druckzeichen) nicht ausgenommen sind.
Hiermit liegt eine komplette Referenz der Steuercodes fr den Einsatz
in der Programmierung der Druckersteuerung fr 24-Dot-Matrixdrucker vor.


Der integrierte Editor umfat folgende Leistungsmerkmale:

- WORDSTAR (tm) -kompatible Tastensteuerung und Pulldown-Men-Steuerung

- Texte bis zur Gre des maximalen Speicherplatzes ( abzglich des
  Programmcodes des Drucker - Dompteur ) ladbar ,das sind bei einem
  vorhandenen Arbeitsspeicher von 640 Kbyte beispielsweise ca. 220 Kbyte

- Zeilenlnge bis 999 Zeichen

- Alle Blockfunktionen

- Bis zu vier Fenster der gleichen oder verschiedener Dateien knnen
  gleichzeitig geffnet werden. Textteile knnen von einem Fenster in
  das andere verschoben oder kopiert werden. Die Fenstergre kann
  eingestellt werden

- Automatisches Anlegen von Sicherungsdateien (.BAK).

- bernahme jedes ASCII-Zeichens (auch Steuerzeichen) aus einer ASCII-
  Tabelle

- bernahme von Steuercodes, deren Auswahl durch Pulldown-Mens er-
  mglicht (und erleichtert ) wird

- bernahme von Steuerbefehl-Kombinationen aus dem Zwischenspeicher
  (Stapel).


Steuerbefehle und Kombinationen von Steuerbefehlen knnen in binren
Dateien gespeichert werden. Diese Dateien stellen den Drucker jedes
Mal nach Aufruf von      "   copy  DATEI.DDD prn   "        oder
"  type DATEI.DDD >prn  "    oder  "    print DATEI.DDD   " in der
gewnschten Weise ein.

Zeichen - Definitionen knnen mit Hilfe eines komfortablen Zeichen-
Editors erstellt und in binren Dateien gespeichert werden. Auf diese
Weise knnen ganze Zeichenstze, also Schriften fr den Matrix-
drucker selbst entwickelt werden.

Jeder Druckerbefehl kann direkt dem Drucker bermittelt werden.
Damit ist der Drucker - Dompteur das ideale Instrument, den 24- Nadel-
Drucker nach seinen Wnschen fr jede beliebige Aktion vorzubereiten
und einzustellen.

Dateien, Textdateien und besonders Binre Dateien, die  Steuercodes
fr den Drucker enthalten, knnen mit einer Konvertierungsfunktion
des Programms in ausfhrbare .COM-Dateien umgewandelt werden.
Diese Miniaturprogramme bermitteln den Dateiinhalt nach Aufruf direkt
dem Drucker.



 Manual 5

Z.B. "BEFEHL.COM" braucht nur noch mit "BEFEHL" aufgerufen zu werden und
die in "BEFEHL.COM" enthaltenen Druckerbefehle werden sofort ausgefhrt.
Auch Texte, und auch solche, die Steuercodes enthalten, knnen auf
diese Weise in  f  r  d e n  D r u c k e r  ausfhrbaren Code,
d.h.zu druckenden Text, umgewandelt werden.

Mit Hilfe der Multidruck-Funktion kann bis zu 10-fach gedruckt werden
(bei gleichzeitig aktiviertem Doppeldruck sogar bis 20-fach), soda
die Qualitt des Drucks stark gesteigert, bzw. ein ausgedientes
Farbband noch einmal "richtig ausgequetscht " wird.

Die Steuerung der Programmfunktionen erfolgt durch bersichtliche
Pulldown-Mens und Dialogfenster, deren Aufbau und Kommunikations-
konzept keinen Raum fr Falscheingaben lt.

Das Programm ist vollstndig durch die Maus steuerbar. Das Vorhanden-
sein einer Maus lst teilweise einen ganz unterschiedlichen
Aufbau der Eingabefenster aus, soda auch Zahleneingaben mittels
der Ansteuerung von Zahlenfeldern mit dem Mauszeiger vorgenommen
werden knnen.

Bei aktivem Editor sind die Felder in der Statuszeile (unterste Zeile)
mit Hilfe der Maus ansteuerbar ,auerdem kann mit der linken Maustaste
je nach Mauszeigersymbol (Pfeil oben/unten, A/E) nach oben und unten
gescrollt und zum Anfang bzw. Ende der Datei gesprungen werden.

Ein kontextsensitives, d.h. auf jede Programmsituation abgestimmtes
Hilfesystem erleichtert sowohl den unmittelbaren Umgang mit dem Programm
als auch das Verstndnis fr die Steuermechanismen, die das Programm
beeinflusst oder von denen es selbst beeinflut wird.

Das Programm wird als komprimierter Code ausgeliefert, soda der
Speicherplatz auf Diskette/Platte in optimaler Weise genutzt
werden kann. Das Programm belegt im Arbeitsspeicher etwa 370 Kbyte.





 Manual 6

System - Voraussetzungen

Der Drucker - Dompteur arbeitet auf allen kompatiblen Systemen mit
DOS 3.0 oder hher, Diskettenlaufwerk(en) und/oder Festplatte. Eine
Installation auf Festplatte ist nach Mglichkeit vorzuziehen.
Getestet wurde der Einsatz auf XT,AT,386SX und 386, Monochrom- und
Farbkarten. Der Arbeitsspeicher sollte mindestens 512 KByte gro sein.

Das Programm erwartet im selben Verzeichnis, in dem es sich befindet, die
Dateien DDHILFE.HLP und fallweise die Datei DDKONFIG.DAT. Wenn das
Programm aus einem anderen Verzeichnis oder Laufwerk heraus aufgerufen
wird, wird das Ursprungsverzeichnis selbststndig gefunden. Das Definieren
einer Environment-Variablen oder eine Pfad-Definition im Programm ist nicht
ntig.

Als Druckerschnittstelle werden parallele Ports, deren Vorhandensein
und Anzahl das Programm selbst ermittelt, herangezogen. Eine
Ansteuerung serieller Schnittstellen als Druckerschnittstellen ist
nicht vorgesehen.

Die Maus ist im Programm als Eingabegert der Tastatur ebenbrtig
einzusetzen.

Unter Windows (tm) lauft der Drucker- Dompteur als DOS - Anwendung, das
heit:

Version      Real-Modus      Standard-Modus       erweiterter 386er-Modus

 3.0        Vollbild          Vollbild          Fenster ohne Mausbedienung
                                            
 3.1           -              Vollbild          Fenster mit Mausbedienung*

                                               *Maustreiber neueste Version

Beim Lauf unter 3.1 im erweiterten 386er-Modus empfehle ich, im Systemmen
den Punkt Schriftarten aufzurufen und hier 7 X 12 (abhngig von der aktuellen
Bildschirmauflsung!) einzustellen. Anschliessend
das Fenster voll ffnen (Schaltflche oben rechts). Fenster dann
richtig plazieren. Fr den Lauf unter Windows im 386er-Modus liegt die erfor-
derliche PIF-Datei bei, die nur in die gewnschte Programmgruppe gezogen werden
mu.



 Manual 7

Drucker - Voraussetzungen

Der Drucker- Dompteur wird mit allen EPSON (tm) - kompatiblen, d.h.
mit allen Druckern, die den ESC/P-24 und die Befehle des
ESC/P2-Befehlssatzes verstehen, zusammenarbeiten. Tatschlich  ist dies
die berwiegende Zahl der Matrixdrucker.

Grundstzlich knnen auch 9-Nadler und 18-Nadler, sofern sie EPSON -
kompatibel sind, angesteuert werden, allerdings sind die speziellen
Steuercodes dieser Druckertypen nicht im Programm implementiert und
auch die Punktmatrix des Font - Editors ist auschlielich fr den
24-Dot-Matrixdrucker ausgelegt.

Da die heutige Generation der Matrixdrucker berwiegend vom 24-Nadel-
Drucker reprsentiert wird, wurde diese Begrenzung fr das Programm
vorgesehen, das sonst mglicherweise unhandlich gro geworden wre.

Um die Mglichkeit selbstdefinierter Zeichen/bzw. Zeichenstze zu
nutzen, mu der Drucker den Inhalt seines ROM (Read Only Memory, also
des nicht vernderlichen Speichers) in seinen Arbeitspeicher laden
knnen,bzw. einen Teil seines Arbeitsspeichers  fr diesen Zweck
bereitstellen. Diese Option mu eventuell ber Dipschalter oder
Konfigurationstasten oder -mens  aktiviert werden. Hierzu sollte
das Handbuch des Druckers zu Rate gezogen werden.

Generell ist folgende Einstellung der Dip-Schalter oder Konfigurations-
men -Optionen zu empfehlen:

Bezeichnung                        Einstellung

Emulation                          Epson
Zeichensatz                        Grafik
Auto Linefeed                      Aus
Seitenlnge                        11 Zoll/Din A4
Perforationssprung                 Nein
Nationale Zeichen                  USA
Druckrichtung                      Bidirektional
Papierendesensor                   Ein
Download                           Ein
Null mit Schrgstrich              Ein
Schnittstelle                      parallel
Datenbreite                        8 - Bit
Codeseite (Voreinstellung)         437 (USA)

Mit dieser Einstellung drfte bei der Zusammenarbeit mit Computern, deren
Datenbreite 8 Bit betrgt und bei Nutzung moderner Programme kein
Problem auftreten.

Der Drucker sollte mittels CENTRONIC (tm) - Anschluss mit dem Computer
verbunden sein, wobei -besonders bei selbstgebauten Kabeln- darauf zu
achten ist, da die Pins 31 der beiden Kabelsteckkontakte angeschlossen
sind. Dies ist der RESET-Kontakt der Parallel - Verbindung.

Um den Befehl "Drucker online/offline" nutzen zu knnen, mu Pin 36
der Centronics-Schnittstelle am Drucker ('SELECT IN') High - Pegel
haben. Wem der Umgang mit dem Ltkolben nicht liegt, sollte in diesem
Fall einen Fachmann zu Rate ziehen.




 Manual 8

Programm - Start

Das Programm wird durch Eingabe von 'DD' von der Dos-Ebene aus aufgerufen.
Es ist unerheblich, ob das Programm von einer Diskette, von einer Festplatte
oder von einer RAM-Disk aus gestartet wird. Nur die Dateien DDHILFE.HLP und
nach der Sicherung von Programmvariablen DDKONFIG.DAT sind fr den korrekten
Programmlauf ntig und mssen sich im gleichen Verzeichnis befinden.

Eine Umgebungsvariable mu nicht bestimmt werden, das Programm findet sein
eigenes Verzeichnis immer, auch wenn es aus einem anderen Verzeichnis aus
gestartet wird.

Auch eine Pfaddeklaration in der AUTOEXEC.BAT ist nicht zwingend notwendig.
Sie kann aber dann ntzlich sein, wenn sehr oft von anderen Verzeichnissen auf
den Drucker-Dompteur zugegriffen wird. Bei einem Drucker-Steuerungsprogramm
ist das durchaus hufiger der Fall -- aber eine Batch-Datei, die den Aufruf
fr das Programm enthlt und sich in einem Verzeichnis befindet, fr das
ein PATH definiert wurde, leistet genauso gute Dienste.

Wenn der Drucker-Dompteur auf eine Festplatte installiert werden soll, ist es
ausreichend, alle Programmdateien in ein Verzeichnis der Wahl mittels

copy (A:,B:,etc)\*.* (C:,D:,etc.)\Verzeichnisname zu kopieren.

Beispiel fe eine Installation vom Laufwerk A: auf die Festplatte D: in das
Verzeichnis DOMPTEUR:
               copy A:\*.* D:\DOMPTEUR

Noch einfacher ist die Verwendung der Installationshilfe DDINST.BAT. Nach dem
Dateinamen mu nur die Festplatte angegeben werden, auf die das Programm
installiert werden soll.
Beispiel fr einen Aufruf von DDINST.BAT zur Installation des Programms auf
der Festplatte C: :
               DDINST C:

Ein Verzeichniss 'DD' wird dann selbstttig angelegt, die Programmdateien
hineinkopiert, und im Haupt-(oder Root-)verzeichnis der Festplatte wird eine
Batch-Datei angelegt, die den Aufruf fr den Drucker-Dompteur enthlt. Voraus-
gesetzt wird hierbei natrlich, da das Hauptverzeichnis der Festplatte in der
PATH - Variablen eingetragen ist ( was aber meistens der Fall ist, oder sein
sollte).

Zum einwandfreien Programmlauf mssen keine weiteren Parameter angegeben
werden. Die Grafikkarte wird selbststndig erkannt und die Bildschirmdar-
stellung auf das Vorhandensein einer Monochrom oder Farbgrafikkarte abgestimmt.

Optional knnen folgende Parameter eingegeben werden:
 /e      - Startbildschirm wird bersprungen, Men zur Dateiauswahl aufgerufen
 /0-500  - Damit kann die Zoomgeschwindigkeit der Fenster beeinflusst werden,
             von 0 (kein Zoomen) bis 500 (sehr langsames Zoomen)
 <Pfad>Dateiname  -  der Startbildschirm wird bersprungen, und die Datei wird
                     sofort in den Editor geladen
Alle Parameter knnen kombiniert werden.



 Manual 9

Programm - Aufbau

Der Programmaufbau ist auch fr den weniger routinierten Computer-
nutzer schnell zu erfassen. Die Programmfunktionen sind bersichtlich
angeordnet und durch wenige Auswahlschritte, meist mit den Pfeiltasten,
der RETURN- und ESC-Taste bzw. mit der Maus gesteuert, zu erreichen.

Im Hauptmen, das in der zweiten Bildschirmzeile angelegt ist, verzweigt
sich das Programm in die entscheidenden Abschnitte.

'Druckerbefehle' enthlt die Bibliothek der Steuersequenzen fr den
ESC/P-Befehlsatz.

Wenn fr einen Befehl Werte bestimmt werden mssen ( beispielsweise
die Zahl der Punkte in n/Zoll, um die das Papier vorgeschoben werden
soll), dann wird der Anwender in einem Dialogfenster zur Eingabe des
speziellen Wertes aufgefordert.

'Ausgabe' enthlt die Optionen zur Ausgabe der unter 'Druckerbefehle'
ausgewhlten Steuersequenzen. Wahlweise knnen diese direkt zur
Beeinflussung des Druckers eingesetzt werden, auf dem Bildschirm zur
weiteren Nutzung bei der Druckersteuerung angezeigt werden, in eine
binre Datei geschrieben oder in eine Textdatei bernommen werden.
Welche der mglichen Optionen aktiv ist, ist an der Marke  zu erkennen.

'Editor' ermglicht den Wechsel in den integrierten Editor. Nachdem
mit dem Dateimanager, einem Auswahlmen, das die Wahl einer Datei bzw.
das Anlegen einer Datei ermglicht, eine Datei bestimmt worden ist,
wird der Editor aktiviert. Wenn aus dem Editor mit F9 oder der Maus
das Hauptmen wieder aufgerufen wird, kann unter dem Menpunkt Editor
ein Men aufgerufen werden, das die Editorfunktionen enthlt.

'Optionen' enthlt die Programmfunktionen, die die bestehenden
Mglichkeiten des Programms noch erweitern, bzw. verfeinern.
Die Druckersequenzen, die unter 'Druckerbefehle' gewhlt werden,
knnen in einen Stapel geschrieben und somit vor der weiteren
Verarbeitung gebndelt werden. Der Stapel kann in verschiedener
Weise weiterverarbeitet oder auch gelscht werden.

Die Arbeitsweise des Programms wird von den Funktionen 'Signal'
und 'Druckerschnittstelle' beeinflusst.

'Multidruck' dient der Ausgabe an den Drucker, 'Zeichenkonvertierung'
ermglicht den gezielten Austausch einzelner Zeichen gegen andere.

Wird vor dem Start des Drucker-Dompteur das Hilfsprogramm DDKONVRT.EXE
aufgerufen, bleiben die Zeichen-Konvertierungen auch nach Beendigung
des Drucker-Dompteur wirksam und knnen somit auch unter anderen Text-
verarbeitungen ,z.B. WORD (tm) oder WORDPERFECT (tm) genutzt werden.

Empfehlenswert ist ein das Einfgen des Aufrufs DDKONVRT in die
AUTOEXEC.BAT, damit die Konvertierungsoption jederzeit zur Verfgung
steht. Bei Systemen mit Hochladungsmglichkeit kann mit dem Befehl
LOADHIGH DDKONVRT der zur Verfgung stehende Arbeitsspeicher
geschont werden.

Mit 'Binre Datei zu .COM' wird Ihnen ein Werkzeug gegeben, eine
beliebige, Steuerbefehle und/oder Text enthaltende Datei in eine
ausfhrbare COM-Datei umzuwandeln, die den Dateiinhalt ( Steuerbefehle
und/oder Text) nach Aufruf direkt an den Drucker bermittelt.



 Manual 10

'Informationen' enthlt neben der Signatur des Programmautors in
'Info' unter dem Punkt 'Programmstatus' ein Informationsfenster, das
die wesentlichen Parameter des Programms auflistet und ber Zeit
und Verzeichnis sowie verfgbaren Speicherplatz informiert.

'Ende' ermglicht neben dem Ausstieg aus dem Programm die Abspeicherung
aller Programmparameter sowie der erarbeiteten Inhalte von
Druckerbefehlsstapel und Zeichendefinition im Zeicheneditor. Damit
kann das Programm verlassen werden, ohne dabei befrchten zu mssen,
bei erneutem Programmstart " bei Null anfangen zu mssen".




 Manual 11

Programm - Steuerung

Die Programmsteuerung mittels Tastatur erfolgt in der blichen Weise,
die Anwahl eines Menpunktes mit den Pfeiltasten, die Auswahl mit RETURN
oder der Abbruch mit ESC. Alternativ zu den Pfeiltasten knnen die in
den Menpunkten hervorgehobenen Buchstaben als sogenannte 'HOTKEYS'
direkt zur Anwahl eines Menpunktes herangezogen werden.

Werteingaben knnen nur mittels der Eingabe von Zahlen, die mit RETURN
abgeschlossen werden, gemacht werden. Werden Bereichsgrenzen berschritten,
wird die jeweilige Eingabeprozedur abgebrochen, ohne da ein Befehl
ausgegeben wird.

Gleichberechtigt mit der Tastatur kann die Maus als Steuer- und Eingabe-
instrument eingesetzt werden. Doppelklick auf einem Menpunkt aktiviert
die entsprechende Funktion. Programmfunktionen, die in invertierten Feldern
dargestellt werden, werden nach Anwahl des Feldes mit dem Mauszeiger und
Drcken der linken Maustaste angesteuert.

Im allgemeinen entspricht die linke Maustaste der RETURN - Taste und die
rechte Maustaste der ESC-Taste.

Als Besonderheit kann die Maus zur Eingabe von Zahlenwerten in den
Dialogfenstern eingesetzt werden, die die entsprechenden Zahlenfelder
und das Lschfeld D enthalten.




 Manual 12

Anwendungsbeispiel: Das sauber gedruckte Programm - Listing

Vorgabe - Situation:

Sie haben ein Basic- oder Pascalprogramm geschrieben und mchten den als
Textdatei vorliegenden Quellcode ausdrucken.

Sie mchten 12'' - Endlospapier verwenden. Der Text soll nicht ber die
Perforation gedruckt werden. Die Programmzeilen sollen bersichtlich
auf dem Papier angeordnet werden. Der besonders bei greren Programmen
stattliche Umfang des Quelltextes soll durch die Wahl des richtigen
Schriftgrades und Zeilenabstands wirtschaftlich und trotzdem lesbar
zu Papier gebracht werden. Die Anordnung des Textes auf der Seite
soll ein spteres Lochen oder Heften auf der linken Blattseite ermglichen
und insgesamt leicht berschaubar und gegliedert wirken.

Vorgehensweise:

Men    'Ausgabe'   >   'Binre Datei'.

Whlen Sie im Dateimanager die Option 'Datei anlegen' und geben sie
einen Dateinamen im DOS-Format nach Ihren Wnschen ein, z.B.
"pasprint.ddd".(Hierzu reicht es, wenn Sie "pasprint" eingeben)

Men    'Druckerbefehle'  >   'Puffer'

Nun whlen Sie die Software-Initialisierung.
Damit werden noch eventuell im Drucker wirksame Steuersequenzen
zurckgesetzt.

Men    'Druckerbefehle'  >  'Druckstilbefehle'

In dem sich nun ffnenden Men nun die Druckerbefehle
'Schnschrift'         >        EINSCHALTEN
'Doppelter Anschlag'            EINSCHALTEN
...........anwhlen.

'Zeichendichte '    Dichte  >   'Mikroschrift' bzw. '15 cpi'

Men     'Seitenlayout'  >    'Seitenlnge in Zeilen'
Im Dialogfenster den fr die Blattgre 12'' richtigen Wert 72 eingeben.

'Seitenabstand oben/unten'  >   Dialogfenster   "6"

'Seitenabstand links'       >   Dialogfenster   "8"

Men     'Zeilenabstand'    >   'Zeilenabstand 1/8 Zoll'

Schliessen sie alle Mens.
Alle Formatierungsbefehle sind, whrend Sie Befehl um Befehl angewhlt
haben, sukzessiv in die Binre Datei 'pasprint.ddd' geschrieben worden.

Die so entstandene Datei kann nun beliebig oft zur Formatierung des
Druckers vor dem Ausdruck von Quelltexten bentzt werden.


 Manual 13


Mglichkeiten, die Datei pasprint.ddd zum Drucker zu senden:

Mit den DOS - Befehlen
                             copy  pasprint.ddd prn
                             print pasprint.ddd quelldat.1 quelldat.2...usw.
                             type pasprint >prn
Mit der Funktion Multidruck
                             Datei pasprint.ddd aus Liste whlen
                             Anzahl der Drucke mit 1 definieren
Als .COM - Datei
                             Funktion 'Binre Datei zu .COM' whlen
                             Datei pasprint.ddd aus Liste whlen
                             Entstandene Datei PASPRINT.COM mit
                             PASPRINT aufrufen.


 Manual 14

Anwendungsbeispiel:  Text mit Druckeffekten


Vorgabe - Situation:


Sie mchten eine Einladung zur Erffnung einer neuen Firmenadresse
drucken und dabei die Mglichkeiten einer abwechslungsreichen
Schriftgestaltung, die die 24-Nadel-Drucker bieten, einsetzen.
Ihr Text lautet:

                          Software - Paradies
                      Inhaber Hans-Georg Langmann
                              Alleestr. 15
                             4800 Bielefeld

        Zur Erffnung unserer neuen Geschftrume laden wir unsere
        Kunden und Geschftfreunde sowie alle, die an preiswerter
        Software und kompetenter Beratung interessiert sind ,ein

                         am 11. November 1991
                              ab 10 Uhr
                               in der

                             Alleestr. 15

        mit uns gemeinsam bei Champagner und kaltem Bffet zu feiern
        und dabei die aktuellsten Highlights der internationalen
        Software - Scene ausgiebig kennenzulernen. Lassen Sie sich
        von unserer Gastlichkeit und von unseren Preisen angenehm
        berraschen.



Dieser Text soll auf einer Din A4 Seite mittig gedruckt werden.
Schreiben Sie den Text mit dem Editor des Drucker - Dompteur. Beginnen
Sie jede Zeile schlicht am linken Rand. Fgen Sie lediglich die
Leerzeilen wie im Text oben ein.

Stellen Sie sicher, da im Men Ausgabe die Option 'Text - Datei' markiert
ist und da im Men 'Optionen' die Markierung auf 'Befehle direkt ausgeben'
steht.

Im Folgenden wird beschrieben, wie ein Text mit einzeln ausgewhlten
Druckersequenzen beliebig formatiert werden kann. Erleichtern knnte man sich
diese Aufgabe durch die Sicherung von Druckerbefehlen in einem Stapel
(Men 'Optionen'), soda nicht nach jedem gewhlten Befehl in den Editor
gewechselt wird und die gesamte Liste von Druckersequenzen , auch mehrmals,
in den Text (mit F5) eingefgt werden kann. Der bersichtlichkeit wegen soll
dieses Verfahren bei unserer Text-Formatierung nicht angewendet werden.


Fgen Sie am Anfang des Textes eine Leerzeile ein.
Positionieren sie den Cursor an den Textanfang (Zeile2)vor das erste Wort bzw.
auf den ersten Buchstaben.

Zuerst sollten einige, fr den gesamten Text geltende Formatierungen
vorgenommen werden.


 Manual 15

Whlen Sie als erstes die Softwareinitialisierung im Men 'Puffer'. Die
Steuerzeichen werden nach erfolgter Wahl direkt in den Text eingefgt.
Die Verschiebung des Textes nach rechts braucht Sie nicht zu irritieren,
denn die Steuerzeichen werden vom Drucker lediglich intern verarbeitet
und der eigentliche Text doch an der richtigen Stelle ausgegeben.

Men   'Druckerbefehle'  >      'Puffer'   >    'Softwareinitialisierung'

Nehmen Sie nun einige grundlegende Einstellungen vor.

Men   'Seitenlayout'   >       'Seitenlnge in Zeilen'
                                       >  Dialogfeld "72"  (DIN A 4)
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Schnschrift'
Men   'Druckstilbefehle'  >    'doppelter Anschlag'
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Schriftart'    >    'Times Roman'.
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Text-Justierung'  >    'zentriert'
Men   'Zeilenabstand'     >    'Zeilenabstand in n/60 Zoll'
                                       >  Dialogfenster "15"
(Der Abstand zwischen den Zeilen wird um 50% vergrssert.)

Diese Formatierungen gelten fr den gesamten Text. Die nun folgenden
Formatierungen einzelner Worte oder Abstze mu jeweils am Ende des
Wortes oder Absatzes wieder abgeschaltet werden.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'Doppelte Zeichenhhe'   >  EINSCHALTEN
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Doppelte Zeichenbreite' >  EINSCHALTEN
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Konturiert und Schattiert'
                                      >   'konturiert und schattiert'.

Cursor an den Anfang der dritten Zeile.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'Doppelte Zeichenhhe'   >  AUSSCHALTEN


Cursor an den Anfang der 6. Zeile.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'Doppelte Zeichenbreite' >  AUSSCHALTEN
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Konturiert/Schattiert'  >  'konturiert'
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Proportionalschrift'    >  EINSCHALTEN
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Kursivschrift'          >  EINSCHALTEN

Cursor an den Anfang der 10. Zeile.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'Konturiert/Schattiert'  >  'schattiert'
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Kursivschrift'          >  AUSSCHALTEN
Men   'Druckstilbefehle'  >    'doppelte Zeichenbreite' >  EINSCHALTEN
Men   'Druckstilbefehle'  >    'doppelte Zeichenhhe'   >  EINSCHALTEN

Cursor an den Anfang der 12. Zeile.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'Konturiert/Schattiert'  >  'konturiert'
Men   'Druckstilbefehle'  >    'doppelte Zeichenhhe'  >  AUSSCHALTEN

Um die Minuten in der Zeitangabe hochgestellt auszudrucken:
Cursor in der 12. Zeile auf die dritte Null.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'Hoch-/Tiefschrift'    >   'Hochstellung'
                                           >   EINSCHALTEN

Cursor auf die Leerspalte nach der vierten Null.

Men    'Druckstilbefehle' >    'Hoch-/Tiefschrift'    >   'Hochstellung'
                                           >   AUSSCHALTEN


 Manual 16

Cursor auf das erste Zeichen in der 15. Zeile.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'doppelte Zeichenhhe' >   EINSCHALTEN

Cursor auf das erste Zeichen in der 17. Zeile.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'Konturiert/Schattiert'  >   'konturiert'
Men   'Druckstilbefehle'  >    'doppelte Zeichenbreite' >   AUSSCHALTEN
Men   'Druckstilbefehle'  >    'doppelte ZeichenHhe'   >   AUSSCHALTEN
Men   'Druckstilbefehle'  >    'Kursivschrift'          >   EINSCHALTEN

Cursor auf das erste Zeichen in der 21. Zeile.

Men   'Druckstilbefehle'  >    'Zeichenabstand'   > Dialogfenster  "18"

Cursor in letzte Zeile oder hinter letztes Zeichen.

Men   'Puffer'            >    'Softwareinitialisierung'


Damit ist der Text formatiert und kann mit allen Effekten gedruckt werden.


Drucken des Textes von DOS


                                              copy  BEISPIEL.TXT prn
                                   oder       type  BEISPIEL.TXT >prn
                                   oder       print BEISPIEL.TXT


Drucken des Textes mit dem Drucker - Dompteur bis zu 10-fach


Men  'Optionen'   >   'Multidruck'  >   Dialogfenster :'BEISPIEL.TXT'
                                     >   Dialogfenster : "1" - "10"


Drucken des Textes als .COM-Datei


Men  'Optionen'  >   'Binre Datei zu .COM'  >  Dialogfenster : 'BEISPIEL.TXT'
anschliessend einfach von DOS aufrufen  "BEISPIEL"




 Manual 17

Anwendungsbeispiel: Selbstgestaltete Zeichen, z.B. fr Mathematik



Auch Befehle, die den Drucker anweisen, statt eines in seinem festen Speicher
beschriebenen Zeichens ein vom Anwender selbst entworfenes Zeichen zu drucken,
sind Druckerbefehle. Um diese zu generieren, enthlt der Drucker - Dompteur
den komfortablen Zeicheneditor Fontgenerator. Einzelne Zeichen oder ganze
Schriften knnen erstellt und grundstzlich mit allen auch anderen Befehlen
zugnglichen Programmoptionen weiterbearbeitet werden. Ferner knnen
Zeichendefinitionen aus beliebigen Dateien herausgesucht und in den Editor
geladen werden.

Um die Zeichendefinition mit Hilfe des Editors anschaulich zu machen,
hier nun ein Beispiel:

Men   'Ausgabe'   >    'Binre Datei'
Damit wird festgelegt, da die Zeichendefinitionen in einer binren
Steuerdatei abgelegt werden.

Men   'Druckerbefehle'  >  'Druckstilbefehle' > 'Schnschrift' > EINSCHALTEN
Festlegung der Zeichendefinition fr die LQ-NLQ - Schrift

Men   'Druckerbefehle'  >  'Druckstilbefehle'  >  'Proportionalschrift'
                                                      >  EINSCHALTEN
Damit wird die Schriftart und Auflsung fr die zu definierenden Zeichen
bestimmt.

Men  'Druckerbefehle'  >  'Benutzerdef.Zeichen'  >  'ROM in RAM kopieren'
Damit wird der Inhalt des Drucker-ROM in das Drucker - RAM geladen, damit
die Zeichen des internen Zeichensatzes gegen das/die selbstdefinierten
Zeichen ausgetauscht werden kann.

Jetzt knnen Sie fr jedes Zeichen von ASCII 32 bis ASCII 127 ein
neues Zeichen definieren. In unserem Beispiel allerdings wollen wir es
bei zwei Zeichen fr den Gebrauch als mathematische Sonderzeichen als
Beispiel belassen. Es sollen dies Sonderzeichen fr die Mathematik, die
sich auch nicht im erweiterten ASCII - Code befinden, sein, ein groes
Delta und ein auf dem Kopf stehendes groes Delta. Diese beiden Zeichen
werden als ASCII - Zeichen 92 (\) und 94 (^) definiert. Wenn dann bei der
bergabe an den Drucker der Backslash gesendet wird, wird beispielsweise
das groe Delta gedruckt.

Men   'Druckerbefehle'   >   'Benutzerdef.Zeichen'  >   'DD - Fontgenerator'
Men   'Zeichenwahl'  >   Dialogfenster  (Zeichen eingeben)   :"92"
Das Zeichen kann als Code-Nummer (also 92 oder 94 ) eingegeben werden oder
aus der mit F4 aufrufbaren ASCII-Tabelle ausgewhlt werden.

Wenn eingestellte Schriftart nicht LQ-Proportional, dann
Men   'Schriftart'    >   'proportional'

Men   'Zeichen bearbeiten'
Nun kann das Zeichen in der Editormatrix bearbeitet werden.



 Manual 18

Fr Eilige

Wer schnell das gewnschte Zeichen auf den Schirm bringen mchte, geht so vor:

Men  'Import-Optionen'   >   'Zeichensatzdatei'    >  BEISPIEL.DDD
Ist der Punkt markiert, dann 2mal RETURN oder Mausklick, dann Datei aus
der Liste im Fenster auswhlen.

Men  'Import-Optionen'   >  'Zeichen laden'
Damit wird das Zeichen in der zuvor ausgewhlten Datei gesucht.

Es erscheint das Zeichen im Editor und kann eventuell bearbeitet werden.



Men   'Zeichen ausgeben'
Damit wird die Zeichendefinition  in die binre Datei geschrieben.


Ebenso mit dem Zeichen 94 verfahren.


Men   'Druckerbefehle'  >  'Benutzerdef.Zeichen'  >  'Download-Zeichen ein/aus'
                                                   >  EINSCHALTEN
Damit wird der Drucker angewiesen, ab jetzt die neuen Zeichendefinitionen
auszuwerten und zu drucken.

Wenn jetzt die neu erstellte Datei zum Drucker gesendet wird, wird der
Drucker statt des Zeichens 92 das groe Delta drucken und statt des Zei-
chens 94 das auf dem Kopf stehende groe Delta.



 Manual 19

Hilfsprogramme

DDCLEAN.EXE

DDCLEAN.EXE dient dazu, Steuersequenzen in ASCII - Dateien  zu finden und
-bei entsprechender Programmeinstellung- zu entfernen. Smtliche Steuersequenzen,
auch komplexe, wie z.B. die Zeichendefinitionen oder Tabulatordefinitionen,
und auch Grafikdaten nach den entsprechenden Steuercodes, werden gefunden
und vollstndig entfernt, soda nur der reine Text brig bleibt. Die Ursprungs-
datei wird als .BAK-Datei gesichert. Als besonderer 'Leckerbissen' findet
das Programm auch alle ANSI-Steuersequenzen. Damit ist es ein ideales Werkzeug,
um einmal Bildschirmsteuercodes, die aus Effekt-Grnden in Texten implementiert
sind, und die wegen eines nicht installierten ANSI-Treibers strenden Zeichen-
mll auf dem Bildschirm hervorrufen, zu entfernen, aber auch, um Texte auf
eventuell darin befindliche ANSI-Bomben zu untersuchen.

ANSI-Bomben sind den Computerviren zwar nicht direkt verwandt, aber sie sind
unter Umstnden doch eine Gefahr, die von verantwortungslosen 'Saboteuren'
ausgeht, und schlimmstenfalls Datenverlust zur Folge hat.

Beispielsweise die ANSI-Sequenz       ESC [ 120;"echo j| del *.*";13p  ,
in einen Text geschmuggelt, htte zur Folge, da der ANSI- Treiber nach
Darstellung des Textes etwa mit dem TYPE - Befehl diese Steuersequenz als
Aufforderung versteht, die Tastatur - im Beispiel den Buchstaben x - derart
umzudefinieren, das danach, wenn das x gedrckt wird, der Befehl del *.*
ohne Sicherheitsabfrage aktiviert wird und alle Dateien im aktuellen Verzeichnis
gelscht werden. Wenn dann hektisch reagiert wird und die Chance, mit einem
Tool wie den Norton Utilities (tm) oder PC-Tools (tm) oder der undelete-Option
von DOS 5.0 den Schaden wiedergutzumachen, verspielt ist, ist der Verlust
dieser Daten kaum zu verhindern.

DDCLEAN.EXE ist das richtige Werkzeug, verdchtige Texte zu untersuchen
und die mglicherweise schdlichen Steuercodes zu entfernen.


DDKONVRT.COM

DDKONVRT.COM ist ein speicherresidentes Hilfsprogramm, mit dessen Hilfe
Zeichenkonvertierungen dauerhaft im Speicher verankert werden knnen, soda
auch nach Beenden der Drucker-Dompteur die Zeichenkonvertierungen wirksam
bleiben.

Der Drucker-Dompteur erkennt selbststndig, ob DDKONVRT geladen wurde. In
diesem Fall ist das Untermen 'Zeichenkonvertierung' um diejenigen Men-
punkte erweitert, mit deren Aufruf eine vorher vorgenommene Zeichenkonver-
tierung speicherresident verankert werden kann.

Bei regelmiger Anwendung empfiehlt es sich, DDKONVRT bereits in die
AUTOEXEC.BAT einzutragen, damit die Konvertierungsoption jederzeit zur Ver-
fgung steht.

Bei Verwendung von DOS 5.XX kann bei entsprechendem Arbeitsspeicher-Ausbau
und Einsatz von Upper-Memory mit dem Befehl
             LOADHIGH DDKONVRT
die Belegung von regulrem Arbeitsspeicher durch DDKONVRT vermieden werden.

DDKONVRT wird aus dem Speicher entfernt, indem es erneut aufgerufen wird.
Allerdings wird das nur funktionieren, wenn nach DDKONVRT keine weiteren
speicherresidenten Programme oder auch Benutzeroberflchen geladen wurden.





 Manual 20

DDPRTEST.EXE

Mit diesem Utility kann der Betriebszustand des Druckers ermittelt werden.
Ntzlich ist dies vor allem dann, wenn aus Batchdateien heraus der Drucker
mit Jobs beauftragt wird. Wenn dann der Drucker nicht bereit ist, kommt es
oft zu Endlosschleifen oder langen Wartezeiten. Mit einer entsprechenden
Batch-Programmierung kann der Druckauftrag nur dann erteilt werden, wenn
der Drucker tatschlich Bereitschaft signalisiert hat.

Das Programm wird einfach aufgerufen und liefert dann einen Fehlercode
zurck, der mit ERRORLEVEL abgefragt werden kann.

Ein Beispiel, das auch die Bedeutung der verschiedenen Fehlercodes ver-
mittelt, ist die Batch-Datei PRTEST.BAT.




Schlussbemerkung:

Mit diesen Beispielen ist nur ein kleiner Teil der Mglichkeiten des
Drucker- Dompteur beschrieben worden. Anhand der umfassenden Online-Hilfe,
die im Programm jederzeit verfgbar ist, werden Sie sich schnell im Programm
zurechtfinden.

Fr Anregungen, Kritik oder Fragen bin ich jederzeit empfnglich. Nur
durch die Zusammenarbeit mit den Anwendern ist es mglich, Software
herzustellen, die in allen Situationen das Gewnschte leistet und
keine Fehler beinhaltet.

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