               Ŀ
                 
                                 
                    
                    
                    
                          
                    
                    
                                  
                 
                 Deutschsprachige  Shareware  
               Ĵ
                Autoren- & Hndlervereinigung 
                       DS-Nummer: DS_0174
               -----------------------------------------------------------
               -----------------------------------------------------------

               ͻ
                 DRUCKERKONTROLLPROGRAMM [PCP]         Version 4.0 pro  
                                                                        
                                                                        
                 (c)  by Dipl. Geogr. Frank Klaudies                    
                                      Wahner Str. 51                    
                                      D - 51143 Kln                    
                                      (02203)  81384                    
                                                                        
                 1990 1991 1992 1993                     07. Mrz 1993  
               ͼ

               V O R W O R T
               Zunchst  vielen  Dank fr  Ihr  Interesse an  der Software
               DruckerKontrollProgramm Version 4.0 pro - im folgenden auch
               kurz  PCP (PrinterControlProgram).  Dieses Programm  ist in
               keiner  Weise  eingeschrnkt. Lassen  Sie sich bitte  gegen
               Einsendung  von  DM 12,- bzw. 15,- (Handbuch)  lizenzieren, 
               wenn  Sie  mit  dieser  Software auch in  Zukunft  arbeiten 
               mchten. Schicken Sie mir diesen Betrag in  Briefmarken zu, 
               oder berweisen Sie den Betrag auf folgendes Konto:

                         KONTO: 08 215 273 00     BLZ: 370 800 40
                         bei der Dresdner Bank Filiale Kln-Porz

               Gegen DM 12,- erhalten Sie das Recht,  dieses Programm  fr 
               Ihre Zwecke zu nutzen - das Nutzungsrecht dieser Shareware-   
               Version  ist  auf 30  Tage beschrnkt! Gegen DM  15,-  wird 
               Ihnen  zustzlich  ein  ausfhrliches, gedrucktes  Handbuch 
               zugesandt, mit diesen Informationen knnen Sie das Drucker- 
               KontrollProgramm IV pro erst richtig nutzen! Verwenden Sie
               zur Lizenzierung bitte das Bestellformular BESTELL.TXT.

               Dieses  Produkt wurde mit  grter Sorgfalt hergestellt und
               grndlichst  auf  Fehler  geprft.  Eine  absolute  Fehler-
               freiheit  kann  jedoch  nicht  garantiert  werden.  Zurck-
               entwicklung  der Software DruckerKontrollProgramm, Dekompi-
               lieren,   Entassemblieren  und   jegliche  Vernderung  des
               Programmcodes  sowie  der  mitgelieferten  Textdateien sind

               HANDBUCH.TXT DruckerKontrollProgramm 4.0 pro       SEITE  2
               -----------------------------------------------------------

               ausdrcklich  untersagt. Sie  drfen jedoch  1:1 Kopien der
               Masterdiskette uneingeschrnkt weitergeben, um fr das Pro-
               gramm zu werben.

               Frank Klaudies ist nicht fr irgendwelche Schden, z.B. aus
               entgangenem  Gewinn,  Verlust  von  Informationen  oder von
               Daten  ersatzpflichtig, die  aufgrund der  Benutzung dieser
               Software oder der unsachgemen Bedienung entstehen. Selbst
               dann, wenn Frank Klaudies von der Mglichkeit eines solchen
               Schadens  unterrichtet worden  ist. Auf jeden  Fall ist die
               Haftung  auf den  Betrag beschrnkt, den  Sie laut Rechnung
               fr  das Produkt DruckerKontrollProgramm bei Frank Klaudies
               bezahlt  haben.  Dieser  Haftungsausschlu  gilt  nicht fr
               Schden,  die durch  Vorsatz oder  grobe Fahrlssigkeit auf
               Seiten von Frank Klaudies verursacht worden sind. Ebenfalls
               bleiben  Ansprche, die auf unabdingbaren gesetzlichen Vor-
               schriften zur Produkthaftung beruhen, unberhrt.

               BEACHTEN  Sie  bitte,  da  Befehlsstze  die  mit  lteren 
               Versionen von  DruckerKontrollProgramm erstellt worden sind 
               nicht  mit der  Version 4.0 pro  verwendet  werden  knnen.
               Haben Sie mit einer frheren Version einen  Befehlssatz fr
               Ihr  Druckermodell erstellt,  dann mu  dieser mit  PCP 4.0
               pro neu geschrieben werden! Aufgrund der Erhhnung von drei
               Bytes auf nun sechs Bytes pro Befehl, wurde das Dateiformat 
               von PCP.INI verndert.

               Ich  hoffe, da  auch  Sie ein  lizenzierter  Anwender  von 
               DruckerKontrollProgramm 4.0 pro werden.

               HANDBUCH.TXT DruckerKontrollProgramm 4.0 pro       SEITE  3
               -----------------------------------------------------------




               I n h a l t :





               1. Einfhrung zu DruckerKontrollProgramm                4

               2. Die Befehlszeile <AltB> <F9>                         5
               2.1. LADEN <AltL>                                       5
               2.2. SICHERN <AltS>                                     6
               2.3. NEU <AltN>                                         6
               2.4. DRUCKEN <AltD>                                     6
               2.5. PRSCR <AltF>                                       6
               2.6. RAND bzw. HPRAND                                   7
               2.7. DEFS                                               7
               2.8. DOS <AltF10>                                       8
               2.9. SPEED                                              8
               2.10. ENDE bzw. QUIT                                    9
               2.11. TEXT <StrgT> <F8> u. KARTEI <StrgK> <F7>          9

               3. PCP-Text <StrgT> <F8>                               10

               4. PCP-Kartei <StrgK> <F7>                             11
               4.1. Laden einer Kartei <AltH>                         12
               4.2. Anlegen einer neuen Kartei <AltA>                 12
               4.3. Erzeugen von Textdatei-Datenfeldern               14
               4.4. Editieren einer Karte <AltE>                      14
               4.5. Aufsuchen von Karten                              14
               4.6. Die Kopierfunktionen <F1>, <F2>, <F3> u. <F4>     15
               4.7. Sortieren nach Stichwortzeile <AltP> <F5>         17
               4.8. Lschen <StrgO> u. Einfgen <StrgE> von Karten    18
               4.9. Neue Kartei laden                                 18
               4.10. Konvertieren einer PCP-Kartei <AltF1>            18
               4.11. Modul wechseln                                   19

               5. Systeme ohne Festplatte                             19

               6. Zum Schlu                                          19

               HANDBUCH.TXT DruckerKontrollProgramm 4.0 pro       SEITE  4
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               1. Einfhrung zu DruckerKontrollProgramm (PCP)
               Das DruckerKontrollProgramm (PCP) besteht aus dem PCP-Text-
               und   dem  PCP-Karteimodul.  Den  beiden  Modulen  ist  die
               Befehlszeile  bergeordnet,  welche  mit 66  frei  zu defi-
               nierenden   Befehlen  die   eigentliche  Schnittstelle  zum
               Drucker  ist.  PCP-Text bietet  die Mglichkeit  599 Zeilen
               Text  zu bearbeiten.  PCP-Kartei verwaltet  bis zu  12 frei
               plazierbare  Textdatenfelder (max. 1  Feld pro Zeile) mit 1
               bis  80 Zeichen  pro   Datenfeld auf  max. 999 Datenstzen.
               Kurzer Hand wird ein Datensatz als Karte und die Gesamtheit
               der Datenstze als Kartei bezeichnet. Im Verbund sind diese
               3  Programmteile  - obwohl  des geringen  Programmumfangs -
               recht leistungsstark. Serienbriefe, Etikettendruck, Litera-
               turlisten    etc.  sind ohne  groe  Schwierigkeiten reali-
               sierbar.

               Hardwarevoraussetzungen  sind ein IBM(r)-kompatibler PC mit
               beliebiger  Grafikkarte,  mindestens 256  KB  freier Haupt-
               speicher   und  ein  EPSON(r)-   oder  HEWLETT  PACKARD(r)-
               kompatibler  Drucker und MS-DOS(r) ab Version 2.1. Wenn Sie
               intensiv  mit  dem Karteimodul  arbeiten mchten,  ist eine
               Festplatte  notwendig,  da der  Zugriff auf  ein Disketten-
               laufwerk  zu langsam und die Datensicherheit zu gering ist.
               Haben  Sie  eine  Festplatte  in  Ihrem  System installiert
               empfiehlt sich die Einrichtung eines Festplatten-Pufferung-
               Programmes. Verfgen Sie ber Expansion- oder Erweiterungs-
               speicher,  knnen  Sie  z.B.  den  MS-DOS(r)-Treiber SMART-
               DRV.SYS der MS-DOS-Versionen ab 4.0 in die Datei CONFIG.SYS
               durch folgende Zeile einbinden: [DEVICE=C:\DOS\SMARTDRV.SYS
               128].   Die  letzte  Ziffer  gibt  die  Gre  des  'Cache-
               Speichers' an.

               Auf der Programmdiskette befinden sich neben HANDBUCH.TXT:
               
                1. PCP.EXE      DruckerKontrollProgramm 4.0 pro  
                                51.243 Bytes 7.03.1993
                2. PCP.INI      Druckerbefehlssatz fr NEC P2 plus
                3. *.INI        Befehlsstze Star und Hewlett Packard
                4. CASSCOV.PCP  Formular: Beschriftung Kompakt-Kassetten
                5. BRIEF1.PCP   Formular: Normbrief
                6. BRIEF2.PCP   Formular: Normbrief
                7. DRUCKER.EXE  Druckereinstellung auf DOS-Ebene
                                9.195 Bytes 7.03.1993
                8. SPEED.EXE    Verndert Tastenwiederholungsgeschw.
                                7.747 Bytes 27.07.1992
                9. BESTELL.TXT  Bestellformular - bitte ausfllen
               10. INFO.TXT     Kurzhinweise zu PCP etc.

               Der Druckerbefehlssatz  ist fr den NEC P2 plus vorgegeben.
               Wenn  Sie einen  anderen  nutzen  mchten, dann  nennen Sie
               einfach einen auf der  Diskette abgelegten  Befehlssatz  in
               PCP.INI  um  z.B. [RENAME DESKJET.INI PCP.INI].  Sollte fr 
               Ihr  Druckermodell  kein  Befehlssatz  vorhanden  sein,  so
               mssen Sie  einen  neuen,  speziell auf  Ihr  Druckermodell
               angepaten  Befehlssatz selbst definieren. Die Befehlsstze

               HANDBUCH.TXT DruckerKontrollProgramm 4.0 pro       SEITE  5
               -----------------------------------------------------------

               sind nicht auf anderen Druckern verwendbar!

               Zum  Starten von DruckerKontrollProgramm  sind zwei Dateien
               notwendig:

               - PCP.EXE (Programmdatei)
               - PCP.INI (Druckerbefehlssatz).

               Das DruckerKontrollProgramm sucht im "gesetzten", aktuellen
               Verzeichnis  nach  der PCP.INI,  daher mu  das Verzeichnis
               C:\PCP  vor  dem  Programmstart  zum  aktuellen Verzeichnis
               gesetzt werden [CD C:\PCP]. Nun kann das Programm durch die
               Eingabe  von PCP.EXE gestartet werden.  Als Option kann ein
               Pfad  mit dem Dateinamen eines Textes angegeben werden [PCP
               TEXT.TXT].

               BEACHTEN  Sie bitte,  da ein  Pfad in  PCP-Text maximal 25
               Zeichen  betragen  darf. Ist  der Pfad  lnger, so  wird er
               ignoriert!


               2. Die Befehlszeile <AltB> <F6>
               Informationen  ber  die  Befehle  erhalten  Sie  durch die
               Eingabe  von I, INFO, <AltI> oder <F9>. Ist das Infofenster
               aktiv,  knnen  die selbstdefinierten  Druckerbefehle nebst
               ihren  ESCAPE-Sequenzen  durch  <AltD>  ausgedruckt werden.
               Sofern  noch kein  Drucker definiert wurde,  der NecP2+ ist
               als  Beispieldatei beigelegt,  werden nur  die vorgegebenen
               Befehle angezeigt. Dies sind:

               - I bzw. INFO <AltI>
               - LADEN <AltL>,
               - SICHERN <AltS>,
               - NEU <AltN>,
               - DRUCKEN <AltD>,
               - PRSCR <AltF>,
               - RAND bzw. HPRAND,
               - DEFS,
               - DOS <AltF10>,
               - SPEED,
               - ENDE bzw. QUIT -> Beenden von DruckerKontrollProgramm
               - KARTEI <StrgK> oder <F7>
               - TEXT <StrgT> oder <F8>.

               Durch  <ENTER> ohne  Kommando wird  der zuletzt eingegebene
               Befehl   wiederholt.  Dies  ist  z.B.  beim  Zeilenvorschub
               praktisch  -  der Befehl mu  nicht jedesmal neu eingegeben
               werden.


               2.1. LADEN <AltL>
               Es  kann eine Datei  in PCP-Text geladen  werden. Ist zuvor
               ein   Text  bearbeitet  worden,  wird  der  alte  Dateiname
               angezeigt.  Es werden  nur Textdateien  akzeptiert, die ein

               HANDBUCH.TXT DruckerKontrollProgramm 4.0 pro       SEITE  6
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               bestimmtes Format haben - das EOF-Zeichen (End of File) mu
               einem   Wagenrcklauf/Zeilenvorschub  folgen.  Binrdateien
               werden  abgewiesen.  Es  werden nur  80  Zeichen  pro Zeile
               geladen,  ein eventueller  Rest wird abgetrennt  - dies ist
               allerdings   nur  bei  Fremdtexten  relevant  und  mu  be-
               rcksichtigt  werden.  Ist  ein  Text  erfolgreich  geladen
               worden,  wird  der Pfad  im Versionsfenster  angezeigt. An-
               sonsten erfolgt eine Fehlermeldung.

               BEACHTEN  Sie bitte,  da ein  Pfad in  PCP-Text maximal 25
               Zeichen  betragen darf.  Mchten Sie  einen Text  aus einem
               Unterverzeichnis  laden,  wobei  der  Pfad  grer  als  25
               Zeichen  lang werden wrde, mssen Sie mittels <AltF10> auf
               die DOS-Ebene springen und entsprechendes Verzeichnis durch
               den  DOS-Befehl [CD] setzen. Mit [EXIT] gelangen Sie zu PCP
               zurck und knnen nun den Text ohne Pfad laden.


               2.2. SICHERN <AltS>
               Whlen   Sie  fr  Ihren  Text  einen  gltigen  MS-DOS(r)-
               Dateinamen, eventuell mit Pfad, und speichern durch <ENTER>
               ab.  Wurde  die Textdatei  erfolgreich gesichert,  wird der
               Dateiname im Versionsfeld angezeigt. Ansonsten erfolgt eine
               Fehlermeldung.


               2.3. NEU <AltN>
               Der   aktuelle  Text  wird  nach  einer  Sicherheitsabfrage
               gelscht - besser der Textspeicher wird geleert.


               2.4. DRUCKEN <AltD>
               Es  wird der Inhalt von PCP-Text gedruckt. Der Druckvorgang
               kann  durch <ESC>  abgebrochen werden.  Allerdings hat dies
               keinen  Einflu auf den  Inhalt des Druckerpuffers, welcher
               auf  jeden Fall  nach <ESC>  noch geleert  bzw. ausgedruckt
               wird.

               BEACHTEN  Sie bitte,  da das ASCII-Zeichen  20 in PCP-Text
               einen  Seitenumbruch bewirkt, wenn es  als letztes also 80.
               Zeichen  in  einer  Zeile steht.  Die  ASCII-Zahl (American
               Standard  Code  for  Information  Interchange)  codiert  in
               Zahlen zwischen 1  und 255 alle auf dem  Monitor  darstell-
               baren Zeichen. 


               2.5. PRSCR <AltF>
               Es  erfolgt  ein Ausdruck  des  sichtbaren Textausschnittes
               bzw.  der  aktuellen  Karteikarte. Dies  ist  mit  der DOS-
               Funktion Print-Screen zu vergleichen, umfat jedoch nur die
               letzten  12 Zeilen  des Bildschirms.  Bei einer Karteikarte
               wird  links oben  die Kartennummer,  das Stichwort  und die
               Datei  hinzugefgt. Auf diese  Weise knnen z.B. Pappkarten
               zur  Archivierung  Ihrer Daten  bedruckt werden.  Bei einer

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               Zeichendichte  von  20  CPI  (Chars  pro  Inch)  sollte das
               Kartenformat mindestens 105 x 70 mm betragen.


               2.6. RAND bzw. HPRAND
               Es  kann  ein linker  Druckrand zwischen  1 und  99 Zeichen
               definiert  werden. Geben  Sie RAND  ein, dann  <ENTER> eine
               Ziffer  zwischen 1  und 99 und  ein abschlieendes <ENTER>.
               RAND  ist EPSON(r)-kompatibel (27,  108, Eingabe) und mte
               auf   jedem   Nadelmatrixdrucker  den   gewnschten  Erfolg
               erzielen.   Fr   HEWLETT   PACKARD(r)-kompatible   Drucker
               benutzen Sie bitte den Befehl HPRAND.

               BEACHTEN  Sie bitte, da Sie vor  dem Verlassen von PCP den
               Rand  mittels Eingabe des Randwertes  Null oder durch einen
               Druckerreset  zurckstellen. Andere  Programme 'bernehmen'
               womglich diese Einstellung und wrden beim Ausdruck falsch
               formatieren.


               2.7. DEFS
               DEFS  dient der Definition eigener Druckerbefehle. Zunchst
               wird  die Eingabe eines Druckernamens gefordert. Nun knnen
               Sie  den ersten Befehl definieren. In Ihrem Druckerhandbuch
               sind   alle  mglichen   Parameter  der  Druckereinstellung
               aufgefhrt.  Whlen  Sie die  fr Sie  relevanten Parameter
               aus.  Haben Sie  z.B. die Schriftart  COURIER gewhlt, dann
               geben  Sie COURIER als  Befehl ein und  anschlieend die im
               Handbuch   aufgefhrten  dezimalen   ESCAPE-Sequenzen.  Fr
               EPSON(r)-kompatible  Drucker drfte dies die Folge 27 107 0
               sein.  Diese Ziffern geben Sie  bitte jeweils durch <ENTER>
               getrennt  ein. Mchten Sie eine Ziffer des gleichen Befehls
               nocheinmal  editieren bettigen  Sie bitte  <TAB>. Nach dem
               letzten  <ENTER>  wre  der  erste  Befehl  definiert. Dies
               knnen  Sie  bis  zum 66.  Befehl  fortfhren.  Nicht immer
               besteht  eine  ESCAPE-Folge  aus drei  Dezimalziffern  - es
               knnen  auch zwei oder  gar nur eine sein.  Wenn Sie an die
               zweite,   dritte  oder/und weitere Stelle  eine Zahl grer
               255  eingeben,  wird  diese  whrend  der spteren Drucker-
               ansteuerung  ignoriert.  Durch die  Taste <F10>  knnen die
               erzeugten  Befehle in der  Datei PCP.INI gespeichert werden
               und  stehen  Ihnen  fortan  nach  jedem  Programmstart  zur
               Verfgung  -  vorausgesetzt  die PCP.INI  befindet  sich im
               gesetzten   Verzeichnis.  Ist  die  PCP.INI  nicht  geladen
               worden,   erscheint  die   Meldung  [kein   Drucker  !]  im
               Versionsfeld.  DEFS kann  mit <ESC>  verlassen werden, ohne
               die  Befehle zu speichern. Wenn  Sie das Infofenster <AltI>
               geffnet haben und <AltD> eingeben, werden alle definierten
               Befehle  und deren ESCAPE-Sequenzen ausgedruckt. Nehmen Sie
               die  PCP.INI  des NecP2+  als  Vorlage Ihrer  eigenen DEFS.
               Endet  ein  Befehl  des  NecP2+  mit  einem Ausrufezeichen,
               bewirkt dies das Ausschalten eines Druckerbefehls z.B. fett
               <=> fett!.


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               ESCAPE-Sequenzen  der  "HEWLETT  PACKARD  PRINTER LANGUAGE"
               bestehen  i.d.R. aus 5  bzw. 6 Bytes.  Der linke Seitenrand
               wird  ber die Sequenz  27 38 97 ##  76 gesteuert, wobei ##
               der  Rand  in  Zeichen  ist.  Daher  besitzt  das  Drucker-
               KontrollProgramm die Mglichkeit max. 6 Bytes pro Befehl zu
               definieren z.B.:

               DEF. 12  :  rand_10   27   38   97   49   48   76.

               Sie  knnen jedoch auch mehrere Befehlsdefinitionen mitein-
               ander  verbinden. Wichtig  ist dabei,  da die Befehlsdefi-
               nitionen  die gleiche  Bezeichnung haben  - dann  wird z.B.
               DEF.  1 bis DEF. 2 oder DEF. 3 als ein durchgehender Befehl
               behandelt.  Sie  knnen  in PCP  maximal  66 6-Byte-ESCAPE-
               Sequenzen definieren.

               Auf der Programmdiskette ist das Zusatzprogramm DRUCKER.EXE
               enthalten.  Es  ermglicht Ihnen  das Benutzen  der selbst-
               definierten  Druckerbefehle auf der DOS-Ebene und in Batch-
               dateien   (Stapeldateien).   Kopieren   Sie   das  Programm
               DRUCKER.EXE  und die  Datei PCP.INI in  ein beliebiges Ver-
               zeichnis  oder ins Stammverzeichnis.  Bevor Sie DRUCKER.EXE
               aufrufen  mu  das  betreffende Verzeichnis  ber  den DOS-
               Befehl  CD  zum  "gesetzten"  Verzeichnis  werden  z.B. [CD
               C:\PCP]  - es sei den Sie haben DRUCKER.EXE und PCP.INI ins
               Stammverzeichnis  kopiert.  Nur dann  kann  DRUCKER.EXE die
               Datei PCP.INI mit dem Druckerbefehlssatz finden. Nun knnen
               Sie  dem  Programm DRUCKER.EXE  beliebig viele  Befehle als
               Befehlszeilenargument bergeben z.B. [DRUCKER COURIER FETT]
               usw.  Sie knnen Ihren Drucker regelrecht programmieren und
               dies mittels Batchdateien automatisieren!


               2.8. DOS <AltF10>
               Startet  einen  neuen  Befehlsprozessor.  Reicht  der freie
               Hauptspeicherplatz  nicht  aus  oder  kann  die COMMAND.COM
               nicht  gestartet werden, flackert  der Bildschirm kurz auf,
               ansonsten  befinden Sie  sich auf der  DOS-Ebene und knnen
               Disketten  formatieren,  das  Verzeichnis  wechseln, andere
               Programme  aufrufen  etc. Durch  EXIT  gelangen Sie  zu PCP
               zurck.

               BEACHTEN Sie bitte: sollten Sie aus PCP-Kartei auf die DOS-
               Ebene  springen,  darf  das  Verzeichnis  nicht  gewechselt
               werden!   PCP-Kartei  wrde nach der  Rckkehr zum Programm
               die Datei *.DBK nicht finden!


               2.9. SPEED
               Diese  Funktion  ist  nur bei  einem  AT-Rechner verfgbar.
               SPEED  verndert die Tastenwiederholungsgeschwindigkeit und
               ermglicht  ein wesentlich hheres Arbeitstempo. Es sind 10
               Geschwindigkeiten  mglich, wobei 0 sehr schnell und 9 sehr
               langsam  ist. Geben  Sie einfach  SPEED und  <ENTER> in der

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               Befehlszeile  ein, gefolgt von der  Einstellung 0 bis 9 und
               <ENTER>.

               Auf  der Programmdiskette  ist SPEED  als selbstndig lauf-
               fhiges Programm SPEED.EXE enthalten. SPEED.EXE kann in die
               AUTOEXEC.BAT  eingebunden werden. Dies hat den Vorteil, da
               die  erhhte Tastenwiederholungsgeschwindigkeit direkt nach
               dem   Bootvorgang  zur   Verfgung  steht.   bergeben  Sie
               SPEED.EXE  einfach  die  gewnschte  Tastenwiederholungsge-
               schwindigkeit als Befehlszeilenargument z.B. [SPEED 0].


               2.10. ENDE bzw. QUIT
               PCP wird ohne Sicherheitsabfrage verlassen, wenn der Befehl
               ENDE oder QUIT in der Befehlszeile eingegeben wird. Beenden
               Sie  PCP unter allen Umstnden  immer ber die Befehle ENDE
               bzw.  QUIT. Nur dann ist gewhrleistet, da alle geffneten
               Dateien  geschlossen  werden. Dies  ist  besonders wichtig,
               wenn Sie mit PCP-Kartei arbeiten.

               BEACHTEN  Sie  bitte, da  PCP-Kartei  die Datenbankdateien
               automatisch  aktualisiert  -  Sie  brauchen  nichts  selbst
               abzuspeichern.  Jedoch mssen  Sie Texte, die  sich in PCP-
               Text  befinden, vor  dem Verlassen des  Programms sichern -
               diese wren sonst verloren.


               2.11. TEXT <StrgT> <F8> und KARTEI <StrgK> <F7>
               Sie   knnen  durch  diese   Befehle  bzw.  Tastenschlssel
               blitzschnell  von einem Modul zum anderen umschalten. Dabei
               wird  jeweils ein modulspezifisches Men benutzbar, welches
               Sie  mit den Tasten <ESC>, <F10> oder <AltM> aktivieren und
               mit  <ESC> bzw. <F10> deaktivieren  knnen, wenn Sie keinen
               Menpunkt auswhlen mchten.


               3. PCP-Text <StrgT><F8>
               Das  einfache Textmodul  von PCP  ist kein  Ersatz fr eine
               Textverarbeitung,  bietet  jedoch trotz  seiner Einfachheit
               einige  Ergnzungen zu  den herkmmlichen  Programmen. Z.B.
               besitzt  MS-Works in Version 2.0  nicht die Mglichkeit des
               berschreibens von Zeichen. Das Anlegen von Tabellen ist im
               Textmodul  von  MS-Works fast  unmglich  und ASCII-Zeichen
               knnen  nur  unter Schwierigkeiten  eingebunden  werden. In
               PCP-Text  sind diese Funktionen  einfach realisiert, so da
               Sie  z.B. mit  PCP-Text eine Tabelle  anfertigen knnen und
               diese  anschlieend in das  Textmodul von MS-Works einladen
               knnen.
               PCP-Text   ist  im  Gegensatz  zu  den  bekannten  Textver-
               arbeitungen  zeilenorientiert d.h. jede  Zeile wird separat
               bearbeitet.  Dadurch  ist das  Erstellen  von 'Flietexten'
               nicht  mglich jedoch wird das Gestalten von Formularen und
               Tabellen wesentlich erleichtert.


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               BEACHTEN Sie bitte, da Sie beim Ausdruck von Tabellen oder
               Formularen   keine   Proportionalschriften   (z.B.   Times)
               verwenden,  da bei  diesen Schriften  die Abstnde zwischen
               den  Zeichen unterschiedlich sind und somit eine eventuelle
               Tabellenformatierung 'verzerrt' wrde.

               Das  Textmodul von  PCP ist  zum Erstellen  von Formularen,
               Tabellen,  Serienbriefen  und  generell  von  ASCII-Dateien
               gedacht,  in  die  Datenfelder  von  PCP-Kartei  an  vorher
               definierten  Positionen  hineinkopiert  werden  knnen. Das
               Einbinden  von Druckerbefehlen und beliebigen ASCII-Zeichen
               ist auf einfache Art und Weise mglich.

               Es knnen mit PCP-Text maximal 599 Zeilen bearbeitet werden
               -  danach  ist der  Textspeicher voll  und es  erfolgt eine
               entsprechende  Meldung.  In  der  Breite  sind  maximal  80
               Zeichen  darstellbar,  was  bei  10cpi  genau einer  DIN A4
               Breite   entspricht.  PCP-Text  besteht   aus  einer  Tabu-
               latorleiste   und  dem  eigentlichen   Textfeld.  Nach  dem
               Programmstart  werden Sie  im Textfeld  das ASCII-Zeichen 4
               entdecken,  es  handelt sich  dabei um  die Dateiende-Marke
               (EOF).   In  der  Tabulatorleiste  wird  rechts  auen  die
               Position  des  Cursors (Spalte,  Zeile) angezeigt.  Im Ver-
               sionsfeld  wird der  Name eines  geladenen Textes angezeigt

               Durch  <F10>, <ESC> oder <AltM> gelangen Sie ins TEXT-Men.
               Die  Menpunkte knnen  mit den  Richtungstasten <AUF> <AB>
               angewhlt  und  mit <ENTER>  ausgefhrt  werden. Alternativ
               knnen   die  Punkte   mit  einer  <Alt>-2.Tastekombination
               ausgefhrt   werden.  Die  2.  Taste  entspricht  dem  gro
               geschriebenen  Buchstaben im Men.  Befindet sich vor einem
               gro  geschriebenen Buchstaben  ein <^>,  so mu alternativ
               <Strg>-2.Tastekombination  benutzt  werden. Mit  den Tasten
               <LINKS>  bzw.  <RECHTS>  gelangen Sie  ins  DATEI-Men oder
               zurck zum TEXT-Men.

               Mit  <TAB> oder <AltR> kann  der linke Rand gesetzt werden,
               wodurch    bei   jedem   <ENTER>    die   Zeile   bei   dem
               Tabulatorzeichen (Pfeil nach unten) begonnen wird.

               BEACHTEN  Sie bitte, da  sich bei DRUCKEN  <AltD> RAND und
               Tabulatoreinstellung addieren knnen.

               In  der Standardeinstellung wird bei  <ENTER> nur am Datei-
               ende   eine  Zeile  hinzugefgt.  Auf  diese  Weise  knnen
               vorgefertigte  Formulare unter Verwendung  von <TAB> ausge-
               fllt  werden. <AltZ>, angezeigt durch ein Z links auen in
               der   Tabulatorleiste,  bewirkt  bei  jedem  <ENTER>  einen
               Zeilenvorschub.  Ein erneutes  <AltZ> schaltet  den Zeilen-
               vorschub aus.

               Durch  <EINFG> kann  zwischen berschreiben-  und Einfgen-
               modus  gewechselt werden,  wobei sich die  Form des Cursors

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               ndert.

               <AltK> kopiert eine Zeile in einen Zwischenspeicher, <AltU>
               berschreibt  eine  Zeile  mit  dem  Inhalt  des  Zwischen-
               speichers.

               <AltO>  lscht die Zeile, in  der der Cursor blinkt. <AltE>
               fgt eine  Zeile oberhalb des Cursors ein.

               ber  <AltA>  knnen  Sie  sich  alle  darstellbaren ASCII-
               Zeichen  betrachten. Sie werden  feststellen, da das erste
               Zeichen blinkt. Sie knnen sich mit den  Richtungstasten in
               der ASCII-Liste  bewegen und  mit <ENTER> ein Zeichen  aus-
               whlen, das dann an die  Stelle  des Cursors  gesetzt wird.

               BEACHTEN Sie, da einige Zeichen unterhalb der Ordnungszahl 
               32 Steuerbefehle fr den Drucker  darstellen und als solche
               interpretiert  werden. ASCII  12 bedeutet  z.B.  Seitenvor-
               schub.

               Mchten  Sie z.B. eine  Linie ziehen, dann  whlen Sie z.B.
               das  ASCII-Zeichen 196  ber die  ASCII-Liste aus.  Auf der
               Funktionstaste  <F1> "liegt"  der Wert  des letztgedrckten
               Zeichens. Um die Linie weiter zu ziehen, halten Sie einfach
               die <F1> Taste gedrckt. Um ein Rechteck zu zeichnen, fgen
               Sie  einfach die Ecken  ber <AltA> an  die Enden der Linie
               und fgen darunter die Seiten-ASCII-Zeichen an. Diese Zeile
               knnen  Sie nun in den Zwischenspeicher kopieren <AltK> und
               nun stndig mit <AltU> abrufen, bis Ihre Box die gewnschte
               Hhe  erreicht hat. Nun noch die untere Linie mit den Ecken
               - fertig.

               Mit <AltH> knnen Sie Ihre selbstdefinierten Druckerbefehle
               in  den Text einbinden. In PCP-Text ist das ASCII-Zeichen 0
               umdefiniert  und hat  den Wert  20! Die  Umwandlung erfolgt
               automatisch  wenn Sie <AltH>  aufrufen. Plazieren Sie, wenn
               mglich, die Druckerbefehle an den rechten Textrand, um den
               linken  Rand gleichmig  zu halten,  denn ESCAPE-Sequenzen
               werden vom Drucker nicht als Zeichen erkannt.

               BEACHTEN  Sie  bitte: steht  das  ASCII-Zeichen 20  als 80.
               Zeichen in einer Zeile, bewirkt dies einen Seitenvorschub.

               Mit  <StrgK> oder <F7>  gelangen Sie ins  Karteimodul - mit
               <AltB> oder <F6> in die Befehlszeile.


               4. PCP-Kartei <StrgK><F7>
               Mit  dem  Karteimodul von  PCP knnen  max. 999  Karten pro
               Kartei beschriftet werden. Dies reicht fr die allermeisten
               privaten  Anwendungen  aus.  Sie  knnen  das  Layout einer
               Kartei   frei   definieren,  wobei   in  jeder   Zeile  der
               Karteikarte  ein Datenfeld definiert werden kann. Es knnen
               max.  12 Datenfelder definiert werden. Mgliche Anwendungen

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               von   PCP-Kartei   sind   z.B.   Literaturverwaltungen  und
               Adressenverwaltungen.   Wenn  notwendig,   kann  zu   jeder
               Karteikarte ein Text hinzugeladen werden. Bei Bedarf knnen
               Listen erstellt oder Etiketten bedruckt werden.

               BEACHTEN  Sie bitte: aus Grnden der Datensicherheit sollte
               dieses  Modul  nur  auf  Systemen  mit  Festplatte  benutzt
               werden!

               Durch  <F10>, <ESC>  oder <AltM>  gelangen Sie  ins KARTEI-
               Men.  Die Menpunkte knnen  mit den Richtungstasten <AUF>
               <AB>   angewhlt   und  mit   <ENTER>   ausgefhrt  werden.
               Alternativ    knnen   die   Punkte    mit   einer   <Alt>-
               2.Tastekombination   ausgefhrt   werden.   Die   2.  Taste
               entspricht  dem  gro  geschriebenen  Buchstaben  im  Men.
               Befindet  sich vor einem  gro geschriebenen Buchstaben ein
               <^>,  so  mu alternativ  <Strg>-2.Tastekombination benutzt
               werden.  Mit den Tasten <LINKS>  bzw. <RECHTS> gelangen Sie
               ins DATEI-Men oder zurck zum KARTEI-Men.


               4.1. Laden einer Kartei <AltH>
               Durch  <AltH> knnen Sie eine  bestehende Kartei laden. Die
               Kartei   mu   sich   allerdings   im   aktuellen/gesetzten
               Verzeichnis  befinden. U.U. mssen Sie  ber den Befehl DOS
               (siehe  Kapitel 2.8.)  das entsprechende  Verzeichnis zuvor
               mit  [CD] 'setzen'. Sollte  eine der drei PCP-Karteidateien
               fehlen,  werden Sie darauf  hingewiesen. Sollte die Layout-
               Datei  *.FRM  fehlen,  wird  nach  dem  Hinweis  die Kartei
               geladen,   allerdings  werden   dann  nur   die  Datenbank-
               informationen ohne Layout angezeigt.


               4.2. Anlegen einer neuen Kartei <AltA>
               Am  einfachsten ist es, wenn  Sie zunchst mit PCP-Text das
               Layout  der spteren Kartei erstellen. Wechseln Sie dazu in
               das  Textmodul <StrgT>  und gestalten die  ersten 12 Zeilen
               nach  Ihren  Vorstellungen. Legen  Sie  z.B. die  Namen der
               Datenfelder  fest  und  zeichnen um  die  Karteikarte einen
               Rahmen.  Nutzen Sie dazu die  Funktionen von PCP-Text, z.B.
               die ASCII-Liste.

               Wenn  das Layout das gewnschte  Aussehen hat, wechseln Sie
               in  das  Karteimodul  <StrgK>  und  whlen  Kartei  anlegen
               <AltA>.  Durch <AltK> werden die  ersten 12 Zeilen von PCP-
               Text  ins Karteimodul kopiert, so  da Ihnen Ihr Layout nun
               zur   Erzeugung  der   Datenfelder  zur   Verfgung  steht.
               Positionieren  Sie bitte  den Cursor  auf die Anfangsstelle
               des  ersten  Datenfeldes  und bettigen  <TAB>.  Der Cursor
               springt  nun in die Kopfzeile. Geben Sie dort die Lnge des
               Datenfeldes ein.
               Die  beiden  nchsten Eingaben  bestimmen die  Spalten- und
               Zeilenposition einer eventuellen spteren Datenfeldbergabe
               an PCP-Text - wissen Sie diese Positionen noch nicht genau,

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               dann drcken Sie einfach zweimal <ENTER>.
               Alle   Eingaben   werden  auf   Gltigkeit   berprft  und
               gegebenenfalls  abgewiesen. Nach  dem letzten  <ENTER> wird
               das  definierte  Datenfeld  'unterlegt'.  Die  beiden Herz-
               zeichen    sollen   Ihnen   bei   einer   Vernderung   des
               Kartenlayouts  im  Nachhinein  mit  PCP-Text  die  Lage der
               Datenfelder  aufzeigen. Ist Ihnen  die Lage des Datenfeldes
               nicht  recht, tippen sie einfach  nochmals <TAB> an anderer
               Cursorposition  in der  gleichen Zeile und  geben die Lnge
               neu  ein. Sind alle Datenfelder plaziert worden, knnen Sie
               durch  <F10> die Kartei anlegen.  Es wird die Eingabe eines
               Dateinamens  mit maximal  8 Zeichen ohne  Appendix und Pfad
               entsprechend   den   DOS-Dateiregeln  gefordert.   Ist  der
               Dateiname  gltig  und existiert  diese Datei  nicht schon,
               erfolgt die Anlage auf Festplatte.

               Die  Daten der  Feldplazierung (Maskenkoordinaten), Karten-
               zahl etc. befinden sich in der Datei *.KRT. Die Datei *.DBK
               beinhaltet  die eigentlichen Karteikarteninformationen. Das
               Layout der Kartei ist in *.FRM abgelegt, das Sie jeder Zeit
               mit PCP-Text verndern knnen. *.FRM wird gewissermaen als
               Unterlage fr den Maskenaufbau verwendet. Daher sollten Sie
               die Herzzeichen nicht deplazieren - dies htte jedoch keine
               Konsequenzen.

               Nachdem  die Anlage der Kartei abgeschlossen wurde, ist die
               Lage  der Datenfelder nicht mehr  zu verndern! Das Anlegen
               einer   neuen  Kartei  kann  jeder   Zeit  mit  <ESC>  nach
               Sicherheitsabfrage verlassen werden. Haben Sie sich fr die
               Anlage    der   Kartei   entschieden,   ndert   sich   das
               Erscheinungsbild   der  Kopfzeile.  Links  auen  wird  die
               aktuelle  Kartennummer angezeigt. Rechts  daneben folgt die
               maximal  30  Zeichen  lange  Stichwortzeile.  In  der Mitte
               befindet sich der Karteinamen. Rechts des Karteinamens kann
               EOF  angezeigt  werden, wenn  die letzte  Karte dargestellt
               wird. Die bergabemarken ganz rechts auen in der Kopfzeile
               werden nur beim Editieren einer Karte angezeigt.

               Nun  kann die  erste Karte <AltK>  beschriftet werden, d.h.
               mindestens  eine  Karte mu  beschriftet  werden, ansonsten
               kann  das PCP-Karteimodul nicht  verlassen werden. Zunchst
               kann  die  Stichwortzeile  ausgefllt  werden,  die  spter
               eventuell  von der Suchfunktion  <AltU> auf bereinstimmung
               mit  dem  Suchkriterium  berprft  wird.  Nun  knnen  die
               Datenfelder  wie in einer Textverarbeitung editiert werden.
               Sie   knnen  mit   <EINFG>  zwischen   berschreiben-  und
               Einfgenmodus  whlen, mit <ENDE> oder <POS1> zum Ende oder
               zum  Anfang des Datenfeldes  springen. Natrlich knnen Sie
               wie  in PCP-Text die ASCII-Liste  <AltA> zur Einbindung von
               Sonderzeichen  benutzen.  Wird  das  letzte  Datenfeld  mit
               <ENTER>   abgeschlossen,  wird  die  Karte  in  die  Kartei
               aufgenommen.  Durch  <ESC> werden  die  Vernderungen nicht
               gespeichert.


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               4.3. Erzeugen von Textdatei-Datenfeldern
               PCP-Kartei bietet die Mglichkeit eine Karte mit einem Text
               zu  verbinden.  Mchten Sie  z.B.  eine Literatur-/Autoren-
               Kartei  anlegen,  werden  Sie sicherlich  fter  den Wunsch
               haben  zustzliche Informationen  z.B. eine Zitatensammlung
               auf  der Karte unterzubringen.  Dafr reicht allerdings der
               zur Verfgung stehende Platz nicht aus. Wenn Sie jedoch ein
               Datenfeld   mit  der  LNGE   12  definieren,  kann  dieses
               Datenfeld  bei Anlage einer Karte  mit dem Dateinamen eines
               Textes  ohne Pfad beschriftet  werden. Wenn diese Textdatei
               im  aktuellen/gesetzten Kartei-Verzeichnis  existiert, wird
               er  bei Aufruf  der Karte  nachgeladen. Wurde  ein Text zur
               aktuellen  Karte gefunden, wird  dies durch ein  'T' in der
               Kopfzeile  rechts  neben  dem  Karteinamen  angezeigt.  Sie
               knnen  nun in  das Textmodul  wechseln und  den Text lesen
               bzw.  bearbeiten und  anchlieend sichern. Da  Sie mit <F7>
               bzw.   <F8>  blitzschnell  von   einem  Modul  zum  anderen
               umschalten  knnen,  werden Sie  kaum  eine Zeitverzgerung
               haben.


               4.4. Editieren einer Karte <AltE>
               Ist  in einer  Karte ein  Fehler enthalten  kann dieser mit
               <AltE>  editiert und korrigiert  werden. Es gilt: bernahme
               der  Korrektur  durch  <ENTER> in  der  letzten  Zeile oder
               <ESC>. Whrend des Editierens knnen Sie die bergabemarken
               (siehe  Kap.  4.6.) an  PCP-Text umdefinieren.  ber <AltX>
               gelangen  Sie an die entsprechende Stelle in der Kopfzeile.
               Sie knnen die Datenfelder an beliebiger Stelle in PCP-Text
               zwischen  der 1. und  der 599. Zeile  plazieren. ndern Sie
               die  Werte durch Lschen des  alten und Eingabe eines neuen
               Wertes.  Die  bergabemarken haben  fr die  gesamte Kartei
               Gltigkeit. Die Kopfzeile kann nur durch <ENTER> im Zeilen-
               feld verlassen werden.


               4.5. Aufsuchen von Karten
               Sie knnen, wenn Sie einige Karten angelegt haben, zwischen
               den  Karten  blttern <AUF>,  <AB>,  zum Anfang  der Kartei
               <POS1>  oder zum  Ende <ENDE>  springen. Durch  den Tasten-
               schlssel  <AltG>  knnen Sie  eine  bestimmte Kartennummer
               aufrufen.

               Die  Suchfunktion <AltU> ermglicht Ihnen das Auffinden von
               Karteikarten durch die Eingabe eines Suchkriteriums.

               Wird  die  Eingabe  des  Suchkriteriums  mit  <ENTER> abge-
               schlossen,  werden die Stichwortzeilen nach bereinstimmung
               geprft. Geben Sie z.B. <a> als Suchkriterium ein, wird die
               erste  Karte herausgesucht, deren  Stichwortzeile dem gege-
               benen  Kriterium,  erster Buchstabe  ein <a>,  entspricht -
               dabei  ist  es  unerheblich ob  Klein-  oder Groschreibung
               verwendet  wurde. Benutzen  Sie bitte keine  Umlaute in der
               Stichwortzeile,   anderenfalls  mu   zwischen  Klein-  und

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               Groschreibung  unterschieden  werden! Das  Programm fragt,
               nachdem  eine Karte gefunden wurde, ob weitergesucht werden
               soll  oder  nicht. Ist  keine weitere  bereinstimmung vor-
               handen,   bleibt  die  Aufforderung  zur  Weitersuche  aus.
               Whrend  der  Suchfunktion sind  <>,  <^>, <+>  und <AltF>
               benutzbar.

               Wird   die  Eingabe  des  Suchkriteriums  mit  <F10>  abge-
               schlossen,  erfolgt  eine  Recherche  in  smtlichen Daten-
               feldern der Kartei, einschlielich der Stichwortzeilen. Bei
               dieser  Funktion  wird zwischen  Gro-  und Kleinschreibung
               unterschieden.  Whrend der Suchfunktion sind <>, <^>, <+>
               und <AltF> benutzbar.


               4.6. Die Kopierfunktionen <F1>, <F2>, <F3> und <F4>
               Nun  zu den wichtigen und wahrscheinlich hufig gebrauchten
               Kopierfunktionen  von  PCP-Kartei. Es  handelt sich  um die
               Tasten:  <> oder <F1>;  <^> oder <F2>;  <+> oder <F3>; <@>
               oder <F4>.


               A. Einfache bergabe <F1> und <F2>
               Im   Prinzip  werden  durch  diese  beiden  Funktionen  die
               Datenfelder  einer  Kartei  deren  bergabemarken (Spalten-
               bzw.  Zeilenwert) ungleich  null sind in  einen - natrlich
               zuvor erzeugten bzw. geladenen - Text von PCP-Text kopiert.
               Der   Text  dient  als  Unterlage   fr  den  Druck.  Diese
               Funktionen  ermglichen  z.B. den  Druck  von Serienbriefen
               oder Etiketten.

               Bei  dem  Druck von  Serienbriefen  (oder fr  Anwender von
               VolksLaufOrga   bei  dem  Druck  von  Urkunden)  ber  eine
               vorhandene   Adressenkartei  sollten   Sie  zunchst  einen
               Musterbrief  (Musterurkunde) mit PCP-Text entwickeln, dabei
               knnen  Sie z.B. Druckattribute wie  hoch, fett oder kursiv
               in  den  Text einbinden.  Vergessen  Sie nicht  als letztes
               Zeichen   in  der   letzten  Zeile   das  ASCII-Zeichen  20
               einzufgen,  damit  der  Brief  (Urkunde)  nach  dem  Druck
               ausgeworfen wird. Machen Sie einen Probedruck - korrigieren
               Sie gegebenenfalls und sichern die fertige 'Druckunterlage'
               zur  spteren  Verwendung  ab.  Merken  Sie  sich  nun  die
               Anfangskoordinaten   der  Datenfelder,   die  Sie   in  die
               'Druckunterlage'   hineinkopieren  mchten.   Die  aktuelle
               Cursorposition    wird   immer    rechts   oben    in   der
               Tabulatorleiste  von PCP-Text  angezeigt. Diese Koordinaten
               knnen  Sie einfach bernehmen indem Sie den Cursor auf die
               entsprechenden Positionen in der 'Druckunterlage' bewegen.

               Wechseln  Sie nun  mit <F7>  oder <F8>  in das Karteimodul.
               Editieren  Sie nun  eine beliebige Karte  <AltE> und whlen
               das erste Datenfeld mit den Richtungstasten an, welches Sie 
               in die  'Druckunterlage' hineinkopieren  mchten. Bettigen 
               Sie <AltX>.  Der Cursor springt nun in die Kopfzeile. Geben 

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               Sie nun zuerst den Spaltenwert gefolgt von <ENTER> und dann 
               den Zeilenwert <ENTER> ein. Sind die bergabemarken gltig,
               wren   die  bergabekoordinaten   des  ersten  Datenfeldes
               definiert.  Vervollstndigen Sie  die Definitionen  fr die
               restlichen  Datenfelder. Haben Sie alle  Felder, die in der
               'Druckunterlage'  erscheinen sollen  definiert, bewegen Sie
               den Cursor auf das letzte Datenfeld und bettigen <ENTER> -
               die  bergabekoordinaten  werden automatisch  gesichert und
               gelten nun fr alle Karten dieser Kartei.

               Auf  prinzipiell die  gleiche Weise  knnen Endlosetiketten
               verschiedenen   Formates  beschriftet  werden.  Achten  Sie
               jedoch  darauf,  da  der  Zeilenvorschub  der  'Etiketten-
               Druckunterlage'  in  PCP-Text bis  zum Beginn  der nchsten
               Etikette   stimmt.  Sie  knnen   dies  durch  zeilenweises
               verschieben  der EOF-Marke in PCP-Text und Probedrucken der
               'Etikettendruckunterlage'  bei  eingelegten Endlosetiketten
               berprfen.  Natrlich darf beim  Druck von Endlosetiketten
               kein  Seitenvorschub  (ASCII-Zeichen 20  an 80.  Stelle der
               letzten Zeile) eingefgt sein!

               Haben  Sie  alles  wie  oben  beschrieben  vorbereitet  und
               befinden  sich in PCP-Kartei, knnen Sie folgende bergabe-
               Funktionen nutzen:

               a)  <>  oder <F1>  kopiert  die Datenfelder  der aktuellen
               Karte  an vorher  mit <AltX> definierte  Positionen in PCP-
               Text.  Es  wird  allerdings nicht  ber  die  EOF-Marke des
               Textes  hinaus kopiert  - Sie  mten vorher  die EOF-Marke
               tiefer  setzen!  Wurde  kein  Feld  bergeben,  erfolgt ein
               Hinweis.   Es  werden  nur   Datenfelder  bergeben,  deren
               bergabemarken (Spalten- und Zeilenwert) grer 0 sind.

               b)  <^> oder <F2> kopiert wie  <> Datenfelder in den Text,
               steuert  jedoch  gleichzeitig den  Drucker an,  ohne <AltD>
               bettigen zu mssen.

               BEACHTEN  Sie  bitte:  Haben  Sie  ein  Textdatei-Datenfeld
               (Lnge 12) definiert, wird stndig ein Text nachgeladen, so
               da  Ihre 'Druckunterlage' berschrieben  wird. Mchten Sie
               Datenfelder   von  einer  bestimmten  Karteikarte  in  eine
               'Druckunterlage'   hineinkopieren  mu  zuvor  die  'Druck-
               unterlage'  geladen werden,  damit Sie  nicht in  den nach-
               geladenen Text kopieren!


               B. Listenerstellungsfunktion <F3> und <F4>
               Haben  Sie z.B. eine Literaturkartei  angelegt, ist es nach
               Auswertung  der Literatur wnschenswert eine Literaturliste
               anlegen zu knnen. Zu diesem, aber auch zu anderen Zwecken,
               besitzt  PCP  eine  Listenerstellungsfunktion.  Bei  dieser
               Funktion  werden nur  Datenfelder kopiert,  deren bergabe-
               Spalten-Marken  ungleich  null  sind.  Die  Datenfelder der
               Karten  werden in Abhngigkeit  von der jeweiligen Spalten-

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               koordinate  positioniert.  D.h.  die  Zeilenkoordinate  hat
               keinen  Einflu. Allerdings werden  Datenfelder mit Zeilen-
               koordinaten  ungleich  null  jeweils  in  eine  neue  Zeile
               kopiert.  Zwischen den  einzelnen Karten wird  in der Liste
               zur Markierung eine Leerzeile eingefgt.

               Sie knnen auch mehrere Datenfelder in eine Zeile kopieren,
               wobei  die  Zeilenkoordinaten aller  Datenfelder  null sein
               mssen.  In diesem Falle wird  keine Leerzeile zwischen den
               einzelnen  Karten in  die Liste eingefgt  und Sie erhalten
               eine durchgehende Liste.

               Folgende  Funktionen stehen Ihnen  zur Listenerstellung zur
               Verfgung,  wobei beim erstmaligen kopieren der Datenfelder
               eine  Rckfrage erfolgt,  ob der gegenwrtige  Text in PCP-
               Text gelscht werden darf:

               a)  <+> oder <F3> dient dem Anlegen einer manuell erzeugten
               Liste,  wobei die einzelnen Karteikarten,  die in die Liste
               aufgenommen  werden sollen, mit  den Cursortasten angewhlt
               und mittels <+> oder <F3> in die Liste kopiert werden.

               b)  <@> oder <F4> legt eine Liste wie <+> an, jedoch werden
               die  Kartenfelder beginnend  bei der  aktuellen bzw. sicht-
               baren  Karte bis zur letzten  Karte automatisch an PCP-Text
               bergeben  - d.h. es mu nicht bei jeder Karte <+> gedrckt
               werden.  Ist die Sortierfunktion  AlphaSort aktiv, wird die
               Liste entsprechend der Sortierung angelegt.

               Whrend   oder  nach  dem  Erzeugen  einer  Liste  wird  im
               Versionsfeld  als  Textdatei  die  Bezeichnung  LISTE ange-
               zeigt.  Eine Liste kann  nur  bis zur  579. Zeile  erstellt
               werden.  Die restlichen  20 Reservezeilen  (max. 599 Zeilen
               Text)  knnen nach der Listenfertigstellung zur eventuellen
               Textformatierung genutzt werden.

               BEACHTEN Sie bitte: Die Liste darf erst nach Fertigstellung
               verndert  werden. Die  interne Zeilenzhlung  der Funktion
               <+>  oder <F3> registriert nicht,  wenn eine Zeile gelscht
               oder hinzugefgt worden ist.


               4.7. Sortieren nach Stichwortzeile <AltP> <F5> AlphaSort
               <AltP>  sortiert die Karten  alphabetisch. Hierbei wird der
               1.  und 2. Buchstabe in der Stichwortzeile bercksichtigt -
               Karten  mit Sonderzeichen  an den  ersten zwei  Stellen der
               Stichwortzeile  werden vorneangestellt.  Fr diese Funktion
               ist  eine  Festplatte vorteilhaft.  Bei  groen Datenmengen
               kann  die  Indizierung der  Karten einige  Sekunden dauern.
               Wenn   Sie   eine   neue   Karte   hinzufgen,   wird   der
               Sortierungsmodus   automatisch  ausgeschaltet.  Achten  Sie
               bitte  darauf keine  Sonderzeichen einschlielich deutscher
               Umlaute  in  dem 1.  und 2.  Zeichen der  Stichwortzeile zu
               verwenden.

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               4.8. Lschen <StrgO> und Einfgen <StrgE> von Karten
               Mit <StrgO> kann die angezeigte Karte physikalisch gelscht
               werden.   Nach  einer  Sicherheitsabfrage  wird  die  Karte
               unwiderruflich  aus  der  Kartei  entfernt.  Die  Lnge der
               Datenbankdatei  *.DBK  wird  dadurch  physikalisch  um eine
               Karte  verringert. D.h. es  entstehen keine 'Karteileichen'
               allerdings  kann der Vorgang bei einer langsamen Festplatte
               und einer groen Kartei einige Sekunden dauern.
               Durch  <StrgE> kann  eine Karte vor  der angezeigten Karte,
               deren  Ordnungzahl  dadurch  um  1  erhht  wird, eingefgt
               werden.  Dies ist  z.B. notwendig, wenn  die Sortierung der
               Karten nach den ersten beiden Buchstaben der Stichwortzeile
               ber   AlphaSort   nicht  ausreicht.   Sinnvoll   z.B.  bei
               Literatur-/Autoren-Karteien,    wobei   bei   gleichnamigen
               Autoren  nach Erscheinungsjahr  sortiert wird  z.B. SCHWARZ
               (1967)  und SCHWARZ (1956). In diesem Falle wrde AlphaSort
               nur   nach  dem  Kriterium   'SC'  und  damit  unzureichend
               sortieren.


               4.9. Neue Kartei laden
               Zunchst  mu mit  <StrgN> der  PCP-Karteispeicher gelscht
               werden.  Dann  kann mittels  <AltH> eine  bestehende Kartei
               geladen oder durch <AltA> eine neue Kartei angelegt werden.


               4.10. Konvertieren einer PCP-Kartei <AltF1>
               Sollten  Sie den Wunsch haben  PCP-Karteien auch in anderen
               Datenbankprogrammen,  z.B. im  Datenbankmodul  von MS-Works
               zu verwenden, so mu das  PCP-Karteiformat  zunchst in ein  
               allgemeines Datenbankformat  konvertiert  werden. Ein Stan-
               dard ist das dBaseIII-Format. Allerdings wird dieses Format  
               nicht von dem sehr weit  verbreiteten MS-Works  fr DOS 2.0
               untersttzt. Ich habe mich  daher fr ein  standardisiertes
               ASCII-Format  oder  SDF-Format   (System Data Format)  ent- 
               schieden, wie es auch von  allen dBase-Versionen  ab II er-
               zeugt wird und das wie folgt definiert ist:

               Karte_1: Datenfeld_1;Datenfeld_2;...;Datenfeld_n[EOL]
               Karte_2: Datenfeld_1;Datenfeld_2;...;Datenfeld_n[EOL]
               ....
               Karte_n: Datenfeld_1;Datenfeld_2;...;Datenfeld_n[EOL][EOF]

               Jedes  Datenfeld  ist  durch ein  Semikolon  separiert. Ein
               Datensatz-(Karten)-Ende  ist  durch  ein  Absatzendezeichen
               [EOL] markiert.  Die  Datenbankdatei wird durch  das Datei-
               endezeichen [EOF] abgeschlossen.

               Zum  Erzeugen einer ASCII-Datenbankdatei benutzen Sie bitte
               <AltF1>.  Nach einer Rckfrage  wird im aktuellen/gesetzten
               Verzeichnis  die  Datei  KARTEI.ASC  angelegt.  Diese Datei
               sollten Sie  anschlieend in  Ihre Datenbank  oder jegliche
               andere Applikation laden knnen, die das SDF-Format kennt.

               BEACHTEN Sie bitte: das Semikolon darf nicht als Zeichen in

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               der  Kartei  verwendet  werden, wenn  Sie  eventuell spter
               gedenken  die  Kartei  in  eine  Datenbank  (z.B. Microsoft
               Works)  zu bernehmen. Da ";" als Datenfeldbegrenzer dient,
               wrde  dann flschlicherweise  ";" als  ein neues Datenfeld
               von der Datenbank interpretiert!


               4.11. Modul wechseln <StrgT>, <F8> oder <AltB>, <F6>
               Durch  <StrgT>  oder  <F8> knnen  Sie  direkt  in PCP-Text
               wechseln  -  mit  <AltB>  oder  <F6>  gelangen  Sie  in die
               Befehlszeile.


               5. Systeme ohne Festplatte
               Wie  bereits besprochen, ist der Einsatz von PCP-Kartei auf
               Systemen  ohne  Festplatte nicht  zu empfehlen.  Jedoch bei
               kleinen  Karteien und  in Ausnahmen mglich.  Haben Sie nur
               ein  oder zwei Diskettenlaufwerke zur Verfgung, drfen Sie
               die  Datendiskette auf  keinen Fall  entfernen, whrend das
               PCP-Karteimodul  aktiv  ist. Bei  jedem Beenden  von Kartei
               wird  die *.KRT aktualisiert - dies wre dann nicht mglich
               und knnte zu einer fehlerhaften Zuordnung der Karteikarten
               fhren.  Sollte Ihnen dies trotzdem passieren, erhalten Sie
               einen   entsprechenden  Warnhinweis  und  haben  noch  eine
               Gelegenheit  die  Datendiskette  einzulegen.  Benutzen  Sie
               ausschlielich Disketten, die nicht schreibgeschtzt sind!


               6. Zum Schlu
               Haben  Sie in dem Programm einen Fehler entdeckt oder fehlt
               Ihrer  Meinung nach eine wichtige Funktion, dann teilen Sie
               mir dies bitte mit. Viele  Verbesserungsvorschlge  konnten
               bereits   umgesetzt  werden.  Das   DruckerKontrollProgramm 
               arbeitet brigens ganz vorzglich mit  dem winzigen, ultra-
               portablen  Notebook- bzw. Palmtop-Rechner Quaderno PT-XT-20
               von Olivetti zusammen, der  z.T.  schon sehr  gnstig ange-
               boten wird (z.T. unter DM 800,-).

               Das DruckerKontrollProgramm (c) 1990 1991 1992 1993 ist ein
               Produkt von:

                           Dipl. Geogr. Frank Klaudies
                                        Wahner Str. 51
                                        D - 51143 Kln
                                        (02203)  81384

               Denken  Sie bitte  daran, da das Nutzungsrecht der  Share- 
               ware-Version  auf 30 Tage  beschrnkt ist. Lassen Sie  sich
               gegen DM 12,- lizenzieren.  Gegen DM 15,- erhalten  Sie ein
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               das Letzte aus DruckerKontrollProgramm 4.0 pro herausholen!
               Benutzen Sie zur Lizenzierung bitte ausschlielich das aus-
               gefllte Bestellformular BESTELL.TXT!

