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    DAS LERNPROGRAMM-LEXIKON
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LERN- UND SPIELPROGRAMME AM PC - HINWEISE FR ELTERN :



	Der Computer hat mittlerweile seinen Zugang auch in die
	Privathaushalte gefunden. Neben dem beruflichen und privaten
	Anwendungsbereichen der Erwachsenen wird der PC zu Hause natrlich
	auch immer mehr als Lern- und Spielmedium vom "Nachwuchs" genutzt.
	Da in der Regel Kinder und Jugendliche dem Computer sehr positiv
	gegenberstehen, bieten Lernspiele und Lernprogramme eine nicht zu
	unterschtzende Entfaltung der Lernmotivation.
	Neben den konkreten inhaltlichen Lernerfolgen in den Schulfchern
	lassen sich mit geeigneter Lern- und Spiel-Software u.a. folgende
	pdagogisch wertvolle Effekte nachweisen:

		* Frderung von Geschicklichkeit, Reaktionsvermgen und
		  Konzentrationsfhigkeiten
		* Schulung von Formerfassung und Vorstellungsvermgen
		* Frderung der Problemlsungsfhigkeiten und Kombinatorik;
		  allgemeine Untersttzung der kognitiven Entwicklung
		* Training der Wahrnehmungsfhigkeiten

	Der Sharewaremarkt bietet gerade im Spiel- und Lernprogrammbereich
	breitgefcherte Mglichkeiten, sich kostengnstig mit qualitativ
	hochwertiger Software einzudecken.
	Im SPIELE-LEXIKON und im LERNPROGRAMM-LEXIKON werden die einzelnen
	Programme u.a. auch nach ihrem pdagogischen Wert beurteilt.
	Die dort von einem pdagogischen Team getesteten und charakteri-
	sierten Shareware-Programme knnen bei jedem Sharewarehndler 
	fr einen Kopierpreis von ca. 2 bis 5 DM in einer Prfversion 
	bezogen werden, die in der Regel ber alle Optionen der Voll-
	version verfgt. Die "Vollversion" ist fr durchschnittlich 20 
	bis 50 DM, z.T. sogar als "Freeware" oder "Public Domain"  kosten-
	los erhltlich. 
	Unser LERNPROGRAMM-LEXIKON und das hnlich aufgebaute SPIELE-
	LEXIKON sollen Ihnen somit gleichermaen als "Nachschlagewerk" und
	als Testmagazin dienen, um eine individuelle Programmauswahl fr
	sich und ihre Kinder treffen zu knnen.

	Bereits im Vorschulalter kann eine Frderung am PC durchaus
	sinnvolle Effekte haben. Manche Programmautoren empfehlen in
	diesem Zusammenhang schon eine Frderung ab ca. 18 Monaten
	(Farberkennung, Formerfassung etc.), was uns jedoch etwas
	bertrieben erscheint.
	Jedenfalls sollte der PC nicht, wie es leider allzu hufig beim
	Fernsehen vorkommt, mibraucht werden, um die Kinder zu
	"beschftigen", da eine Begleitung durch Erwachsene gerade in
	diesem Alter bei nahezu allen Programmen von groer Bedeutung ist.

	Zum Teil ergeben sich am PC sinnvolle Kombinationsmglichkeiten
	von herkmmlichen Spielen und den neuen Medien. Als Beispiel
	hierfr kann man die Malprogramme MAGIC CRAYON oder FUNNY FACE
	nennen, bei denen man die Bilder u.a. auch ausdrucken kann, um sie
	per Hand zu anzumalen.

	Nach unseren bisherigen bisherigen Praxis- und Forschungser-
	fahrungen spricht auch nichts dagegen, die Kinder am PC "spielen"
	zu lassen, sofern es sich um keine kriegsverherrlichenden
	Programme u.. handelt. Auch "reine" Spielprogramme
	(Geschicklichkeitsspiele, Denk- und Strategiespiele usw.) haben
	z.T. durchaus wertvolle pdagogische Wirkungen zu verzeichnen.
	Gerade mittels der spielerischen Anteile kann auch bei
	Lernprogrammen eine wesentlich hhere Lernmotivation erzielt
	werden.


