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LERNPROGRAMM-LEXIKON
(c) Wagenhuser/Bauer, Pfahlpltzchen 3, 8600 Bamberg
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1. Programmname:                PC-SCHREIB (1991)


2. Autor:                       Harald Gutzelnig


3. Programmart:                 Tastaturtrainer


4. Mindestkonfiguration:        Hercules; 256 KB RAM


5. Programmstart:               "schreib" eingeben


6. Beschreibung des Lernprogrammes bzw. -spiels:

	PC-SCHREIB ist wohl bislang das erfolgreichste Maschinenschreib-
	Selbstlernprogramm am Sharewaremarkt. Nach der "10-Finger-Methode"
	kann man so das schnelle Schreiben speziell an PC`s mit deutschen
	Tastaturtreibern erlernen bzw. optimieren.
	
	Nicht nur die vorgegebenen Textdateien knnen gebt werden,
	sondern man kann auch beliebige eigene Texte in das Programm
	laden, wobei diese bis zu 72 Zeichen pro Zeile aufweisen drfen.

	Die mir vorliegende Version beinhaltet zwanzig Lektionen, die sowohl
	fr Anfnger (5 Lektionen) als auch Fortgeschrittene (15 Lektionen) 
	geeignet sind.


	Menstruktur:

		* Info (Version, Autor, Dokumentation, Registrierung)
		* Datei (Drucken, DOS-Shell, Ende)
		* Anfnger (Tips, Grundreihen, Griffe, berprfung, 
			    Texte laden)
		* Fortgeschrittene ( " )
		* Kontrolle (Buchstaben tippen, Tastatur, Letterinvaders,...)
		* Einstellung (Takt, Wagenrcklauf, Fehlerkorrektur,
		  	       Fehlermeldung, Anschlge, Farben)


	Tastenbelegung:

		F 1:    	bersicht ber Tasten
		F 2:    	Automatischer Zeilenvorschub ein/aus
		F 3:    	Fehlermeldung akustisch bzw. optisch
		F 4:    	Takt ein/aus
		F 5:    	Fehlerkorrektur ein/aus
		F 6:    	Tastatur einblenden
		F 7:    	Infos-Normen
		F 8:    	aktuelle Zeile hervorheben
		F 9:    	Stoppuhr aus
		F10:    	Stoppuhr ein
		Alt+R:   	Autom. Bildschirmscrollen
		Strg+A:  	ASCII-Tabelle ein
		Strg+Pfeil:	Leerzeichen berspringen


	Der Taktgeber (F4) soll dazu dienen, sich ein gleichmiges
	Schreiben anzugewhnen. Bei der Fehlermeldung (F3) kann man
	zwischen einer optischen und einer akustischen Meldung whlen.
	Wenn die Fehlerkorrektur (F5) eingeschaltet ist, mu ein Fehler
	erst verbessert werden, bevor man weiterschreiben kann.
	Mit der Stoppuhr (F9 und F10) kann man fr einen beliebigen
	Zeitraum die Anschlge pro Minute berechnen.

	Los geht`s mit der blichen Grundreihe als der ersten Lektion:
	"asdf jkl". Wer bereits ber fortgeschrittene Kenntnisse im
	Umgang mit dem Blindschreiben verfgt, kann natrlich auch in
	einer spteren Lektion einsteigen. Wie bei den gngigen
	Schreibmaschinenlehrbchern kmpft man sich so Schritt fr
	Schritt, Buchstabe fr Buchstabe durch die Tastatur.

	Nach jeder bung wird eine Statistik prsentiert, in der man die
	Zahl der Anschlge, sowie der Fehler (in absoluten Zahlen  und
	Prozent) und eine Fingerstatistik ablesen kann. Aus letzterer geht
	hervor, wieviele Fehler man mit welchem Finger gemacht hat,
	vorausgesetzt man arbeitet nach dem blichen "10-Finger-System".
	
	PC SCHREIB beinhaltet auch das kleine Spiel LETTERINVADERS, das
	auch als eigenstndiges Freeware-Programm angeboten wird. Hier
	mu man sich gegen eine "Buchstabeninvasion" behaupten, indem die
	dem Buchstaben entsprechende Taste auf der Tastatur gedrckt wird.
	Wenn man es rechtzeitig schafft, diese zu bettigen, bevor der
	Buchstabe in dem "Tetris"-hnlichen Spielfeld am Boden aufkommt,
	lst sich dieser in Luft auf. Ansonsten wchst der Turm immer
	hher. Sobald die rote Linie oben erreicht wird, ist das Spiel
	beendet.


7. Bestenliste:                 nein


8. Bewertung:

    a.) Lern- und Spielmotivation:
	Der klar strukturierte Aufbau in Lektionen und die jeweilige
	Ausgabe der Erfolgsstatistik wirken motivierend. Auerdem
	beinhaltet PC-SCHREIB ja noch ein kleines Spiel fr zwischendurch
	(LETTERINVADERS).

    b.) Graphik
	zufriedenstellend

    c.) pdagogischer Wert:
	Da sowohl der Anfnger in die Grundeinstellung eingefhrt wird,
	als auch dem fortgeschrittenen Schreiber in den hheren Lektionen
	noch Hilfen zukommen, bietet das Programm ein didaktisch gut
	aufgebautes Lernsystem.
	
    d.) Gesamtbewertung\Kritik:
	PC-SCHREIB kann von den deutschsprachigen Tastaturtrainern als 
	eines der besten Maschinenlernprogrammme fr das "Blindschreiben" 
	sehr empfohlen werden. Das sterreichische Bundesministerium
	beabsichtigt brigens das Programm in Generallizenz zu erwerben.


9. Unterschied Sharewareversion - Vollversion:

	Im Gegensatz zur Vorgngerversion 3.0 wurde in der mir
	vorliegenden Fassung 4.2 auf Funktionseinschrnkungen der
	Prfversion verzichtet. Diese enthlt alle 20 Lektionen der
	Vollversion. Allerdings erfolgen vor jeder bung mehrere lstige
	Warteschleifen.


10. Registriergebhr der Vollversion:

	Privatanwender:     35 DM bzw. 245 S
	Schullizenz:       100 DM bzw. 690 S

